22 Apr

Literaturfestival Göttingen 2023

SchreibZeit-Lit­er­atur­fes­ti­val 2023
21.–22.4.2023
Lit­er­arisches Zentrum
Göttingen

Mehr Infos folgen…

9 Dez

Jury-Sitzung SchreibZeit Hannover 2022

9.12.2022, 14h
Jury-Ter­min
vom Lyrik­wet­tbe­werb SchreibZeit
Saal der Stiftung Nieder­sach­sen in Han­nover
(Kün­stler­haus, Sophien­straße 2) 
 
5 Dez

Schreibwerkstatt Otto-Hahn-Schule Frankfurt 2022

5.12.2022, 10–15h
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit der Dich­terin Safiye Can
Otto-Hahn-Schule Frankfurt
12. Klasse Deutsch LK, 19 Schüler:innen

29 Nov

Lesung Braunschweig 2022

29.11.2022
Lesung mit der Autorin Safiye Can
Ver­anstal­tung: Lan­desmu­se­um LIVE
Braun­schweigerisches Landesmuseum
Papen­stieg 8
38100 Braunschweig

Nähere Infos folgen…

26 Nov

Abschlusslesung Dichter-Club Lollar 2022

Sa. 26.11.2022

Tag der offe­nen Tür
an der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar
Abschlus­sle­sung des des 5‑tägigen Schreib­work­shops Dichter-Club
Die Schüler:innen aus den fünf Schreib­w­erk­statt-Klassen tra­gen ihre Texte vor
10:30 Bühnenprobe
12:00 Lesung
Jahrgang 10
(Work­shops fan­den statt: 17.10.–19.10.22 + 8.11. — 9.11.2022)

21 Nov

Schreibwerkstatt-Woche Frankfurt

Mo-Fr: 21.–25.11.2022
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit der Autorin Safiye Can
Paul Hin­demith Schule in Frank­furt am Main

19 Nov

Schreibwerkstatt Hochschule Heilbronn 2022

Sa. 19.11.2022
10–17h
Schreib­w­erk­statt mit der Dich­terin Safiye Can
Hochschule Heilbronn

16 Nov

Lehrer:innen-Seminarleitung Lollar 2022

16.11.2022
Sem­i­nar für Lehrer:innen der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar
am päd­a­gogis­chen Tag
zum The­ma: Kreatives Schreiben an Schulen und das Ver­mit­teln von Lyrik
Sem­i­narlei­t­erin: Lyrik­erin Safiye Can

Zwei Work­shops:
10:45–12:45h
13:45–15:45h

11 Nov

Lesung Stadtbibliothek Bochum 2022

11.11.2022
Transna­tionale Beflügelun­gen — Deutschtürkische Lyrik
Lit­er­arisch­er Abend mit Gespräch
mit der Autorin Safiye Can, dem Autor Zafer Şenocak
Stadt­bib­lio­thek Bochum
Mod­er­a­tion: Dr. Karin Yeşilada

Ver­anstal­ter:
Yunus Emre Insti­tut Köln / Yunus Emre Enstitüsü Köln, Dr. Yil­maz Bulut

8 Nov

Schreibwerkstatt Lollar Nov. 2022

Di + Mi 8.–9.11.2022
10:30–15:00, 6h
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
mit der Autorin Safiye Can

Clemens-Brentano-Europaschule Lol­lar
6 Nov

Europ. Literaturfestival Siegen 2022

So., 06.11.2022, 10.30 Uhr
viel­Seit­ig, Europäis­ches Lit­er­atur­fes­ti­val Siegen

Pro­duk­tion: Bücher:Brunch: Crauss trifft Safiye Can
Loca­tion: Kul­turhaus Lÿz, Foy­er, St.-Johann-Str. 18, 57074 Siegen

vom 03. — 06.11.2022 find­et zum sech­sten Mal viel­Seit­ig. Europäis­ches Lit­er­atur­fes­ti­val Siegen ( https://www.vielseitig-festival.eu/ ) statt, das gemein­sam von der Uni­ver­sität Siegen und vom Kultur!Büro des Kreis­es Siegen-Wittgen­stein ver­anstal­tet wird. Im Rah­men des diesjähri­gen Fes­ti­vals wird ein für viel­Seit­ig neues Ver­anstal­tungs­for­mat etablieren: Beim Bücher:Brunch trifft der Siegen­er Dichter Crauss Lyrik­erin­nen und Lyrik­er, Song­po­et­innen und Song­po­et­en und Lit­er­atin­nen und Lit­er­at­en, um bei einem gemein­samen Früh­stück im Foy­er bzw. in der Gas­tronomie des Kul­turhaus­es Lÿz über Lit­er­atur und ihren Betrieb im All­ge­meinen und über Lyrik im Speziellen zu plaud­ern. Dabei soll natür­lich auch das aktuelle Werk des jew­eili­gen Gasts vorgestellt werden.

Ver­anstal­ter: P. ZöllerEuropäis­ches Lit­er­atur­fes­ti­val Siegenc/o Kreis Siegen-Wittgen­steinKultur!Büro Siegen

4 Nov

Lesung Berlin 2022

Fr. 4.11.2022
Lesung zum Zebra Poet­ry Film Festival
mit ukrainis­chen Autor:innen und Safiye Can
Ort: Haus für Poesie

Zuge­sagt haben bis­lang für ver­schiedene Lesungs­for­mate im Fes­ti­val: Katery­na Babki­na, Dary­na Gladun, Andrij Ljub­ka, Ija Kiwa, Oleh Kozarew und Ostap Slyvyn­sky aus der Ukraine; Simone Lap­pert, Ari­ane von Graf­fen­ried, Car­lo Spiller und Michael Fehr aus der Schweiz; Ursu­la Krechel, Jose­fine Berk­holz, Safiye Can, Mar­ti­na Hefter und Tanas­gol Sab­bagh aus Deutschland

28 Okt

Podiumsdiskussion Darmstadt 2022

28. Okto­ber 2022, 18:00 Uhr
Gesprächsabend
Dich­terin Safiye Can und Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt
Mod­er­a­tion: Lars Hen­ne­mann, Chefredak­teur der Rhein-Zeitung
Pub­lika­tion­srei­he „ExLib­ris“.

Schad­er-Stiftung
Goethestr. 2
64285 Darmstadt

Bei ExLib­ris wer­den Pub­lika­tio­nen zu gesellschaftswis­senschaftlichen The­men vorgestellt

Podi­ums­diskus­sion: Besprechung des Buch­es „Deutsch – eine Liebe­serk­lärung“ von Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vor­standsvor­sitzen­der der Stiftung Poly­tech­nis­che Gesellschaft in Frank­furt am Main und Pro­fes­sor für Sprache und Gesellschaft an der Alanus-Hochschule für Kun­st und Gesellschaft bei Bonn. In dem Buch beschreibt er in zehn The­sen die Vorzüge der deutschen Sprache und möchte dem Vorurteil wider­sprechen, dass Deutsch schwierig sei.

Gesprächspart­ner­in ist die Dich­terin und Best­seller­autorin Safiye Can, die ihre Verbindung zwis­chen Poe­sie, Dichterkun­st und der Arbeit mit Schüler*innen in Schreib­w­erk­stät­ten ein­bringt. Eben­so aus Per­spek­tive als lit­er­arische Über­set­zerin. Was macht für Sie Deutsch aus? Was fasziniert Sie an der Dich­tung und Lyrik? Wie kön­nen sich Zugänge zu deutsch­er Sprache gestalten?

Die Ver­anstal­tung ist live mit Pulikum und wird für die Öffentlichkeit im Live Stream über­tra­gen. Das Pub­likum wird in das Gespräch mit einbezogen.
Roland Kaehlbrandt (schader-stiftung.de)

 

17 Okt

Schreibwerkstatt Lollar 2022

Mo-Mi: 17.–19.10.2022
jew­eils 10:30–15:00, 6h
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
10. Jahrgang, 3 Gym­nasialk­lassen, 2 Realschulklassen

(zwei weit­ere Schreib­w­erk­stät­ten find­en statt am Di + Mi 8+9.11.2022)

Clemens-Brentano-Europaschule Lol­lar
15 Okt

Schreibwerkstatt Erwachsene OF 2022

Sam­stag, 15.10.2022 (ca. 10 – 16 Uhr; wird noch bekan­nt gegeben!)
Work­shop Dichter-Club Erwachsene:
„Wort­col­la­gen – Konkrete Poesie“

mit Safiye Can
Ort: Stadtkirche Offen­bach (Tur­mz­im­mer)

11 Okt

Jury-Sitzung Zoom Hannover 2022

11.10.2022, 12h
Vortr­e­f­fen der Jury-Sitzung von SchreibZeit über Zoom

Org.: Stiftung Niedersachsen
Dr. Gesa Schön­er­markKün­stler­hausSophien­straße 230159 Han­nover

8 Okt

Immigrationsbuchmesse 2022

11. Immi­gra­tions­buchmesse
Sa. 8. Okto­ber 2022, 16:00 Uhr bis 16:45 Uhr
Lesung + Gespräch: Autorin Safiye Can
Immi­gra­tions­buchmesse 2022
His­torisches Museum
Frank­furt am Main

6 Okt

Schullesung Lollar Okt 2022

Schulle­sung: Clemens-Brentano-Europaschule Lollar
mit der Autorin Safiye Can

Do. 6.10.2022
11:30–13h, 10. Jahrgang (2 Schulklassen)

Fr. 7.10.2022
10 — 11h, 10. Jahrgang (2 Schulklassen) 
11:30 — 13h, 10. Jahrgang (1. Schulklasse) 

Org: Pro­filschul­beauf­tragte Kul­turelle Bildung/Literatur

2 Okt

Schüler:innen-Lesung Mousonturm Frankfurt 2022

So. 02.10.22, 15h

Lesung des Pro­jek­ts Lautschriften: Poli­tik im Theater
Die Schüler:innen (Paul-Hin­demith-Schule Frank­furt) aus Safiye Cans Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club”, Pro­jekt Lautschriften, lesen aus ihren Werken.
Ort: Mouson­turm, Stu­dio 1, Frank­furt am Main

29 Sep

Gespräch Offenbach 2022

29.09.2022, 19h
Poe­sie meets Urban Profession
Gespräch und mehr mit Safiye Can und Loi­mi Brautmann

19 Uhr, Evan­ge­lis­che Stadtkirche, Her­rn­straße 44, 63065 Offenbach

Offen­bach ist Grün­der- und Kreativs­tadt, Design­metro­pole und „Arrival City“ – und noch so vieles mehr. Davon kön­nen die Dich­terin, Autorin und visuelle Wortkün­st­lerin Safiye Can, Tochter tscherkessis­ch­er Eltern, und Loi­mi Braut­mann, in Tel Aviv aufgewach­sen und Mit­be­grün­der von Urban Media Project und Ini­tia­tor der span­nen­den Städte­touren von Intode­sign, ein Lied sin­gen. Was die bei­den Kreativ­en bewegt, wie sie den All­t­ag in „ihrer“ Stadt erleben und was sie an Offen­bach lieben, darüber geben sie in ihrem Dia­log Ein­blick und eröff­nen so vielle­icht ganz neue Aus­sicht­en auf das frucht­bare Zusam­men­leben der Kul­turen in „Offen­bach am Meer“. Denn: OF LOVES U. Flankiert wird der Abend durch eine Ausstel­lung mit Safiye Cans inspiri­eren­den Wort­col­la­gen in „Konkreter/Visueller Poesie“.

 

27 Sep

Lesung Offenbach Goethequartier 2022

Di. 27.9.2022, 18h
Lesung der Dich­terin Safiye Can
Goethe­quarti­er Offenbach
Bücher­tisch ist vorhanden!

26 Sep

Lesung Instituto Cervantes FFM 2022

Mo, 26. Sep­tem­ber 2022
19–21h
Lesung: “Todas las voces la voz” (Alle Stim­men die Stimme)
Ort: Insti­tu­to Cer­vantes de Frankfurt
Staufen­straße 1, 60323 Frankfurt
Das Event beste­ht durch die Vorträge der Dichter:innen; evtl mit Simul­tanüber­set­zung Spanisch/Deutsch — Deutsch/Spanisch

Todas las voces la voz. Poesía en español, catalán, euskera, gal­lego y alemán /
Alle Stim­men die Stimme, Poe­sie in Spanisch, Kata­lanisch, Bask­isch, Gali­cisch & Deutsch

Redner:innen: Luis Mon­tero, Der Direk­tor der Insti­tute Cer­vantes begrüßt die Anwe­senden und eröffnet die Veranstaltung
Rede von María José Gálvez, Gen­eraldirek­torin für Büch­er und Lese­förderung, Min­is­teri­um für Kul­tur und Sport
Kurze Ansprache von Pere Alme­da, Insti­tut Ramón Llull (katal.Institut)
Kurze Ansprache von Rosario Álvarez, Kon­sulat Cul­tura Gale­ga (Gal­ic. Konsulat)
Kurze Ansprache Irene Lar­raza, Insti­tu­to Etx­e­pare (Bask. Institut)
Kurze Ansprache Aino Kelle, Press­esprecherin des Kul­tur­amtes der Stadt Frankfurt

Die Dichter:innen und der Mod­er­a­tor betreten die Bühne:

·         Fer­ran Fer­ran­do, Direk­tor des Insti­tu­to Cer­vantes in Frank­furt stellt die Teilnehmer:innen vor und mod­eriert die Veranstaltung.

·         Rosa Berbel, Lesung der Gedichte auf Spanisch

·         Yolan­da Cas­taño, Lesung der Gedichte auf Galicisch

·         Sònia Moll, Lesung der Gedichte auf Katalanisch

·         Castil­lo Suárez, Lesung der Gedichte auf Baskisch

·         Safiye Can, Lesung der Gedichte auf Deutsch

26 Sep

Ausstellung Offenbach 2022

Ab 26.9.2022
Ausstel­lung der Werke von Safiye Can
Gedicht­col­la­gen, Visuelle Poe­sie, Konkrete Poesie

Stadtkirche Offen­bach

25 Sep

Lesung Stadtkirche Offenbach 2022

Son­ntag, 25.09.2022, 19 Uhr
Lesung mit Safiye Can
Evan­ge­lis­che Stadtkirche, Her­rn­straße 44, Offenbach

A poet­ry ambas­sador“ – eine Botschaf­terin der Lyrik, der Frauen­rechte und des Anti-Rassismus

Ein Abend mit Safiye Can und ihren Gedichten

Als „poet­ry ambas­sador“ hat die Ari­zona Dai­ly Sun Safiye Can, die junge Dich­terin aus Offen­bach, sehr tre­f­fend beze­ich­net. Ihre Gedichte haben eine ganz eigene Prä­gung und kom­men sprach­lich zuweilen schmetter­lingsle­icht daher, haben aber immer eine Botschaft, die berührt und oft­mals mit­ten ins Herz trifft. Und die lange nach­wirkt, weil es unter anderem um die Rechte von Frauen, Fem­izide oder Diskri­m­inierung generell geht und die sich klar gegen jede Form von Ras­sis­mus wen­det. Zu hören sind Gedichte aus den Bän­den „Die Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“, „Rose und Nachti­gall“ und dem brand­neuen „Poe­sie und Pan­demie“. Flankiert wird der Abend durch eine Ausstel­lung mit Objek­ten in „Konkreter/Visueller Poe­sie“, die ein­mal mehr Safiye Cans Viel­seit­igkeit zeigen und zum Betra­cht­en und sich inspiri­eren lassen einladen.

Frau Baum­gart, Fach­stelle für Stadtkirchenar­beit Offen­bach, Evan­ge­lis­ches Stadt­dekanat Frank­furt und Offenbach
Michael Besel­er, GF der Gesellschaft für Christlich-Jüdis­che Zusam­me­nar­beit Offenbach

23 Sep

Ausfall: Lesung Rumpenheim 2022

Achtung: Lesung fällt aus!

Lesung

Fr, 23. Sep­tem­ber um 19 Uhr 
Midis­sage der Kunsttage
Schlosskirche Rumpenheim
 
Lesung der Autorin­nen Safiye Can und Ida Todisco
 
Eine Ver­anstal­tung von Kunst.Ort.Rumpenheim e.V.
 
Öffentliche Verkehrsmit­tel: BUS Lin­ie 101 und 108, Hal­testelle Marstall­straße (Rumpen­heim)

Kon­takt: Mia Pelenco

10 Sep

Literaturhaus Wiesbaden 2022

10.9.2022, 21:30h
1. Wies­baden­er-Wort-Wel­ten-Fes­ti­val (AT)
Musikalis­che Lesung
Lit­er­aturhaus Wies­baden: Vil­la Clementine
mit zwei Lyriker*innen aus dem Pro­jekt “Land in Sicht”; Safiye CAN und Felix RÖMER (Slam-Poet)
Geplant sind zahlre­iche Ver­anstal­tun­gen am 10. Sep­tem­ber in Wies­baden bis spät in die Nacht hinein.
Musik, ange­fragt: Gwen­dolyn Schnei­der-Roth­haar (Gesang und Gitarre) und Daria Gold­w­erk (Akko­rdeon)Org.: Hes­sis­ch­er Lit­er­atur­rat e.V.

1 Sep

Rezension Weiberdiwan 2022

Som­mer 2022
Weiberdi­wan — Die fem­i­nis­tis­che Rezensionszeitschrift

1 Sep

Poesie Agenda 2022

Pub­lika­tion in der Poe­sie Agen­da 2023
Orte Ver­lag, Schweiz

1 Sep

Gedichtübersetzung ins Spanische 2022

Sep­tem­ber 2022
Über­set­zung der Gedichte von Safiye Can ins Spanis­che vom Über­set­zer Axel Sanjosé
aus dem Lyrik­band “Rose und Nachti­gall”, Wall­stein Ver­lag, Neuau­flage 2020

 

Safiye Can

Liebe ist eine dun­kle Sache

dunkel, wie der Men­sch dunkel ist

gefan­gen in ein­er Kerkernacht

im Kopf tausend Kakerlaken

ver­loren in der Finsternis

windet

und windet sich.

 

Liebe ist eine helle Sache

hell, wie der Men­sch hell ist

auf lichterfüllter Straße

die Frei­heit bis ins Knochenmark

von Wellen minütlich ans Ufer getragen

find­et

und find­et sich.

 

 

El amor es un asun­to oscuro

oscuro como lo es el ser humano

pre­so en una noche de calabozo

con mil cucarachas en la mente

per­di­do en las tinieblas

retor­cién­dose

                     y retorciéndose

 

El amor es un asun­to claro

claro como lo es el ser humano

en calles llenas de luz

con lib­er­tad has­ta el tuétano

lle­va­do por olas à la oril­la, min­u­to a minuto

reen­con­trán­dose

                          y reencontrándose.

 

 

Kon­takt

 

Tarotkarten aus dem Fen­ster geworfen

Ver­staubtes ins Gedächt­nis gehievt

dein Geruch, der Wind von Herbsttagen

deine Wärme, eine Seeanemone.

Engel­geis­ter flüstern von dir, stieben auf

wenn ich vor ihnen erschrecke.

Inmit­ten des Gedicht­es sitze ich

der Kopf zwis­chen bei­den Händen

dein let­ztes Wort

kann mich nicht erinnern.

 

 

Con­tac­to

 

He tira­do por la ven­tana las car­tas de tarot

He subido à la memo­ria cosas llenas de polvo

tu olor, el vien­to de días de otoño

tu calor, una ané­mona de mar.

Espíri­tus de ángel me cuen­tan de ti, susurrando,

y salen volan­do al ver que me asusto.

En medio del poe­ma estoy sentada

con la cabeza entre las manos

tu últi­ma palabra

no me sabe recordar.

 

 

Ein krei­de­ble­ich­er Winter 

 

Krei­de­ble­ich der Win­ter, kratzt

an der Tür, haucht die Fen­ster an

die Ein­samkeit sitzt mir gegenüber

der Schat­ten ein­er schwarzbraunen

Katze springt auf den Esstisch

wirft die Flasche um, aus der Flasche

empor fliegt wein­rot ein Schmetterling

aus Trauer lässt er einen Flügel fallen

meine Ein­samkeit, eine Kerkereinsamkeit

gold­en glänzt du aus ihr heraus

ich halte fest an dir

deine Hände wärmen

die ein­er anderen.

 

 

Un páli­do invierno

 

Qué páli­do el invier­no, rasca

la puer­ta, empaña los vidrios con su aliento

la soledad está sen­ta­da frente a mí

la som­bra de un gato

casi negro salta sobre la mesa del comedor

tum­ba la botel­la, y de la botella

sale volan­do una mari­posa col­or vino

que de pura tris­teza deja caer un ala

mi soledad, una soledad de calabozo

en su inte­ri­or bril­las tú como el oro

me afer­ro a ti

tus manos están dan­do calor

a las de otra.

 

 

Zusam­men­tr­e­f­fen

 

Als hätte ein Käfer

zu seinem Fühler gefunden

so war es

dir zu begegnen.

 

 

Coin­cidir

 

Como si un escarabajo

al fin hal­lara su antena

así fue

encon­trarme contigo.

 

Begeg­nun­gen

 

Manche Tage sind solche

da laufe ich dir ständig

über den Weg, doch du

bist sie alle nicht.

 

 

Encuen­tros

 

Hay días de esos

que a cada dos por tres

me topo con­ti­go, pero tú

no eres ninguno de ellos.

 

 

Dorn­röschen, Liebchen

 

Die Fend­er ist zertrümmert, Herzblatt

wenn du nach Hause findest

bring Papers mit

und Mis­chtabak.

 

Bar­bie ist vergiftet, Sahnehäubchen

werde mich hinlegen

wenn du den Heimweg findest

dreh den Gashahn ab.

 

Mis­ch­pult ist nicht mehr, Spätzchen

tragisch, doch Unfälle passieren

soll­test du zur Woh­nung finden

darf­st du die Wände neu tapezieren.

 

Die Plat­ten­samm­lung bringt’s nicht mehr

Alko­hol ist auch alle, Täubchen

der Ver­stärk­er — wie soll ich sagen

ist in der Bade­wanne ersoffen.

 

Und dein Motor­rad, Liebchen

siehst du ja, wenn du kommst

in der Mikrow­elle ste­ht Essen

lass es dir schmecken.

 

 

Bel­la dur­miente, cariño

 

La Fend­er está destroza­da, corazón

si con­sigues volver a casa

trae papel de liar

y taba­co.

 

Bar­bie está enve­ne­na­da, tesoro

me echaré a dormir

si no te pierdes por el camino

cier­ra el gri­fo del gas.

 

La mesa de mez­clas la ha diña­do, cielito

es trági­co, pero son acci­dentes que ocurren

si logras encon­trar nue­stro piso

te tocará empa­pelar las paredes.

 

La colec­ción de dis­cos ya no vale nada

y tam­poco quedan bebidas, palomita

el ampli­fi­cador – como te diría –

se ha ahoga­do en la bañera.

 

Y tu moto, cariño

bueno, ya lo verás cuan­do llegues

hay comi­da en el microondas

que aproveche.

 

 

Rose und Nachti­gall (Auszüge aus dem Langgedciht)

 

Mit der Leere in der Magengrube

wohin ich auch blicke

umringt Sehn­sucht die Dinge

fern vom Land der Rosen und Nachtigallen

ver­wan­delt sich zu Stein

was ich berühre.

 

Fern vom Land der Rosen und Nachtigallen

lese ich ver­lorene Träume auf

und stelle sie in eine Kristallvase.

Es ist leichter, hun­dert andere

Leben zu ret­ten, als das eine

eigene.

 

Irgendw­er da draußen, jetzt

hat die Liebe verloren

einem anderen liegt sie zu Füßen

ein Drit­ter hebt sie vom Gehweg auf.

 

An manchen Tagen

mag man sich in den eigenen

Schat­ten hineinlegen

sehnt sich nach der Furche

ein­er frem­den Handfläche.

 

Unter­wegs lese ich ver­lorene Träume auf

stricke sie zum Stro­phen-Schal zusammen

damit er wärmt, irgendwen da draußen

wärmt, den, der friert

wer nie gefroren hat, weiß nicht

um die, die Kälte erleben.

 

Wie viel anderes soll eine Dich­terin noch sein

wenn sie Dich­terin ist?

Wo sie doch schon alles ist beim Dichten

der Kom­pass, die Peilscheibe

der Griff, die Klinge

das Wogende, die Zielscheibe.

 

 

 

Rosa y ruiseñor (Extrac­tos del largo poema)

 

Con el vacío en las tripas

mire adonde mire

veo año­ran­za en torno de las cosas

lejos del país de las rosas y los ruiseñores

se con­vierte en piedra

todo lo que toco.

 

Lejos del país de las rosas y los ruiseñores

voy reco­gien­do sueños perdidos

y los pon­go en una vasi­ja de cristal.

Es más fácil sal­var cien

vidas aje­nas que esa propia.

 

Alguien ahí fuera, ahora

ha per­di­do el amor

a otro se le echa a los pies

un ter­cero lo recoge de la acera.

 

Hay días en los que

uno quer­ría echarse

en su propia sombra

en los que se año­ra el surco

de la pal­ma de una mano ajena.

 

Por el camino voy reco­gien­do sueños perdidos

y con ellos hago pun­to, una bufan­da de estrofas

para que dé calor, dé calor a alguien

allá fuera, a alguien que esté pasan­do frío

quien nun­ca ha pasa­do frío no sabe nada

de los que viv­en el frío.

 

¿Cuán­tas más cosas ha de ser una poeta

sien­do poeta?

Si ya lo es todo al escribir

la brúju­la, el taxímetro

el man­go, el filo,

el olea­je, la diana.

Poeta/Dichterin

Safiye Can es auto­ra, poeta de la poesía conc­re­ta y visu­al, artista, así como edi­to­ra y tra­duc­to­ra lit­er­aria. Dirige con éxi­to talleres de escrit­u­ra en cole­gios y otras insti­tu­ciones para niños y jóvenes y es la fun­dado­ra del taller de escrit­u­ra “Dichter-Club” (Club de Poetas).

Safiye Can (Offen­bach am Main, 1977) ist Autorin, Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, bildende Kün­st­lerin, sowie Her­aus­ge­berin und lit­er­arische Über­set­zerin. Sie leit­et erfol­gre­ich Schreib­w­er­stät­ten an Schulen und anderen Ein­rich­tun­gen für Kinder und Jugendliche und ist Grün­derin der Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club”.

Traductores/Übersetzer

Àxel San­josé (Barcelona, 1960) es poeta y tra­duc­tor ger­mano-catalán. Vive en Múnich, donde tra­ba­ja en un estu­dio de dis­eño; tam­bién es pro­fe­sor de la Uni­ver­si­dad de Múnich. Sus últi­mos poe­mar­ios son Das fün­fte Nichts y Lebens­mit­tel­lyrik así como la tra­duc­ción de poesías de Joan Mara­gall, Der Pinien Grün, des Meeres Blau (2022).

Àxel San­josé ist ein deutsch-kata­lanis­ch­er Lyrik­er und Lyrik-Über­set­zer. Er lebt seit 1978 in München, wo er für ein Design­büro arbeit­et; darüber hin­aus ist er Lehrbeauf­tragter an der Uni­ver­sität München. Zulet­zt erschienen die Bände Das fün­fte Nichts und Lebens­mit­tel­lyrik sowie die Über­tra­gung von Gedicht­en von Joan Mara­gall Der Pinien Grün, des Meeres Blau (2022).

 

19 Aug

Lesung Münster 2022

Luftru­inen-Fes­ti­val für kul­turelle Vielfalt und gegen Rassismus
Fre­itag, den 19. August 2022, später Nachmittag/ früher Abend (Genaue Infos folgen)
Ort: Hof der B‑Side, Haw­erkamp 29
Münster

Line-Up
 
Mit poet­is­chen Beiträ­gen treten auf:
- Safiye Can,
- Sybille Lengauer,
- Ralf Burnicki.
 
Für Musik sorgen:
- Duo Contraviento,
- Mart­je und Fred­dy Thalmann,
- Pit Bud­de (solo oder mit Karibuni),
- Klaus der Geiger und Mar­ius Peters,
- Pure Imagination.
 
Org. Jörg Siegert
 
16 Jul

Kinderbuchtage Kassel 2022

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
Kinder­buch­tage Kassel
16.07.22, 11Uhr
7 — 12 Jahre (max. Teil­nehmerzahl 15 Kinder)

 

 

 

KINDERBUCHTAGE KASSEL
Vom 9. bis 12. September

Seit 2004 ver­anstal­tet das Lit­er­aturhaus Nord­hessen Lesun­gen, Tagun­gen und Fes­ti­vals für Jugend- und Erwach­se­nen­lit­er­atur. Jet­zt wollen wir auch dem jun­gen Pub­likum etwas anbi­eten: Die KINDERBUCHTAGE KASSEL, ein viertägiges Lit­er­atur­fes­ti­val für Kinder ab vier Jahren.

Es find­et dieses Jahr erst­mals statt und soll auch in Zukun­ft fes­ter Bestandteil des Lit­er­aturhaus-Pro­gramms sein. Das diesjährige Mot­to: Spitzt die Ohren. Wer die Ohren spitzt, der hört zu und nimmt auf. Dessen Inter­esse für Lit­er­atur kann geweckt wer­den. Der wird besten­falls vom Zuhör­er zum Selberleser.
Um die Aufmerk­samkeit unser­er jun­gen Besuch­er zu bekom­men, lassen wir sie auf vielfältige Weise in Geschicht­en eintauchen.

Die Lesungs­for­mate gehen über die klas­sis­che Lesung hin­aus: Unsere Gäste erzählen dial­o­gisch, musikalisch, szenisch. Im Bilder­buchki­no wer­den die Worte von Illus­tra­tio­nen ergänzt und im Kino kann man sehen, wie ein Kinder­buch zum Film wird.

Gefördert wer­den die Kinder­buch­tage von der Stadt Kas­sel, der Sparkassen-Kul­turs­tiftung und dem Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st im Rah­men von Lese­land Hessen.

Ort: Jugend­bücherei, Kassel
Bücher­tisch: Buch­hand­lung am Bebelplatz

11 Jul

Schreibwerkstatt Gladenbach 2022

Mo. 11.7.2022, 10–15h

Tag der kul­turellen Bildung
Work­shop für kreatives Schreiben an der Europaschule Gladen­bach (Mar­burg)
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit der Autorin Safiye Can

1 Jul

Literatur-/Musikfestival Waldkappel 2022

1.7.2022
Literatur/ Musik­fes­ti­val Waldkappel

Erwach­se­nen Schreib­w­erk­statt mit der Autorin Safiye Can, 14:30–16:30h
und einem Lyrik- und Jazz-Konz­ert von Sven Krug und Axel Gar­bel­mann, 17h
u.a. mit Gedichtver­to­nun­gen der Gedichte von Safiye Can
in der schö­nen Kle­in­stadt am Wald.
Zum Abschluss ließt die Autorin eigene Gedichte.

Ver­anstal­ter: Organ­i­sa­tions-Gruppe ‘Kul­tur am Walde‘, Koop­er­a­tion mit dem Lit­er­aturhaus Nord­hessen, Förder­er LCB

29 Jun

Gastdozentur TU Darmstadt 2022

29.6.2022, 14–19:30h
Gast­dozen­tur und Lesung von Safiye Can zur Ringvor­lesung im SoSe (Som­merse­mes­ter) 
über „Kom­po­si­tion“ in der Philoso­phie und Kochkun­st, in der Math­e­matik und dem Maschi­nen­bau, in der Kon­struk­tion von Spiel­wel­ten und der Chemie, der bildenden/kuratierten Kun­st, dem Städte­bau usw.
Ort: Tech­nis­che Uni­ver­sität Darm­stadt bzw im Jazz Insti­tut Darnstadt

Teilnehmer:innen u.a.: die Kom­pon­is­ten Manos Tsan­garis und Arne Gieshoff, die Dich­terin Safiye Can, die Philosophen Chris­t­ian Grüny und Michael Dickson 

Org: Pro­fes­sor für Philoso­phie an der TU Darm­stadt, Alfred Nordmann

25 Jun

Lesung Bochum 2022

Achtung abge­sagt!

So. 25.6.2022
Lesung der Autorin Safiye Can

Stadtarchiv — Bochumer Zen­trum für Stadtgeschichte
Wit­ten­er Straße 47
44777 Bochum
0234 910‑9510
stadtarchiv@bochum.de

24 Jun

Lesung + Ausstellung Bochum 2022

Safiye Can
Ausstel­lung zum Pro­jekt “Exper­i­ment Heimat”: 24.06.22–17.07.22
Lesung zur Ausstel­lung “Exper­i­ment Heimat”: 25.6.2022

Stadtarchiv — Bochumer Zen­trum für Stadtgeschichte
Wit­ten­er Straße 47
44777 Bochum
0234 910‑9510
stadtarchiv@bochum.de

Die Ausstel­lung der Werke (Col­la­gen) von Safiye Can zum Pro­jekt “Exper­i­ment Heimat / Bochum” find­et statt vom 24.06.22–17.07.22 im Bochumer Stadtarchiv (Auf­bau und Abbau jew­eils 2 Tage vor­ab und im Anschluss) gemein­sam mit der Ausstel­lung der Fotografin Alexan­dra Weber zum sel­ben The­ma. In diesem Zeitraum find­et die Lesung bzw. mehrere Lesun­gen mit der Autorin Can in Bochum statt.

Die Ausstel­lungseröff­nung wür­den wir gerne am 24.06.22 zusam­men mit Ihnen feiern! Der musikalis­che Auf­takt für die Ausstel­lung ist am 25.06.22 ab 15 Uhr.
Im sel­ben Jahr wird übri­gens unser Stadt­pick­nick für 700 Jahre Bochum nachge­holt. Fotos der Ausstel­lung: Corin­na Kaiser

12 Jun

Anthologie Versnetze 15

Antholo­gie Ver­snet­ze 15
Juni 2022
Pub­lika­tion zweier Gedichtcollagen

1 Jun

Gastdozentur Universität Gießen 2022

 

Mittwoch, 1.6.2022
Gast­dozen­tur zum Sem­i­nar “Deutsch-türkische Lyrik”
Jus­tus-Liebig Uni­ver­sität Gießen

Otto-Behaghel-Straße 10 B35394 Gießen, Phil. I
Das Uni­ver­sität­shaupt­ge­bäude der JLU befind­et sich in der Lud­wigstraße 23.
Sem­i­narleit­er: Prof. Dr. Joachim Jacob / Org.: Fulya Kahraman

27 Mai

Lesung Nida / Litauen 2022

Poetry Spring Festival 2022, 27.5.2022

POEZIJOS PAVASARIS 2022 Nidoje (gegužės 27 d.)

Poe­sie Früh­ling” im Mue­sum Eduard Jonas’ Haus, organ­isiert von der Vic­tor Mil­i­u­nas Library of Ner­inga und Eduardas Jonas’ Haus
Nida, Litauen zum Poet­ry Spring Fes­ti­val vom
Lithuan­ian Writ­ers’ Union (Lietu­vos rašy­to­jų sąjunga)
Pic­tures by Lithuan­ian Writ­ers’ Union

24 Mai

Poetry Spring Festival Lithuania 2022

Poet­ry Spring Fes­ti­val Lithua­nia 2022

15.5–29.5.2022
Vil­nius / Litauen
Safiye Can mit dem Über­set­zer Antanas A. Jonynas 

Lithuan­ian Writ­ers’ Union address: K. Sirvy­do str. 6, LT-01101 Vilnius

 

24 — 30 May 2022
Poet­ry Spring Fes­ti­val with Safiye Can
Vilnius

Orga­nized by Lithuan­ian Writ­ers’ Union

The Poet­ry Spring Fes­ti­val (In Vil­nius and oth­er places in Lithua­nia) is the biggest poet­ry event of the year in Lithua­nia that will be held for the 58th time next year. Rich tra­di­tion com­bined with inno­va­tion engages dif­fer­ent gen­er­a­tions and audi­ences. Every year more than 100 events are being held dur­ing the fes­ti­val. The fes­ti­val will fea­ture a vari­ety of events: poet­ry read­ings, meet­ings with Lithuan­ian writ­ers, poets from oth­er coun­tries and poet­ry read­ers; con­fer­ence with round-table dis­cus­sion and poet­ry read­ing tours to var­i­ous places in Lithua­nia to name but a few.Traditional fes­ti­val anthol­o­gy will also be published.
Each year the almanac of the fes­ti­val is published.

Mar­i­ja Mažulė, Coör­di­na­tor of Inter­na­tion­al Pro­grammes, Lithuan­ian Writ­ers’ Union

May 24th 
20:00 Din­ner with the fes­ti­val guests (loca­tion will be specified)
 
May 25th
17:30 Din­ner with the fes­ti­val guests (Carre Terasa, Ged­imi­no ave. 9)
 
May 26th
 
14.00 Recep­tion host­ed by theMay­or of Vil­nius for the poetspar­tic­i­pat­ing in POETRYSPRING and invit­ed guests.Vil­nius Town Hall, Didžio­ji St.31, Vil­nius
 
18.00 Poet­ry read­ings by the guestspar­tic­i­pat­ing in POETRYSPRING. Trans­la­tors’ awardcer­e­mo­ny. The Big Hall ofLithuan­ian Acad­e­my of Sci­ences,Ged­imi­no Ave. 3, Vil­nius Read­ing 4–5 min­utes, Antanas A. Jony­nas will read the translations
 
20:00 recep­tion at the Lithuan­ian Writ­ers Union, K. Sirvy­do str. 6, LT-01101, Vilnius
 
May 27th
 
Road trip to Nida (Coron­ian Spit) with the group of Lithuan­ian poets, overnight stay at the Writ­ers’ and Trans­la­tors’ Cen­tre in Nida. Antanas A. Jony­nas will go togeth­er, read the translations.
 
19.00 POETRY SPRING in EduardasJonušas House. E. A. JonušoSt. 1, Nida
Mar­i­ja Mažulė

Coör­di­na­tor of Inter­na­tion­al Programmes

Lithuan­ian Writ­ers’ Union

 
28th
Trip to Klaipė­da (50km).
 
14.00 POETRY SPRING in Klaipė­daDis­trict Ieva Simon­aitytė Pub­licLibrary. H. Man­to St. 25,Klaipė­da
 
May 29th
 
17.00 CLOSING CEREMONY OFTHE INTERNATIONALPOETRY FESTIVAL POETRYSPRING. Vil­nius Town Hall,Didžio­ji st. 31, Vil­nius Live on Nation­al TV LRT, read­ing 1 poem, Antanas reads the translation.
 
20:00 recep­tion at the Lithuan­ian Writ­ers Union, K. Sirvy­do str. 6, LT-01101, Vilnius
21 Mai

Schreibwerkstatt Usingen 2022

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit der Autorin Safiye Can
Pro­jekt: Lautschriften 2022 — vom Film zum Buch
Sa 21.5.2022, 12–16Uhr
online: Do, 16–17 bzw. 18Uhr
Sa 4.6.2022, 12–16Uhr

Jugend­bil­dungswerk Hochtaunuskreis
Bahn­hof­s­traße 32
61250 Usingen
www.jugendbildungswerk-htk.de
Ansprech­per­son: Anja Frida-Parré

Wir arbeit­en mit den Kurz­fil­men “Strange Ones” und “Auf­tauchen”
Final erscheint eine Antholo­gie mit dem Titel Lautschriften im Fis­ch­er Ver­lag, Frank­furt und es find­et eine Ablus­sle­sung statt. Eine Ver­anstal­tung des Lit­er­atur­fo­rum Frankfurt.
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Pro­jek­tbeschrei­bung
Die fünf Schreib­w­erk­stät­ten (je eine Schul­dop­pel­stunde) find­en bis zu den Som­mer­fe­rien statt und die Texte wer­den in der Antholo­gie erscheinen.
Vor Som­mer­fe­rien liegt die Dead­line zur Manuskript­ab­gabe des Fis­ch­er Ver­lags. Dead­line: Mitte Juli. Etwa zwei Wochen vor den Som­mer­fe­rien sind die geplanten fünf Sitzun­gen erfol­gt und das Manuskript ein­gere­icht. So sollte der zeitliche Rah­men reichen, auch wenn erst nach den Oster­fe­rien begonnen wer­den kann. (Zum Beispiel ließe sich Ende April eine Sitzung real­isieren, im Mai eine/zwei, im Juni zwei und im Juli keine/eine.
Da der Mai von Feierta­gen durch­zo­gen und der Juli von Klasse­nar­beit­en bes­timmt sein mag, wäre dieser zeitliche Ablauf denkbar. Es ließe sich auch noch kom­prim­ieren, indem mal eine Dop­pel­sitzung nutzt oder auch mal drei Sitzun­gen in einem Monat stattfinden.

In der ersten Sitzung wird der Kurz­film ohne Ton gezeigt. Er soll genutzt wer­den, um die Teil­nehmenden zu eige­nen Geschicht­en, Gedicht­en,… zu inspiri­eren. Die fol­gen­den bauen darauf auf und wer­den von Safiye Can aus­gear­beit­et und angeleitet.

Während der Som­mer­fe­rien wird das Buch bei Fis­ch­er gedruckt und erscheint voraus­sichtlich Ende Sep­tem­ber.  Um die Wartezeit zwis­chen den Som­mer­fe­rien und Erscheinen des Buchs zu über­brück­en, find­et ein Ver­lags­be­such in den Gebäu­den von S. Fis­ch­er in Frank­furt statt. Im let­zten Jahr musste dieser Besuch in ein virtuelles Gespräch mit Ver­lagsmi­tar­bei­t­erin­nen umge­wan­delt wer­den, bei die Mitar­bei­t­erin­nen ihre ver­schiede­nen Arbeits­bere­iche vorstell­ten. Ob ein Besuch vor Ort möglich sein wird, wird von der Infek­tions­dy­namik und den Vor­gaben des Ver­lags abhängig sein. Sofern ein Besuch in Frank­furt möglich ist, ent­fall­en die Fahrtkosten auf uns.

Eben­falls nach den Som­mer­fe­rien, nach Erscheinen der Antholo­gie, wird die Abschlus­sle­sung an der Schule stat­tfind­en. Sie kann in den Räum­lichkeit­en der Schule stat­tfind­en oder in einem geeignete Ver­anstal­tung­sort in Usin­gen. Die Organ­i­sa­tion der Ver­anstal­tung liegt bei der Lehrerin Frau Par­ré. Für Cater­ing (wenn erlaubt), ggf. Raum­mi­ete, ggf. Wer­bung oder Druck­mit­tel etc. ste­ht ein geson­dertes Bud­get zur Ver­fü­gung. Die Mod­er­a­tion übern­immt Safiye Can.

Das Sprech­train­ing, welch­es eben­falls Bestandteil der Vor­bere­itung der Abschlus­sle­sung ist, soll auch nach den Som­mer­fe­rien und zeit­nah im Vor­feld der Abschlus­sle­sung stattfinden.

19 Mai

Jurymitglied Schülerwettbewerb 2022

Jurymit­glied beim Prager Literatur-Wettbewerb
Für deutschsprachige Lyrik:
Dich­terin Safiye Can

 
 
Beim Wet­tbe­werb der Arnost Lustig Stiftung geht es darum, dass ver­schiedene Schulen in Bel­gien, USA, CZ und Deutsch­land Lyrik, Kurzgeschicht­en und Auf­sätze kreieren. (Danach teilt sich die Jury ein)

Das Überthe­ma ist “Fre­und­schaft”. Die Schüler:innen schreiben im März.

(We have three schools par­tic­i­pat­ing in Ger­many — two 9. grade class­es in Durin­gen are sup­posed to write the con­tri­bu­tions, the 10. grade in Gor­litz is sup­posed to read and eval­u­ate the contributions.)
 
1) das Tre­f­fen aller am Wet­tbe­werb Beteiligten wird am 29.Mai, ab 14:00 statt
2) das Tre­f­fen der Jury find­et am sel­ben Tag statt. 15:00 Bew­er­tung der Jury

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PRESSEMITTEILUNG, 2021

Pro­jekt Junge HUMAN­is­ten — Work­shop für Lehrer 12.11.2021
ARNOŠT LUSTIG STIFTUNGSFONDS

Am Fre­itag, den 12. Novem­ber 2021, startete der inter­na­tionale Lit­er­atur­wet­tbe­werb der Arnošt-Lustig-Stiftung Junge HUMAN­is­ten. Der Wet­tbe­werb ist eines der Haupt­pro­jek­te dieser kün­st­lerisch-päd­a­gogis­chen Organ­i­sa­tion, die sich für mehr Gerechtigkeit und Men­schlichkeit in der Tschechis­chen Repub­lik und im Aus­land einsetzt.
Arnošt Lustig war Romanci­er, Drehbuchau­tor, Jour­nal­ist und Päd­a­goge. Dreimal von den Nazis zum Tode verurteilt, ein­mal von den tsche­choslowakischen Kom­mu­nis­ten zu ein­er unbe­d­ingten Gefäng­nis­strafe verurteilt und in seinem Heimat­land mehr als zwanzig Jahre lang ver­boten. Der Wet­tbe­werb Young HUMAN-ists betont zeit­lose human­is­tis­che Werte, die Arnošt Lustig in seinem Leben und Werk ange­wandt hat.
Das Pilot­jahr des Wet­tbe­werbs wird im Schul­jahr 2021–2022 in aus­gewählten Grund­schulen in der Tschechis­chen Repub­lik, Deutsch­land und Bel­gien stattfinden.
Unter der Schirmherrschaft des tschechis­chen Min­is­teri­ums für Bil­dung, Jugend und Sport zielt das Pro­jekt darauf ab, kreative Tal­ente bei Schülern zu entwick­eln und durch den Wet­tbe­werb Human­is­mus und demokratis­che Werte zu stärken. Im Mit­telpunkt des Pilot­jahres ste­ht das The­ma Fre­und­schaft, zu dem die Schüler der 9. Klasse eine kurze Prosa, ein Gedicht oder einen Auf­satz ver­fassen wer­den. Das The­ma Kam­er­ad­schaft ver­weist auch auf die Bedeu­tung fre­und­schaftlich­er Beziehun­gen und psy­chis­ch­er Gesund­heit in Zeit­en der Pan­demie. So wird dieses The­ma als eine Möglichkeit zur Suche nach “Wegen der Zusam­me­nar­beit”, die Fre­und­schaft ist, ange­sprochen. Ein weit­eres Ziel ist die Ver­tiefung der Beziehun­gen und des Ver­ständ­niss­es zwis­chen jun­gen Men­schen und Lehrern aus den genan­nten Ländern.Das Pro­jekt begann mit einem Work­shop für Päd­a­gogen. Auf­grund der epi­demi­ol­o­gis­chen Sit­u­a­tion nah­men fast alle Lehrer online teil, das Organ­i­sa­tion­steam war vor Ort.
Auf dem Work­shop informierte das Team der Arnošt-Lustig-Stiftung die Lehrkräfte über den Ablauf des Wet­tbe­werbs, die Bew­er­tungskri­te­rien und stellte drei Arbeits­blät­ter vor, die den Lehrkräften helfen sollen, die Schüler der 9. Klassen auf den Wet­tbe­werb vorzu­bere­it­en. Die Arbeits­blät­ter und der method­is­che Leit­faden beschäfti­gen sich mit dem bedeu­ten­den lit­er­arischen und filmis­chen Nach­lass von Arnošt Lustig und natür­lich mit sein­er Lebens­geschichte. Die Arbeits­blät­ter sind für den Geschicht­sun­ter­richt oder als Teil fächerüber­greifend­er Pro­jek­te gedacht.Im zweit­en Teil des Work­shops hat­ten die Lehrerin­nen und Lehrer die Möglichkeit, sich einen virtuellen Rundgang durch das Jüdis­che Muse­um in Prag anzuschauen, der speziell für diesen Anlass erstellt wurde.

Der Wet­tbe­werb selb­st find­et zwis­chen März und Juni 2022 statt. An ihm beteili­gen sich Schüler- und Experten­jurys in der Tschechis­chen Repub­lik und in Deutsch­land sowie der führende belarus­sis­che Dis­si­den­ten­dichter Dim­it­ry Strot­sev, der zu den Gewin­nern des Wet­tbe­werbs über die Bedeu­tung des Human­is­mus in der heuti­gen Zeit sprechen wird. Die Work­shops für Lehrkräfte und die Arbeits­blät­ter für das Pro­jekt Junge HUMAN­is­ten wur­den durch die Unter­stützung des Deutsch-Tschechis­chen Zukun­fts­fonds ermöglicht. Das Pro­jekt find­et in Zusam­me­nar­beit mit dem Gym­na­si­um des Gedächt­niss­es der Natio­nen, dem tschechis­chen PEN-Club, der Galerie der Region Mit­tel­böh­men, der Lan­desvertre­tung des Freis­taates Sach­sen in Prag und Part­nern in Deutsch­land, wie der gemein­nützi­gen Organ­i­sa­tion ACHAVA in Thürin­gen, dem Cen­tre Bavaria Bohemia (CeBB), der Stiftung Gedenkstät­ten Buchen­wald und Mit­tel­bau­Do­ra und dem Medi­en­part­ner Vogtlandradio.de statt.
KONTAKT Dr. Euge­nie v.Trützschler
E‑mail:w.true@web.de tel: 0049÷36458÷30934 web: www.lustigfoundation.com
Org. Eva Lustigo­va und Veroni­ka Smyslová 

18 Mai

Dossier Ukraine-Krieg 2022

Dossier zum Ukraine-Krieg: 
Stim­men gegen den Krieg, 2022
Kuratiert von Safiye Can und Hakan Akçit

Im Auf­trag der Heinrich-Böll-Stiftung


Videos und Essays

Ihr find­et sie hier:
 
oder als direk­te Links zu Youtube:
 
 
Yey­geniy Breyger:
 

Kristi­na Paustian
https://youtu.be/w3BypGMaLY8

Welche Rolle spielen Kunst und Kultur während des Krieges? Welche Formen der Solidarität, des Widerstands und politischen Protests ermöglichen künstlerische Ausdrucksformen? Künstler*innen aus der ukrainischen und russischen Diaspora in Deutschland teilen ihre Perspektiven auf den Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen in Deutschland. 

Kuratiert von Safiye Can und Hakan Akçit

15 Mai

Literarische Lese Freinsheim 2022

So. 15.5.2022, 17Uhr
Lit­er­atur­fes­ti­val: Lit­er­arische Lese Freinsheim
zum Kul­tur­som­mer Rhein­land Pfalz
Lesung mit der Autorin Safiye CAN
Freinsheim

So 15. Mai–Lit­er­arisches Frein­sheim – ein Tag zum Hören, Sehen, Genießen 

11:15 Uhr Lesung Dim­itré Dinev, Lit­er­atur­bühne im Ret­zer­park (bei Regen im Kelterhaus)
1968 in Bul­gar­ien geboren, ist 1990 nach Öster­re­ich geflo­hen und lebt sei­ther in Wien. „Die Kind­heit ist die Zeit mein­er Unsterblichkeit“, hat der Autor zu unserem The­ma geschrieben. Dim­itre Dinev liest Bekan­ntes, weniger Bekan­ntes und völ­lig Unbekan­ntes. Und wer seinen Roman „Engel­szun­gen“ ken­nt, wird ahnen, dass dies ein span­nen­der Vor­mit­tag wer­den wird. Ein­tritt 15 € erm. 12 €

15:00 Uhr Vernissage Ausstel­lung „Kind­heit­en“, Bilder aus der Samm­lung Weiler
Seit 1997 besitzt die VG Frein­sheim eine Kun­st­samm­lung des ver­stor­be­nen Franken­thaler Recht­san­walts Dr. Hein­rich Weil­er mit Werken der klas­sis­chen Mod­erne und zeit­genös­sis­ch­er Kun­st. Der Samm­ler pflegte Kon­tak­te zu Kün­stlern wie der Amerikaner­in Helen Franken­thaler aber auch zu Galeris­ten wie Heinz Berggru­en in Berlin. Wie schon im let­zten Jahr, präsen­tiert die Ver­bands­ge­meinde Frein­sheim im Rah­men der Lit­er­arischen Lese — passend zum Mot­to — eine Auswahl von Bildern. Ein­tritt frei

17:00 Uhr Safiye Can, Lyrik­le­sung Amt­shaus à Innen­hof Hotel Amt­shaus (bei Regen im Blauen Salon) Ca. 18:00 Uhr Lit­er­arisches Menü
Mit Ihren Lyrik­bän­den ist sie inzwis­chen zur Best­seller­autorin gewor­den. Safiye Can liest Col­la­gen, visuelle und konkrete Poe­sie, Liebesgedichte. Getra­gen wird diese Lyrik von Rhyth­mik und Klang, von uner­warteten Wen­dun­gen und auch von Ironie. Ein Kapi­tel ihres neuesten Gedicht­bands „Poe­sie und Pan­demie“ heißt „Windlicht für dun­kle Tage“ — ein starkes Bild, auch für Cans Gedichte. Sie ste­hen mit­ten im Jet­zt, sie sind laut und leise, kämpferisch und zart, schmerzhaft und hoff­nungsvoll – sie set­zen Lichter ins Dunkel. Ein­tritt 15 € erm. 12 €
Im Anschluss an die Lesung bietet das Restau­rant a table ein eigens für die Lit­er­arische Lese zusam­mengestelltes 3‑Gänge Menü an. Kosten: Menü ohne Wein inklu­sive Wass­er und Espres­so 55 €, mit 2 ver­schiede­nen kor­re­spondieren­den Weinen, Wass­er und Espres­so 75 €
Anmel­dung nur für die Lesung (ohne Menü) im i‑Punkt — Abendkasse
Anmel­dung für Lesung mit Menü mit Vorkasse im Hotel Amt­shaus Tel. 06353 – 50 19 355 www.amtshaus-freinsheim.de

13 Mai

Lesung + Ausstellung Düsseldorf 2022

13.5.2022, 19Uhr
Ausstel­lung und Lesung von Safiye Can
Aus­gestellt wer­den im Kun­stkiosk Arbeit­en der konkrete Poe­sie der Autorin Safiye Can
Marken­straße 1
Düsseldorf

Mod­er­a­tion und Gespräch: Judy Müller-Goldenstedt

Dauer der Austel­lung 3 Monate
Lesung 19–20Uhr, im Anschluss Gespräch und Büchersignieren
Org.: Vera Vorneweg
Autoren­fo­to: Ali Malak

12 Mai

Vertonung Der Garten Freiburg 2022

Urauf­führung am 12. Mai 2022 in Freiburg i. Br.

Alle Ton­höhen der Singstimme sind dem Gesang ein­er Amsel ent­nom­men. Dass eine real­itäts­ge­treue Nachah­mung der Amsel durch die Sän­gerin nicht möglich ist, nimmt Bezug auf das Gedicht, das der Kom­po­si­tion zugrunde liegt: “Der Garten” von der Lyrik­erin Safiye Can (aus: “Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft”, Wall­stein Ver­lag, Göt­tin­gen, 2017). www.safiyecan.de

Elis­a­beth Fusseder (*2000)
“imi­ta” — für Sopran, Flügel und Zus­pielung (2021)

Elza Zhere­bchuk (Sopran)
Eun­seon Kim (Flügel)

11 Mai

NRZ Düsseldorf 2022

NRZ, 11.5.2022

Direk­tlink hier!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Düs­sel­dorf.  In der zweit­eili­gen Ver­anstal­tungsrei­he in Ober­bilk stellen die Autoren Safiye Can und Ger­hard Rühm ihre Werke zum The­ma „Konkreter Poe­sie“ vor.

Im Stadt­teil Ober­bilk öffnet am Fre­itag, 13. Mai, um 19 Uhr erst­mals der „Kun­stkiosk“ in der Bar Skot­tis an der Marken­straße. Dahin­ter ver­birgt sich kein Büd­chen im herkömm­lichen Sinne, son­dern eine zweit­eilige Ver­anstal­tungsrei­he zur Konkreten Poe­sie. Kuratiert hat sie die Düs­sel­dor­fer Schrift­stel­lerin Vera Vorneweg.

Mich inter­essiert der Gedanke, dass Schrift und Sprache auch Kun­st sein kön­nen“, sagt Vorneweg. Texte der Konkreten Poe­sie wür­den mit der herkömm­lichen Syn­tax brechen und die Wörter aus ihrem hier­ar­chis­chen Satzge­bilde her­aus­lösen. Der Umgang mit Sprache sei ein spielerisch­er. Der Klang eines Wortes dabei genau so wichtig wie seine Bedeutung.

Lesung der Autorin Safiye Can

Am ersten „Kun­stkiosk-Abend“ find­et eine Lesung der Autorin Safiye Can statt. Sie schreibt Lyrik und Prosa und über­set­zt aus dem Türkischen. Can wurde mit mehreren Lit­er­atur­preisen aus­geze­ich­net, darunter dem Else-Lasker-Schüler- Lyrikpreis (2016) und dem Alfred Müller-Felsen­burg-Preis für aufrechte Lit­er­atur (2016). Sie war Gast­dozentin für Konkrete Poe­sie an der Bauhaus-Uni­ver­sität Weimar, der Uni­ver­sität Kas­sel und der North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty in den USA. Can ist Mit-Her­aus­ge­berin der Lit­er­aturzeitschrift „diehoren“ sowie Mit­glied im PEN-Zen­trum, eine deutsche Schrift­stellervere­ini­gung, die für „Poets, Essay­ists, Nov­el­ists“ steht.

Zweiter „Kunstkiosk“-Abend im August

Am zweit­en Abend des „Kun­stkiosk“ (19. August) liest dann der Autor Ger­hard Rühm aus seinen Werken vor.

 

Im Anschluss an die Lesun­gen find­et jew­eils ein mod­eriertes Pub­likums­ge­spräch statt. Danach legt DJ Ede­le­scort (Hauch Records) auf.

Der Ein­tritt ist frei. Mod­eriert wer­den die Abende von Judy Müller-Goldenstedt.

1 Mai

Übersetzung ins Litauische 2022

Mai 2022
Pub­lika­tion in der litauis­chen Lit­er­aturzeitschrift: Poez­i­jos pavasaris
Über­set­zer Antanas Jonynas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kny­gos lei­dy­bą finan­suo­ja Eilėraščius pateikė autoriai
Almanachą sudarė Aivaras Veiknys
Poez­i­jos pavasario svečių kūry­bą atrinko Mar­i­ja Mažulė
Kom­pak­t­inę plokštelę parengė Min­dau­gas Nastaravičius
Redak­torės: Gre­ta Ambraza­itė ir Palmi­ra Mikėnaitė
Kny­gos dailininkė Deiman­tė Rybakovienė
Išlei­do Rašy­to­jų sąjun­gos fon­das, Vilnius
Spaus­di­no „BALTO print“, Vilnius
© Rašy­to­jų sąjun­gos fon­das, 2022ISSN 0235–442X

28 Apr

Schreibwerkstatt Frankfurt 2022

Lautschriften: Poli­tik im Freien Theater
Erste Sitzung, Fr. 6.Mai.2022, 11–16h
Zweite Sitzung: Do. 19.5.2022, 13–16h

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit der Autorin Safiye Can
Paul-Hindemith-Schule
Frankfurt
(Betreuer: Alexan­der Klett)

Pro­jekt: „Lautschriften. Vom Film zum Buch” im Begleit­pro­gramm von „Poli­tik im Freien Theater”

Das Schreib­w­erk­stät­ten-Pro­jekt „Lautschriften. Vom Film zum Buch” find­et in diesem Jahr in Erweiterung als Koop­er­a­tion zwis­chen der Bun­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung und dem Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum im Mouson­turm e.V. statt.
Los­gelöst vom eigentlichen Workshop-Angebot,sind die Schreib­w­erk­stät­ten eingegliedert in das  Begleit­pro­gramm des11. Fes­ti­vals „Poli­tik im Freien The­ater”. In Zusam­me­nar­beit mit Part­ner organ­i­sa­tio­nen ver­anstal­tet die BpB in diesem Rah­men kul­turelle und diskur­sive For­mate zum The­men­feld Rassismus.
Das Fes­ti­val find­et schließlich vom 29.9. bis zum 8.10.2022 unter dem Mot­to „Macht” In Frank­furt statt. Die Schreib­w­erk­stät­ten find­en im Vor­feld des Fes­ti­vals vom Früh­jahr bis zu den Som­mer­fe­rien statt und ste­hen damit in Verbindung mit dem Schul-und Jugend­pro­gramm des Festivals.

In drei Grup­penset­zen sich Kinder und Jugendliche der 6.–9. Klassen­stufe mit Ras­sis­mus und damit ver­bun­de­nen Phänome­nen wie Hate-Speech auseinan­der. Dabei wer­den sie von pro­fes­sionellen Autorin­nen und Autoren angeleit­et und beschäfti­gen sich mit Ras­sis­mus im All­t­ag und ver­wandten The­men und Phänome­nen. Sie ver­fassen eigene lit­er­arische Texte, in denen sie das The­ma inhaltlich bear­beit­en. Als Vor­lage und Ein­stieg dient dabei ein ohne Ton vorge­führter Kurz­film, der die Kinder und Jugendlichen zu einem Ein­stieg in das The­ma motivieren soll. Die Texte, die während der Schreibphase entste­hen, wer­den im Anschluss in ein­er Antholo­gie veröf­fentlicht. Zusät­zlich wer­den die Texte bei ein­er öffentlichen Abschlus­sle­sung im Fes­ti­val­pro­gramm vorgestellt. Die Anleitung durch pro­fes­sionelle Autor*innen unter­stützt die Kinder und Jugendlichen dabei, eine Annäherung an die Kom­plex­ität des The­mas zu find­en. Hier­bei ler­nen sie ihrer Erfahrungswelt durch lit­er­arische Mit­tel Aus­druck zu ver­lei­hen. So tre­f­fen kul­turelle und poli­tis­che Bil­dun­gin diesem Begleit­pro­gramm des Fes­ti­vals aufeinan­der und ermöglichen den Teil­nehmenden durch den kreativ­en Prozess das Ein­nehmen ander­er Per­spek­tiv­en. Die Work­shops sollen im Großraum Frank­furt am Main stat­tfind­en und ste­hen Bib­lio­theken eben­so wie Schulen des Sekundär­bere­ichs zur Teil­nahme offen.

25 Apr

Schreibwerkstatt Heilbronn 2022

25.–27.4.2022
Hein­rich-von-Kleist-Realschule Heilbronn
Schreib­w­erk­statt mit den Dich­terin­nen Safiye CAN und (evtl.) Zehra CIRAK

Zum Pro­jekt Wort­statt
Jew­eils eine 8. Schulklasse
 — 3 Tage x 6 Schul­stun­den x 45 Min.

Pro­jekt Wort­statt Heil­bronn im Dialog

Schreibthe­ma: Identitäten
Lit­er­aturhaus Heilbronn
Büro im Schul‑, Kul­tur- und Sportamt
Mark­t­platz 11
74072 Heilbronn
Ansprech­per­son: H. Brünner

27 Mrz

Benefizlesung für Ukraine Frankfurt 2022

Bene­fi­zle­sung zum Ukraine-Krieg
27. März, 18 Uhr, Haus am Dom

Frank­furt am Main
Inhaltlich ver­suchen wir, einen Bogen zu schla­gen über 100 Jahre mod­erne ukrainis­che Literatur
 
Gemein­sam mit allen Lit­er­a­turein­rich­tun­gen der Stadt find­et ein vom Lit­er­atur­fo­rum Frank­furt organ­isiert­er Sol­i­dar­itäts- und Bene­fiz­abend für die Ukraine statt:
Es lesen viele Autor*innen aus Frank­furt und Umge­bung Texte ukrainis­ch­er Kolleg*innen:
Safiye Can, Eva Dem­s­ki, Bodo Kirch­hoff, Zsuzsa Bank, Jan Costin Wag­n­er, Dirk Huel­strunk uvm
 
Alle Ein­nah­men gehen an die Geflüchtetenhilfe
 
Da die Ver­anstal­tung aus­ge­bucht ist, freuen wir uns, wenn Sie sich unter fol­gen­dem Link zuschal­ten, der Abend wird gestreamt: https://youtu.be/8xTN2ViH330
 
Angesichts des Krieges und sein­er Fol­gen spüren wir alle Hil­flosigkeit, aber auch uns, den lit­er­arischen Ein­rich­tun­gen Frank­furts, ste­ht zumin­d­est die Sprache zur Ver­fü­gung, um uns sol­i­darisch zu zeigen mit der Ukraine, den Krieg­sopfern und den Geflüchteten. Viele der prä­gen­den Autorin­nen und Autoren unser­er Stadt kom­men an diesem Abend zusam­men, um aus Tex­ten ihrer ukrainis­chen Kol­legin­nen und Kol­le­gen zu lesen.
Zu Wort kom­men so Oksana Sabuschko, Yev­ge­nia Belorusets, Ser­hij Zhadan, Andrij Lub­ka, Haly­na Kruk u.v.m.
Der Ein­tritt ist frei, um großzügige Spenden wird gebeten. Die Erlöse des Abends gehen an die Nothil­fe Ukraine beim Aktions­bünd­nis Katastrophenhilfe.
Um Anmel­dung bis zum 24. März unter anmeldung@hlfm.de wird gebeten.
Es gel­ten die dann gülti­gen Zugangsregeln des Lan­des Hes­sen (derzeit: 3G sowie Maskenpflicht im Innenraum).
 
Mit Hen­ning Ahrens, Matthias Altenburg, Zsuzsa Bánk, Yev­geniy Breyger, Safiye Can, Eva Dem­s­ki, Julia Grin­berg, Sask­ia Hen­nig von Lange, Dirk Huel­strunk, Bodo Kirch­hoff, Dal­i­bor Marković, Anna Yeliz Schen­tke, Jan Costin Wag­n­er, Jan Wilm
Die Ver­anstal­tung wird gemein­schaftlich getra­gen von:
Autoren­buch­hand­lung Marx & Co., axel diel­mann — ver­lag, Börsen­vere­ins­gruppe (Börsen­vere­in des Deutschen Buch­han­dels, Frank­furter Buchmesse, MVB, medi­a­cam­pus frank­furt), Buch­hand­lung Schutt, Denkbar, Deutsche Nation­al­bib­lio­thek, Evan­ge­lis­che Akademie, Faust-Kul­tur, Frank­furter Bürg­er­s­tiftung im Holzhausen­schlöss­chen, Frank­furter Ver­lagsanstalt, Freies Deutsches Hochs­tift, gut­leut ver­lag, Haus am Dom — Katholis­che Akademie Rabanus Mau­rus, Hes­sis­ches Lit­er­atur­fo­rum im Mouson­turm, hr2-kul­tur, Jüdis­che Gemeinde Frank­furt, Karl Marx Buch­hand­lung, Kul­tur­amt der Stadt Frank­furt, Kul­tur & Bahn, Land in Sicht Buch­laden, Lit­er­aturhaus Frank­furt, Lit­prom, Roman­fab­rik, S. Fis­ch­er, Schöf­fling & Co., Stadt­bücherei Frank­furt, Ypsilon Buchladen
 

Ablauf­plan
Gruß­wort Ina Hartwig
Begrüßung Lisa Straßberg­er & Björn Jäger

Erster Lese­block: Julia Grin­berg, Yev­geniy Breyger, Hen­ning Ahrens
Julia Grin­berg & Yev­geniy Breyger: Haly­na Kruk (zweis­prachig)
Hen­ning Ahrens: Ossyp Turjanskyj
Yev­geniy Breyger: Mychail Semenko
Julia Grin­berg: Myko­la Bazhan
Julia Grin­berg & Yev­geniy Breyger: Was­syl Stus (zweis­prachig)

Zweit­er Lese­block: Bodo Kirch­hoff, Matthias Altenburg, Eva Demski
Bodo Kirch­hoff: Waler­jan Pid­mo­hyl­ny (erster Teil)
Matthias Altenburg: Waler­jan Pid­mo­hyl­ny (zweit­er Teil)
Eva Dem­s­ki: Sofia Yablonska

Drit­ter Lese­block: Zsuzsa Bánk, Jan Costin Wag­n­er, Anna Yeliz Schentke
Zsuzsa Bánk: Oksana Sabuschko (erster Teil)
Jan Costin Wag­n­er: Oksana Sabuschko (zweit­er Teil)
Anna Yeliz Schen­tke: Oksana Sabuschko (drit­ter Teil)

Viert­er Lese­block: Dirk Huel­strunk, Safiye Can, Dal­i­bor Marković
Dirk Huel­strunk: Juri Andruchowytsch
Safiye Can: Mar­i­an­na Kijanows­ka, Andrij Ljubka
Dal­i­bor Marković: Ser­hij Zhadan

Fün­fter Lese­block: Sask­ia Hen­nig von Lange, Jan Wilm
Sask­ia Hen­nig von Lange: Yev­ge­nia Belorusets
Jan Wilm: Oleg Senzow

20 Mrz

Lesung Köln 2022

Lesung mit Safiye Can und Alexan­der Estis
“Sprache macht Widerstand”
So. 20.3.2022, 18Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum
Köln

Mod­erierte Diskus­sion im Anschluss an die Lesung: 

Safiye Can, Lyrik­erin und Autorin 
Alexan­der Estis, Autor, Lit­er­atur- und Sprachwissenschaftler 
Nanette Snoep, Direk­torin Rautenstrauch-Joest-Museum 
Ahmet Edis, stlv. Vor­sitzen­der des Köl­ner Integrationsrat
Eliza­ve­ta Khan, Geschäfts­führerin Inte­gra­tionshaus e.V.  
Mod­er­a­tion: Fati­ma Rem­li, Renk Magazin 

Org.: InHaus e.V. und Coach e.V. in Koop. Raut­en­strauch-Joest-Muse­um Köln
Fotos: Salman Abdo

 

14 Mrz

Publikation Experiment Heimat 2022

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
14. März 2022
Antholo­gie: Buch
Titel: Exper­i­ment Heimat
Autor/en: Helene Bukows­ki, Safiye Can, Nora Gom­ringer, Wladimir Kamin­er u.a.
ISBN: 3960700849
EAN: 9783960700845
 
Her­aus­gegeben von Peter Bialobrzeski
Fotos von Jörg Brügge­mann, Alek­san­dra Weber, Niki­ta Teryoshin
Hart­mann Books
14. März 2022 — kar­toniert — 276 Seit­en­Mit Gedicht­col­la­gen von Safiye Can.

Ist Heimat eine Emo­tion oder ein Ort? Ist sie dort, wo wir aufgewach­sen sind oder da, wo wir ger­ade leben? Existiert sie vielle­icht über­haupt nicht (mehr)? Ist sie eine erstrebenswerte Utopie oder ein Reiz­wort? Ist sie ein unauswe­ich­lich­es Schick­sal oder etwas, das man sich selb­st schafft? Gibt es nur eine Heimat oder gibt es sie auch im Plur­al? Das sind die Fra­gen, mit denen sich das vom Fotografen Peter Bialo­brzes­ki und demWest­fälis­chen Lit­er­atur­büro kuratierte Fotografie- und Lit­er­atur­pro­jekt »Exper­i­ment HEIMAT« auseinan­der­set­zt. Das Buch hält die visuellen und lit­er­arischen Ergeb­nisse der ein­ge­lade­nen, renom­mierten Autor*innen und Fotograf*innen fest. Sie reis­ten im Jahr 2021 an neun ver­schiedene, »heimatlich« kon­notierte Orte in West­falen, etwa das Her­manns­denkmal, das Schiff­she­be­w­erk Wal­trop, die Hen­richshütte Hat­tin­gen aber auch die Ruhr-Uni­ver­sität Bochum. Im Aus­tausch mit dort leben­den Men­schen, Vere­inen und Tourist*innen unter­sucht­en sie die Bedeu­tung, die diese dem jew­eili­gen Ort zuschreiben. Dabei ging es vor allem um die Frage, inwieweit sich der Blick von außen mit der Selb­st­wahrnehmung der in West­falen leben­den Men­schen deckt. So ent­stand eine Vielfalt höchst unter­schiedlich­er kün­st­lerisch­er Inter­pre­ta­tio­nen des The­mas, die das Heimatliche hin­ter­fra­gen und oft auch ad absur­dum führen.

Fol­gende Bild- und Tex­tau­torin­nen tru­gen zu »Exper­i­ment HEIMAT« bei: Helene Bukows­ki & Jörg Brügge­mann (Fußball in Dort­mund), Safiye Can & Alek­san­dra Weber (Ruhr-Uni­ver­sität Bochum), Nora Gom­ringer & Niki­ta Teryoshin (Hen­richshütte Hat­tin­gen / Schiff­she­be­w­erk Hen­richen­burg), Lüt­fiye Güzel & Loredana Nemes (Widukind­stadt Enger), Sab­ri­na Janesch & Christi­na Stohn (Gold­dör­fer um den Schmal­len­berg­er Wilzen­berg), Wladimir Kamin­er & Ute und Wern­er Mahler (Her­manns­denkmal und der Teu­to­burg­er Wald bei Det­mold), Sharon Dod­ua Otoo & Peter Bialo­brzes­ki (Genus­sort Unna), Najem Wali & Alem Kol­bus (Schlöss­er- und Bur­gen­land­schaft im Kreis Coesfeld).
 
————————————————–
Is home an emo­tion or a place? Is it where we grew up or where we live now? Does it per­haps not exist (any­more) at all? Is it a utopia worth striv­ing for or an idea to be dis­missed? Is it an inescapable des­tiny or some­thing we cre­ate for our­selves? Is there only one home or are there many ver­sions of it? These are the ques­tions that the pho­tog­ra­phy and lit­er­a­ture project »Exper­i­ment HEIMAT« deals with. Curat­ed by the pho­tog­ra­ph­er Peter Bialo­brzes­ki and the West­phalian Office for Lit­er­a­ture Office, the book cap­tures the visu­al and lit­er­ary results of the renowned authors and pho­tog­ra­phers who where invit­ed to par­take in the project. In 2021, they trav­eled to nine dif­fer­ent places in West­phalia with »home-ish« con­no­ta­tions, such as the Hermann’s Mon­u­ment, the Hen­richen­burg Shiplift and the Ruhr-Uni­ver­si­ty in Bochum. In an exchange with local peo­ple and clubs as well as tourists, they inves­ti­gat­ed the mean­ing those groups ascribe to each place. The main ques­tion was whether and to what extent the out­side view over­laps with the self-per­cep­tion of the peo­ple liv­ing in West­phalia. The result is a mix of high­ly diverse artis­tic inter­pre­ta­tions of the theme that ques­tion the notion of home and often take it ad absurdum.
The fol­low­ing image and text authors con­tributed to »Exper­i­ment HEIMAT«: Helene Bukows­ki & Jörg Brügge­mann (foot­ball in Dort­mund), Safiye Can & Alek­san­dra Weber (Ruhr-Uni­ver­sität Bochum), Nora Gom­ringer & Niki­ta Teryoshin (Hen­richshütte Hat­tin­gen / The Hen­richen­burg Shiplift), Lüt­fiye Güzel & Loredana Nemes (Widukind­stadt Enger), Sab­ri­na Janesch & Christi­na Stohn (vil­lages around the Wilzen­berg, Schmal­len­burg), Wladimir Kamin­er & Ute und Wern­er Mahler (Hermann’s Mon­u­ment and the Teu­to­burg For­est near Det­mold), Sharon Dod­ua Otoo & Peter Bialo­brzes­ki (Unna), Najem Wali & Alem Kol­bus (cas­tles of the Coes­feld district).
weniger zeigen
 
1 Mrz

Magazin IU Mag 2022

1.3.2022
Im online Mag­a­zin IU Mag (Ini­tia­tive Urhe­ber­recht) #Buch


online Ansicht hier
mit Katha­ri­na Uppen­brink und dem Redak­tion­steam des IU Mag Andrea Arndt und Matthias Hornschuh

 

22 Feb

Hörspiel auf hr2-kultur

Hör­spiel: Das Halb­halbe und das Ganzganze
Audio ver­füg­bar 20.2.2022 bis 19.08.2023
Zum Hör­spiel-Link auf hr2-kul­tur hierhin

20 Feb

Hörspiel-Première hr2-Kultur 22.2.2022

Erst­sendung: 20.02.2022, 22.00 Uhr, hr2-kultur
Hör­spiel: Das Halb­halbe und das Ganzganze
Von: Safiye Can
Regie & Redak­tion: Andrea Geißler
Pro­duk­tion: hr 2022 | ca. 54 Min. | Hörspielpremiere

Das Hör­spiel ist nach der Sendung bis 19.08.2024 auf hr2.de und ARD-Audio­thek zu finden.

Pres­se­text:
Anlässlich des zweit­en Jahrestages des Ter­ror-Anschlags von Hanau am 19.02.2020 kündi­gen wir Ihnen heute die Hör­spiel­premiere: „Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“ von Safiye Can an.
Die Offen­bach­er Autorin mit tscherkessis­chen Wurzeln lotet dabei migrantis­che Per­spek­tiv­en eines jun­gen Paares aus und flicht das Ereig­nis der Morde an neun Hanauer Bürger*innen in die Geschichte ein. Zusät­zliche Ver­wen­dung fan­den O‑Töne und Hiphop aus Hanau. Wir wün­schen ein anre­gen­des Hörerlebnis!

Im Gedenken an die Opfer und Hin­terbliebe­nen des recht­sex­trem­istis­chen Ter­ro­ran­schlags von Hanau: Gökhan Gül­tekin, Sedat Gür­büz, Said Nesar Hashe­mi, Mer­cedes Kier­pacz, Hamza Kur­tović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Fer­hat Unvar und Kaloy­an Velkov und die vie­len weit­eren Opfer und Hin­terbliebe­nen recht­sex­trem­istis­ch­er und ras­sis­tis­ch­er Gewalt­tat­en in Deutschland. 

Sie sprechen über Lit­er­atur, Kun­st, Klas­sik­er der griechis­chen Mytholo­gie und mitunter über ein Gedicht von Nâzım Hik­met. Er nen­nt sie Sophia, sie nen­nt ihn Friedrich — sie sind, wie viele sagen wür­den, “gut inte­gri­ert”. Kinder der 2., vielle­icht 3. Gen­er­a­tion aus Fam­i­lien mit Migra­tions­geschichte. Wie begreifen sie sich? Als halb deutsch und halb das andere Land? Oder ganz das eine und ganz das andere? Darüber sind sie sich nicht einig.

Das Halbhalbe und das Ganzganze
 
 

Als ihre Geschichte anf­ing, hörten sie Schu­bert und Deutsch-Rap, studierten, jobbten, teil­ten sich Kip­pen und hiel­ten es aus, uneins zu sein. Aber das ras­sis­tis­che Atten­tat von Hanau ändert alles, auch im Rück­blick. Wie gefährlich sind die recht­sex­trem­istis­chen “Einzeltäter” und wie viele sind es? In die Geschichte von “Sophia” und “Friedrich” schla­gen Angst, Wut und Trauer ein. Was haben Hanau und die medi­ale Rezep­tion von “Hanau” mit ihnen, mit uns gemacht?

Safiye Can

studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse und Jura an der Goethe-Uni­ver­sität in Frank­furt. Sie ist Autorin und Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie. U.a wurde sie mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis (2016) aus­geze­ich­net. Die Kurzgeschichte, die als Vor­lage für Cans Hör­spiel diente “Das Halb­halbe und das Ganz­ganze” erschien erst­mals 2014. Zulet­zt veröf­fentlichte Safiye Can den Lyrik­band “Poe­sie und Pan­demie” (2021). Safiye Can hat tscherkessis­che Vor­fahren und lebt in Offen­bach am Main. 

Andrea Geißler

studierte Jüdis­che Stu­di­en und Islamwis­senschaft in Hei­del­berg und Jerusalem, anschließend Dra­maturgie in Frank­furt am Main. Sie ist als Autorin und Redak­teurin tätig. 2010 war sie Preisträgerin des Lit­er­atur­preis­es Nord-Ost. Ihr Hör­spiel-Debüt “Hyper­bolis­che Kör­p­er” wurde mit dem Pub­likum­spreis der ARD-Hör­spielt­age 2020 aus­geze­ich­net. “Das Halb­halbe und das Ganz­ganze” ist ihr Hörspiel-Regiedebüt.

Sendung: hr2-kul­tur, “Hör­spiel”, 20.02.2022, 22:00 Uhr.

 

20 Feb

Hörspiel ARD Audiothek 2022

ARD-Audiothek Logo
18.2.2022 — 19.8.2023
Das Hör­spiel “Das Halb­halbe und das Ganz­ganze” ist in der ARD Audiothek

hr2-kul­tur

Das Halb­halbe und das Ganz­ganze | Hör­spiel von Safiye Can in Gedenken an den recht­sex­trem­istis­chen Anschlag von Hanau
hr2 Hör­spiel · 18.02.2022 · 57 Min

Erschei­n­ungs­da­tum
18.02.2022
Rubrik: Hör­spiel & Lesung
Sender: hr2-kul­tur
 

Sie sprechen über Lit­er­atur, Kun­st, Klas­sik­er der griechis­chen Mytholo­gie und mitunter über ein Gedicht von Nâzım Hik­met. Er nen­nt sie Sophia, sie nen­nt ihn Friedrich — sie sind, wie viele sagen wür­den, “gut inte­gri­ert”. Kinder der 2., vielle­icht 3. Gen­er­a­tion. Wie begreifen sie sich? Als halb deutsch und halb das andere Land? Oder ganz das eine und ganz das andere? (Audio ver­füg­bar bis 19.08.2023) Mit Kristin Alia Hunold und Murat Diken­ci sowie in weit­eren Rollen: Stef­fen Hap­pel, Uli Höh­mann & Marielle Lay­her Beset­zung: Arne Köh­ler und Léon Haase Ton und Tech­nik: Thomas Rom­bach und Julia Küm­mel Regieas­sis­tenz: Her­ta Stein­metz Regie: Andrea Geißler HR 2022 Mit Originaltönen aus dem Fea­ture “„Der let­zte Tag von Sebas­t­ian Friedrich und Musik u.a. von Aksu, Azzi Memo, Rola, Breaks Mics & Stylez, BRKN, Dave Brubeck, Dein 16er für Hanau: Mar­shall, Kâzım Koyun­cu, und Mor­gen­shtern. Im Gedenken an die Opfer und Hin­terbliebe­nen des recht­sex­trem­istis­chen Ter­ro­ran­schlags von Hanau: Gökhan Gül­tekin, Sedat Gür­büz, Said Nesar Hashe­mi, Mer­cedes Kier­pacz, Hamza Kur­tović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Fer­hat Unvar und Kaloy­an Velkov und die vie­len weit­eren Opfer und Hin­terbliebe­nen recht­sex­trem­istis­ch­er und ras­sis­tis­ch­er Gewalt­tat­en in Deutsch­land. Noch mehr Hör­spiele und Hör­büch­er find­en Sie im Pod­cast-Pool des Hes­sis­chen Rundfunks:

https://www.hr2.de/podcasts/hoerspiel/index.html

 
19 Feb

ttt — titel thesen temperamente 2022

19.2.2022, ttt — titel the­sen temperamente

zum Ter­ro­ran­schlag von Hanau 2020

18 Feb

Frankfurter Rundschau 2022

Frank­furter Rund­schau, Fr. 18.2.2022
von Uta Grossmann

18 Feb

Süddeutsche Zeitung 2022

Sophia (Kristin Hunold) ist überzeugt: Halbe Sachen funk­tion­ieren nicht.(Foto: Ben Knabe/HR)

Safiye Can erzählt im Hör­spiel “Das Halb­halbe und das Ganz­ganze” von Iden­tität­skrisen, die der recht­sex­trem­istis­che Anschlag bei Men­schen mit Migra­tions­geschichte aus­gelöst hat.

Von Ste­fan Fischer

 

Sie nen­nt ihn Friedrich. So deutsch ist er dann doch. Seinen richti­gen Namen erfährt man nicht. Aber so viel: Seine Eltern stam­men aus der Türkei. Und sagen zu ihrem Sohn defin­i­tiv nicht Friedrich. Nur sie nen­nt ihn so — sie, die lange Zeit selb­st keinen Namen trägt in dem Hör­spiel Das Halb­halbe und das Ganz­ganze und irgend­wann dann doch Sophia heißt. Ist sie ein Alter Ego der Autorin Safiye Can, wie die Ver­wandtschaft der Vor­na­men wom­öglich ver­muten lässt?

Ein­deutige Antworten gibt es nicht in dieser Geschichte, kann es nicht geben. Die einzige gesicherte Erken­nt­nis der bei­den miteinan­der eng befre­un­de­ten, aber mut­maßlich nicht liierten Fig­uren ist: Das ras­sis­tisch motivierte Atten­tat in Hanau vor zwei Jahren, bei dem neun Men­schen ermordet wor­den sind, hat die Frage nach der eige­nen Iden­tität bei Men­schen mit ein­er Migra­tions­geschichte mas­siv zuge­spitzt. Sie war schon zuvor nicht ein­fach zu beantworten.

Ein­gangs stre­it­en sich Friedrich und Sophia darüber, ob sie nun halb deutsch und halb das jew­eils andere sind — so Friedrichs Posi­tion. Oder bei­des jew­eils ganz, worauf Sophia behar­rt. Friedrichs Hal­tung würde ja bedeuten, argu­men­tiert Sophia, dass er sich nur halb freue, wenn Deutsch­land im Fußball gewinne. Wie solle das bitte schön funk­tion­ieren? Man könne, hält Friedrich ihr ent­ge­gen, eben nicht zweimal ein Ganzes sein.

 

Aber Iden­tität ist keine math­e­ma­tis­che Gle­ichung. Und schon gar nicht kommt man zu ein­er Lösung, wenn man sich im Fall des Atten­tats von Hanau der Gruppe der Opfer genau­so zurech­net wie der Gruppe, aus der der Täter stammt, und ver­suchen wollte, das gegeneinan­der aufzurech­nen oder in ein Ver­hält­nis zueinan­der zu set­zen. Man kann sich ver­mut­lich nur daran reiben oder kapitulieren.

Safiye Can, die tscherkessis­che Vor­fahren hat, set­zt sich auf eine sehr kluge, sehr anschauliche Weise mit Iden­titäts­fra­gen auseinan­der in ihrem Hör­spiel, das Andrea Geißler insze­niert hat mit Kristin Alia Hunold und Murat Diken­ci in den Haup­trollen. Vor allem über­frachtet sie ihre Fig­uren nicht, macht Friedrich und Sophia nicht zu Stel­lvertretern für zu viele erden­kliche Posi­tio­nen. Son­dern bil­ligt bei­den eine Geschichte zu, die ihre jew­eils ure­igene ist und in der auch ver­meintliche Neben­säch­lichkeit­en eine gravierende Rolle spie­len. Safiye Can nötigt Friedrich und Sophia außer­dem nicht, irgendwelche Kom­pro­misse einzuge­hen. Weshalb sich in Das Halb­halbe und das Ganz­ganze auch eine ganze Menge Wut entlädt.

Das Halb­halbe und das Ganz­ganze, HR2, 20. Feb­ru­ar 2022, 22 Uhr.

Link zum Artikel hier.

 

18 Feb

hr2-Kultur Radio 2022

Fr. 18.2.2022,16:10Uhr
hr2-Kul­tur-Gespräch mit der Lyrik­erin und Hör­spielau­torin Safiye Can und dem Mod­er­a­tor Meinolf Bunsmann

über das Hör­spiel “Das Halb­halbe und das Ganzganze”

Zum Direk­tlink hier­hin

18 Feb

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ 2022

18.02.2022
Zwei Jahre Hanau : Das Halb­halbe sind viele
Von Eva-Maria Magel

Hier geht es zur Online-Aus­gabe, 17.2.2022

 

Safiye Can hat ihr erstes Hörspiel geschrieben.
 

Safiye Can hat ihr erstes Hör­spiel geschrieben. Bild: Peter Jülich

Zwei Jahre Hanau : Das Halbhalbe sind viele

  • Von Eva-Maria Magel, Lei­t­ende Kul­turredak­teurin Rhein-Main-Zeitung.
  • Aktu­al­isiert am

Die Offen­bach­er Lyrik­erin Safiye Can erin­nert an Hanau und dankt an alle, die mit gemeint waren. Die beliebte Erzäh­lung „Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“ ist zum Hör­spiel gewor­den und erlebt seine Ursendung am 20. Februar.

Sophia und Friedrich reden über Gott und die Welt, stun­den­lang. Sie trinken aus bun­ten Espres­so­tassen, ler­nen viel an der Uni und noch mehr ander­swo, wie viele junge Leute. Wir find­en uns in ihnen wieder, wenn sie einen Kater haben oder nachts tele­fonieren. Wenn man nicht so recht weiß: Ist das Liebe zwis­chen den beiden?

Die Offen­bach­er Dich­terin Safiye Can hat sich im kleinen, feinen Feld der deutschsprachi­gen Lyrik einen Namen gemacht. In ein­er Kun­st­form, die immer auch für das innere Ohr arbeit­et. Im ver­gan­genen Jahr hat die Regis­seurin An­drea Geißler sie kon­tak­tiert, mit der Frage, ob sie ihre Erzäh­lung „Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“ als Hör­spiel für den Hes­sis­chen Rund­funk bear­beit­en würde. Eine Chance, noch ein­mal neu an das Erzählde­büt von 2014 her­anzuge­hen. „Plöt­zlich bekom­men die Pro­tag­o­nis­ten eine Stimme, das ist sehr bewe­gend für Autorin­nen und Autoren“, sagt Can.

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16 Feb

Offenbach Post 2022

Offen­bach Post
„Auch Ras­sis­mus ist eine Pandemie“
Offen­bach­er Lyrik­erin Safiye Can ver­ar­beit­et Hanauer Anschlag in einem Hörspiel
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In ihrem Hör­spiel ver­mis­cht Safiye Can eine Erzäh­lung mit O‑Tönen von Opferange­höri­gen und Musik aus Hanau.
 

Offenbach/Hanau – 19. Feb­ru­ar 2020: Der Tag, an dem der rechte Hass in Hanau wütet. Auch im Leben der Fre­unde Sophia und Friedrich verän­dert die Tat alles. Um die bei­den jun­gen Erwach­se­nen mit Migra­tionsh­in­ter­grund dreht sich das Hör­spiel „Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“, das zum zweit­en Jahrestag des Hanauer Anschlags im Hes­sis­chen Rund­funk aus­ges­trahlt wird. Im Gespräch erzählt die Offen­bach­er Autorin und Lyrik­erin Safiye Can, was ihr erstes Hör­spiel über Ras­sis­mus ver­rät und welche Wun­den das Atten­tat hin­ter­lassen hat.

Die Charak­tere Ihrer Erzäh­lung heißen Sophia und Friedrich – das klingt erst mal nicht nach Migra­tionsh­in­ter­grund. Möcht­en Sie Ihr Pub­likum damit irritieren?

 

Es sind Spitz­na­men, die sich die bei­den gegen­seit­ig gegeben haben. Sie sind beste Fre­unde und lern­ten sich ken­nen, als sie über Niet­zsches Werke kor­re­spondierten, deshalb der Name Friedrich. Es kön­nten aber auch ganz andere Namen sein; sie sind nur Platzhal­ter für Men­schen, die uns sym­pa­thisch sind, die uns nicht fremd sind. Die Erzäh­lung wird getra­gen von ein­er Leichtigkeit, von Witz und Ironie. Das Pub­likum soll lächeln, lachen, schmun­zeln. Im Ver­lauf der Geschichte sind die bei­den einem ver­traut, sie sind keine Fremd­kör­p­er. Genau­so, wie die Men­schen, die 2020 in Hanau ster­ben mussten, keine Frem­den waren.

Friedrich fühlt sich „halb­halb“ – halb deutsch, halb türkisch. Sophia, die in Offen­bach lebt, „ganz­ganz“ – ganz deutsch, ganz türkisch. Was ist der Unterschied?

Zum einen ist es ein Wort­spiel, das inter­essiert mich als Dich­terin sehr. Es geht um Veror­tung, um Iden­tität, die Heimat­frage. Wo gehöre ich dazu, wo nicht? Das sind typ­is­che Fra­gen, die sich Men­schen mit Migra­tionsh­in­ter­grund fortwährend stellen. In der Fam­i­lie, im Fre­un­deskreis, sie schwin­gen immer mit. Oder sie kom­men von außen: Woher man denn ursprünglich sei? Halb­halb hört sich natür­lich nicht so vol­lkom­men an. Ganz wiederum ist etwas, das abgeschlossen ist, voll­ständig, es fehlt nichts. Es ist eher die pos­i­tive Betra­ch­tungsweise; dass ich bei­de Kul­turen als Bere­icherung in mir aufnehme und mich nicht hin- und herg­eris­sen fühle.

 

Hör­spiel „Das Halb­halbe und das Ganzganze“

Das Hör­spiel „Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“ von Safiye Can wird am 20. Feb­ru­ar 2022, um 22 Uhr, auf hr2-kul­tur gesendet und ist ab 19. Feb­ru­ar 2022 in der ARD Audio­thek abrufbar.

Der Sound­track von “Das Halb­halbe und das Ganz­ganze” stammt von Kün­st­lerin­nen und Kün­stler aus der Hanauer Hip-Hop-Szene, die sich in ihren Songs klar gegen Ras­sis­mus posi­tion­ieren: Aksu, Azzi Memo (feat. Rola), Breaks Mics & Stylez, BRKN, Dein 16er für Hanau: Mar­shall, Kâzım Koyun­cu, Mor­gen­shtern, Tarkan u.a.

Die bei­den sind im Grunde bilder­buch­in­te­gri­ert: Sie studieren, hören Klas­sik, Friedrich guckt gerne Fußball, kell­nert in ein­er Kneipe und trinkt auch selb­st Alko­hol. Sie ste­hen mit bei­den Beinen in der deutschen Gesellschaft. Oder täuscht das?

Sie sind bei­de in Deutsch­land geboren und sozial­isiert. Sie führen ein Leben, das mir selb­st nicht fremd ist. Eigentlich gibt es keinen Unter­schied zu ihren biodeutschen Fre­un­den. Sie disku­tieren über Philoso­phie, lesen Camus und Sartre, inter­essieren sich für Freud. Damit wollte ich aber natür­lich auch bes­timmte Klis­chee­bilder spren­gen, die lei­der immer noch existieren. Dass Migranten nur Rap hören, nicht studieren und kein Inter­esse an Shake­speare-Über­set­zun­gen haben.

Kaum vorstell­bar, dass diese superangepassten jun­gen Erwach­se­nen Ras­sis­mus erleben müssen. Jeden­falls; im Hör­spiel wird es nicht thematisiert.

Im Hör­spiel ist es kein The­ma. Aber ich weiß, dass Friedrich sehr oft zur Kon­trolle ange­hal­ten wird, wenn er mit dem Auto unter­wegs ist und dass er am Flughafen schär­fer kon­trol­liert wird; nur, weil er aussieht wie er aussieht. Das sind aber Dinge, die ich in der Geschichte nicht erwähne.

Safiye Can — Botschaf­terin der Poesie

Safiye Can studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse und Jura an der Goethe-Uni­ver­sität in Frank­furt. Sie ist Autorin und Dich­terin und engagiert sich seit 2004 mit Schreib­w­erk­stät­ten für junge Men­schen als Botschaf­terin der Poe­sie. Unter anderem wurde sie 2016 mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis geehrt. Die Kurzgeschichte „Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“, die als Hör­spiel-Vor­lage diente, erschien 2014. Im ver­gan­genen Jahr wurde ihr Lyrik­band „Poe­sie und Pan­demie“ pub­liziert. Safiye Can hat tscherkessis­che Vor­fahren. Sie lebt in Offenbach.

Während wir der Sto­ry von Sophia und Friedrich fol­gen, wer­den immer wieder Auf­nah­men einge­spielt, in denen die Ange­höri­gen der ermorde­ten Opfer des Hanauer Anschlags zu Wort kom­men. Diese Ein­spiel­er stam­men aus einem früheren Radiofea­ture. Wie passen die Orig­inaltöne mit der Fik­tion zusammen?

Die Geschichte „Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“ ist ja eine Erzäh­lung aus dem Jahr 2014, als das Atten­tat in Hanau noch nicht passiert war. Aus dieser Geschichte ein Hör­spiel zu machen, war für mich die Gele­gen­heit, dieses furcht­bare Erleb­nis mitzu­ver­ar­beit­en. Das war eine Herzen­san­gele­gen­heit für mich. Während die Geschichte von Sophia und Friedrich läuft, tauchen immer wieder kurze Orig­i­nalauf­nah­men aus dem Fea­ture auf, und am Anfang weiß man gar nicht; wozu gehören die denn jet­zt? Das Prob­lem des recht­en Ter­rors schwingt immer mit in der Geschichte, schon bevor der Recht­ster­ror im Hanauer Anschlag auf bru­tal­ste Weise sicht­bar wird.

Das heißt, das Unheil ist die ganze Zeit schon da, es existiert schon lange vor dem Atten­tat in Hanau?

Ja. Ich lebe in Offen­bach, und ich bin in Offen­bach geboren. Bis Hanau sind es nur ein paar Hal­testellen. Mit dem Atten­tat war es so, wie es mir damals auch mit Solin­gen erg­ing. Es war plöt­zlich nicht mehr mein bekan­ntes Hanau, son­dern auf ein­mal wurde die Stadt zum Schau­platz eines großen, gesellschaftlichen Prob­lems, das es schon sehr lange gibt. Ich hat­te in einem früheren Lyrik­band ein Gedicht geschrieben, das „Solin­gen 1993“ heißt. Es geht so: Immer wenn ich Solin­gen höre / bren­nt ein Haus vor meinen Augen. Und so ähn­lich ist es jet­zt mit Hanau. Wenn eine solche Tat des Recht­ster­rors geschieht, dann bist du als Men­sch mit Migra­tionsh­in­ter­grund auf ein­mal ein Fremd­kör­p­er. Diese Erfahrung machen auch die bei­den Charak­tere in der Geschichte: dass sie für einen Teil der Gesellschaft nicht dazuge­hören, dass sie für diese Leute vielle­icht nie dazuge­hören werden.

Sophia erfährt im Radio von dem Atten­tat. Was verän­dert sich in diesem Augen­blick für sie und ihren Freund?

Die Leichtigkeit zer­schellt, als sie vom Atten­tat in Hanau hören. Zu Beginn der Geschichte geht es um Iden­titäts­fra­gen und genau­so endet sie auch, aber dies­mal haben diese Fra­gen mehr Wucht, sie sind eben nicht mehr von Unbe­fan­gen­heit getra­gen. Die bei­den müssen ver­suchen, damit umzuge­hen, als sie mit der Tat kon­fron­tiert wer­den, an dem Tag, als das Atten­tat in ihr Leben bricht, wie es in mein, unser aller Leben einge­brochen ist.

Friedrich schreibt daraufhin das Gedicht „Der Einzeltäter“. Ist es über­haupt möglich, einen ter­ror­is­tis­chen Anschlag in Poe­sie zu verwandeln?

Der Poe­sie sind keine Gren­zen geset­zt, sie ist mit all ihren Mit­teln ein wichtiges Instru­ment für uns Men­schen, um Türen aufzubrechen, Mauern einzustürzen, Dinge zu ver­ar­beit­en. Das Gedicht stammt aus meinem aktuellen Lyrik­band „Poe­sie und Pan­demie“. Er begin­nt mit dem Gedicht „Einzeltäter“, weil der Ras­sis­mus wie Covid-19 auch eine Pan­demie ist. Die ganze Welt ist verseucht vom Ras­sis­mus. Nicht nur Deutsch­land. Dazu gehören auch die Diskri­m­inierung von Frauen und der Sex­is­mus. Ich kon­nte lange Zeit nicht die richti­gen Worte find­en für das, was in Hanau geschehen ist. Und das Gedicht ist meine Antwort, ohne dass Hanau als Wort darin vorkommt.

Einzeltäter

Ein Einzeltäter
nur ein Einzeltäter
ein Einzeltäter nur
noch ein Einzeltäter
noch ein Einzeltäter
und noch ein Einzeltäter
noch ein Einzeltäter
und noch ein Einzeltäter
noch ein Einzeltäter
und noch ein Einzeltäter
noch ein Einzeltäter
und noch ein Einzeltäter
nur ein Einzeltäter noch
nur noch ein Einzeltäter
und noch ein aller
let­zter Einzeltäter
nur ein­er noch
wirklich
dann wird alles
wieder gut.
(Safiye Can)

Aus: Safiye Can: Poe­sie und Pan­demie. Gedichte. Wall­stein Ver­lag 2021, 96 Seit­en, 18 Euro. 

In dem Gedicht geht es darum, dass die Gesellschaft das Prob­lem nicht als Ganzes anfasst, son­dern immer nur Einzeltäter hin­ter einem recht­ster­ror­is­tis­chen Anschlag wie in Hanau sehen will.

Es ist so, dass wir als Gesellschaft nicht bere­it sind, uns mit dem struk­turellen Ras­sis­mus auseinan­derzuset­zen, der den Nährbo­den für Recht­ster­ror­is­mus liefert. Wir sind nicht bere­it, rechte Net­zw­erke in den Sicher­heits­be­hör­den und in allen Bere­ichen der Gesellschaft zu sehen und diese zu zer­schla­gen. Wir tolerieren, dass recht­spop­ulis­tis­che Ansicht­en zunehmend salon­fähig wer­den und dass bekan­nte Tageszeitun­gen oder Medi­en­grup­pen mit ihren ras­sis­tis­chen Berichter­stat­tun­gen maßge­blich dazu beitra­gen. Und wir schreien nicht auf, wenn Akten des NSU-Prozess­es für Jahrzehnte unter Ver­schluss gehal­ten wer­den, nur um die Iden­tität frag­würdi­ger V‑Männer zu schützen. All das würde näm­lich ein hohes Maß an Aufrichtigkeit und die Fähigkeit zur Selb­stkri­tik erfordern. Der Staat, die Poli­tik und die Gesellschaft müssten sich viele Fehler eingeste­hen. Das ist aber unbe­quem und schmerzhaft. Viel ein­fach­er ist es, sich der Mär vom Einzeltäter zu bedienen.

Wie haben Sie von dem Anschlag erfahren?

Ich habe zuerst über die Sozialen Medi­en davon gehört. Es war erst mal die Rede von einem Amok­lauf, aber als dann gesagt wurde, dass er in ein­er Shisha-Bar war, war mir klar, dass es rechter Ter­ror sein musste. Es fol­gte ein Chaos an Gefühlen. Da war ganz viel Wut auf die Poli­tik, auf die Gesellschaft, da war Ohn­macht. Und Trauer, ganz viel Trauer. All das in voller Ladung. Es kam alles wieder hoch: Solin­gen, Mölln, die NSU-Mord­serie. Es ist unglaublich, dass immer noch Men­schen ster­ben müssen, nur weil sie einen Migra­tionsh­in­ter­grund haben. Schlussendlich habe ich geweint. Und Sie merken: Die Fas­sungslosigkeit ist bis heute nicht weniger geworden.

Das Gespräch führte Lisa Berins

2 Feb

radio x — Wortwellen 2022

WOZU BIN ICH HÜBSCH?

Safiye Can: Poe­sie und Pan­demie (Gedichte) und Mar­i­ca Bodrožić: Pan­therzeit (Essay)
Mittwoch, 2. Feb­ru­ar von 15 — 16 Uhr 

Mon­tag, 7. Feb­ru­ar von 16 — 17 Uhr (Wdh.)

WortWellen

Ver­lorene Fra­gen treiben auf der trüben Suppe. Aber sie kann trotz­dem schmeck­en und wer will ver­lore­nen Bildern nach­trauern nach ein­er tiefer unter der Schürze genosse­nen Wärme? Aber was wird aus mir? Bange Fra­gen bilden sich neu, steigen an abküh­lende Ober­flächen. Und was machen sie außer bange? Die Pan­demie hat junge Men­schen beson­ders tief getrof­fen, ver­wun­det. Sich schützen ist okay, einen anderen Men­schen schützen kann das schön­ste Begin­nen sein. Aber was wird aus einem Leben, das noch nichts erfahren hat außer schützen­den Auf­schub? Das Schön­ste kann daraus immer noch wer­den. Sagen zwei Poet­innen, denen ihr heute zuhört, deren Büch­er unter eur­er Schürze schla­gen wollen wie zwei Schwest­er­herzen: Mar­i­ca Bodrožić: Pan­therzeit (Essay), Safiye Can: Poe­sie und Pan­demie (Gedichte)
Ewart Reder

2 Feb

Schreibwerkstatt Trier 2022

Mittwoch, 2.2.2022, ab 9Uhr
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
6. Klasse
im Fach Kreativ­ität (Pilot­pro­jekt)

Kur­fürst-Bal­duin-Realschule plus
https://www.kubawest.de/
Tri­er­weil­er­weg 12a, 54294 Trier
Realschule Trier

Zur Ankündi­gung über DFG-Kol­leg-Forschungs­gruppe der Uni­ver­sität Trier

Workshop Gedichtcollagen mit Safiye Can

Zeit:
2. Feb­ru­ar 2022, 09:00 — 12:00
Ort:
Kur­fürst-Bal­duin-Realschule+ Tri­er, Klasse 6
Sprache:
  Deutsch
Referent/in:
Alexan­dra Tre­takov, Matthias Fech­n­er, Safiye Can, Sven­ja Burel­bach, Dag­mar Heinze

Work­shop Gedicht­col­la­gen mit Safiye Can

Am 2. Feb­ru­ar 2021 find­et in der Tri­er­er Kur­fürst-Bal­duin-Realschule plus (https://www.kubawest.de/) ein Lyrik-Work­shop mit der Dich­terin Safiye Can statt. In der Schnittmenge zur Bilden­den Kun­st erschaf­fen Schü­lerin­nen und Schüler ein­er 6. Klasse gemein­sam mit der bekan­nten Offen­bach­er Lyrik­erin Gedichtcollagen.

Der nicht-öffentliche Work­shop dient dem Ver­fassen eines Bil­dungs­plans für das Wahlpflicht­fach „Kreativ­ität ǀ Kul­turelle Bil­dung“ an der Realschule plus in Rhein­land-Pfalz. Das Fun­da­ment des Cur­ricu­lums bildet die sprach­liche Kreativ­ität, inspiri­ert durch Lyrik – mit weit­erge­hen­den Fokussierun­gen auf Musik, Darstel­len­dem Spiel und Bilden­der Kun­st. Eine Beson­der­heit des Bil­dungs­planes ist sein Bezug zum Unter­richt von Deutsch als Zweit­sprache. Durch das Ler­nen mit den Kün­sten und durch die Kün­ste sollen die Schü­lerin­nen und Schüler auch angeregt wer­den, kreativ, gezielt und reflek­tiert an für sie leben­srel­e­van­ten Diskursen teilzunehmen.

Das Pro­jekt ist Teil ein­er Koop­er­a­tion zwis­chen dem DFG-Forschungskol­leg „Lyrik in Tran­si­tion“ der Uni­ver­sität Tri­er (Dr. Matthias Fech­n­er [Research Asso­ciate], Dr. des. Alexan­dra Tre­takov [Post­dok­torandin]) und der Kur­fürst-Bal­duin-Realschule plus (Eugen Lang [Schulleit­er], Dr. Dag­mar Heinze [Didak­tis­che Koor­di­na­torin], Sven­ja Burel­bach [Fach- und Klassen­lehrerin] und Siegfried Garbe [Fach­lehrer]). Gefördert wird das Pro­jekt durch die Nikolaus-Koch-Stiftung.

Die Dich­terin, Schrift­stel­lerin und lit­er­arische Über­set­zerin Safiye Can wurde in Offen­bach geboren und studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse und Rechtswis­senschaft an der Goethe-Uni­ver­sität in Frank­furt am Main. 2014 veröf­fentlichte sie ihren ersten Gedicht­band, „Rose und Nachti­gall“, auf den fünf weit­ere Bände fol­gten, zulet­zt „Poe­sie und Pan­demie“ (2021). Alle Bände wer­den – ungewöhn­lich in der deutschsprachi­gen Lyrik – zu Best­sellern. In Offen­bach arbeit­ete Safiye Can als Lehrerin und war danach mehrere Jahre als Regieas­sis­tentin am Lan­desthe­ater Burghof­bühne Dinslak­en tätig. Seit 2004 leit­et sie Schreib­w­erk­stät­ten an Schulen und anderen Ein­rich­tun­gen, bei denen sie Kinder und Jugendliche an mod­erne Poe­sie her­an­führt und mit ihnen eigene Texte entwick­elt. 2014 grün­det sie während ihres Amtes als Schulkün­st­lerin in Offen­bach am Main die Schreib­w­erk­statt Dichter-Club.

Can ist Mit­glied des PEN-Zen­trums Deutsch­land und des Inter­na­tionalen PEN, Mit­glied beim Ver­band deutsch­er Schrift­stel­lerin­nen und Schrift­steller (VS) sowie Mit­glied im Ver­band deutschsprachiger Über­set­zer (VdÜ). Darüber hin­aus ist sie ehre­namtliche Mitar­bei­t­erin bei Amnesty Inter­na­tion­al und Ehren­mit­glied des Nord­kauka­sisch-Tscherkessis­chen Kul­turvere­ins Nürnberg.

Büro

Uni­ver­sität­sring 15, DM 123
Tel.: ++49 / (0)651 / 201‑2815
Fax: ++49 / (0)651 / 201‑3947
E‑Mail: baharova@uni-trier.de

Postan­schrift

Uni­ver­sität Trier
Fach­bere­ich II: Slavistik
Uni­ver­sität­sring 15 | 54296 Trier

30 Jan

Übersetzungen ins Chinesische 2022

30.1.2022

Über­set­zung und Pub­lika­tion der Gedichte von Safiye Can ins Chinesische
Sie erscheinen in „Ren­di­tion of Inter­na­tion­al Poet­ry Quar­ter­ly Mag­a­zine Bd. 106“
und sind auch online lesbar: 

 

In diesem Jahr erscheint in Chi­na überdies eine Antholo­gie mit dem Titel „Zeit­genös­sis­che Türkische Lyrik 2001–2022“, eben­falls mit den Gedicht­en von Safiye Can.

PS: Die englis­chsprachi­gen Über­set­zun­gen sind von Mar­tin Kratz aus Man­ches­ter, die chi­ne­sis­chen von Gao Zuhua (Rock at Down).

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[土耳其]萨菲耶•迦 封闭中的爱(外四首,曙磐 汉译)

野鬼DIABLO 国际诗歌翻译研究中心 2022-01-30 10:06
 [Turkey] Safiye CanLove in Lock­down (and oth­er four poems)1.You’re in Vienna

and I’m in Offenbach

and we can’t fly to be with one another

or take the train

even the 15-hour dri­ve on the Megabus

the only oth­er possibility

is no longer possible.

Or that I

hap­pi­ly wave at you at Frank­furt cen­tral station

or that you

hold me long­ing­ly at the air­port in Vienna.

The bor­ders are closed

to all lovers, my love

our hold­ing each oth­er forbidden

and we can’t find our way to one another.

 

Which would be a great pity of course

if we hadn’t already

sep­a­rat­ed.

 

How for­tu­nate.

 

2.

You’re in Düsseldorf

and I’m in Offenbach

and we can’t vis­it one another

by car or train

even the tri­al by Megabus

the longest of all possibilities

is no longer a possibility.

Or that I

run into your arms at the cor­ner of the old school

or that you

await me eager­ly at the train sta­tion in Düsseldorf.

The bor­ders are closed

to love, my love

our hold­ing each oth­er forbidden

and I can’t find my way to you.

 

Not because the world these days

has been struck by a pandemic

or the two metre rule.

But sim­ply because

with or with­out pan­dem­ic or lockdown

you don’t want me anymore.

 

How unfor­tu­nate.

 

April 2020

 

Nanatea

We nev­er drank Nanatea together

and on the whole

we didn’t dance enough.

 

We nev­er went cycling together

on the whole, I didn’t pinch

your nose enough

to hear what you sound­ed like when you talked.

 

We didn’t kiss each oth­er enough

on the streets.

But when is kiss­ing ever enough

when you love each other?

 

I haven’t smoked since last year

I’ve been veg­e­tar­i­an for many years 

and don’t eat eggs.

I have sur­vived a pan­dem­ic with­out you

cat­a­stroph­ic nat­ur­al disasters

and racist ter­ror attacks

I have sur­vived you with­out you

and nev­er­the­less have stayed sane.

 

In the sum­mer, I paint my nails merry-red

in autumn blue-black.

Many things stay the same with people

I still love to laugh loudly.

 

I over­flow with love

for every­thing that car­ries life inside it

that car­ries no life inside it.

 

And I want to sow love

wher­ev­er I tread

wher­ev­er I’ll nev­er go.

I’d take the whole world in my arms

and always want to keep

life from harm.

Next to noth­ing of this succeeds.

 

We nev­er drank Nanatea together

and I know

we’ll nev­er make it up now.

 

June/October 2020

 

Smoke curls from a cigarette

Smoke curls from a cig­a­rette, the

con­tours dis­ap­pear into the room

your eye­lash between my fingers:

will it be up or down? In us the

after­taste of some­thing stares at us

from the sofa, if you crouch down

wolves won’t eat you, so the rumour

your nose is splen­did, is real­ly something

no rumour, feed the earth, or

out­side the hous­es will collapse

top­ple over, words swamp us

on days of inspi­ra­tion we’re washed

away, put the ket­tle on the hob, release

the Turk­ish tea glass from its see

through corset, draw nearer

to assim­i­la­tion, to islamophobia

unlearn your lan­guage. be. up. to. date.

 

Pos­si­bly well and truly

Per­haps home is a line of Kurt Cobain

a verse of Attilâ Ilhan

a thou­sand-year old long­ing, grey­ing hair

the smell of rain on fields

the view from a win­dow, black-and-white

a rut­ted path with leaves on an autumn day

or Uncle Cemil in his wool­ly hat laughing. 

 

Per­haps home is that shoot­ing star

from Lloret de Mar

this very mil­lisec­ond or the Repub­lic of Adygea

is Offen­bach city library

Ernst Buch­holz inside

or the house key handed 

to the exile. 

 

Per­haps home is a dead­ly seri­ous matter

with a wal­rus moustache

a stretch of pier run barefoot

the fragili­ty of the poppy

of our childhood

a Cal­lithrix jac­chus, a com­mon marmoset

or Hel­lo-Kit­ty-bal­loon

even hides itself in candyfloss.

 

Per­haps home is a nomad with tukumbut

rests here and there

or a Mick­ey Mouse shirt and shoelaces

at the Baltic

hair woven into a plait

is a shat­tered glass on which you step

that unex­pect­ed ache in the chest.

 

Per­haps home is falling into your own bed

after a night out, still wear­ing jeans and trainers

and hold­ing it there, hold­ing it there.

Is a cou­ple danc­ing, for­get­ting them­selves in the tango

the sight of two white-brown horses

some­times Frank­furt Air­port Hall B

or sim­ply Fouzia’s voice. 

 

Per­haps home is the square root of eight

or a thing with a trunk and cin­na­mon on top

is a chameleon blend­ing in.

Per­haps though it’s Mrs. Green

from the ground floor, mither­ing about everyone

per­haps. 

 

Not a Syn­onym of Love

love is a dark thing

as dark as human

trapped in a dun­geon night

a thou­sand cock­roach­es in my head

get lost in the dark

winds

and squirms.

 

love is a bright thing

as bright as a human being

in the street full of light

free­dom to the bone marrow

every minute car­ried ashore by the waves

finds

and he finds himself.

 

[土耳其]萨菲耶·迦

封闭中的爱(外四首)

1

你在维也纳

我在奥芬巴赫

我们不能飞到一起

或者坐火车

甚至在超级大巴上15小时的车程

唯一的另一种可能性

不再可能。

或者说我

在法兰克福中央火车站向你愉快地挥手示意

或者你

在维也纳机场渴望抱着我。

边境关闭

所有情侣的往来,

我心爱的人

我们被禁止互相拥抱,

寻不着抵达彼此的道。

当然,如果我们

没有分开,

那会是一件莫大的憾事。

多么幸运。

2

你在杜塞尔多夫

我在奥芬巴赫

我们不能互相访问

乘汽车或火车

甚至是超级大巴的“审讯”

那所有可能性中煎熬最长的

不再有可能。

或者说我

在母校的拐角处与你邂逅

或者你

在杜塞尔多夫的火车站热切地等着我。

边境已关闭爱情,

我心爱的人

我们被禁止互相拥抱

我找不到去你那儿的道。

不是因为当今世界

被大流行病袭击

或两米规则。

却仅仅因为

有或没有瘟疫与封闭

你不再需要我。

多么的不幸!

                  2020年4月

嗱茶

我们从未一起喝过嗱茶

总的来说

我们跳舞不够多。

我们从未一起骑过自行车

总的来说,我没捏你的鼻子

听不到你交谈时的声息。

我们在街上

亲吻不够多。

你们相爱

何时接吻充足?

去年开始我便不再吸烟

我已吃素很多年

并且不吃鸡蛋。

没有你的陪伴

我捱过了一场大流行病

灾难性的自然灾情

和种族主义恐怖袭击

有你没有你

我仍幸存

只是我保持清醒。

夏天,我把指甲涂成快乐红

秋天则涂成蓝黑色容。

许多事情与人们一样

我依然喜爱笑声朗朗。

我对所有承载生命的事物

都充满了爱,

而这些事物本身

并不承载生命。

无论我走到哪里

或是永远不会到达之地

我都想播种爱。

我要将整个世界都抱在怀

并一直想保护生命

免受伤害。

这几乎没有成功。

我们从未一起喝过嗱茶

我明白

我俩永远不会从头再来。

2020年6月/10月

香烟袅袅

香烟的烟雾袅袅升起,

轮廓消失在房间里

我手指之间你的睫毛:

会上升还是下降?

在我们身上,

某种东西的余味从沙发上

凝视着我们

如果你蹲下来,

那些狼就不会吃掉你

谣言亦如此

你的鼻子很棒,你真了不起

没有谣言可养活地球

否则外面的房子会垮塌

灵感被冲走的日子里

谣言淹没我们

将水壶放在灶台搁架上,

将土耳其玻璃茶杯

从它的透明紧胸衣中释放

更接近同化和伊斯兰恐惧症

忘掉你的语言。

及——时——更——新

很可能是真的

或许家是科特·柯本的一句台词

阿提拉·伊尔汗的一节诗

千年的渴望,白发苍苍

田野上雨的味道

窗外的景色,黑白相间

一条秋日布满树叶车辙的小道

或是戴着羊毛帽子的杰米尔叔叔在笑。

也许家是这一毫秒

来自滨海略雷特的那颗流星

或是阿迪格共和国

是奥芬巴赫市图书馆

恩斯特·布赫霍尔兹在里面

或是递给被流放者

的房子钥匙。

也许家是一件极其严肃的事,

留着海象式的小胡子

一段码头赤足奔跑

我们童年的罂粟的脆弱

普通狨,一种常见的狨猴

甚至是把自己藏在棉花糖里

的凯蒂猫气球

也许家是一支土库曼民族

到处迁居游牧

或是在波罗的海

的米老鼠衬衫和鞋带

编成辫子的头发

是你踩到的一块碎玻璃

胸口那种意想不到的疼痛。

也许家是出去玩了一夜之后,

跌落到自己的床上

依然穿着牛仔裤和运动鞋

等一下,等一下。

是一对情侣在跳舞,在探戈中忘我

两匹白褐色马的风景

有时是法兰克福机场B大厅

或者只是福齐亚的声音。

也许家是八的平方根

或是一件顶上有肉桂树干的东西

是一只融入的变色龙。

或许不过是一楼的格林夫人,

母亲般呵护着每个人

或许。

不是爱的代名词

爱是一种黑暗的东西,

就像被困在地牢之夜

的人一样黑暗

我脑子里的一千只蟑螂

迷失在黑暗中

的风

和折腾。

爱是一件和人类一样

欢快的事情

在自由到骨髓

充满光明的街上

被海浪冲上岸的每一分钟

发现

他找到了自己。

                (曙磐  汉译)

About the author:

Safiye Can, born in Offen­bach, Ger­many, Safiye Can com­plet­ed her sec­ondary and high school edu­ca­tion in Offen­bach, and her uni­ver­si­ty edu­ca­tion in phi­los­o­phy, law and psy­cho­analy­sis at Frank­furt Goethe Uni­ver­si­ty. Her fam­i­ly is from Sam­sun and Çarşamba.

The poet, who has been on the stage with her poems and sto­ries writ­ten in Ger­man since 2002, pub­lished her first poet­ry book called Rose und Nachti­gall (Rose and Nightin­gale) in 2014, after being fea­tured in many mag­a­zines, news­pa­pers and antholo­gies. Adapt­ing the metaphor of the Rose and the Nightin­gale to Ger­man lit­er­a­ture, the poet’s book went into the sec­ond edi­tion in the first week, and won the title of Best­seller in 2020, and Longseller in 2020.

She pub­lished his sec­ond book of poems called Diese Hal­testelle hab ich mir gemacht (I Made This Stop Myself) and his third book of poems called Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft (Chil­dren of the Lost Soci­ety), each of her poet­ry books achieved the sta­tus of Best­seller. The author’s sto­ries and poems trans­lat­ed from Turk­ish to Ger­man are also avail­able: She brought select­ed poems of Safiye Can Ataol Behramoğlu to Ger­man lit­er­a­ture under the name of Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver

Known for her lit­er­ary con­certs in Ger­many, Switzer­land, Aus­tria and Amer­i­ca, the author has been orga­niz­ing a Poet­ry Work­shop for chil­dren since 2004 – under the name Dichter-Club (Poets-Club) since 2014.

Safiye Can, a mem­ber of Ger­many PEN Cen­ter, Ger­man Writ­ers Union and Ger­man Trans­la­tors Asso­ci­a­tion, gave train­ing on poet­ry at the USA North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty and dif­fer­ent Uni­ver­si­ties in Ger­many. Her poems have been trans­lat­ed into many lan­guages (except Turk­ish), Eng­lish, Bul­gar­i­an, Czech, French, Ara­bic, Circassian.

作者简介:

    萨菲耶·迦,出生于德国奥芬巴赫市,在奥芬巴赫完成了中学和高中教育,并在法兰克福歌德大学完成了哲学、法律和精神分析的大学教育。她的家人来自土耳其的萨姆松和恰尔尚巴。

    这位女诗人自2002 年以来一直以德语创作的诗歌和故事登上舞台,在被多家杂志、报纸和选集专题报道后,2014 年出版了她的第一本诗集《玫瑰与夜莺》。此书将玫瑰与夜莺的比喻改编为德国文学,第一周就进入第二版,并获得2020年畅销书与2020年长销书的称号。

    她出版了第二本德语诗集《Diese Hal­testelle hab ich mir gemacht》(《我自己让这停止了》)和第三本德语诗集《Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft》(《失落社会的孩子》),她的每本诗集都获得了畅销书的地位。也有土耳其语译成德语的作者的故事和诗歌:她以Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver(“内心是个衣袋装着左轮手枪的孩子”)为笔名将萨菲耶·迦·纳道·呗拉毛卢的精选诗歌带入了德国文学。作者以其在德国、瑞士、奥地利和美国的文学音乐会而闻名,200年以来一直在组织儿童诗歌研习班——2014年以来是以 Dichter-Club(诗人俱乐部)的名义组织的。

    萨菲耶·迦,系德国笔会中心会员,德国作家联盟会员,德国翻译家协会会员,曾在美国北亚利桑那大学和德国多所大学进行诗歌培训。她的诗歌已被译成多种语言(土耳其语除外)、英语、保加利亚语、捷克语、法语、阿拉伯语、切尔克斯语。

译者简介:

    曙磐(1968- ),男,原名高绪华,安徽六安人。中学英语高级教师,六安市作协、安徽省散文随笔学会、中华诗词学会会员,《诗人地理周刊》编辑部英文译审,《儒林文院》“中英双语诗歌”栏目主创人,《Rainbow Arch乐诗中西》双语编辑。1996年参与部分章节合译出版美国托马斯•沃尔夫长篇小说《天使望故乡》。诗译获两届全球“百人百译”翻译大赛二等奖;《道德经》英译获美国《新文学》杂志翻译贡献荣誉奖;2021年,译文获首届中国法律外交翻译大赛优秀奖。

About the translator:

    Rock at Dawn (1968- ), male, for­mer­ly known as Gao Xuhua, is a native of Lu’an City, Anhui Province, Chi­na. He is a senior teacher in Eng­lish sub­ject in a junior mid­dle school, a mem­ber of Lu’an City Writ­ers’ Asso­ci­a­tion, of Anhui Provin­cial Prose & Essay Soci­ety, of Chi­nese Archa­ic Poet­ry Soci­ety, a senior trans­la­tor in the Edi­to­r­i­al Board of Poets Geog­ra­phy Week­ly, founder of the col­umn “Chi­nese-Eng­lish Bilin­gual Poet­ry” in Con­fu­cian Acad­e­my of Lit­er­a­ture, bilin­gual edi­tor of Rain­bow Arch Chi­nese and West­ern Music Poems. In 1996, he co-trans­lat­ed and pub­lished Amer­i­can Thomas Wolfe’s nov­el Look Home­ward, Angel. His poet­ry trans­la­tions have gained the sec­ond prize twice in the Glob­al “100 Trans­la­tors” Trans­la­tion Con­test; his Eng­lish trans­la­tion of Scrip­ture of the Way and Ethics has won the hon­orary award for trans­la­tion con­tri­bu­tion from the Amer­i­can New Lit­er­a­ture mag­a­zine; in 2021, his trans­la­tion won the Excel­lence Award of the First Chi­na Legal and Diplo­mat­ic Trans­la­tion Contest.

混语版《国际诗歌翻译》季刊稿约

《世界诗人书库》(双语对照)征稿启事

中英对照《帝国诗丛》征稿启事

 
 
 
11 Jan

Besprechung Literaturblog lauftext 2022

10.1.2022 von Elis­a­beth Stuck
Lit­er­aturbe­sprechung des Lit­er­atur­blogs lauftext
über Safiye Cans Gedicht­bände und Arbeiten


Hier gehts zum ganzen Artikel

…“Zuweilen bleibt mir bei einzel­nen dieser engagierten Gedicht­en etwas wenig Raum für ver­schiedene Lesarten – aber das gehört zu den Risiken engagiert­er Lit­er­atur. Bewun­dern­swürdig dünkt mich, wie die Autorin den pro­gram­ma­tis­chen Titel Poe­sie und Pan­demie ein­löst: Safiye Cans Gedichte machen mit poet­is­chem Kun­stver­stand aktuelle gesellschaftliche Krisen und Prob­leme deut­lich. Ange­sprochen füh­le ich am meis­ten von den­jeni­gen engagierten Gedicht­en, die ohne Erk­lärun­gen und explizite Aufrufe auskom­men. Und davon hat es viele in Safiye Cans bish­er erschiene­nen Gedicht-Bänden.

Gedichte mit überraschenden Pointen und Humor 

Was ich an Safiye Cans Gedicht­en beson­ders mag, sind über­raschende Kipp­fig­uren und Gegen­sätze wie z.B. zwei einan­der gegenübergestellte Gedichte, mit denen sie die Lesenden zum Lächeln bringt. Damit erhal­ten auch Gedichte zu einem ern­sten The­ma zuweilen für einen Moment eine uner­wartet leichte und heit­ere Note. Eines mein­er Lieblings­gedichte aus dem Band Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft (S. 30) hat eine solche über­raschende Pointe.”..

14 Dez

Schullesung RKS Offenbach 2021

Dien­stag, 14.12.2021, 11–12:45Uhr
Gym­na­si­um Rudolf-Koch-Schule
Offenbach 
Geschlossene Veranstaltung.

Die Lehrerin arbeit­et zum The­ma Lyrik mit ein­er 9. Klasse im Deutschunter­richt. Basis der Arbeit ist der aktuelle Gedicht­band ‘Poe­sie und Pan­demie’ von Safiye Can. Die Jugendlichen beschäfti­gen sich mit ihren Gedicht­en, erstellen eigene kreative Pro­duk­te (Col­la­gen, Bilder u.a.) zu diesen Gedicht­en, und sie wer­den, wenn alles klappt, diese in einem Offen­bach­er Muse­um ausstellen. 

 

13 Dez

Lesung Literaturhaus Frankfurt 2021

Lesung, Mo. 13.12.2021, ab 19:30h

3.12.21 Mon­tag, 19.30 h
Lit­er­aturhaus Frankfurt
mit Safiye Can, Mar­cel Bey­er und Mar­cus Roloff
Mod­er­a­tor: Michael Braun

Drei Mal 30: Marcel Beyer, Safiye Can und Marcus Roloff

Hybridveranstaltung
Moderation: Michael Braun

Drei Gedicht­bände, drei Stim­men, 90 Minuten

Das Lit­er­aturhaus stellt eine Dich­terin und zwei Dichter mit ihren aktuellen Bän­den vor. Der Huchel-Preisträger Mar­cel Bey­er mit seinem aus­geze­ich­neten Band „Dämo­nen­räum­di­enst“ (Suhrkamp). Die Offen­bach­er Lyrik­erin Safiye Can mit ihrer engagierten Dich­tung und dem neuen Band „Poe­sie und Pan­demie“ (Wall­stein). Sowie als Drit­ter im Bunde der Frank­furter Mar­cus Roloff mit der Gedicht­samm­lung „gespräch mit dem hor­i­zont“ (Stadtlichter Presse). Der Lit­er­aturkri­tik­er Michael Braun stellt die Büch­er und Autoren in kurzen wie poet­is­chen Betra­ch­tun­gen vor.

Die Ver­anstal­tung wird gefördert im Rah­men von „Neustart Kul­tur“ der Beauf­tragten der Bun­desregierung für Kul­tur und Medi­en durch den Deutschen Lit­er­atur­fonds e.V.

Die Ver­anstal­tung find­et als Hybrid­ver­anstal­tung statt.

Tick­ets:
Saaltick­et 7 / 4 Euro (erhältlich ab 01.10.)
Stream­ingtick­et 5 Euro

 

11 Dez

Lesung Göppingen 2021

11.12.2021

Schreib­w­erk­statt: 12–16h
Lesung: ab 19h
Quartierskulturcafe
Club Bambule
Göppingen
Ein­lass: 2G

4 Dez

AUSFALL: Lesung Rumpenheim 2021

Die Ver­anstal­tung fällt pan­demied­ingt aus! Der Vere­in sucht nach einem neuen Ter­min und größeren Raum.


4.12.2021, 19:00h

Lesung mit Safiye Can
KUNST.ORT.RUMPENHEIM e.V.
Pro­jekt „Autoren­Lounge“
Ort: Mau­soleum im Schloss­park Rumpenheim
(von RUK e.V.)
Hal­testelle: Marstallstraße

26 Nov

Lesung Rödermark 2021


Lesung der Autorin Safiye CAN
“Poe­sie und Pandemie”
So. 28.11.2021, 15Uhr
Kul­turhalle Rödermark
Dieburg­er Str. 27
63322 Rödermark
Organ­isiert vom Deutsch-Türkischen Fre­und­schaftsvere­in Lan­gen, H. Karademir

17 Nov

Lesung Literaturhaus Köln 2021

Mittwoch, 24.11.2021, 19–21Uhr
Lit­er­arische Lesung mit Safiye Can und Ili­ja Trojanow
Ort:
Lit­er­aturhaus Köln
Freier Eintritt!

Mod­er­a­tion: Sabine Lipan
Org. VS NRW, Dr. Pilar Baumeister

 

 

 

 

 

5 Nov

AUSFALL: Schreibwerkstatt + Lesung Langen 2021

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Dichter-Club-Stempel-Autorenfoto-Collage-1-1024x623.jpg

Achtung, die Schreib­w­erk­statt fällt lei­der aus!

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club unter der Leitung der Autorin Safiye Can mit den Jugendlichen/Abiturient_innen des Lan­gener Jugend­fo­rums

Fr. 5.11.2021, 13:00 h – 17:00 h
+

Sa. 6.11.2021, 11:00 h – 15:00 h

Ort: Jugendzen­trum Lan­gen. Begren­zte Teil­nehmerzahl: 15

Unsere Schreib-The­men sind: Respekt, Tol­er­anz, Fair­ness, Comin­gout, Zuam­men­halt, Ras­sis­mus.
Der Ter­min vom 20.11.2020 wude auf­grud der Pan­demie ver­legt auf Nov. 2021!
Org.: Deutsch-Türkisch­er Fre­und­schaftsvere­in Lan­gen; Klaus-Peter Meeth / R. Özdemir, Jugend­fo­rum, Langen

Eine neue Ver­anstal­tung in Lan­gen wird noch bekan­nt gegeben…

29 Okt

Lesung Ehringshausen 2021

Live-Lesung mit Publikum
Ort: Johannes-Guten­berg-Schule, Ehringshausen
Okto­ber 2021

evtl. Ter­mine: Mi. 6. oder Do. 7. (vor den Herb­st­fe­rien) oder Fr. 29.10.2021 (nach den Herbstferien)

Achtung: es liest die Schreib­w­erk­statt Dichter-Club Ehring­shausen 2021 an der JGS 

Die Lesung find­et nach Erscheinen der Büch­er (27.9.2021) im Fis­ch­er Ver­lag (sowie nach dem Ver­lags­be­such + dem Sprech­train­ing statt). Die Teil­nehmenden Schü­lerin­nen wer­den ihre Gedichte aus den Büch­ern vortragen.
 
Mod­er­a­tion (+ vorherige Schreib­w­erk­stat­tleitung): Dich­terin Safiye Can
 
Das Lesungs-Bud­get vom Hes­sis­ches Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st kann für Cater­ing, Wer­bung, Pro­grammhefte o.ä. ver­wen­det wer­den, wobei beim Cater­ing die Hygien­maß­nah­men beachtet werden.
27 Okt

Buchbesprechung Literaturkritik.de 2021

Buchbe­sprechung / Rezen­sion auf Lit­er­aturkri­tik von Prof. Dr. Stephan Wolting

Aus­gabe Nr. 10, Okto­ber 2021

Als Text:

Vom Händewaschen und Verseschreiben zu Zeiten der Pandemie(n)

Safiye Can versucht in ihrem neuen Lyrikband „Poesie und Pandemie“, dem Unvorhersehbaren eine Form zu geben

Von Stephan Wolting

Besproch­ene Büch­er / Literaturhinweise

Erschienen zu Beginn der Pan­demie vor allem Tage­buchaufze­ich­nun­gen oder biographis­che Noti­zen als Aufze­ich­nun­gen[1], so find­en sich in jüng­ster Zeit inner­halb der deutschsprachi­gen Lit­er­atur ver­stärkt for­maläs­thetisch stren­gere, sprich lyrische Bände, die ver­suchen, der Pan­demie eine Form zu geben, was an ander­er Stelle aber auch schon als „Quar­an­täne­lyrik“ abqual­i­fiziert wurde (Michael Braun, Deutsch­land­funk Kul­tur). Als eines der bekan­ntesten Werke in diesem Zusam­men­hang gilt sicher­lich das Werk von Volk­er Braun mit dem Titel Große Fuge, das mehrere Wochen auf der SWF-Besten­liste stand, wo der Lyrik­er mit der inzwis­chen gern zitierten Formel die Sit­u­a­tion beschreibt: „die Hände gewaschen und eine Hand­voll Verse geschrieben“.

Zugle­ich befand sich auf der SWR-Besten­liste das Werk der in Offen­bach leben­den Lyrik­erin Safiye Can, die vier Jahre später, nach dem Lyrik­band Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft einen neuen Gedicht­band mit dem beina­he allit­er­a­tions­mäßig anmu­ten­den Titel Poe­sie und Pan­demie vor­legte. Zur Autorin lässt sich bemerken, dass sie die Tochter tscherkessis­ch­er Ein­wan­der­er ist, einem kleinen Kauka­susvolk, das seit dem Kauka­suskrieg in Rus­s­land eine unter­drück­te Min­der­heit darstellt. Heute leben viele Tscherkessen außer­halb des Kauka­sus, etwa in der Türkei, in Syrien, in Jor­danien, in Israel, Süd­ser­bi­en, Bosnien, den USA und in der EU. Can beschäftigt sich stark mit per­sis­ch­er und ara­bis­ch­er Dich­tung und über­set­zt ins Türkische und aus dem Türkischen. Sie hat ver­schiedene Preise erhal­ten wie den Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis und den AMF-Preis für aufrechte Lit­er­atur, jew­eils 2016. Can gilt als eine Art „poet­is­che Scheherazade“, oder „Botschaf­terin der Poe­sie“ (A poet­ry ambas­sador, Ari­zona Dai­ly Sun). Die Autorin veröf­fentlicht Erzäh­lun­gen, schreibt Lyrik, über­set­zt und ver­mit­telt vor allem sehr bild­stark ori­en­tal­is­che Poe­sie. Darüber hin­aus hat sie sich mit konkreter Poe­sie auseinan­derge­set­zt und sich davon in Bezug auf ihr eigenes Werk stark bee­in­flussen lassen.

Das gilt auch für den Band Poe­sie und Pan­demie, was allein graphisch schon am Titel­bild deut­lich wird: Eine Rose sprießt aus dem Kopf ein­er Frau, worin als Blüte in der Mitte das bekan­nte Coro­na-Sym­bol her­auswächst. Ins­ge­samt umfasst der Band nur ca. 90 Seit­en, wobei das Titelgedicht (Part I und II) Poe­sie und Pan­demie fast die
Hälfte des Bands aus­macht. Sie legt den Begriff über die medi­zinis­che „Indika­tion“ von Covid-19 weit aus und bezieht die vie­len Pan­demien auf der Welt mit eben­falls zum Teil schw­eren Krankheitsver­läufen wie Diskri­m­inierung, Ras­sis­mus, Benachteili­gung von Frauen etc. mit ein. Vor­weg gesagt, stellt sie in einem konkreten wie abstrak­ten Sinne diesen Heim­suchun­gen die Liebe und die Men­schlichkeit ent­ge­gen, was an ein Zitat des pol­nis­chen Lyrik­ers und Lit­er­atur-Nobel­preisträgers Czes­law Milosz erin­nert, dass allein die Güte und die Poe­sie bleiben wer­den, auch in diesen dun­klen Zeit­en. Sie möchte im konkreten wie im über­tra­ge­nen Sinne ein Zeichen set­zen, ein „Windlicht für dun­kle Tage“ und set­zt dem Werk ein Mot­to aus Kierkegaards Entwed­er-Oder voran: „Sieh, darum will ich lieber Schweine­hirt sein auf Amaber­bro und von den Schweinen ver­standen sein, als Dichter sein und mißver­standen (sic!) von den Menschen.“

Dieses Zitat „beschreibt“ die Darstel­lungsweise von Safiye Can äußerst präzise, die man als poli­tisch engagierte Poe­sie beze­ich­nen kön­nte. Sie oszil­liert zwis­chen dem lyrischen Bild und einem starken gesellschaft­spoli­tis­chen Engage­ment. So ist das Gedicht Wenn du eine Frau bist in „Zusam­me­nar­beit“ mit 150 Teil­nehmerin­nen ent­standen, die einem Aufruf Canszur Mit­gestal­tung fol­gten. Das Gedicht Einzeltäter ist eine direk­te Erwiderung auf Dirk Hül­strunks Gedicht atten­tat. Es ließe sich hier von einem Gedicht und Gegengedicht, im Sinne von Rede und Gegenrede sprechen und das iro­nisch, fast sarkastisch mit den Zeilen endet: „nur ein Einzeltäter noch/ nur noch ein Einzeltäter/ und noch ein aller/ let­zter Einzeltäter/ nur ein­er noch/ wirklich/ dann wird alles/ wieder gut“. Dieses poli­tis­che Engage­ment durch­läuft alle Werke Cans, ver­bun­den aber immer mit ein­dringlichen exis­ten­tiell poet­is­chen Bildern, wie etwa: „Wir kon­nten in diesem Jahr keinen Abschied nehmen von unseren Lieb­sten. Wir star­ben alleine.“

Was haben sie 2020 eigentlich gemacht?“ Die Frage und Antwort von Volk­er Braun ließe sich mit dem Titelgedicht von Safiye Can so beant­worten: „Wir haben in diesem Jahr gel­ernt“, ca. 46mal taucht diese Wen­dung auf, hier nur ein Beispiel dazu:

 

 

Wir haben in diesem Jahr gelernt
wie man sich die Hände wäscht
Wir haben in  diesem Jahr gelernt
was wichtig ist
näm­lich die ein­fach­sten, sim­plen Dinge
wie Mehl, Salz, Zuck­er, Seife
Natron, eine gute Handcreme
Essig, Kolonya
die Anwe­sen­heit von Familienmitgliedern
die Stimme am anderen Ende der Leitung
Vit­a­mine für die Abwehrkräfte
und das Einat­men frisch­er Luft.

 

Manch­mal auch mit: „Wir haben in diesem Jahr erfahren“ oder „Wir haben in diesem Jahr ver­standen.“ Das gesamte Gedicht Poe­sie und Pan­demie fängt immer wieder mit dem Satz „Wir haben in diesem Jahr gel­ernt“ an und kom­biniert ihn mit immer neuen (manch­mal auch wieder­hol­baren) Inhal­ten. Dieser Satz kennze­ich­net die Poe­sie Cans, er ist wie eine Beschwörungs­formel zu lesen: Der Teil­satz wird so oft wieder­holt, dass man schließlich in Zweifel gerät, ob wir wirk­lich gel­ernt haben, frei nach dem Mot­to Adornos. Man muss einen Satz so lange anblick­en, bis er fremd zurückblickt.

For­maläs­thetisch besticht der Band zudem mit Beispie­len konkreter Poe­sie wie Bild/­Text-Col­la­gen und Ver­satzstücke aus Break­ing News (teil­weise ist auf der einen Seite der Text, auf der anderen Seite ist der Text graphis­chen dargestellt), wie etwa das Gedicht Europa auf dem Prüf­s­tand, das auf eine Land­karte fol­gende (Schlag-)Zeilen in unter­schiedlich­er Schrift­größe pro­jiziert (alles, was riesig markiert ist, wird im Fol­gen­den fett gedruckt): „Europa auf dem Prüfstand/ Der Flüchtlingsstrom bewegt/ die große/ Katas­tro­phe. Der Todeskampf./ Wohlstand/ und Ruhm ohne Lieben/ ist erstar­rtes Leben.“ In ähn­lich­er Weise sind die Gedichte Him­mel auf Erden und Morn­ing World gestal­tet. Zu erwäh­nen ist außer­dem, dass neben den Nachricht­en­mel­dun­gen noch Hygien­etipps und Sta­tis­tiken der Johns-Hop­kins Uni­ver­si­ty in Zusam­men­hang mit Todes­fällen (15.02.2021 und 21.06.2021) als „lit­er­arische Texte“ aufge­lis­tet sind.

Allein diese Art der Gestal­tung und Zusam­men­stel­lung lässt Leserin und Leser poli­tisch aufhorchen, bess­er noch auf­blick­en. Man kann nur hof­fen, dass die von der Autorin beab­sichtigte Karg- und Ein­fach­heit manch­er Texte nicht mit Sim­pliz­ität ver­wech­selt wird.

Ins­ge­samt ist der Lyrik­erin ein dur­chaus engagiert­er poet­is­ch­er Wurf gelun­gen, indem sie darauf aufmerk­sam macht, dass noch „Lieder jen­seits oder nach der Pan­demie zu sin­gen“ bzw. Gedichte zu schreiben sind, die den Fin­ger tief in die Wunde leg­en und auf all das ver­weisen, was wir, kon­fron­tiert mit der Pan­demie, hät­ten ler­nen kön­nen bzw. hof­fentlich noch ler­nen werden.

[1] Man denke etwa an das „Jour­nal“ von Car­o­line Emke oder „Als wäre immer Son­ntag. Die Coro­na- Tage­büch­er“ von Mar­co Lalli

 
Titelbild

Safiye Can: Poe­sie und Pandemie.
Wall­stein Ver­lag, Göt­tin­gen 2021.
96 Seit­en, 18 EUR.
ISBN-13: 9783835350083

 

 

27 Okt

Mut & Liebe Magazin 2021

Stadt­magazin Mut & Liebe

Sep­tem­ber / Okto­ber / Novem­ber-Aus­gabe 2021

Buchempfehlung Poe­sie und Pan­demie, der Dich­terin Safiye Can

22 Okt

BOOKFEST City Frankfurter Buchmesse 2021

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lesung mit Safiye Can
 
Messe-Fre­itag, 22.10.2021, 21:00 Uhr
in der Wein­bar East­Grape, Louis-Appia-Pas­sage 12
Frankfurt 

https://eastgrape.de
Diese Loca­tion ist Teil von BOOKFEST City und dem Frank­furter Pub­likum auch außer­halb des Messezeitraums sehr bekan­nt als Ver­anstal­tungs- und Lesung­sort. Dort find­en aktuell aber nur um die 20 ZuschauerIn­nen Platz!
 
21 Okt

3Sat Kulturzeit 2021

3Sat-Kul­turzeit
Sendezeit: 21.10.2021 ab 19:20Uhr
Buchmessen­beitrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

20 Okt

Lesungen Frankfurter Buchmesse 2021

 

 

Lesun­gen zur Frank­furter Buchmesse 2021 

MITTWOCH, 20.10.2021
Safiye Can: Poe­sie und Pandemie
Beginn: 14.30 Uhr
Ort: Frankfurt
Adresse: Messegelände, Lesein­sel der unab­hängi­gen Verlage

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MITTWOCH, 20.10.2021
Safiye Can: Poe­sie und Pandemie
Beginn: 16.00 Uhr
OPEN BOOKS
Ort: Frank­furt am Main
Adresse: Ausstel­lung­sHalle 1a, Schul­straße 1a 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autoren­buch­hand­lung Marx und Co

 

 

 

_______________________


FREITAG, 22.10
Safiye Can: Poe­sie und Pandemie
Beginn: 21.00 Uhr
Book­fest City, das Fes­ti­val zur Frank­futer Buchmesse (the fes­ti­val after the fair closes)
Ort: Frankfurt
Adresse: East­Grape — Wein­bar, Louis-Appia-Pas­sage 12 

 

 

 

 

 

20 Okt

Anthologie Märchen im Gedicht 2021

20.10.2021
Pub­lika­tion in der Anthologie:
Rote Spin­del, schwarze Krei­de. Märchen im Gedicht
Hrsg. Bir­git Kreipe und Ron Winkler

Vom Weg abkom­men, ins Aben­teuer stürzen, wieder alte Zauber spüren: Noch immer führen Märchen unsere Fan­tasie davon. Grell oder sub­til, nie auserzählt und sel­ten voll­ständig zu durch­drin­gen. In immer neuer Insze­nierung find­en sich Märchen oder Märch­enele­mente in allen Spielarten von Kun­st, Musik, Kultur.”

19 Sep

hr2 kultur 2021

safiye can dichterin autorin literatur Safiye Can in der Sendung
am Son­ntag, 19. Sep­tem­ber 2021, 12.00 Uhr
über Radio oder hier auf hr2-kul­tur

danach wird die Sendung auch auf der Seite www.hr2.de/jungesliteraturland nachzuhören sein!
Hier geht es zur Schreib­w­erk­statt Dichter-Club Kas­sel 2021 in Koop. mit Junges Lit­er­atur­land Hes­sen!

5 Sep

Immigrationsbuchmesse FFM 2021

Immi­gra­tions­buchmesse 2021
5. Sep­tem­ber 2021, 16–17Uhr
Lesung mit Safiye Can


Die Buchmesse wird auf einem Gelände im Freien in Hed­dern­heim stattfinden

Mehr Infos im Inter­net abrufbar!

4 Sep

Poesie Agenda 2022

4.9.2021
Gedicht­pub­lika­tion von Safiye CAN in der Poe­sie Agen­da 2022, Schweiz

Jolan­da Fäh und Susanne Mathies

Poesie Agenda 2021

2020105×148 mm256 Seiten
ISBN 978−3−85830−265−6

Mit Kalen­dar­i­um, Adress­buch, Fotos, Car­toons, Noti­zen zur Lit­er­atur und vor allem vie­len guten Gedicht­en! Und dies seit nun­mehr 38 Jahren!

Der deutsche Lyrik­er Andreas Noga schreibt: «Die Poe­sie-Agen­da ist das Gegen­teil von Langeweile. Der Kalen­der aus dem Appen­zeller Berg­land dürfte auch Lesern liegen, die das, was sie lesen, ver­ste­hen wollen und vor Gedicht­bän­den oder Gedicht-Antholo­gien anson­sten zurückschreck­en, weil sie kryp­tis­che Fein­staublyrik zwis­chen den Buchdeck­eln ver­muten. Wenn es die Poe­sie-Agen­da nicht schon gäbe, müsste sie drin­gend erfun­den wer­den.» Dem ist nichts beizufügen.

4 Sep

AUSFALL: Lesung Bad Schallerbach (A) 2021

Fällt coro­n­abe­d­ingt aus!

4.9.2021, 19:30Uhr
“Rose & Nachti­gall“
Musikalis­che Lesung mit der Dich­terin Safiye Can und dem Stre­ichquar­tett Sonare

Atri­um Bad Schaller­bach, Öster­re­ich
Prom­e­nade 2
A‑4701 Bad Schaller­bach
Tel: +43 (0) 7249 / 42071–18

Peter Gill­mayr, Vio­line
Kathrin Lenzen­weger, 2. Vio­line
Christoph Lenz, Vio­la
Judith Bik, Vio­lon­cel­lo

Mit Musik von der Renais­sance bis Jazz, von Piaf bis Roman­tik und Beethoven zum The­ma Liebe.
Und anschließen­der Signierstunde.

Die Ver­anstal­tung find­et am 4. Sep­tem­ber 2021 nicht statt!

3 Sep

Ausfall: Lesung Trier Lyriknacht 2021

Achtung: Fällt pan­demiebe­d­ingt aus
3.9.2021, 20Uhr 

2. Tri­er Lyrik­nacht mit der Best­seller­autorin Safiye Can
Ort: Stadt­bücherei Tri­er, Gewölbekeller

Lyriknacht 2021

Liebess­chmerz ist immer Liebesschmerz
Hunger ist immer Hunger
Freuden­trä­nen sind immer Freudentränen
Gelenkschmerzen immer Gelenkschmerzen
Krebs ist immer Krebs
ein Lächeln immer ein Lächeln
Denn: Men­sch ist Mensch.
Wir sind eins
wir gehören zusammen.”
Safiye Can, Poe­sie der Pan­demie. 2021

Lesung mit Safiye Can, 03. Sep­tem­ber 2021, 20.00 Uhr im Gewöl­bekeller der Stadt­bücherei Trier

Anmel­dung lesewerkraum@trier.de

»Windlicht für dun­kle Tage«, so heißt ein Kapi­tel in Safiye Cans neuem Gedicht­band — ein Bild dafür, was diese Gedichte sind, was Lyrik sein kann. Wörtlich ver­standen ist die Pan­demie zunächst etwas, das die gesamte Welt­bevölkerung bet­rifft, und in diesem offe­nen Sinne möchte auch der Titel dieses Ban­des gele­sen wer­den. Diesen Versen geht es näm­lich um unter­schiedliche Pan­demien, von denen die Welt befall­en ist und schwere Krankheitsver­läufe aufzeigt: Diskri­m­inierung, Ras­sis­mus, Benachteili­gung von Frauen, aber auch Covid-19 und die Liebe.
Safiye Cans Gedichte fra­gen danach, was diese Pan­demien mit uns machen, sie spüren dem nach, was diese uns vor Augen führen — oder führen soll­ten. Ob in Col­la­gen, For­men konkreter und visueller Poe­sie, im Langgedicht oder in kon­ven­tioneller Gestalt: Getra­gen wird diese Lyrik von Rhyth­mik und Klang, von uner­warteten Wen­dun­gen und Bildern. Das mitunter Schmer­zliche, das in ihr zum Aus­druck kommt, wird so in einen ein­nehmenden musikalis­chen Ton überführt.


Org.: Andrea May, Lei­t­erin Stadt­bücherei Trier

30 Aug

Schreibwerkstatt Anthologie Schweiz 2021

30.8.2021
Veröf­fentlichung der Lyrik- und Fotowork­shop-Antholo­gie der Schreib­w­erk­statt Dichter-Club Schweiz / Hor­gen 2021

30 Aug

federwelt Nr 149 August 2021

Fed­er­welt, August 2021

Inter­view u.a. mit der Dich­terin Safiye Can für den Artikel: Ankern in der Lyrik­welt: vom Schreiben zum Veröf­fentlichen, ab S. 36
Die FEDERWELT ist eine Fachzeitschrift für Autorin­nen und Autoren. Sie erscheint im Uschtrin Ver­lag, wen­det sich an Schreiban­fänger, Fort­geschrit­tene und Profis, die sie informiert, inspiri­ert, motiviert und stärkt.

2021 erscheint die Fed­er­welt bere­its im 24. Jahrgang; Auflage dieser Aus­gabe: 4.000 Exemplare.Erscheinungstermine: Die FEDERWELT erscheint alle zwei Monate, jew­eils zum 1. des betr­e­f­fend­en Monats (Feb­ru­ar, April, Juni, August, Okto­ber, Dezem­ber). Auch im Bahnhofsbuchhandel.

Chefredak­tion: Anke Gasch
Her­aus­ge­berin: San­dra Uschtrin, Uschtrin Verlag

30 Aug

Lyrix Schreibwerkstatt Trier 2021

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist LYRIK-SCHÜLER-SCHREIBWERKSTATT-TRIER-LYRIX.png

Di. 31.8.2021 — Fr. 3.9.2021
Vier mal Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club”
im Rah­men von LYRIX
Tri­er
Muse­um­sorte sowie Klassen­stufen wer­den noch mit­geteilt!
Org.: Malte Blümke

+ Fr. 3.9.2021, Schreib­work­shop Bücher­club der Stadt­bücherei Tri­er, 17–19:30Uhr

Tri­er trifft auf Lyrik – Bun­deswet­tbe­werb lyrix wieder Gast in Tri­er 
lyrix, der Bun­deswet­tbe­werb für junge Lyrik, ist auch 2021 wieder in den Tri­er­er Museen zu Gast. Auch in den Zeit­en der Coro­na-Pan­demie wollen wir die Lyrik-Woche durch­führen, selb­stver­ständlich unter Ein­hal­tung aller Hygiene-Vorschriften. Unter der Schirmherrschaft der rhein­land-pfälzis­chen Bil­dungsmin­is­terin Dr. Ste­fanie Hubig find­en im Rah­men des Kul­tur­som­mers Rhein­land-Pfalz vom 31.8.2021 bis 3.9.2021 Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten für junge Leute statt. Die Lyrik­erin Safiye Can und die Lyrik­er Bas Böttch­er und Mar­tin Piekar leit­en die Werk­stät­ten, die im Rheinis­chen Lan­desmu­se­um, Muse­um am Dom, Muse­um Karl-Marx-Haus sowie Stadt­mu­se­um Sime­on­s­tift stat­tfind­en. Der Bun­deswet­tbe­werb lyrix wird vom Bun­desmin­is­teri­um für Bil­dung und Forschung gefördert. Die Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten wer­den von lyrix e.V., vom Kul­tur­som­mer Rhein­land-Pfalz, der Stadt Tri­er, dem Friedrich-Bödeck­er-Kreis e.V. und der Niko­laus Koch Stiftung unterstützt. 

Auch dieses Mal bieten Exponate aus den Tri­er­er Museen den Schreiben­den Inspi­ra­tion für eigene Gedichte. Zu dem Monat­s­the­ma, ein­er Zeile aus einem Gedicht von Mar­tin Piekar, kön­nen junge Leute zwis­chen 10 und 20 Jahren Gedichte online ein­senden: www.bw-lyrix.de. Safiye Can, Bas Böttch­er und Mar­tin Piekar ste­hen bei den Schreib­work­shops in den vier beteiligten Museen­mit Tipps und Tricks zur Seite.  
Am 1.9.2021 von 10:00 bis 11:00 Uhr find­et die offizielle Eröff­nung des lyrix- Bun­deswet­tbe­werbs für den Monat Sep­tem­ber im Stadt­mu­se­um Sime­on­s­tift an der Por­ta Nigra statt.  Anschließend gibt es drei Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten mit Safiye Can, Bas Böttch­er und Mar­tin Piekar in den beteiligten Museen. Die weit­eren Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten verteilen sich über die Woche und find­en in allen beteiligten Museen und dem neuen Koop­er­a­tionspart­ner, der Tri­er­er Stadt­bücherei, in Tri­er statt.

Die Stadt­bücherei Tri­er wird am  3. 9. 2021 eine Lyrik-Nacht mit der Lyrik­erin Safiye Can in der Stadtbücherei durch­führen. 

Zu allen Schreib­w­erk­stät­ten und der offiziellen Eröff­nungs­feier kön­nen sich Schulen und einzelne Schü­lerin­nen und Schüler bei Malte Blümke unter malte.bluemke@outlook.com oder den beteiligten Museen und der Stadt­bücherei Tri­er anmelden. Die Schreib­w­erk­stät­ten sind jew­eils mit Führun­gen in den Museen zum aktuellen Monat­s­the­ma von lyrix für Sep­tem­ber 2021 ver­bun­den. Die Schreib­w­erk­stät­ten und der Ein­tritt sowie die Führun­gen in den Museen sind kostenlos. 

Auch wer nicht an den Schreib­w­erk­stät­ten teil­nimmt, ist ein­ge­laden beim Bun­deswet­tbe­werb lyrix mitzu­machen. Das Monat­s­the­ma find­et sich ab dem 1. Sep­tem­ber 2021 online auf www.bundeswettbewerb-lyrix.de, als zusät­zlich­es Ange­bot gibt es, wie jeden Monat, Unter­richts­ma­te­r­i­al zu dem Monats­gedicht. Im Sep­tem­ber 2021 wird es zum ersten Mal zwei lyrix-Gedichtwet­tbe­werbe für die Alters­gruppe 10 bis 14 Jahre und 15 bis 20 Jahre geben. Auf die Jahres­gewin­ner wartet eine Berlin­reise mit Lyrik-Lesun­gen und pro­fes­sionellen Schreibwerkstätten. 

 

24 Aug

THE POET magazine, England 2021

24.8.2021

Inter­view im THE POET Mag­a­zin, England

By Murat Yurdakul
 
THE POET
 
Unit­ing the world through poetry

Recog­nised for its in-depth inter­views with poets world­wide, and for pro­duc­ing some of the largest inter­na­tion­al antholo­gies of poet­ry on par­tic­u­lar themes and top­ics ever pub­lished, THE POET is devot­ed to show­cas­ing and pub­lish­ing amaz­ing poet­ry from around the world.

THE POET
The Annexe Build­ing, 47 Sandy Lane,
 Taver­ham, Nor­folk, NR8 6JT, England.
AND/OR
T: + 44 (0) 161 818 2364
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Face­book: @ThePoetMagazine
Insta­gram: @ThePoetMagazine
 
CLICK HERE for THE POET’S Self-Pub­lish­ing Services
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An inter­view with Safiye Can.
By Murat Yurdakul

Thank you for tak­ing time out to chat to THE POET Safiye. Peo­ple migrate along with their sto­ries and, with the  migra­tion of work­ers from Turkey to Ger­many, peo­ple expe­ri­enced a great ‘break’ from their cul­ture and vic­tim­iza­tion’ Like the first gen­er­a­tion of migrant work­ers, there are also a gen­er­a­tion of writ­ers in migra­tion lit­er­a­ture. What kind of prob­lems do immi­grant writ­ers in Ger­many face today, and with what tools and meth­ods do they use to try to over­come them? 

The first gen­er­a­tion wrote in Turk­ish — and still do — of course; no one can expect them to write in Ger­man. As far as I know, from the first gen­er­a­tion, only Yük­sel Pazarkaya writes bilin­gual, and does it with great mas­tery; he is an incred­i­bly suc­cess­ful, tal­ent­ed and beau­ti­ful writer, and human-being, that I can­not put into words.

How­ev­er, I can­not call my writ­ings ‘immi­grant lit­er­a­ture’. I have not migrat­ed from one place to anoth­er. How­ev­er, I know very well what immi­gra­tion is but we, as writ­ers, do not want to be stuck in the cat­e­go­ry of immi­grant lit­er­a­ture; our writ­ings are lit­er­ary works that colour the whole world of lit­er­a­ture; we fight against stereo­types and vic­tim­iza­tion and, of course, racism. So what should we do? We must not give up; we must believe in our­selves. Our work is pro­fes­sion­al after it is good — which I want to believe – and it will be per­ma­nent. By think­ing the oppo­site, a person’s con­fi­dence and endurance are eas­i­ly bro­ken, and we must not let any­one break our voices.

The gen­er­a­tion of writ­ers today who can speak Ger­man — as well as the descen­dants of the first migrant work­ers — expe­ri­enced iden­ti­ty and belong­ing prob­lems, how did, and does this reflect on migra­tion literature?

It would be com­plete­ly wrong to call us immi­grant writ­ers, because we are not immi­grants. No one can claim that. But yes, we are of an immi­grant back­ground, but we are deal­ing with dif­fer­ent sub­jects and in this sense, what we write also mat­ters. For exam­ple, are we writ­ing a children’s book, a detec­tive nov­el or poet­ry? If we process the sub­jects we live, and know, we will pro­duce good works. But the prob­lem is this: no one has the right to impose on us which sub­ject we will cov­er, but this is how the Ger­man lit­er­ary world feels. Let’s say the third gen­er­a­tion writes a gen­er­al poet­ry book; It is almost impos­si­ble to impose this on the Ger­man lit­er­ary world. How­ev­er, if a poet writes a poet­ry book specif­i­cal­ly about immi­gra­tion, it is not impos­si­ble that it will be accept­ed, pub­lished and maybe even award­ed. My bat­tle begins here: I don’t want to be accept­ed just because I’m deal­ing with immi­gra­tion, but we should be accept­ed as poets and writ­ers and have the free­dom to write about any sub­ject. And no one has the right to take that free­dom away from us.

NANATEA

We nev­er drank Nanatea together

and on the whole

we didn’t dance enough. 

We nev­er went cycling together

on the whole, I didn’t pinch 

your nose enough

to hear what you sound­ed like when you talked.

We didn’t kiss each oth­er enough

on the streets.

But when is kiss­ing ever enough

when you love each other?

I haven’t smoked since last year

I’ve been veg­e­tar­i­an for many years 

and don’t eat eggs. 

I have sur­vived a pan­dem­ic with­out you

cat­a­stroph­ic nat­ur­al disasters

and racist ter­ror attacks

I have sur­vived you with­out you

and nev­er­the­less have stayed sane.

In the sum­mer, I paint my nails merry-red

in autumn blue-black.

Many things stay the same with people

I still love to laugh loudly.

I over­flow with love

for every­thing that car­ries life inside it

that car­ries no life inside it.

And I want to sow love 

wher­ev­er I tread

wher­ev­er I’ll nev­er go.

I’d take the whole world in my arms

and always want to keep

life from harm.

Next to noth­ing of this succeeds. 

We nev­er drank Nanatea together

and I know

we’ll nev­er make it up now.

If we start from the fact that lit­er­a­ture feeds on the lan­guage it is pro­duced and lives with it, the fact that the lan­guage has changed into Ger­man in the lit­er­ary works of this gen­er­a­tion is an indi­ca­tion that they have adopt­ed Ger­many. Turk­ish, which remained only with­in the home, and Ger­man, which sur­round­ed them in social and dai­ly life, brought their cul­ture with them. The con­cept of ‘inter­cul­tur­al lit­er­a­ture’ emerged when this cul­ture that comes with the lan­guage is com­bined with the cul­ture with­in the home.

I think ‘inter­cul­tur­al lit­er­a­ture’ is a very good def­i­n­i­tion. Lit­er­a­ture is not fed only with the lan­guage in which it is pro­duced, lit­er­a­ture espe­cial­ly nour­ish­es the lan­guage in which it is pro­duced. This detail is impor­tant. The author makes a great con­tri­bu­tion to the lan­guage and cul­ture of the coun­try, to the lan­guage and cul­ture of that coun­try, and espe­cial­ly to the world of lit­er­a­ture. He con­tributes to all the lands he orig­i­nates from, and in whichev­er coun­try he per­forms his art. Unfor­tu­nate­ly, for some rea­son, peo­ple still haven’t noticed this, so they don’t know the val­ue of any of these writ­ers; nei­ther in Turkey nor in Germany.

The lan­guage we use will of course be Ger­man, oth­er­wise it would be strange; a writer usu­al­ly writes to reach peo­ple. When we live in Ger­many and write in Turk­ish, it is almost impos­si­ble for us to reach read­ers. By the way, let me tell you: we are resent­ful against Turkey. We have great dif­fi­cul­ty in accept­ing our­selves both in Ger­many and in Turkey. Although it con­sti­tutes a great artis­tic gain for both coun­tries, this is ignored. Every cre­ative per­son wants to be sup­port­ed. Sup­port strength­ens it, nour­ish­es it, caus­es it to kill the road; we set out alone and fight our war alone. No one says ‘walk’ behind us, but there are too many obsta­cles ahead.

POSSIBLY WELL AND TRULY

 

Per­haps home is a line of Kurt Cobain 

a verse of Attilâ Ilhan 

a thou­sand-year old long­ing, grey­ing hair 

the smell of rain on fields 

the view from a win­dow, black-and-white 

a rut­ted path with leaves on an autumn day 

or Uncle Cemil in his wool­ly hat laughing. 

 

Per­haps home is that shoot­ing star

from Lloret de Mar

this very mil­lisec­ond or the Repub­lic of Adygea 

is Offen­bach city library 

Ernst Buch­holz inside 

or the house key handed 

to the exile. 

 

Per­haps home is a dead­ly seri­ous matter 

with a wal­rus moustache 

a stretch of pier run barefoot 

the fragili­ty of the poppy 

of our childhood 

a Cal­lithrix jac­chus, a com­mon marmoset 

or Hel­lo-Kit­ty-bal­loon

even hides itself in candyfloss.

 

Per­haps home is a nomad with tukumbut 

rests here and there 

or a Mick­ey Mouse shirt and shoelaces 

at the Baltic 

hair woven into a plait 

is a shat­tered glass on which you step 

that unex­pect­ed ache in the chest.

 

Per­haps home is falling into your own bed 

after a night out, still wear­ing jeans and trainers 

and hold­ing it there, hold­ing it there. 

Is a cou­ple danc­ing, for­get­ting them­selves in the tango 

the sight of two white-brown horses 

some­times Frank­furt Air­port Hall B 

or sim­ply Fouzia’s voice. 

 

Per­haps home is the square root of eight 

or a thing with a trunk and cin­na­mon on top 

is a chameleon blend­ing in. 

Per­haps though it’s Mrs. Green 

from the ground floor, mither­ing about everyone 

per­haps. 

Your work The Rose and the Nightin­gale is a cen­tral motif of mil­len­ni­al Ara­bic, Per­sian and Turk­ish poet­ry. While the rose is a sym­bol for the beloved there, the nightin­gale express­es his long­ing; your poems are mod­ern and inde­pen­dent love poems that trace things in life and love. With new and sur­pris­ing metaphors, they sing about love, but also about its fail­ure and loss, in a musi­cal tone whose rhyth­mic units con­vey what is being said, cre­at­ing a very unique, spe­cial sound. How did the release of Rose and Nightin­gale come about? Where does your work stand in your lit­er­ary adventure?

This beau­ti­ful metaphor, which has been used in Ara­bic, Per­sian and Ottoman/Turkish poet­ry and song lyrics dat­ing back to the 11th/12th cen­tu­ry, is rel­a­tive­ly unknown in Ger­man lit­er­a­ture. I gave this name to my first book of love poems to adapt and intro­duce the metaphor to Ger­man lit­er­a­ture.  And the name of the long poem at the end of the book is Rose and Nightin­gale, which gave my poet­ry book its name. Poets such as Goethe and Heine used this metaphor in sev­er­al of their poems at the time, but it nev­er made a place in Ger­man lit­er­a­ture. That’s why there is a text at the back of the book that was writ­ten just for this book at my request. There, the his­tor­i­cal sto­ry and mean­ing of Rose and Nightin­gale is explained with exam­ples of poet­ry. The suc­cess­ful nov­el­ist and philol­o­gist Murat Tun­cel wrote it for me, and I trans­lat­ed it into Ger­man. I am very hap­py that he gave this valu­able arti­cle to the read­ers, and to me. I was amazed that no book under that name had been pub­lished in Ger­many until 2014. I think it’s the per­fect name for a book that’s all about love poems.

While you are expe­ri­enc­ing the pains of indi­vid­u­al­iza­tion in your poems, we can observe the knot­ty nar­ra­tive of good and evil, life and death, with the exis­ten­tial ques­tions you deal with. Is this style of yours also an atti­tude you show towards life?

Yes, we can say that. I usu­al­ly write from my own win­dow any­way. In only a very few of my poems do I put myself in the shoes of anoth­er per­son and wrote based on their experiences.

In your poet­ry, you point to the human dev­as­ta­tion that focus­es on human tragedies fuelled by social real­ism. What do you see in the fusion of lone­li­ness and birth?

Man is alone when he is born and when he dies. He is born with some char­ac­ter­is­tics that he can­not change at birth; eth­nic­i­ty, ori­gin, gen­der etc. All of these affect how peo­ple will live in the future; and how much he will feel the feel­ing of lone­li­ness is relat­ed to these fac­tors. Being in the minor­i­ty, not being under­stood, being exposed to racism etc., push­es peo­ple to lone­li­ness. By trans­form­ing the orig­i­nal motifs of our cul­ture in our texts, we con­front the bro­ken voice of avoid­ance with the word of courage, our trou­bles that sur­round the dark­ness of gloom like a shud­der, with their past and wrongs.

The deep sad­ness in your poems, death and life, pain, geo­gra­phies, social heal­ing in terms of the heal­ing pow­er of art has led to look at the world. Con­sid­er­ing the polit­i­cal atmos­phere, did you feel com­pelled to do this, or did the feel­ings flow­ing through you?

Thank you, you described it very well. I write all my poems the way I feel. In some cas­es, there is a request for poet­ry on cer­tain top­ics. This usu­al­ly hap­pens for a cer­tain issue of lit­er­ary mag­a­zines or a radio show. Recent­ly, I wrote a poem for Deutsch­land­funk, the sub­ject of which was request­ed to be up-to-date. And then it is up to us to par­tic­i­pate or not. I only par­tic­i­pate in top­ics and projects that appeal to me. No one should write out of a sense of respon­si­bil­i­ty. And any­way, that arti­cle would be nei­ther good nor convincing.

LOVE IN LOCKDOWN

1.

You’re in Vienna 

and I’m in Offenbach

and we can’t fly to be with one another

or take the train

even the 15-hour dri­ve on the Megabus

the only oth­er possibility 

is no longer possible.

Or that I 

hap­pi­ly wave at you at Frank­furt cen­tral station 

or that you 

hold me long­ing­ly at the air­port in Vienna. 

The bor­ders are closed

to all lovers, my love

our hold­ing each oth­er forbidden

and we can’t find our way to one another. 

 

Which would be a great pity of course

if we hadn’t already

sep­a­rat­ed.

 

How for­tu­nate. 

 

2. 

You’re in Düsseldorf

and I’m in Offenbach

and we can’t vis­it one another

by car or train

even the tri­al by Megabus

the longest of all possibilities 

is no longer a possibility.

Or that I 

run into your arms at the cor­ner of the old school

or that you

await me eager­ly at the train sta­tion in Düsseldorf.

The bor­ders are closed

to love, my love

our hold­ing each oth­er forbidden

and I can’t find my way to you. 

 

Not because the world these days

has been struck by a pandemic 

or the two metre rule.

But sim­ply because 

with or with­out pan­dem­ic or lockdown

you don’t want me anymore.

 

How unfor­tu­nate. 

(Trans­lat­ed by Mar­tin Kratz)

In your poems, you deal with tox­ic social prej­u­dices; the free­doms you can fight for, the sub­jects you are angry about. How should we read the spir­it of your text?

Every­one reads based on their own expe­ri­ences, and we all inter­pret the same words dif­fer­ent­ly, on dif­fer­ent days and in dif­fer­ent years. This is the mag­ic of poet­ry. You read a book and place it in your library, and that book is untouched, ready to be dis­cov­ered, as if it were to be read for the first time – but poems, they change and renew where they stand.

What do you think poet­ry would over­come in the face of the destruc­tion in man? What pains would it relieve?

Usu­al­ly all, some­times none. If I can relieve anyone’s pain with my writ­ing, it is a great thing. What could be bet­ter than that?

What was it that encour­aged you to write from day one?

I was born as a poet. The rea­son why I came to this world and my qual­i­fi­ca­tion is to write poet­ry. To write, but to write for peo­ple, to give them some­thing — for exam­ple, a smile, a feel­ing that I am not alone. I have a reason.

In 2016 you were award­ed the Else-Lasker-Schüler poet­ry prize and the Alfred Müller Felsen­burg award for civic courage. How did you feel?

They told me on the phone that I had received the Else-Lasker-Schüler poet­ry award, and the next time, they asked me whether I would accept it or not. I was very hap­py with both awards, and since they were the first awards I received, they have a spe­cial place for me; they are both very valu­able prizes and wings in their own right.

What respon­si­bil­i­ty did you feel when you reflect­ed on the Ger­man poet Michael Starcke’s state­ment about you; “She will be remem­bered with the great­est poets of our century”?

 I was very hap­py and emo­tion­al. That sen­tence is part of the lit­er­ary review he wrote, and when I read that review, my eyes filled with tears. But I did­n’t feel any respon­si­bil­i­ty; that’s the truth. This might be the great­est sen­tence one can say about a poet, but when peo­ple say good or bad things about us, we don’t have to take respon­si­bil­i­ty for it. Star­cke said; “Whether I say this sen­tence or not, it will be like this any­way.” He said the great­est words about me first. May you rest in the light.

You are a mem­ber of the Ger­man PEN Cen­tre, the Ger­man Writ­ers’ Asso­ci­a­tion and the Ger­man Trans­la­tors’ Asso­ci­a­tion. You trans­lat­ed the poets Gün­ter Grass, Wern­er Söll­ner, Else Lasker-Schüler. How would you describe the reflec­tion of your diver­si­ty on your trans­la­tion as a poet and sto­ry writer?

Of course, I don’t do the Shi­ite trans­la­tions to diver­si­fy me, that would be sadis­tic. But over time, I real­ized that it broad­ens one’s hori­zons. Trans­lat­ing poet­ry is a very dif­fi­cult, real­ly dif­fi­cult job. I am main­ly trans­lat­ing from Turk­ish to Ger­man. I was very sur­prised when I learned that many valu­able poets such as Cemal Süreya or Turgut Uyar were not trans­lat­ed into Ger­man. It was as if some­one had to do this job, and it was up to me. Those pre­cious poets deserved to be trans­lat­ed. They are world poets. By trans­lat­ing them into Ger­man, intro­duc­ing them to the read­ers on stage with their pho­tographs, resumes and poems, I thanked them for all the beau­ti­ful poems they wrote. One should know how to give thanks for every good deed. It’s nev­er too late to say thank you. In addi­tion, those valu­able read­ers in Ger­many deserve to know Turk­ish poets, like schools all over the world. Turkey is rich in this regard.

SMOKE CURLS FROM A CIGARETTE 

 

Smoke curls from a cig­a­rette, the 

con­tours dis­ap­pear into the room 

your eye­lash between my fingers: 

will it be up or down? In us the 

after­taste of some­thing stares at us 

from the sofa, if you crouch down 

wolves won’t eat you, so the rumour 

your nose is splen­did, is real­ly something 

no rumour, feed the earth, or 

out­side the hous­es will collapse 

top­ple over, words swamp us 

on days of inspi­ra­tion we’re washed 

away, put the ket­tle on the hob, release 

the Turk­ish tea glass from its see 

through corset, draw nearer 

to assim­i­la­tion, to islamophobia 

unlearn your lan­guage. be. up. to. date. 

(Trans­lat­ed by Mar­tin Kratz)

 

Who are the poets who shape the pat­tern of your lit­er­ary adventure?

Rather than shap­ing it, I should state that I start­ed poet­ry with Turk­ish lit­er­a­ture. And the first poems I wrote were in Turk­ish. I lat­er changed my writ­ing lan­guage to Ger­man. Orhan Veli, Nâzım Hik­met, Atil­la İlh­an, Hasan Hüseyin, Ahmed Arif, Turgut Uyar, Melih Cevdet, Cemal Süreya etc. are very valu­able. By the way, I have a signed book by Cemal Süreya, hang­ing in a large frame in my study room in Ger­many. In 2014, I bought it from a sec­ond-hand book­store named Seya­hat Sahaf. After the book­keep­er was sure that the book would go to the right per­son, he sent it to me. He want­ed to know who want­ed the book, to whom it was going. Isn’t it beau­ti­ful? The book was so untouched that its pages were tied togeth­er at the ends and had not even been opened. There was even a con­ver­sa­tion about my love for Var­lık mag­a­zine when we chat­ted. As a gift, he sent two Var­lık mag­a­zines from 1955 with it.

Last­ly Safiye, writ­ing is writ­ten on time, not on paper. What are the ways you searched and found lit­er­a­ture writ­ten in time?

I have nev­er searched for it, there is no need for it. Regard­less of the branch of art, if your work is good, it will be per­ma­nent. Of course, it’s also about your tal­ent and the effort and per­se­ver­ance you put in. My writ­ings will out­live me, I feel it.

Thank you for your time chat­ting to me Safiye.

~

ABOUT SAFIYE

Safiye has had her poet­ry pub­lished in mag­a­zines, news­pa­pers and anthologies.worldwide. She is a mem­ber of the Ger­man PEN Cen­ter, the Ger­man Writ­ers’ Asso­ci­a­tion and the Ger­man Trans­la­tors Asso­ci­a­tion, and has giv­en lec­tures on poet­ry at North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty and at dif­fer­ent uni­ver­si­ties across Ger­many. Her poet­ry has been trans­lat­ed into many lan­guages includ­ing Eng­lish, Bul­gar­i­an, Czech, French, Ara­bic, Cir­cass­ian, and she has been award­ed the Else-Lasker-Schüler poet­ry award, and the Alfred Müller Felsen­burg award for civic courage. Her first poet­ry book Rose und Nachti­gall (Rose and the Nightin­gale) was pub­lished to crit­i­cal acclaim in 2014, and the sec­ond edi­tion won the titles of Best­seller and Longseller in 2020.

W: www.safiyecan.de   

FB: @safiye.can.poesie   

Insta­gram: @dichterinsafiyecan

 

15 Aug

Arp im Ohr Stipendium 2021

Arp im Ohr-Stipen­di­atin 2021

Dauer 3 Monate, ab August 2021
Arp Muse­um Bahn­hof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen
02228 94250

info@arpmuseum.org  

www.arpmuseum.org

Öff­nungszeit­en: Dien­stag bis Son­ntag und an Feierta­gen 11–18 Uhr

In Koop­er­a­tion mit dem Arp Muse­um Bahn­hof Roland­seck lobt das Kün­stler­haus Edenkoben jährlich für 3 Monate (August-Okto­ber) ein Stipendi­um für Schriftsteller*innen aus, die sich in ihrer Arbeit mit dem Werk Hans Arps beschäfti­gen. Es umfasst freies Wohnen in ein­er muse­um­seige­nen Woh­nung in Roland­seck sowie eine monatliche Zuwen­dung. Die während des Aufen­thalts in Roland­seck ent­stande­nen Texte kön­nen in ein­er Antholo­gie veröf­fentlicht werden.

www.kuenstlerhaus-edenkoben.de
www.facebook.com/kuenstlerhausedenkoben

 

5 Aug

Deutschlandfunk Lyrisches Tageskommentar 2021

Deutsch­land­funk
Lyrisches Tagesko­men­tar von Safiye Can, Pub­lika­tion am 5.8.2021

16 Jul

Open-Air Lesung Aachen 2021

16. Juli 2021, 18.00 Uhr
Lesung auf dem Lous­berg in Aachen
 
Wir freuen uns darauf, Sie im Som­mer ken­nen­zuler­nen! 

Safiye Can & Klára Hůrková: Lyrische Begegnungen

Safiye Can, Bild: © Jaques Fleury-Sintès
 
Klára Hurková, Bild: © Michael Eimler

Fre­itag, 16. Juli 2021, 18 UhrOpen-Air Ver­anstal­tung im Rah­men der Leselust auf dem Lousberg

Zwei bekan­nte Lyrik­erin­nen lesen Texte aus ihren Gedicht­bän­den sowie unveröf­fentlicht­en Manuskripten und treten mit ihren Werken in einen lit­er­arischen Dialog:

Die mehrfach preis­gekrönte Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie Safiye Can liest u.a. Liebesgedichte aus ihrem Best­seller Rose und Nachti­gall, der 2020 in zweit­er Aus­gabe erschienen ist.

Die deutsch-tschechis­che Lyrik­erin und Über­set­zerin Klára Hůrková ist langjähriges Mit­glied im Lit­er­atur­büro EMR und Mit­glied im tschechis­chen P.E.N.-Zentrum. Zulet­zt erschien ihr Gedicht­band Licht in der Man­teltasche (chiliv­er­lag, 2020).

Nach der Lesung bieten bei­de Schrift­stel­lerin­nen ein Gespräch mit dem Pub­likum und eine Sig­nier­stunde an.

Der Ein­tritt ist kostenfrei!

Wichtiger Hinweis zur Voranmeldung:

Zu Beginn der näch­sten Woche eröffnet das Aach­en­er Kul­tur­som­mer­pro­gramm „Stadt­glühen“ ein zen­trales dig­i­tales Tick­et­sys­tem, indem sämtliche kosten­freien Ver­anstal­tun­gen der „Leselust auf dem Lous­berg“ erfasst werden.

Wir bit­ten daher alle Inter­essierten ganz her­zlich sich ab Beginn der näch­sten Woche auf diesem Weg für die kosten­freien Ver­anstal­tun­gen der Leselust anzumelden und ab sofort bitte nicht mehr per E‑Mail. Vie­len Dank!

Die Links wer­den wir natür­lich in die Ver­anstal­tungsankündi­gun­gen unser­er Web­seite einpfle­gen und auch an dieser Stelle darauf hinweisen.

Die bis zu diesem Zeit­punkt per E‑Mail bestätigten Voran­mel­dun­gen bleiben selb­stver­ständlich erhal­ten und müssen nicht erneuert werden!

☛ Face­book-Ankündi­gung

Veranstaltungsort

Säu­len­gelände auf dem Aach­en­er Lousberg
Belved­e­re­allee 1
52070 Aachen

8 Jul

A U S F A L L: Künstlergespräch + Schreibworkshop Saarbrücken 2021

ACHTUNG: FÄLLT PANDEMIEBEDINGT AUS!

8.07., 12.07. oder 13.07.2021
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit Jugendlichen am Nachmittag 
Ort: vhs Saar­brück­en oder an ein­er saar­brück­en­er Schule
Am späten Nach­mit­tag in den Räum­lichkeit­en der vhs: Kün­st­lerge­spräch als öffentliche Veranstaltung
Mod­eriert von Peter Kleiß

Ort: Saar­brück­en

Dr. Elis­a­beth Schmitt
Region­alver­band Saarbrücken
Volk­shochschule

Päd­a­gogis­che Mitarbeiterin
Altes Rathaus
Schloss­platz 1–2
66119 Saar­brück­en
3 Jul

3sat Drehaufnahmen Dresden 2021

Fr. 2.7.2021 im Erich-Käst­ner-Haus für Literatur
und
Sa. 3.7.2021, Stadt­bib­lio­thek und Dres­den City
Autoren­por­trait / Drehauf­nah­men für 3sat.
Ganztägig

2 Jul

Lange Nacht d. Autoren Dresden 2021

Fre­itag, 02.07.2021, 18:00 — 20:30
Die lange Nacht der Autoren

zum Thema »60 Jahre Mauerbau« Ort: Erich Kästner Haus für Literatur, Dresden.
Reihe: “Deutsch-Deutsche Dinge”. Acht AutorInnen lesen 8 bis 13 Minuten! 

 

Gefördert durch den Säch­sis­chen Lan­des­beauf­tragten zur Aufar­beitung der SED-Diktatur

1 Jul

AUSFALL: PEN Jahrestagung Hamburg 2021

PEN Jahresta­gung 2021 
Anfang Juli (Ter­min wurde vom April verschoben)
(Die Jahresta­gung 2020 fiel Coro­n­abe­d­ingt aus!)
Näheres wird zu gegeben­er Zeit bekan­nt gegeben.

Die inter­na­tionale PEN-Tagung und 100-Jahres­feier wird im Sep­tem­ber 2021 im Mut­ter­land des PEN, in Oxford stattfinden.

23 Jun

A U S F A L L: Stadtlesen Offenbach 2021

23.6.2021, 13–14:30
Lit­er­aturver­anstal­tung: Stadtle­sen mit der Autorin Safiye Can
Offen­bach City
(Gegenüber Deutsche Post City / Komm-Center)
Org. Frauen­büro Offenbach

Achtung: Fällt pan­demiebe­d­ingt aus!

18 Jun

Autor*innenkongress boxenstopp Göttigen 2021

Autor*innenkongress »box­en­stopp« + Kur­zle­se­fes­ti­val vom 18.–20.6.2021

3 Tage, 24 Autor*innen, 8 Stun­den Lesun­gen, 14 Pan­els, 2 Ver­anstal­tung­sorte, Höch­st­tem­per­atur: 36 Grad. Vom 18.–20. Juni 2021 fand der »box­en­stopp«, ein lit­er­arisch­er Kongress, in Göt­tin­gen und Niko­laus­berg statt. Anlass und Struk­tur war der Dreis­chritt Innehal­ten – Inven­tur machen – Weit­er­rasen: Um den Zus­tand der Gegen­wart­slit­er­a­turen sollte es gehen, um zukün­ftige Texte, aktuelle Her­aus­forderun­gen, das Schreiben in der Krise – und die Frage, wie das lit­er­arische Schreiben auf die Umbruch­si­t­u­a­tion reagieren kann, soll und will, in der wir uns ger­ade zu befind­en scheinen. Als Stan­dortbes­tim­mung, Selb­st­be­fra­gung und als offenes Gespräch wollte der box­en­stopp Über­legun­gen zu den Tex­ten der 2020er Jahren anre­gen – drum luden wir diejeni­gen ein, die diese Texte produzieren:

Fat­ma Aydemir, Shi­da Baz­yar, Son­ja vom Brocke, Helene Bukows­ki, Car­olin Cal­lies, Safiye Can, Raphaela Edel­bauer, Roman Ehrlich, Mar­ius Gold­horn, Joshua Groß, Juan S. Guse, Anja Kamp­mann, Chris­tine Koschmieder, Jonas Lüsch­er, Tris­tan Mar­quardt, Ronya Oth­mann, Hen­drik Otrem­ba, Annette Pehnt, Kathrin Rög­gla, Mithu Sanyal (die lei­der kurzfristig absagen musste), Mar­lene Streeruwitz, Nils Trede, Chris­t­ian Uetz und Anja Utler.

Nach einem öffentlichen Kur­zle­sungs­fes­ti­val im Dots am Fre­itag zogen sich die Kongressteilnehmer*innen am Sam­stag & Son­ntag zurück, um in geschütztem Rah­men ohne Pub­likum einan­der zuzuhören, zu disku­tieren, sich untere­inan­der auszu­tauschen. Sam­stagabend fand in Koop­er­a­tion mit der AG Kul­turkirche Niko­laus­berg eine öffentliche Abend­ver­anstal­tung mit Musik und Tex­ten statt – umson­st und draußen.

Anlass zur Organ­i­sa­tion ist die Frage nach ein­er Stan­dortbes­tim­mung. Wie sieht sich die Lit­er­atur den näch­sten Jahren – und dem let­zten – gegenüber? Was wird ger­ade pro­duziert, welche Stoffe inter­essieren, mit welchen Prob­le­men wird gehadert? Ziel des Kon­gress­es soll es sein, Über­legun­gen anzure­gen und einen Aus­tausch zu ermöglichen. 
Neben dem Kongress, der das Herzstück des »box­en­stopp«-Pro­jek­ts ist und am let­zten Juni­woch­enende einen geschützten Raum darstellt, in dem die Autor*innen ins Gespräch kom­men kön­nen, wird am Tag zuvor ein hybrides Kur­zle­sungs­fes­ti­val – hof­fentlich vor Pub­likum – stat­tfind­en, bei dem die Autor*innen ein­ge­laden sind, auf dem Podi­um Ihren Text vorzustellen. Bere­its Ende März wird der Pod­cast »box­en­stopp« anlaufen, der auf den Kongress und das Fes­ti­val ein­stim­men soll, und in dem eine Auswahl der gelade­nen Autor*innen zu Wort kommt. 
 

Fre­itag, den 18. Juni, find­et von 14–22 Uhr im Dots, im Innen­hof des Börn­ervier­tels, an der frischen Luft das Kur­zle­sungs­fes­ti­val statt.
Sam­stag: Der Kongress ist in der Kul­turkirche Niko­laus­berg: hier ste­ht der Kirchen­raum und Gemein­de­haus mit zwei Räu­men und Garten zur Ver­fü­gung; am Sam­stag von 10–17 Uhr.
Ab 20 Uhr fol­gt als öffentliche Abend­ver­anstal­tung eine Lesung mit Can, Rögler, Mar­quardt und Bazyar.
Son­ntag pla­nen wir als Abschluss des Woch­enen­des mit Pro­gramm von 11–14 Uhr.

Hygien­ekonzept: tägliche Tes­tung durch medi­zinis­ches Fach­per­son­al. An allen Ver­anstal­tung­sorten kann und wird der emp­foh­lene Min­destab­stand gewährleis­tet, und während alle geschlosse­nen Räume regelmäßig gelüftet wer­den, wird dort auch eine dauer­hafte Maskenpflicht gel­ten. Selb­stver­ständlich wer­den wir alle Räum­lichkeit­en immer wieder desin­fizieren und stets Hand­desin­fek­tion­s­mit­tel bereitstellen.

Foto : Car­lot­ta Sophia
Org: Mara Becker, Anja Johannsen
Literarisches Zentrum Göttingen
Projekt »Boxenstopp«
https://www.literarisches-zentrum-goettingen.de/
16 Mai

Gastdozentur Bauhaus Universität Weimar 2021

Gast­dozen­tur Bauhaus-Uni­ver­sität Weimar 2021
26.5.2021
und
16.6.2021
jew­eils 9:15 — 12:30Uhr mit der Autorin Safiye Can
Sem­i­nar: Das Wort beim Wort nehmen. Sem­i­nar zur k
onkreten und visuellen Poesie
Ein­blick für Studierende u.a. kün­st­lerisch-gestal­ter­isch­er Fäch­er der Bauhaus-Uni­ver­sität Weimar in die visuelle und konkrete Poe­sie, in aller Bildzen­tri­ertheit des Studi­ums Lyrik näher ken­nen zu ler­nen und neue Möglichkeit­en des Aus­drucks selb­st zu erproben. 

Auf­gabe: Erstelle eine Arbeit/ein Werk im Bere­ich der Konkreten Poe­sie. Vor­gabe: Din-A‑4 Seite
Abgabefrist/Deadline der Arbeit­en: Fr, 11.6.2021 via E‑Mail

Das Sem­i­nar ist ein Bere­ich der Vor­lesungsrei­he: Schrift und Schriftlichkeit
Prof. Dr. Alexan­der Schwinghammer 

Vertre­tung­spro­fes­sor 
Geschichte und The­o­rie der Visuellen Kommunikation 
Bauhaus Uni­ver­sität Weimar 
Fakultät Kun­st & Gestaltung
Geschwis­ter-Scholl-Str. 7 
99423 Weimar   

10 Mai

Buch- / Schreibwerkstatt Frankfurt 2021

10–14 Mai 2021
5‑tägige inten­siv-Schreib­w­erk­statt Dichter-Club / Buchwerkstatt

Paul-Hin­demith-Schule (PHS)
Inte­gri­erte Gesamt- und Ganztagsschule
Frank­furt am Main

Jahrgänge 9 und 10 (Alters­gruppe 14–16 Jahre). 
Teil­nehmerzahl begren­zt: 10 — 12 Jugendliche 
(4 — 6 Jugendliche für die Grafik­w­erk­statt, die par­al­lel läuft)

Infos zur Schule:
Sie ent­stand im Schul­jahr 1985/86 durch die Zusam­men­le­gung von je ein­er im Stadt­teil ange­siedel­ten Hauptschule (der Reb­stöck­er­schule), ein­er Realschule (der Huf­nagelschule), sowie der ein­er Grund­schule (der Gün­der­rode­schule) zuge­höri­gen Förderstufe.
Aktuell besuchen ca. 870 Schü­lerin­nen und Schüler die Paul-Hin­demith-Schule. Sie verteilen sich auf 37 Klassen­ver­bände. 48 der Schü­lerin­nen und Schüler wer­den in drei Inten­siv-Klassen zur Inte­gra­tion von Seit­ene­in­steigerin­nen und Seit­ene­in­steigern (in den meis­ten Fällen Kinder mit Fluchthin­ter­grund) mit dem Schw­er­punkt ‘Deutsch als Zweit­sprache‘ unterrichtet.
Die Zusam­menset­zung der Schüler­schaft ist mul­ti­kul­turell. Nicht weniger als 61 Nation­al­itäten sind z.Z. an der PHS vertreten, der Anteil aus­ländis­ch­er Schü­lerin­nen und Schüler beträgt nach Passzuge­hörigkeit 48%. Jedoch sind unter den Schü­lerin­nen und Schülern mit deutschem Pass viele Aussiedlerkinder und solche, die die deutsche Staat­sange­hörigkeit erwor­ben haben. Nach dem Sozialat­las der Stadt Frank­furt stellt sich die Sit­u­a­tion konkret wie fol­gt dar:
Über 40% der Schü­lerin­nen und Schüler sind Inhab­er des Frank­furt-Pass­es und damit als sozialbedürftig einzustufen. 84% haben einen Migrationshintergrund.
An der Schule arbeit­en und unter­richt­en zur Zeit ca. 70 Lehrerin­nen und Lehrer, 2sind zuständig für den herkun­ftssprach­lichen Unter­richt in Ara­bisch und Türkisch. Hinzu kom­men einige Förder­lehrerin­nen sowie 2 Lehrerin­nen und Lehrer im Vorbereitungsdienst.

Ansprech­parner­In­nen: Alexan­der Klett, Sozialped­a­goge und Ver­legerin Son­ja Hin­ter­meier, Scoven­ta Verlag.
Ver­anstal­ter: “Sozialar­beit in der Schule (Inter­na­tionales Familienzentrum)”
Gefördert wird das Pro­jekt vom: Fördervere­in der Paul-Hin­demith-Schule und Stadtschu­lamt der Stadt Frankfurt.

30 Apr

Literaturprojekt Heimat Bochum 2021

Lit­er­atur- und Fotografie-Pro­jekt Exper­i­ment HEIMAT
Dauer 2020 — 2022

30.4.2021 — 5.5.2021
Rechercheaufen­thalt in Bochum (Lokaler Pro­jek­t­part­ner: Bochum Mar­ket­ing GmbH)
ortsspez­i­fisch-theamtis­ch­er Schw­er­punkt: “Bermuda3eck” hat sich pan­demiebe­d­ingt geändert!

weit­ere Infos folgen…
Organ­i­sa­tion: Wer­st­fälis­ches Lit­er­atur­büro Unna
Hein­er Remmert
Nico­laistr. 3
59423 Unna

  

22 Apr

Lesung mpT London/England 2021

Online launch for MPT ‘Clean Hands: Focus on the Pandemic in Europe’

Date: Thurs­day 22 April 2021 7pm GMT
Loca­tion: Zoom / online, with cap­tions pro­vid­ed by rev.ai
Price: free, with option­al dona­tions when book­ing via EventBrite

 Hier gehts zum Nach­hören der Lesung auf YouTube / Here is the reading!

header photo

 

 

Join us at 7pm (BST) on Thurs­day 22 April 2021 for the online launch of MPT ‘Clean Hands: Focus on the Pan­dem­ic in Europe’. We’ll be host­ing this launch in Zoom, and live cap­tion­ing will be pro­vid­ed by rev.ai.

MPT Edi­tor Clare Pol­lard will be joined remote­ly by Simone Atan­gana BekonoSafiye Can, David Con­stan­tine, Mar­tin Kratz and David Colmer. Tune in for read­ings from the lat­est issue of MPT and a dis­cus­sion on poet­ry and the pandemic.

We’ll also be answer­ing your ques­tions on the night – so please email ques­tions in advance to webeditor@mptmagazine.com with ‘Clean Hands Pan­dem­ic Focus online launch’ in the sub­ject line. We’ll also try to accom­mo­date fur­ther ques­tions at the end of the event.

Tick­ets are free, but reg­is­tra­tion is nec­es­sary via EventBrite.

participant headshots
From left to right: Simone Ata­gana Bekono, Safiye Can (pho­to: Wolf­gang Schmidt), David Constantine

About the participants

Simone Atan­gana Bekono’s book hoe de eerste vonken zicht­baar waren, a col­lec­tion of poems and let­ters, won the Poëziede­bu­ut­pri­js Aan Zee prize for the best Dutch-lan­guage poet­ry debut, and she has won the pres­ti­gious Char­lotte Köh­ler Stipendi­um for new Dutch writ­ers. Her first nov­el is Con­frontaties (Lebows­ki, 2020). how the first sparks became vis­i­ble, trans­lat­ed by David Colmer, is out now with The Emma Press.

Safiye Can is a prizewin­ning poet, author, and lit­er­ary trans­la­tor from Offen­bach, Ger­many. She has pub­lished three best­selling col­lec­tions of poet­ry and trans­lates from Turk­ish into Ger­man. www.safiyecan.de

David Con­stan­tine, poet, trans­la­tor and nov­el­ist, has been award­ed the Queen’s Gold Medal for Poet­ry 2020.

Mar­tin Kratz’s most recent trans­la­tions from the Ger­man have appeared in The Heart of a Stranger: An Anthol­o­gy of Exile Lit­er­a­ture (Pushkin Press, 2019). He is the project man­ag­er at Man­ches­ter Poet­ry Library.

David Colmer trans­lates Dutch lit­er­a­ture. He has won a num­ber of trans­la­tion prizes, includ­ing the PEN Trans­la­tion Prize for his body of work and the David Reid Poet­ry Trans­la­tion Prize ( four times ).

About MPT ‘Clean Hands: Focus on the Pandemic in Europe’

MPT’s spring issue ‘Clean Hands’ focus­es on the Covid-19 pan­dem­ic in Europe, fea­tur­ing the Stanza/MPT Win­dowswap Project; a con­ver­sa­tion between Simone Atan­gana Bekono and Jay Bernard about the lan­guage of lock­down; and new poems and trans­la­tions from across the con­ti­nent includ­ing Jan Wag­n­er, Stel­la N’Djoku, David Harsent, Safiye Can, David Con­stan­tine, Agnes Agboton, and many more. Also: an intro­duc­tion to Uyghur poet­ry curat­ed by Munawwar Abdul­la, Naush Sabah’s ver­sion of ‘Qasi­da Bur­da’, and cli­mate change poems by Mar­i­on Poschmann, trans­lat­ed by Jen Calle­ja. All this and more in the ground­break­ing mag­a­zine ded­i­cat­ed to poet­ry in trans­la­tion: for the best in world poet­ry read MPT.

Subscribe to MPT
10 Apr

Experiment HEIMAT Unna 2021

Auf­takt: Sa. 10.4.2021, Unna
Lit­er­atur- und Foto­pro­jekt: Exper­i­ment Heimat

Acht Wort- und Foto-Kün­st­lerIn­nen wer­den an acht HEIMAT-Orte in West­falen eingeteilt (Safiye Can ist in Bochum; Heima­tort: Bermudadreieck).
Recherchep­hase mit der Auf­tak­tver­anstal­tung: Sam­stag, 10. April 2021 in Unna. 
Die Aufen­thalte der Künstler*innen an Ihren HEIMAT-Orten schließt sich an. Vom 30.4.–5.5.2021 find­et die sech­stägige Recher­ché der AutorIn­nen am jew­eili­gen HEIMAT-Ort statt.

Ansprech­part­ner: u.a. Corin­na Glück
West­fälis­ches Lit­er­atur­büro in Unna e.V.

Nico­lais­traße 3 / 59423 Unna

9 Apr

hr-Fernsehen Hessenschau 2021

 
 
 
 
 
Sende­ter­min: 9. April 2021, ab 19.30h
#poe­sieal­bum, Vorstel­lung der Autorin Safiye Can 
hr-fernse­hen, hessenschau

Nachzuse­hen hier.

31 Mrz

Publikation mpT The Best of World Poetry 2021

Pub­lika­tion in der englis­chen Literaturzeitschrift:
mpT — The Best of World Poetry
Über­set­zer der Gedichte: Mar­tin Kratz

Safiye Can, ‘Love In Lockdown’
Trans­lat­ed by Mar­tin Kratz

Inside the Issue:

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Clean Hands, 2021 Number 1

MPT’s spring issue ‘Clean Hands’ focus­es on the Covid-19 pan­dem­ic in Europe, fea­tur­ing the Stanza/MPT Win­dowswap Project; a con­ver­sa­tion between Simone Atan­gana Bekono and Jay Bernard about the lan­guage of lock­down; and new poems and trans­la­tions from across the con­ti­nent includ­ing Jan Wag­n­er, Stel­la N’Djoku, David Harsent, Safiye Can, David Con­stan­tine, Agnès Agboton, and many more. Also: an intro­duc­tion to Uyghur poet­ry curat­ed by Munawwar Abdul­la, Naush Sabah’s ver­sion of ‘Qasi­da Bur­da’, and cli­mate change poems by Mar­i­on Poschmann, trans­lat­ed by Jen Calle­ja. All this and more in the ground­break­ing mag­a­zine ded­i­cat­ed to poet­ry in trans­la­tion: for the best in world poet­ry read MPT.

 

MPT Reviews
PO Box 70096
London
SE15 9GR

Editorial

  • It is hard to know what to write. I have already writ­ten a lock­down edi­to­r­i­al. When the Euro­pean Cul­tur­al Foun­da­tion gen­er­ous­ly agreed to fund this focus on the Euro­pean pan­dem­ic, we imag­ined it might be a chance to reopen bor­ders that had been closed; to process a trau­ma we were emerg­ing from and imag­ine a hope­ful future. Instead, I write this whilst home-school­ing again in a sec­ond lock­down hard­er, in many ways, than the first – from a UK that has com­plet­ed its self-destruc­tive Brex­it, and where a mutat­ed strain has emerged, with half of our COVID-19 death-toll in just the last two months. In 2021, it seems, there are unlike­ly to be trav­el cor­ri­dors; no one talks of live read­ings or fes­ti­vals any­more. The sim­ple nov­el­ty of first lock­down, along with that sense of hope­ful­ness – the clean­er air, com­mu­ni­ty food parcels, clap­ping for the NHS, rain­bows in win­dows – has dis­si­pat­ed after a year of cor­rupt con­tracts and divert­ed blame. …Read full editorial
19 Mrz

A U S F A L L: Lesung Münster 2021

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Rassismus_durchgestrichen.png

Lese­fest zum Tag gegen Ras­sis­mus
Fre­itag, den 19.3.2021 (bzw. Sam­stag, den 20.3.2021)

u.a. mit der Autorin Safiye Can

Genauer Tag, Ort und Uhrzeit ist in Pla­nung und wird bekan­nt gegeben!
Org. Jörg Siegert

15 Mrz

Lautschriften Ehringshausen 2021

http://www.safiyecan.de/wp-content/uploads/HMWK-hessisches-ministerium-f%C3%BCr-wissenschaft-und-kunst_lautschriften-vom-film-zum-buch_hessisches-literaturforum-ffm-2.jpg
 

April — Juni 2021
Dop­pel­ter­min Mo. 26.4.2021, 11–14Uhr
Dop­pel­tetr­min, 19.5., ab 11Uhr
1.6., ab 14Uhr

Safiye Can ist Kurslei­t­erin des Pro­jek­ts „Lautschriften. Vom Film zum Buch“, (finanziert vom Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st) ist dies ein Pro­jekt zur Schreibförderung im Ländlichen Raum: an 4 hes­sis­chen Schulen wer­den Schreibkurse organ­isiert, die von jew­eils einem Autor/ ein­er Autorin geleit­et wer­den. Zu Beginn wurde als Ein­stiegshil­fe ein Kurz­film gezeigt, allerd­ings ohne Ton, und die Schü­lerIn­nen entwick­el­ten, angestoßen davon, eigene lit­er­arische Texte. 
Schulis­che Organ­i­sa­tion: Karin Nellinger und Nadine Neubauer

Das Pro­jekt Lautschriften mit 5 Sitzun­gen zu je 2 Schul­stun­den wird org. vom Lit­er­atur­fo­rum Frank­furt am Main. (Bei Schulen, die zum zweit­en und weit­ere male teil­nehmen, sind 6 Sitzun­gen vorge­se­hen). Safiye Cans Schreib­w­erk­statt Dichter-Club find­et an der Johannes-Guten­berg-Schule in Ehring­shausen im Lahn-Dill-Kreis statt.
Die Schule ist im ersten Durch­gang und nimmt an der Veröf­fentlichung im Fis­ch­er-Ver­lag teil. Die Schü­lerin­nen schreiben inspiri­ert von einem Kurz­film. Der Besuch beim S. Fis­ch­er-Ver­lag, der für die ersten Durchgänge geplant ist, ist pan­demiebe­d­ingt nicht sich­er. Not­falls gibt es ein dig­i­tales Gespräch oder eine virtuelle Führung.

Mehr auf der Web­site der Schule!

10 Mrz

Ruhr-Universität Bochum 2021

10.3.2021, 15:00–16:30 
Ruhr-Uni­ver­sität Bochum

Gast im Block­sem­i­nar Exper­i­ment Heimat WS 20/21
via Zoom

Lehrstuhl für All­ge­meine und Ver­gle­ichende Literaturwissenschaft
Uni­ver­sitätsstr. 150
44780 Bochum
Kursleiter/in: Stephanie Anna Chris­tine Heimgartner

8 Mrz

International Women’s day — a poetic tribute 2021

8.3.2021, 14h

International Women’s day — a poetic tribute

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Join us on Mon­day on our trib­ute to the Inter­na­tion­al Women’s Day
with 17 poet­esses from ALL AROUND the WORLD!
It’s going to be mind blow­ing! We have it all!
Live: https://www.facebook.com/events/148472757035652/
 

17 Dich­terin­nen lesen am Mon­tag, dem Wel­trauen­tag, bei der dig­i­tal­en Lesung:

Alic­ja Maria Kuber­s­ka Polen
Amphitrite Con­stand USA
Androula Shati Zypern
Safiye Can Deutschland…
Eden S Trinidad Philip­ines Prinzessin
Fran­coise Roy Mexico
Gel­da Cas­tro Süd Ameri­ka (Rich­terin für Frauenrecht)
Johan­na Deva­dayavu Schweiz und Indien
Lina Vatantzi Griechenland
Lucil­la Tra­paz­zo Italien-Schweiz
Luz Maria Lopez Cos­ta Rica
Meher Peston­ji Indien
Mil­i­ca Denkovic Serbien
Mis­na Chanou Indi­en (Ver­legerin)
Pankhuri Sin­ha Indi­en (Jour­nal­istin)
Rania Ange­lak­ou­di Griechen­land-Schwe­den (Botschaf­terin für das Schwedis­che Friedenskommittee
Rebec­ca Lowe Wales

Die Lesung find­et auf Englisch statt und jede Teil­nehmerin liest etwa 3 Minuten
Jede Dich­terin wird vorgestellt von: Xan­thi Hon­drou-Hill, Pub­lic Rela­tions Man­ag­er, Apeironart GmbH

8 Mrz

HR Schreibwerkstatt Kassel/FFM 2021

PROJEKTABLAUF / Coro­na-Edi­tion / März 2021 – Juni 2021
„Junges Lit­er­atur­land Hes­sen“ – Schüler*innen begeg­nen Autor*innen
Ein Pro­jekt von hr2-kul­tur und der Sparkassen-Kul­turs­tiftung Hes­sen-Thürin­gen im „Lit­er­atur­land Hessen“

Ein Teil der Ergeb­nisse sind hier hörbar

Mehrtägige Schreib­w­erk­statt Dichter-Club:
Erster Tag: Mon­tag, 8.3.2021, 10–13:05Uhr

Mo. 15.3.2021 10–12 (+ verlängert)
Mo. 22.3.2021 9:50–12 (+ ver­längert, bis 13:20)
Fr. 26.3.2021 8–9:20

Schüler­stimme zum Projekt:

Das Pro­jekt „Junges Lit­er­atur­land Hes­sen“ will Schü­lerin­nen und Schüler der für das Lit­er­atur begeis­tern. Ein Schul­hal­b­jahr lang arbeit­en die Schü­lerin­nen und Schüler in Work­shops mit zeit­genös­sis­chen Autorin­nen und Autoren zusam­men. Zum Ort der Inspi­ra­tion wer­den Museen, Gedenkstät­ten, Archive und Bib­lio­theken und andere lit­er­arische Ler­norte. Ihre Texte und Gedichte ver­to­nen die Schüler anschließend gemein­sam mit erfahre­nen Radio­jour­nal­istin­nen und veröf­fentlichen diese auf der Web­seite www.hr2.de/jungesliteraturland.

Aus aktuellen grün­den der Coro­na Pan­demie bieten wir diese Staffel in online-work­shops an und mod­i­fizieren den Pro­jek­tablauf nach Bedarf und Absprachen.
Teil­nehmende Autor*innen, Museen und Schulklassen

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Safiye Can The­ma Ras­sis­mus / Bil­dungsstätte Anne Frank Albrecht-Schweitzer-Schule , Kas­sel Klasse 10 Jens Hagedorn

Safiye Can und die 10. Klasse des Albert Schweitzer Gym­na­si­um Kas­sel in der Ausstel­lung (Online) “Hin­guck­er ? Kolo­nial­is­mus und Ras­sis­mus ausstellen”, Bil­dungsstätte Anne Frank https://www.youtube.com/watch?v=c6CorQSuW3Y
2 Mrz

Schreibwerkstatt Oberrieden (CH) 2021

2.–3.3.2021, 10–15Uhr
Die Schreib­w­erk­statt Dichter-Club ist erneut in der Schweiz!
BWS — Beruf­swahlschule Bezirk Horgen
See­halde
Seestraße 64
CH — 8942 Oberrieden

Die Schüler sind zwis­chen 16 und 19 Jahren alt. 15 Schüler_innen aus ein­er Inte­gra­tionsklasse und drei weit­eren Klassen.
Die Gedichte wer­den im Anschluß, mit den Fotografien der Schü­lerIn­nen aus dem Fotografie-Work­shop mit Thomas Keller, in ein­er Antholo­gie erscheinen. Die Gedichte und Fotos wer­den in den zwei Work­shops aufeinan­der abstim­mend entstehen.

Organ­i­sa­tion: J. Brander

22 Feb

Ehrenmitglied Tscherkessischer Verein Nürnberg 2021

17.2.2021

Der Nord­kauka­sis­che Tscherkessis­che Kul­turvere­in Nürn­berg teilt mit, dass Frau Safiye Can (Huaj), Autorin, Lyrik­erin und Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, aus Offen­bach am Main / Deutsch­land seit dem 03. Feb­ru­ar 2021 Ehren­mit­glied in unserem Vere­in ist. Wir bedanken uns sehr her­zlich dafür, dass Safiye Can unseren Vere­in bei der Erfül­lung und Wahrnehmung sein­er sozialen, human­itären und wis­senschaftlichen Rolle sowie auch sein­er Mis­sion in der Gesellschaft unter­stützen wird.”

20 Feb

AUSFALL: Immigrationsbuchmesse FFM 2021

Lesung zur Eröff­nung der Frank­furter Immi­gra­tions­buchmesse 2021
von der Autorin Safiye Can
20./21. Feb­ru­ar 2021, 10Uhr
Ort: His­torisches Muse­um Frankfurt

Die Buchmesse ist nun auf­grund der Coro­na-Pan­demie zum 2. mal ver­schoben. Sie sollte urspr. 2020 statfinden.

31 Jan

Zoom Avicenna Studienwerk Berlin 2021

Son­ntag, 31.01.21,13 Uhr
Online-Ver­anstal­tung via Zoom
Gespräch mit der Autorin Safiye Can

(Dauer ca. 2 Stunden)

Geschlossene Gesellschaft:

Teil­nehmende sind die Stipendiaten*innen des Avi­cen­na Stu­di­en­werkes. Es richtet sich vor allem an Studierende und Pro­movierende aus Berlin, ist aber für alle inter­essierten Stipendiat*innen zugänglich. Zu rech­nen sind mit unge­fähr 60 +/- 10 Teilnehmer:
Es geht um Werde­gang, lit­er­arische Arbeit, visuelle Poe­sie, Inspi­ra­tionsquellen und vieles mehr. Selb­stver­ständlich wer­den Gedichte vor­ge­tra­gen und Fra­gen sind willkommen!
 
Organ­i­sa­tion: Pelin Elmas
PS: Die Umfrage, die vor der der online-Ver­anstal­tung stat­tfand, wurde am Ende der Ver­anstal­tung wieder­holt und hat sich schla­gar­tig geändert : )
Danke an alle über 50 Teil­nehmende an diesem Tag!
 
29 Jan

Wort des Monats Romanfabrik FFM 2021

29.1.2021
Kul­tur­brief der Roman­fab­rik / Wort des Monats Feb­ru­ar 2021/Safiye Can, Nana-Tee

12 Jan

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Groß-Gerau 2021

Di-Fr, 12–15.1.2021
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
Mar­tin-Buber-Schule Groß-Gerau

3 x 10er Klassen mit je ein­er Schreibwerkstatt

Am Fre­itag ist die Büh­nen­vor­bere­itung und der Lit­er­arische Abend.
Achtung: Die Ver­anstal­tung kön­nte Pan­demiebe­d­ingt ausfallen.

12 Jan

Gespräch Literaturhaus Berlin 2021

12.1.2021, Lit­er­aturhaus Berlin, 19Uhr
Lesung und Gespräch:
Ausstrahlung 19Uhr (11:00 Uhr Aufzeichnung)
Der Teil­nehmer­link wird hier zeit­nah pub­liziert: www.literaturhaus-berlin.de/programm/frauen-lyrik

Li-Be digital Auftakt 2021 / Online Veranstaltung
»Frauen / Lyrik«, Reclam, 2020

Die Her­aus­ge­berin Anna Bers im Gespräch mit den Lyrik­erin­nen Safiye Can und Mar­ti­na Hefter. Es liest Nico Birn­baum. Mod­er­a­tion: Frieder von Ammon

Über 500 Gedichte von Autor*innen aus zehn Jahrhun­derten – diese Antholo­gie eröffnet einen neuen Blick auf Lyrik von und über Frauen. In Auswahl und Auf­bau einzi­gar­tig nimmt diese Samm­lung vier ver­schiedene Per­spek­tiv­en ein: Die erste Per­spek­tive bietet Gedichte, die bere­its Teil der unter­schiedlich­sten Kanon­bil­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit sind; die zweite nimmt lit­er­aturgeschichtlich beispiel­hafte Gedichte in den Blick. Eine dritte Gruppe ver­sam­melt Gedichte mit beson­der­er emanzi­pa­torisch­er Stärke; eine vierte wid­met sich Gedicht­en von Autor*innen aller Geschlechter, die die Sicht ein­er Frau einnehmen.

In dieser mul­ti­per­spek­tivis­chen Betra­ch­tung ergeben sich Über­schnei­dun­gen, aber auch span­nende Wider­sprüche und über­raschende Gemeinsamkeiten.

 
 
Koor­di­na­tion:
Jani­ka Gelinek
Leitung, Lit­er­aturhaus Berlin
Fasa­nen­str. 23, 10719 Berlin
https://www.literaturhaus-berlin.de/
 
9 Jan

Anthologie Literaturhaus Köln 2021

9.1.2021, Lit­er­aturhaus Köln

Antholo­giebeiträge in: Wer bin Ich und wer bist Du
Hrsg. Rober­to Di Bella

Pro­jekt: FremdWorte

7 Jan

VS Digitale Lesung + Gespräch 2021

7. Jan­u­ar 2021, 20:15
»Dig­i­tale Lesun­gen im Kreuzver­hör – wie verän­dert Zoom Lesun­gen?« mit Safiye Can, Denis Scheck und Kirsten Boie.

“Der Ver­band deutsch­er Schrift­stel­lerin­nen und Schrift­steller hat eine dig­i­tale Leserei­he ins Leben gerufen, die am 7.1.2021 unter anderem mit der Autorin Safiye Can, der Kinder­buchau­torin Kirsten Boie und Denis Scheck zum The­ma »Dig­i­tale Lesun­gen im Kreuzverhör — wie verändert Zoom Lesun­gen?« ges­tartet wird. In dieser Rei­he wer­den die Autoren lesen und im Anschluss wird zum The­ma diskutiert.
👆Die Teil­nahme ist kosten­los — zur Anmel­dung geht‘s hier:

 

23 Dez

Western Michigan University / USA 2020

23.12.2020
Pub­lika­tion in der amerikanis­chen Lit­er­aturzeitschrift: Trans­fer­ence
— A lit­er­ary jour­nal fea­tur­ing the art and process of translation

2020

Six Poems by Safiye Can

Mar­ilya V. Reese North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty, marilya.veteto.reese@nau.edu

Safiye Can (sur­name pro­nounced John) is an award win­ning poet of Cir­cass­ian ori­gins born in Offen­bach, Ger­many whose work is appre­ci­at­ed for its fierce mes­sage of gender‑, species‑, environment‑, and eth­nic-equal­i­ty and for her fer­vent pro­mo-tion of the above­men­tioned areas of jus­tice as well as the sheer neces­si­ty of poet­ry in our lives. Not only are her poems perfor-mative—her read­ings before an audi­ence are char­ac­ter­ized by her the­atri­cal deliverance—but her poems are also fre­quent­ly visu­al works rem­i­nis­cent of con­crete poet­ry. Thus, it is incum-bent upon the trans­la­tor to con­vey Can’s lit­er­al form by pay­ing close atten­tion to the inter­play of each poem’s con­tent and its visu­al representation—its actu­al shape. For instance, Can casts an ear­li­er poem, not among those pub­lished here in trans­la­tion, in the shape of punc­tu­a­tion sym­bol to under­score its thrust. “Inte­gra­tion” is writ­ten as a Ger­man, backward‑S, ques­tion mark (that resem­bles the sym­bol for a law in legalese) and is one of Can’s most famous poems. In it, Can ques­tions the val­ue of inte­gra­tion; there­fore shape can be inter­pret­ed as con­vey­ing var­i­ous lev­els of mean­ing: the S in its nor­mal, front­ward direc-tion, might be viewed as Can’s brand­ing the poem with her ini-tial. Its iter­a­tion as a ques­tion mark might also be viewed as under­scor­ing the main mes­sage of the poem, which is to ques-tion any unnu­anced con­done­ment of some major­i­ty-imposed man­date requir­ing that immi­grants lose their cul­tur­al iden­ti­ty by merg­ing with their new society.

Mir­ror­ing the shape of the Ger­man orig­i­nal poem is not often fea­si­ble in Eng­lish, how­ev­er; in “Eter­nal Tri­al” the lines are arranged in Ger­man to resem­ble a Ger­man lawyer’s head-wear. Since this head­wear is not worn in U.S. courts, the poet and trans­la­tor opt­ed to change the form slight­ly to one more like a teardrop, since “plain­tiff” con­tains the same root as the word “plain­tive.”

Anoth­er lev­el to be acknowl­edged and hon­ored is Can‘s ges­tur­al meta­lan­guage; idioms and turns of phrase too are, ide­al­ly, to be accord­ed equal weight. As a trans­la­tor, keep­ing a non-Ger­man-speak­ing audi­ence in mind is impor­tant when choos­ing idioms so that Can’s abil­i­ty to be equal­ly at home in dis­parate reg­is­ters is evi­dent in trans­la­tion, too. The first stan­za of Can’s poem “Alas” reveals a dense­ly eru­dite reg­is­ter marked by brevi­ty, while the fifth stan­za con­veys a more down to earth feel of idiom-dri­ven solil­o­quy. The trans­la­tor must strive to bring the same bal­ance that was present in the orig­i­nal, wheth-er intel­lec­tu­al or col­lo­qui­al. Because the full-length poem (titled “Hey­hat,” an archa­ic Arabo-Tur­kic word express­ing some­thing lam­en­ta­ble) was six pages long, the poet and trans­la­tor agreed on sub­mis­sion of only the two stan­zas print­ed here as both stand-in and enticement.Equally impor­tant is a translator’s task of main­tain­ing for the reader’s men­tal ear the sound of Can’s above-men­tioned vocal cadences and emphases in the event that the poem ever be read aloud in Eng­lish. In any case, a read­er of Trans­fer­encemight be jux­ta­pos­ing the sound of the orig­i­nal with the sound of the trans­lat­ed text. Length of sen­tence in all the above poems was borne in mind at all times and adhered to when­ev­er pos­si­ble. In addi-tion, a thrilling chal­lenge to any trans­la­tor is main­tain­ing devic-es such allit­er­a­tion and bring­ing in ety­mo­log­i­cal­ly-linked words in Eng­lish and Ger­man when­ev­er it does not seem con­trived to do so—an exam­ple for both these prin­ci­ples can be seen in the three words unser bei­der Band in “Alas,” ren­dered here as “a bond for both.” Allit­er­a­tion? Check! Ety­mol­o­gy with­out arti-fice? Check! Source text: Can, Safiye. Rose und Nachti­gall, Wall­stein Ver­lag, 2020, pp. 11, 19, 48, 49, 47, 46.

15 Dez

hr2 kultur Sendung Spätlese 2020

Wer auf der Bühne ste­ht, braucht den Applaus. Im Okto­ber waren rund um die Frank­furter Buchmesse einige Auftritte möglich. Die Poet­en Safiye Can und Dal­i­bor Marković waren dabei. Trotz Plex­i­glas-Schutzwän­den springt der Funke über bei Gedicht­en von „Rose und Nachti­gall“ und Spo­ken-Word-Lyrik mit „Mikro­fon­sh­in­ter­grund“.

Der Frank­furter Dal­i­bor Marković (*1975) ist Dichter, Beat­box­er und Spo­ken-Word-Lyrik­er. Er tritt inter­na­tion­al auf und gibt Work­shops unter anderem an Schulen. Seine Kun­st lebt vom Live-Auftritt. Am 18. Okto­ber kon­nte er bei ein­er Ver­anstal­tung des Hes­sis­chen Lit­er­atur­rats rund um Lit­er­atur aus Hes­sen wieder Pub­likum begeg­nen, neue und alte, auch unveröf­fentlichte Texte zu Gehör brin­gen und im Gespräch mit hr2-Mod­er­a­torin Anna Engel über aktuelle Pro­jek­te, über die laut­ma­lerische Schön­heit des Deutschen und seine „zweite Mut­ter­sprache“, das Beat­box­ing, sprechen. Zulet­zt erschien von Dal­i­bor Marković „Und sie schreiben auf Deutsch?“ – Buch und CD im Ver­lag Voland & Quist.

Die Offen­bacherin Safiye Can (*1977) schreibt Lyrik und Prosa und arbeit­et als lit­er­arische Über­set­zerin aus dem Türkischen. Sie leit­et Schreib­w­erk­stät­ten und ist Grün­derin des „Dichter-Club“. Sie wurde mehrfach aus­geze­ich­net, unter anderem mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis. Sie sprach sie mit hr2-Mod­er­a­torin Bian­ca Schwarz über die Zwis­chen­töne der Liebe und las aus „Rose und Nachti­gall“, ihrem viel beachteten Lyrikde­büt, das 2020 in ein­er neuen Aus­gabe im Wall­stein Ver­lag erschien. Die Gedichte umkreisen ein tausend Jahre altes Motiv der ara­bis­chen, per­sis­chen und türkischen Dich­tung und besin­gen mit neuen und über­raschen­den Meta­phern Liebe, Scheit­ern und Verlust.

Audiobeitrag

Audio

Eine Aufze­ich­nung vom 18. Okto­ber 2020 im Frank­furter Haus am Dom. Ein­ge­laden hat­ten der Hes­sis­che Lit­er­atur­rat e.V. im Rah­men des Book­fest City in Koop­er­a­tion mit dem Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st und dem Börsen­vere­in des Deutschen Buch­han­dels — Lan­desver­band Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Saarland.

14 Dez

A U S F A L L: Nachdenken mit Jaspers. Oldenburg 2020

Mo. 14.12.2020
Gespräch in Oldenburg
Zu Gast bei “Nach­denken mit Jaspers” mit Safiye Can
Mod­er­a­tor: Matthias Bormuth

Eine Ver­anstal­tung der Karl-Jaspers-Gesellschaft Old­en­burg

Achtung: Ter­min wird verschoben!

6 Dez

Lesung Göppingen 2020

Son­ntag, 6.12.2020 (2. Advent)
Lesung und Gespräch mit Safiye Can
Stadtkirche
Oetinger­straße 19
73033 Göppingen

Details wer­den bekan­nt gegeben.

5 Dez

Schreibworkshop Erwachsene Göppingen 2020

Sam­stag, 5.12.2020
Erste Dichter-Club-Schreib­w­erk­statt für Erwachsene!
Ulrich­straße 29, 73033 Göppingen

Max. Teil­nehmerzahl: 10
Anmel­dung erforder­lich bei: Club Bam­bule, Herr Zöll­ner, Göppingen

29 Nov

Schreibwerkstatt IServ (Lollar) 2020

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
zum ersten Mal Online über IServ (Schulserv­er)
mit Schü­lerIn­nen der Clemes-Brentano-Europaschule Lollar

Die erste Tag: Sam­stag, 29.11.2020, 13–16Uhr (bzw weit­er bis 17Uhr mit Franziska Tina)
Der zweite Tag: Fre­itag, 18.12.2020, 16–19Uhr
(Sam­stag, den 19.12.2020 Work­shop-Gespräch am Tele­fon mit Isabell)

23 Nov

Gespräch Titania Theater FFM 2020

Mon­tag, 23. Novem­ber 2020, 19 Uhr
Podi­ums­diskus­sion: „Coro­na und die Fol­gen für das Kul­turleben
Titania-Theater
Basalt­straße 23, Frankfurt-Bockenheim
(Dauer etwa 1 ½ bis 2 Stun­den. Ohne Publikum)

Hier kom­men Sie zum Link der Live-Über­tra­gung auf YouToube
dort kön­nen Sie auch Fra­gen stellen.

Teil­nehmende:
Dich­terin und Best­seller­autorin Safiye Can
Dr. Michael Hohmann, kün­st­lerisch­er Leit­er und GF der Roman­fab­rik Frank­furt, Moderation
Schaus­pielerin Bet­ti­na Kamin­s­ki vom „Freien Schauspiel-Ensemble“
Petra Klump als Betreiberin der Kleinkun­st­bühne „Kul­turkeller Höchst”
Ger­ahmt wird die Ver­anstal­tung durch ein kleines satirisch-lit­er­arisches Kul­tur­pro­gramm, welch­es vom „Freien Schaus­piel-Ensem­ble“ gestal­tet wird.

Was bedeuten Kun­st & Kul­tur für eine Gesellschaft? Wie lebenswichtig, wie „sys­tem­rel­e­vant“ sind sie? Wie geht es den Kun­st- und Kul­turschaf­fend­en im Moment? Was wün­schen sie sich? Wie geht es weit­er mit und nach Corona?
Wir wollen der Frage nachge­hen, was die Pan­demie mit der Gesellschaft macht und was mit den betrof­fe­nen Kun­st- und Kul­turschaf­fend­en, wenn das kul­turelle Leben nur noch sehr eingeschränkt stat­tfind­en kann und der Gesellschaft nicht mehr wirk­lich frei zugänglich ist.
Die The­matik soll also aber über die wichtige Frage der aktuell prekären Lage viel­er Kün­st­lerin­nen und Kün­stler hin­aus­ge­hen und die gesellschaftliche Dimen­sion und die denkbaren Per­spek­tiv­en für die Zukun­ft umfassen; die Ver­ant­wor­tung der poli­tis­chen Entschei­dungsträger ist eben­falls wichtig.

Die Ver­anstal­tung wird begleit­et von Auss­chnit­ten der neuen Insze­nierung des Freien Schaus­piel Ensem­bles: ATMEN von Dun­can Macmil­lan und abgeschlossen mit Lyrik der Dich­terin und Best­seller­autorin Safiye Can.

Auf­grund der aktuellen Coro­na-Beschränkun­gen sind im Tita­nia derzeit lei­der keine Gäste zuge­lassen. Die Ver­anstal­tung wird daher auss­chließlich online über­tra­gen. Außer­dem beste­ht die Möglichkeit, sich über Youtube live an der Diskus­sion zu beteili­gen. Eine Ein­wahl in den Livestream ist kurz vor Beginn der Ver­anstal­tung auf www.dielinke-im-roemer.de  möglich oder über den YouTube-Kanal „DIELINKEim­Roe­mer“ bzw. „Freies Schaus­piel Ensem­ble Frank­furt“. Mit­disku­tieren ist aus­drück­lich erwünscht!

Ver­anstal­ter: In Zusam­me­nar­beit mit dem TITA­NIA-The­ater (Freies Schaus­piel-Ensem­ble Frank­furt) führen die Rosa-Lux­em­burg-Stiftung Hes­sen in Koop­er­a­tion mit der Frak­tion DIE LINKE. im Römer eine Ver­anstal­tungsrei­he (mod­erierte Podi­ums­diskus­sio­nen; Präsenz und Livestream) über die Auswirkun­gen der Coro­na-Pan­demie auf die ver­schiede­nen gesellschaftlichen Bere­iche unter dem Ober­ti­tel „Alles anders mit dem Virus?“ in der Tita­nia, Frank­furt-Bock­en­heim, durch.

21 Nov

A U S F A L L: Lesung Langen 2020

Sa. 21. Novem­ber 2020 (Vor­sicht: Der Ter­min vom 21. Nov. 2020 wurde auf­grund der Pan­demie auf 2021 ver­legt! Genaues Datum wird verkün­det.)
Musikalis­che Lesung in Lan­gen

1. Teil: Jugendliche der Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club” (unter der Leitung von Safiye Can) lesen aus ihren Texten

2. Teil: Lesung der Best­seller­autorin Safiye Can

Ver­anstal­tung­sort wird noch bekan­nt gegeben.
Org.: Deutsch-Türkisch­er Fre­und­schaftsvere­in Lan­gen; Klaus-Peter Meeth / R. Özdemir

20 Nov

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Langen 2020

Fr., 20.11.2020, 14–18Uhr
Ort: Jugendzen­trum Lan­gen

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club unter der Leitung der Autorin Safiye Can mit den Jugendlichen/Abiturient_innen des Lan­gener Jugend­fo­rums

Begren­zte Teil­nehmerzahl: 15
Die Tex­tergeb­nisse wer­den evtl. am Sam­stag, den 21.11.2020 in Lan­gen vorgestellt!
Unsere Schreib-The­men sind ganz nach dem Mot­to “Demokratie leben!”: Respekt, Tol­er­anz, Fair­ness, Comin­gout, Zuam­men­halt, Rassismus…

20 Nov

Weiberdiwan (AT) 2020

20.11.2020
Buchrezen­sion: Weiberdi­wan — die fem­i­nis­tis­che Rezensionszeitschrift

Hier gehts zur Onli­ne­seite!

18 Okt

Bookfest Frankfurter Buchmesse 2020

Lesung BOOKFEST zur Frank­furter Buchmesse 2020
Titel: Lit­er­atur in Hes­sen: Debüts, #zweit­er­Früh­ling und preis­gekrönte Literatur

18.10.2020, 14 Uhr bis ca. 16 Uhr
Haus am Dom
mit ein­er Pause (Räume müssen auf­grund von Coro­na-Bes­tim­mungen zwis­chen­durch gelüftet werden.)

Ver­anstal­tungsablauf:
1. Teil
Den dich­ter­ischen Auf­takt machen Safiye Can und Dal­i­bor Marković.
Unter dem Mot­to #zweit­er­Früh­ling präsen­tieren anschließend Katha­ri­na Hartwell („Die Sil­ber­meer-Saga — Der König der Krähen“) und Nas­sir Dja­fari („Eine Woche, ein Leben“) ihre Frühjahrstitel.

PAUSE

2. Teil
Michael Wagen­er, Ver­leger des gut­leut ver­lags (Son­der­preis Hes­sis­ch­er Ver­lagspreis 2020), spricht über die Bedeu­tung von Lyrik und darüber, wie man gute Büch­er macht. Zum Abschluss liest Robert Gern­hardt Preisträgerin Nina Buß­mann aus ihrem Roman „Dic­kicht“ um Abhängigkeit­en und Fre­und­schaften, während Leon­hard Hierony­mi sich „In zwan­glos­er Gesellschaft“ auf die Suche nach den Toten begibt.

Für Bücher­tisch ist gesorgt. Sig­niert wird hin­ter ein­er Plex­i­glass­cheibe. Die nötige Coro­na-Maß­nah­men wer­den getrof­fen. Die Ver­anstal­tung wird moderiert!
Org. Hes­sis­ch­er Literaturrat

———————————————

zur frank­furter buchmesse, am son­ntag, den 18.10.2020 um 14uhr, lese und sig­niere ich für euch ♥️
der ein­tritt ist kosten­frei. wer nicht dabei sein kann, wird uns hier live miterleben
anmel­dung, um im “Haus am Dom” dabei zu sein, ist hier
ver­anstal­tungslink ist hier.
14 Okt

Publikation Lyrix Anthologie 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Lyrix-Logo-bundeswettbewerb-für-lyrik.jpg

Zur Frank­furter Buchmesse (14.–18.10.2020) 2020 erscheint die neue Lyrix-Antholo­gie

mit Beiträ­gen der Dich­terin Safiye Can und den Texten/Siegertexten der Schü­lerIn­nen zu ihrem Gedicht “Mas­ter­pan”, das als Vor­lage und Inspi­ra­tionsquelle für “LYRIX — Bun­deswet­te­be­werb für junge Lyrik” diente.

6 Okt

Referentin FFM 2020

Refer­in­ten der Herb­stakademie Young Voice
Dien­stag, 6.10.2020 ab 16:30
Die Herb­stakademie richtet sich an junge engagierte Men­schen (18−27 Jahre)
https://www.demokratie-leben.de/…/unsere-stimme‑z%25C3

Ort:
Die Jugend­her­berge Frankfurt
Deutschher­rnufer 12
60594 Frank­furt am Main

1 Okt

A U S F A L L: Gastdozentur Uni Trier 2020

2020 (Genaues Datum fol­gt)
Gast­dozen­tur
DFG-Forschungskol­leg “Lyrik in Tran­si­tion” an der Uni­ver­sität Trier

Vor­trag an die Uni­ver­sität Tri­er, in der DFG-Forschungs­gruppe zur Gegen­wart­slyrik

Die DFG-Forschungs­gruppe 2603 “Lyrik in Tran­si­tion” an der Uni­ver­sität Tri­er forscht zu Gegen­wart­slyrik in ver­schiede­nen Kul­tur­räu­men (Rus­s­land, Japan, Chi­na, USA, Lateinameri­ka, Europa etc.). Ihrem weltweit­en Net­zw­erk gehören mehr als 180 Wis­senschaft­lerin­nen und Wis­senschaftler an, die durch Kon­feren­zen, Tagun­gen, Sem­i­nare, Work­shops, Vor­lesun­gen und Vorträge in einem regelmäßi­gen Aus­tausch ste­hen, häu­fig auch mit den Dich­terin­nen und Dichtern selb­st.

Org.: Dr. Matthias Fech­n­er
Research Asso­ciate / Forschungsini­tia­tive RLP
DFG-Kol­leg-Forschungs­gruppe FOR 2603
Uni­ver­sität Tri­er
Cam­pus I, DM 117
Uni­ver­sität­sring 15, 54286 Tri­er
www.lyrik-in-transition.uni-trier.de

1 Okt

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Waldkraiburg 2020

Okto­ber 2020 (genauer Tag wird angekündigt!)
Schreib­w­erk­statt mit Safiye Can
Wald­kraiburg (60 km östlich von München)
Vor­mit­tags für Mit­glieder des Lit­er­aturkreis­es (Geschlossene Gesellschaft!)

Erste Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club” für Erwach­sene!

Org. Chris­t­ian Domes

1 Okt

A U S F A L L: Lesung Waldkraidburg 2020

Okto­ber 2020 (genauer Tag wird angekündigt!)
Öffentliche Lesung mit Safiye Can
Wald­kraiburg (60 km östlich von München)
Im Rah­men der Kul­tur­woche (Mi. 30.10. bis So. 3.11.19)

Fol­ge­tag:
Schreib­w­erk­statt Vor­mit­tags im Lit­er­aturkreis

Org. Chris­t­ian Domes

25 Sep

Anthologie Reclam Verlag 2020

Frauen | Lyrik

Stuttgart, 25.9.2020
Antholo­gie: Über 500 Gedichte von Autor*innen aus zehn Jahrhunderten
Gedichte in deutsch­er Sprache, u.a. mit Safiye Can
Im Auf­trag der Wüsten­rot Stiftung her­aus­gegeben und mit einem Nach­wort verse­hen von Anna Bers
Geb. mit Prä­gung, Faden­hef­tung, zwei Lese­bänd­chen. For­mat 16 x 24 cm
879 S. 5 Abb.
ISBN: 978−3−15−011305−9
Reclam Ver­lag

Über 500 Gedichte von Autor*innen aus zehn Jahrhun­derten – diese Antholo­gie eröffnet einen neuen Blick auf Lyrik von, über und unter Frauen. In Auswahl und Auf­bau einzi­gar­tig nimmt diese Samm­lung vier ver­schiedene Per­spek­tiv­en ein:
Die erste Per­spek­tive bietet Gedichte, die bere­its Teil der unter­schiedlich­sten Kanon­bil­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit sind; die zweite nimmt lit­er­aturgeschichtlich beispiel­hafte Gedichte in den Blick. Eine dritte Gruppe ver­sam­melt Gedichte mit beson­der­er emanzi­pa­torisch­er Stärke; eine vierte wid­met sich Gedicht­en von Autor*innen aller Geschlechter, die textuell die Sicht ein­er Frau einnehmen.
In dieser mul­ti­per­spek­tivis­chen Betra­ch­tung ergeben sich Über­schnei­dun­gen, aber auch span­nende Wider­sprüche und über­raschende Gemeinsamkeiten.

 

»Sehr faszinierend!«
(Denis Scheck, »Erfurter Herb­stlese«, 10.12.2020)

»Eine weg­weisende Antholo­gie … glück­lich machend!«
(Insa Wilke, Deutsch­land­funk »Bücher­markt«, 24.11.2020)

»Diese Antholo­gie ist nicht nur eine per­for­ma­tive, son­dern auch eine pro­voka­tive Antholo­gie, indem sie, im Sinne der Gen­derthe­o­rie, die Frage nach der geschlechtlichen Iden­tität in den Mit­telpunkt des Nach­denkens über Poe­sie stellt. Es ist eine Antholo­gie, von der man viel ler­nen kann, in der man Vieles ent­deck­en kann, und die großar­tige Kon­traste setzt.«
(Michael Braun, Deutsch­land­funk »Bücher­markt«, 24.11.2020)

»Inspiri­erend, spielerisch und pro­voka­tiv: Diese Antholo­gie trägt dazu bei, dass sich die Welt und unser Blick auf ver­schiedene Rol­lenkon­struk­te, wie Geschlechter und Frauen, verändern.«
(Jan Wilm, Deutsch­land­funk »Bücher­markt«, 24.11.2020)

»Ein mon­u­men­tales Stan­dard­w­erk. […] Dieser Band gehört in jeden Deutschunter­richt, mehr noch: in jeden Haushalt und in unser aller Bewusstsein!«
(Björn Hay­er, Berlin­er Zeitung, 14.11.2020)

»Mit diesem Buch darf und muss und soll man sich eine ziem­lich lange Weile beschäftigen.«
(Michael Braun, SWR2 »Forum«, 12.10.2020)

»Eine emanzi­pa­torische Tat: Was für ein Buch!«
(Chris­t­ian Metz, Frank­furter All­ge­meine Zeitung, 10.10.2020)

24 Sep

Reclam Frankfurt Anthologie 2020

24.9.2020, Publikation in: Frankfurt zum Verweilen. Reclam Verlag

Mit Geschicht­en die Stadt entdecken
Hrsg.: Cal­dart, Isabella
Ill.: Reinke, Katinka
Klap­pen­broschur. For­mat 11,4 x 17 cm,112 S.
ISBN: 978−3−15−020619−5
Bestell­bar in jed­er Buch­hand­lung sowie hier

Zusam­men mit Dich­terin­nen und Denkern geht es durch die Straßen Frank­furts: Peter Kurzeck führt durch Bock­en­heim und Robert Gern­hardt spaziert den GrünGür­tel ent­lang. Andreas Maier zeigt die urig­ste Apfel­weinkneipe der Stadt und Goethes Mut­ter plaud­ert aus dem Nähkästchen. Und natür­lich kom­men auch Eva Dem­s­ki und Marie Luise Kaschnitz zu Wort. Ob flanierend oder vom heimis­chen Leseses­sel aus – anhand von Romanauszü­gen, Erzäh­lun­gen, Gedicht­en und weit­eren lit­er­arischen Begeg­nun­gen wer­den wir Neues erleben und Alt­bekan­ntes mit anderen Augen sehen! Der beson­dere Städte-Begleit­er für Fla­neure und das per­fek­te Mit­bringsel für alle, die voller Vor­freude auf eine anste­hende Reise oder in Erin­nerung an die eigene Lieblingsstadt darin blät­tern wollen! Gestal­tet von der Ham­burg­er Kün­st­lerin Katin­ka Reinke.

Inhaltsverze­ich­nis

Eine Stadt zum Verweilen 

1 HAUPTBAHNHOF
Safiye Can: Zu Men­schen ander­er Sprache
2 MÜNCHENER STRASSE 
Orhan Pamuk: Schnee 
3 KLEINMARKTHALLE
Eva Dem­s­ki: Frank­furt ist anders 
4 ALTE OPER UND FRESSGASS 
Valentin Sen­ger: Kaiserhofstraße 
5 APFELWEINWIRTSCHAFTEN: ZUR STALBURG 
Andreas Maier: Kirillow 
6 HAUPTFRIEDHOF
Hein­rich Hoff­mann: Der Struwwelpeter 
7 MATTHIAS-BELTZ-PLATZ
Matthias Beltz: Hessen 
8 BORNHEIM: OBERE BERGER STRASSE 
Frei­herr von Evilmero­dach: Briefe über die Galante­rien von Frank­furt am Mayn 
9 PALMENGARTEN
Catha­ri­na Elis­a­beth Goethe: Brief an Lavater 
Brief an die Her­zo­gin Anna Amalia 
10 SENCKENBERG NATURMUSEUM 
Marie Luise Kaschnitz: Orte 
11 BOCKENHEIM
Peter Kurzeck: Übers Eis 
12 KLAPPERGASS
Kurt Eugen Strouhs: Die Fraa Rauscher
aus de Klappergass 
13 STÄDEL MUSEUM 
Sil­via Ten­nen­baum: Straßen von gestern 
14 GERBERMÜHLE
Malv­ina von Hum­bracht: Suleika’s Eden 
15 GRÜNGÜRTEL
Robert Gern­hardt: Lit­er­arische Spaziergänge

Leseprobe:

HAUPTBAHNHOF
Tor zur Stadt
Willkom­men in Frank­furt! Zen­tral gele­gen und gut an-gebun­den, stellt die Stadt für viele Reisende mehr Durch­gangssta­tion denn Ziel dar. Neben dem Flugha-fen ist der Haupt­bahn­hof der wichtig­ste Knoten-punkt – fast eine halbe Mil­lion Besucherin­nen und Wel­tenbumm­ler, Pend­lerin­nen und Touris­ten sind hier täglich auf der Durchreise.Am Haupt­bahn­hof und dem angren­zen­den Bahn-hofsvier­tel angekom­men, wird einem direkt die volle Ladung Frank­furt präsen­tiert. Im Rück­en den schö­nen Bahn­hof, 1888 im Stil der Neo­re­nais­sance eröffnet, blickt man auf die Sky­line und das Rotlichtvier­tel am Fuße der Banken­türme, dazwis­chen rei­hen sich Bil-ligshops und Hip­ster-Cafés: Prunk-Architek­tur, Bling-bling und Müll auf den Straßen bilden auf nur einem hal­ben Quadratk­ilo­me­ter alle Seit­en der Stadt im Kle­in­for­mat ab.»Ein Zug fährt aus der Ferne / in Rich­tung Frank­furt Haupt­bahn­hof / blickt ziel­stre­big an der Sky­line hoch / nach langer Abwe­sen­heit / ist das ein Gefühl, ein Ge-fühl wie / ich weiß nicht was.« Den Mikrokos­mos Frank­furt schildert die Dich­terin und Schrift­stel­lerin Safiye Can (gebür­tig übri­gens aus der Stadt, die Frank-furter zu has­sen lieben: Offen­bach). Die von ihr be…

16 Sep

Laudatio LiBeraturpreis 2020

16.9.2020, 11:00 Uhr 
(Online-Ausstrahlung: 16.10.2020)

Preisver­lei­hung LiB­er­atur­preis 2020 
Lau­da­tio von Safiye Can für Lina Atfah
Bock­en­heimer Land­str. 102
Frank­furt am Main
Vil­la 102 (www.villa-102.de) (ehem. Literaturhaus-Gebäude)

Der LiBeraturpreis 2020 geht an Lina Atfah (Syrien/Deutschland) und wird in diesem Jahr online verliehen!

Aber Sie kön­nen von Zuhause aus dabei sein, wenn Ani­ta Dja­fari Blu­men­strauß, Urkunde und einen Scheck über das  Preis­geld in Höhe von 3.000,- Euro an Lina Atfah übergibt. 
Die aus Syrien stam­mende Autorin wird für ihren Gedicht­band »Das Buch von der fehlen­den Ankun­ft« (Pen­drag­on Ver­lag, ver­sch. Übersetzer*innen) geehrt. 
Die Lau­da­tio hält die Offen­bach­er Dich­terin Safiye Can.

Ein Gespräch mit der Autorin und einem ihrer Über­set­zer, Jan Wag­n­er, find­et auf der Frank­furter Buchmesse auf der ARD-Bühne in der Fes­thalle statt. Es mod­eriert Clau­dia Kramatschek. 
Fre­itag, 16. Okto­ber um 13.00 Uhr.

Wichtig: am 16.9. ist keine öffentliche Ver­anstal­tung mit Pub­likum, es wird nur aufgeze­ich­net. Die Preisver­lei­hung wird online zu sehen sein, voraus­sichtlich am 16.10 u.a. auf dem YouTube-Kanal von Litprom.
Mehr Infos zum Preis: https://www.litprom.de/beste-buecher/liberaturpreis/der-preis/

Org: Lit­prom Frank­furt, Haus des Buches.

8 Sep

A U S F A L L: Autorentreffen Bödecker Hannover 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist boedecker-kreis-autorentreffen-hannover.gif

8.9–9.9.2020
Autoren­tr­e­f­fen des Friedrich-Bödeck­er-Kreis­es
Ort: Han­nover

1 Sep

A U S F A L L Schreibwerkstatt LYRIX Trier 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist LYRIK-SCHÜLER-SCHREIBWERKSTATT-TRIER-LYRIX.png

1.- 4.9.2020
Vier mal Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club”
im Rah­men von LYRIX
Tri­er
Muse­um­sorte sowie Klassen­stufen wer­den noch mitgeteilt!

Org.: Malte Blümke

1 Sep

DGB Live-Lesung zum Antikriegstag

DGB Antikreigstag
Dien­stag, 1.9.2020
Live-Lesung zum Antikriegstag
Gedicht: „Vor der Welt“ v. Safiye Can
Live-Schal­tung für ca. 19.00 Uhr geplant. 
Anbi­eter Microsoft Teams / TimePrints Produktionsfirma 

Weit­ere Infos hier: https://www.dgb.de/themen/++co++99ca4590-dbf3-11ea-8428–001a4a160123
Der Stream wird auch nach dem 1. Sep­tem­ber auf der DGB-Seite zu sehen sein.

 

Deutsch­er Gewerkschaftsbund
Bun­desvor­stand
Refer­at­slei­t­erin Medi­en- und Kulturpolitik
Hen­ri­ette-Herz-Platz 2
10178 Berlin

30 Aug

Int. Literaturfest Poetische Quellen 2020

30.08.2020
Inter­na­tionales Lit­er­atur­fest „Poet­is­che Quellen“
zum 19. Mal. The­ma „Lit­er­atur und Widerstand“
in Bad Oeyn­hausen und Löhne in Ostwestfalen
mit Safiye CAN: Lesung aus dem Gedicht­band „Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“, 2017 + Gespräch mit der Autorin Lina Atfah (Debüt „Das Buch der fehlen­den Ankun­ft“, 2019, Pen­drag­on Verlag)
zum The­ma „Lit­er­atur und Widerstand“

Direk­tlink hier

 

Die Poet­is­chen Quellen sind das Bad Sege­berg der Literatur.“
Roger Willem­sen, Schrift­steller und Pub­lizist, 2008

Poetische Quellen 2020“

27. – 30. August 2020 — Eine Sonderausgabe aus guten Gründen: Kultur widersteht Corona

Ins­ge­samt sind jedes Jahr cir­ca 30–35 Schriftsteller*innen, Publizisten*innen, Künstler*innen und Übersetzer*innen aus dem In- und Aus­land zu Gast
Mod­er­a­tion: Jür­gen Keimer, ehem. Leit­er der Redak­tion „Aktuelle Kul­tur“ des WDR 5, seit 2002 Mod­er­a­tor des Inter­na­tionalen Literaturfestes
Medi­enko­op­er­a­tionspart­ner: WDR 5, lokale Tageszeitungen

Die Gäste kön­nen bezüglich der Coro­n­a­pan­demie von einem abso­lut ver­ant­wor­tungsvollen Han­deln hin­sichtlich der Pla­nun­gen aus­ge­hen. Soll­ten die „Poet­is­chen Quellen“ doch abge­sagt wer­den müssen, wird dies rechtzeit­ig mit einem mehrwöchi­gen Vor­lauf bekan­nt gegeben. Die Aus­rich­tung als Online-Lit­er­atur­fest ist im Falle ein­er Absage nicht geplant.

Org. u.a. Studieren­den der Uni­ver­sität Biele­feld: Sam Siefert, Lau­ra Säu­menicht, Sven­ja Greifen­berg und Nina Bren­necke 

 

 

 

28 Aug

Lyrikkalender Dichterinnen 2021 (CH) 2020

Pub­lika­tion Lyrikkalen­der 2021
28.8.2020, Bern
Zeit­genös­sis­che Lyrik­erin­nen, ihre Gedichte und ihre Gesichter

Das präsen­tiert der Tis­chkalen­der von lauf­text in sein­er Aus­gabe 2021. Zu Wort kommen

  • Dona­ta Berra
  • Safiye Can
  • Nora Gom­ringer
  • Ker­stin Hensel
  • Lucia Lucia
  • Pega Mund
  • Cia Rinne
  • Sabine Scho
  • Katha­ri­na Schultens
  • Michelle Stein­beck
  • Kinga Tóth 
  • Cor­nelia Travnicek 

Ergänzend schla­gen die bei­den Ger­man­istin­nen Ruth Schori Bon­deli und Elis­a­beth Stuck in Kurzkom­mentaren Lesarten der Gedichte vor. 

Typografisch sorgfältig gestal­tet, mit smarten illus­tra­tiv­en Ele­menten und sprechen­den Autorin­nen­fo­tos verse­hen, sind die Kalen­derblät­ter ein optis­ch­er Blick­fang. Die 12 bei­d­seit­ig bedruck­ten Kalen­derblät­ter kön­nen dank dem sta­bilen und angenehmen Paper auch einzeln ver­wen­det werden. 

Der Tis­chkalen­der hat das For­mat 21 x 21 cm und ver­fügt an der Rück­seite über einen Kartonsteller. 

Preis: CHF 25, zzgl. Porto

lauf­text – Ruth Schori Bon­deli, Elis­a­beth Stuck
c/o Elis­a­beth Stuck, Werdtweg 19, CH-3007 Bern
info@lauftext.com

© 2020, lauftext 

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24 Aug

Anthologie “Warum” (A) 2020

24.8.2020
Antholo­giepub­lika­tion in “Warum”
Hrg. von Ilse Kil­ic und Fritz Widhalm
im Fröh­lichen Wohnz­im­mer erschienen
Öster­re­ich, Wien
Die Antholo­gie umfasst Gedichte, Col­la­gen und Prosa­texte von vie­len Kolleg*innen.

19 Aug

Deutschlandfunk Lyriksommer 2020

Live-Radiosendung mit der Dich­terin Safiye CAN
zum Lyrik­som­mer vom Deutschlandfunk
21.8.2020, 10:30Uhr

17 Aug

Anthologie “Ein Wort, ein Satz…” 2020

17.8.2020
Antholo­giepub­lika­tion: »Ein Wort, ein Satz…« 
Lit­er­arische Werkstattgedanken
Her­aus­gegeben und mit einem Nach­wort von Thedel v. Wallmoden

198 S., 1 Abb., geb., Schutzum­schlag, 12 x 20 cm
ISBN 978−3−8353−3770−1 (2020)
€ 20,00 (D) / € 20,60 (A)

Renom­mierte Autorin­nen und Autoren geben Ein­blick in ihre Werk­statt und erteilen Auskun­ft zu ihrer »Werkpoli­tik«.

Wenn ein Buch erscheint, konzen­tri­eren sich alle Aktiv­itäten von Autorin­nen, Autoren und Ver­lag zunächst darauf, dass es im Buch­han­del und in Medi­en möglichst bre­it und pos­i­tiv aufgenom­men wird. Das ist allerd­ings nur der erste Schritt ein­er erfol­gre­ichen Rezep­tion, im Ide­al­fall sollen Büch­er weit darüber hin­aus Bestand haben. Wie aber denken die Autorin­nen und Autoren selb­st über Dauer und Wirkung? Arbeit­en sie an den Büch­ern bere­its im Gedanken an einen über­ge­ord­neten Werk­be­griff? Geht es ihnen um mehr und Größeres als nur um das einzelne Buch? Ver­fol­gen sie eine Art »Werkpoli­tik« in der Auswahl des Ver­lags und in der Zusam­me­nar­beit mit dem Lek­torat? Hierzu haben Autorin­nen und Autoren sehr per­sön­liche Gedanken notiert und Ein­blick in ihre Werk­statt gewährt.
Mit Beiträ­gen u. a. von: Anna Baar, Lukas Bär­fuss, Thomas Brus­sig, Safiye Can, Ralph Dut­li, Lean­der Fis­ch­er, Susanne Fritz, Matthias Göritz, Maja Hader­lap, Man­fred Peter Hein, Daniel Kehlmann, Friederike Mayröck­er, Emanuel Maeß, Stef­fen Men­sching, Sabine Peters, Tere­sa Präauer, Patrick Roth, Johann P. Tam­men und Matthias Zschokke.

10 Aug

Poesie Agenda 2021 Orte Verlag (CH) 2020

10.8.2020
Poe­sie Agen­da (Taschenkalen­der) 2021
mit Gedicht­en aus dem deutschsprachi­gen Raum
Orte Ver­lag, Schweiz

  • Taschen­buch : 256 Seiten 
  • ISBN-10 : 3858302651 
  • ISBN-13 : 978–3858302656
  • Größe und/oder Gewicht : 10.6 x 1.6 x 14.7 cm 
  • Her­aus­ge­ber : orte Ver­lag (10. August 2020) 
  • Sprache: : Deutsch 

6 Jul

Mut & Liebe Juni 2020

Besprech­nung und Textpub­lika­tio­nen in:
Mut & Liebe, Offen­bach­er Stadt­magazin Nr. 35, Juni 2020
Aus­gabe Juni/ Juli/ August 2020
 
 
 
 
26 Jun

Else-Lasker-Schüler‑G. Infobrief 2020

Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft
Newslet­ter, III. Quar­tal 2020
Wup­per­tal, Juni 2020

21 Jun

Café Entropy Blog photo-littéraire 2020

21.6.2020

Pub­lika­tion des Autoren­por­traits, Inter­views und des lit­er­arischen Textes, zweis­prachig Deutsch-Französisch
Ein Pro­jekt von:
Alain Bar­bero, Her­aus­ge­ber und Fotograf
Sylvie Bar­bero-Vibet, Über­set­zerin Deutsch-Französisch
Bar­bara Rieger, Her­aus­ge­berin und Autorin

Zum Direk­tlink auf Deutsch hier­hin 
auf Franzöl­sisch hier­hin

Blog Entropy, Safiye Can, Alain Barbero, Barbara Rieger, Heimathafen, Café, Offenbach am Main
 

Safiye Can | Heimathafen, Offenbach am Main 

Foto: Alain Bar­bero | Text: Safiye Can, Auszug aus „Rose und Nachti­gall“ (Wall­stein, 2020)

 

Im Land der Rosen und Nachtigallen
wurde eine andere zu der
die ich sein sollte.
Nun geschieht immer alles an Orten
an denen ich mich nicht aufhalte
man kann sich in einen Kilim
ein­rollen, in ein­er Tasse Kaf­fee ertrinken
ein­er Puste­blume um den Hals fallen
und losschluchzen.

 


Kurz­in­ter­view mit der Autorin

Was bedeutet Lit­er­atur für dich?
Safiye Can: Sauer­stoff, Nahrung, Bil­dung, Freude. Und so viel Arbeit, dass es an Selb­stzer­störung grenzt.

Welche Bedeu­tung haben Cafés für dich?
SC: Kommt auf das Kaf­fee­haus an. Ein Ort der Begeg­nun­gen, des Aus­tauschs und besten­falls des guten Schreibens.

Warum hast du den Heimath­afen ausgewählt?
SC: Auf­grund des Namens und wegen des Bem­bels in einem der stylis­chen Regale.

Was machst du, wenn du nicht im Café bist?
SC: Ich fände eher die Frage inter­es­sant, was das Café macht, wenn ich nicht im Café bin.

 

BIO

Safiye Can, Lyrik­erin, Autorin, Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, Her­aus­ge­berin sowie lit­er­arische Über­set­zerin. Die Lyrik­bände der Autorin wur­den kurz nach der Pub­lika­tion zu Bestsellern.
Can leit­et Schreib­w­erk­stät­ten an Schulen und anderen Ein­rich­tun­gen für Kinder und Jugendliche im In- und Aus­land, und sie ist Grün­derin der Schreib­w­erk­statt Dichter-Club.
Sie ist Kura­torin der Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek der Hein­rich-Böll-Stiftung, wurde u.a. mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis und dem AMF-Preis für aufrechte Lit­er­atur aus­geze­ich­net, und sie ist als Gast­dozentin tätig (u.a. North­ern Ari­zona University/USA).
Sie ist Vor­standsmit­glied der renom­mierten Zeitschrift für Lit­er­atur, Kun­st und Kri­tik: die horen, Mit­glied bei der inter­na­tionalen Schrift­stellervere­ini­gung PEN, ist ehre­namtliche Mitar­bei­t­erin bei Amnesty Inter­na­tion­al und set­zt sich darüber hin­aus stark für Tier­rechte ein.
www.safiyecan.de

Let­zte Publikationen:
Rose und Nachti­gall, Liebesgedichte
Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft. Gedichte

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Blog Entropy, Katharina Goetze, Alain Barbero, Barbara Rieger, Villa Neukölln, Café, Berlin
 

Safiye Can | Heimathafen, Offenbach am Main 

Pho­to : Alain Bar­bero | Texte : Safiye Can, extrait de Rose und Nachti­gall, Wall­stein, 2020 | Tra­duc­tion : Sylvie Barbero-Vibet

 

Au pays des ros­es et des rossignols
une autre a pris la place de celle
que je devais devenir.
A présent tout se passé en des lieux
où je né me trou­ve pas
on peut s’enrouler dans un kilim
se noy­er dans une tasse de café
embrass­er une aigrette de pissenlit
et éclater en sanglots

 


Inter­view de l’auteure

 

Que sig­ni­fie la lit­téra­ture pour toi ?
Safiye Can: Oxygène, nour­ri­t­ure, cul­ture, joie. Et telle­ment de tra­vail que cela con­fine à l’autodestruction.

Que représen­tent pour toi les cafés ?
SC: Cela dépend du café. Un lieu de ren­con­tre, d’échange et dans le meilleur des cas, d’écriture.

Pourquoi as-tu choisi le Heimathafen?
SC: Pour son nom, et sa cruche (Bem­bel, cruche tra­di­tion­nelle pour servir le cidre en Hesse) posée sur une des étagères qui ont vrai­ment du style.

Que fais-tu quand tu n’es pas au café ?
SC: Je trou­ve plus intéres­sant de savoir ce que fait le café quand je n’y suis pas.

 

BIO

Safiye Can, lyrique, auteure, poète de la poésie con­crète et visuelle, éditrice et tra­duc­trice lit­téraire. Les livres de poésie de l’auteure sont devenus en peu de temps des bestsellers.
Safiye Can dirige égale­ment des ate­liers d’écriture dans des écoles et des insti­tu­tions pour enfants et ado­les­cents en Alle­magne et à l’étranger. Elle est égale­ment la fon­da­trice de l’atelier d’écriture Dichter-Club. Elle est cura­trice de la Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek de la fon­da­tion Hein­rich Böll, a reçu notam­ment le prix de la poésie Else Lasker et le prix lit­téraire Alfred Müller Felsen­burg. Elle inter­vient égale­ment en tant que pro­fesseure invitée notam­ment à l’Université d’Arizona du Nord (USA). Elle est mem­bre du direc­toire de la célèbre revue pour la lit­téra­ture, l’art et la cri­tique die horen, mem­bre de l’association inter­na­tionale des écrivaines PEN, tra­vaille bénév­ole­ment à Amnesty Inter­na­tion­al et par­ticipe active­ment à la défense des droits des animaux.
www.safiyecan.de

Dernières pub­li­ca­tions :
Rose und Nachti­gall, Liebesgedichte
Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft. Gedichte

17 Jun

Rezension Trouvailles littéraires 2020

Safiye Can: Rose und Nachtigall

Wer Gedichte liebt — aber auch wer sich mit Gegen­wart­slyrik eher schw­er tut, dem sei die intu­itiv zugängliche und zugle­ich so inten­siv nach­wirk­ende Poe­sie von Safiye Can wärm­stens an Herz gelegt!

Die Lyrik­erin und Über­set­zerin, die 2014 mit ihrem nun neu aufgelegten Gedicht­band Rose und Nachti­gall debütierte, ver­webt in ihren Gedicht­en türkisch-ori­en­tal­is­che Stoffe mit urba­nen und all­t­agskul­turellen Motiv­en, die sich immer wieder auf eine uni­verselle Ebene hin öff­nen und ver­tiefen — immer­hin studierte die Autorin auch Philosophie.

Da die Form für die Lyrik und beson­ders für Cans teil­weise konkrete Poe­sie eine wichtige Rolle spielt, darf man dur­chaus erwäh­nen, wie ästhetisch anziehend die Neuau­flage im Wall­stein Ver­lag gestal­tet ist: eine stil­isierte weiße Nachti­gall auf durch­drin­gen­dem Rot, Farbe der Rose, Sym­bol der Liebe und der Innigkeit, in der die Gedichte geschrieben sind und mit der sie ihre eben­so durch­drin­gende Wirkung auf den Leser ent­fal­ten. Die Lek­türe der Gedichte find­et auf ver­schiede­nen Ebe­nen der Wahrnehmung statt: auf ein­er intellek­tuellen, ein­er emo­tionalen und eben auch ein­er visuellen Ebene. Beson­ders im ersten Teil „Kein Syn­onym für die Liebe“, befind­en sich einige Beispiele für die sinnliche Kraft konkreter Poe­sie, wie etwa das von einem blitzar­ti­gen Riss im Schrift­bild visuell zerk­lüftete Gedicht über den Schmerz des Ver­lasse­nen, der Fotos ver­bren­nt, und seinen Fre­und, der in ein­er über­raschen­den Wen­dung in den let­zten Zeilen über den noch größeren Schmerz klagt, nie solchen Schmerz emp­fun­den zu haben.

Manche der Gedichte sind sehr kurz und verdichtet, und eigentlich sind auch die Kapitelüber­schriften selb­st schon poet­is­che Einzeil­er: „Weniger ist Nichts“, „Inkog­ni­to Minkog­ni­to“. Und alle kreisen sie um die auf die ori­en­tal­is­che Dich­tung ver­weisenden Titel-Motive der Rose und der Nachti­gall, mit der Can eine an Vari­a­tio­nen reiche Tra­di­tion der Liebeslyrik fort­set­zt, die von der mys­tis­chen Liebe zu Gott bis zur sinnlichen Sehn­sucht nach dem Geliebten reicht und die sie auf eine ganz per­sön­liche Weise in der von ihr erlebten Gegen­wart weiterspinnt.

So sind ihre Gedichte mit vie­len Assozi­a­tio­nen und Anspielun­gen in der Gegen­wart ver­ankert, mit der urba­nen Kul­tur und der Erfahrungswelt junger Men­schen, in der sich Verzwei­flung, Liebeskum­mer, Pop­musik und Daseins­fra­gen vielschichtig über­lagern. Mal sind die Texte mod­ern, hip und flap­sig, im näch­sten Moment schon wieder tief metapho­risch und hoch­po­et­isch verk­nappt. Auf diese Weise entste­ht ein faszinieren­des Ineinan­der von alltäglich­er Erfahrung und tiefem, exis­ten­ziellem Gefühl.

Am lieb­sten mochte ich die Gedichte des let­zten, wiederum „Rose und Nachti­gall“ betitel­ten Kapi­tels, da hier die poet­isch verdichtete und gle­ichzeit­ig von ein­er sinnlichen Leichtigkeit geprägte Sprache der Autorin mein­er Empfind­ung nach ihren Höhep­unkt erre­icht. Meta­phern der Sehn­sucht set­zen sich über die einzel­nen Texte hin­weg fort, mit feinen, aber bedeut­samen Verän­derun­gen, so dass ein los­es Langgedicht entste­ht, das eine unheim­liche poet­is­che Kraft ent­fal­tet, der man sich nicht entziehen mag!

Fern vom Land der Rosen und Nachtigallen
lese ich verblasste Träume auf
und pflanze sie in Blumentöpfe. (…)

An manchen Tagen
mag man sich in den eigenen
Schat­ten hineinlegen
sehnt sich nach der Furche
ein­er frem­den Handfläche. (…)

Unter­wegs lese ich ver­lorene Träume auf
stricke sie zum Stro­phen-Schal zusammen
damit er wärmt, irgendwen da draußen
wärmt, den, der friert,
wer nie gefroren hat, weiß nicht
um die, die Kälte erleben. (…)

Unter­wegs lese ich durch­nässte Träume auf
und hänge sie an die Wäscheleine
in meinem Herzen das Herz ein­er Nachtigall
weiß nicht, wohin die Lebensleit­er anlegen
wohin mit Hän­den und Füßen
an welch­es Postfach
die Ent­täuschung adressieren. (…)

Fern vom Land der Rosen und Nachtigallen
ver­wan­delt sich zu Stein
was ich berühre
aus einem Stein wird keine Rose.

Safiye Can, Rose und Nachtigall

Safiye Can: Rose und Nachti­gall, Wall­stein (2020)
ISBN: 9783835336094

 

6 Jun

Rezension Berliner Zeitung 2020

Berlin­er Zeitung
SONNABEND, 06.JUNI / SONNTAG, 07.JUNI 2020
Rezen­sion zu Rose und Nachtigall

LYRIK

Nur Du,überall Du

Es gibt sehr gute Dich­tung, phänom­e­nale Dich­tung – und es gibt Safiye Can. Nur sel­ten erlebtmanalsLeser,dassdas,wasinBuchstaben geban­nt ist, genau­so dem eige­nen Inneren entsprun­gen sein kön­nte. In den Liebe­spo­e­men des Ban­des „Rose und Nachti­gall“ sind solcher­lei Aus­nah­mem­o­mente in ein­er ungewöhn­lichen Vielzahl vorzufind­en: Men­schen, die einan­der begehren und ob ihrer Unter­schiedlichkeit­dochnichtzusam­men­find­en; Getren­nte, die sich erhof­fen, sich gegen­seit­ig in ihren Träu­men zu umhüllen; ein Ich, das über­all nur noch das Du zu erblick­en glaubt. Tiefe Sehn­sucht, über­schwängliche, schmerzvolle Gefühls­ge­walt und immer wieder die Dialek­tik aus Anfang und Ende bes­tim­men die fein gewobe­nen Texte: „Solange ich dich dachte / warst du reell/ existenziell/ mit drei Punkten/ begann ich dich/ mit einem/ wirst du jet­zt /n    i   c  h    t s.“ Die Gedichte der in Offen­bach am Main gebore­nen Schrift­stel­lerin Can, deren Tim­bre und Aus­druckss­chärfe sichtlich an die Liebesgedichte eines Erich Fried oder ein­er Hilde Domin anknüpfen, zählen zweifel­sohne zum Wuchtig­sten und Überragenden,was man in der derzeit­i­gen Lyrik ent­deck­en kann. Lieben und Ver­lassen lernt man im Leben, die Ver­ar­beitung dieser Erfahrun­gen hinge­gen in „Rose und Nachtigall“.

Safiye Can: Rose und Nachti­gall. Wallstein.Göttingen 2020.108S., 18Euro

von Björn Hayer

29 Mai

die horen Istanbul — heute 2020

29.5.2020
Zeitschrift die horen: in flüchtiger Begeg­nung. Istan­bul — heute. Bd. 278
Mit Gedichtüber­set­zun­gen und einem Begleit­text von Safiye Can.

Cover in flüchtiger Berührung

in flüchtiger Berührung. Istanbul — heute

Zusam­mengestellt von Andreas Erb
Bd. 278, 65. Jahrgang
€ 14,00 (D) | € 14,40 (A)
Alle Preise inkl. MwSt zzgl. Ver­sand­kosten
240 S., 22 Abb., brosch., 15,5, x 23,5 cm
ISBN: 978−3−8353−3695−7 (2020)

Inhalt

Die 1955 gegrün­dete Viertel­jahress­chrift wurde in Anknüp­fung an die von Friedrich Schiller her­aus­gegebene Monatss­chrift benan­nt und wid­met sich »ohne Scheuk­lap­pen und unab­hängig von Mod­en« (WDR) allen Aspek­ten zeit­genös­sis­ch­er Literatur.
Istan­bul sieht sich seit ger­aumer Zeit einem enor­men Wan­del aus­ge­set­zt. Bed­ingt durch den aktuellen, poli­tis­chen Willen zur Umgestal­tung verän­dert sich unter dem Leit­be­griff »Urbane Trans­for­ma­tion« die soziale und topografis­che Gestalt des öffentlichen Raumes. Wie pro­fil­iert sich Istan­bul nun in kün­st­lerischen Arbeit­en, beson­ders in der Lit­er­atur, angesichts dieser realen topol­o­gis­chen Veränderungen?
Mit Arbeit­en von Achim Wag­n­er, Adem Fer­izaj, Ange­li­ka Overath, Bas­t­ian Schnei­der, Bernd Brun­ner, Burhan Sön­mez, Din­cer Gücyeter, Frank Sch­ablews­ki, Gaye Borali­oglu, Jochen Proehl, Johan­na Dom­bois, José F. A. Oliv­er, Lüt­fiye Güzel, Matthias Göritz, Mona Yahia, Nadire Biskin, Nor­bert Scheuer, Orhan Esen, Sabine Adate­pe, Safiye Can, Selim Özdo­gan, Ulla Lenze u. a.

19 Mai

Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. 2020

19. Mai 2020
Von der Redak­tion­skon­ferenz ein­stim­mig in den Autoren­pool des Friedrich-Bödeck­er-Kreis­es aufgenommen.

15 Mai

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Mainz 2020

11.–13.5.2020, ab 10Uhr
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
Gemis­chte Jahrgangsstufe 11
Kul­tur­pro­jekt “Shapes of Cul­ture”
IGS Anna Seghers Mainz, Geschwis­ter-Scholl-Straße 7, 55131 Mainz

Mon­tag und Mittwoch arbeit­en die Schüler_innen zusät­zlich mit dem Kalligraphen Adel Ibrahim Sudany.

9 Mai

A U S F A L L: Europäisches Poesiefestival FFM 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist europa-poesiefestival-2020.gif

9.5.2020

Europäis­ches Poe­sifes­ti­val / Fes­ti­val Poe­sia Euro­pea
Lesung mit der Dich­terin Safiye Can u.a.
Ort: Frank­furt am Main
(Teil­nehmende Autor_in­nen-Liste, Adresse und Uhrzeit wird noch bekan­nt gegeben!) 

Org.: Bar­bara Neeb, Dot­tores­sa Mar­cel­la Continanza 

8 Mai

WDR 5 Literaturmagazin Rezension 2020

Buchrezen­sion WDR 5 Büch­er. Das WDR 5‑Literaturmagazin
Lyrik aktuell
8.5.2020 (Sendungswider­hol­ung, So 10.5.2020, WDR5 Radio 15:05Uhr)
Rose und Nachti­gall
Hier geht es zum Link 

 

Aktuelle Lyrik

Ich geh dann mal” von Safiye Can

Wun­der­volle Lyrik kommt von Safiye Can, die tscherkessis­che Vor­fahren hat. Tscherkessen bilden eine Min­der­heit in der Türkei und sind vor langer Zeit aus dem Kauka­sus einge­wan­dert. Was das mit Lyrik zu tun hat? Es ist immer inter­es­sant zu wis­sen, wo ein Men­sch seine Wurzeln hat.

Safiye Can ist 1977 in Offen­bach am Main zur Welt gekom­men, studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse sowie Rechtswis­senschaft und debütierte 2014 im Größen­wahn Ver­lag mit dem Gedicht­band “Rose und Nachti­gall”. Der Rezensent hat­te sich schon immer gefragt, was man mit so einem Studi­um anfängt. Jet­zt weiß er’s: gute Gedichte schreiben!

Der Band “Rose und Nachti­gall” ist ger­ade noch ein­mal aufgelegt wor­den – und das war der Mühe wert. Es sind alles Liebesgedichte, die Safiye Can da veröf­fentlicht hat. Liebesgedichte, die einen berühren, wenn es ges­tat­tet ist, dieses übel beleumdete Wort zu benutzen. Liebesgedichte an den Unbekan­nten und den Bekan­nten und an Fremde, deren Hemd nach “Heimat riecht” und deren Hände und Augen “Ferne” ausstrahlen.

Safiye Can hat ein untrüglich­es Gespür für Meta­phern, Bilder und Stim­mungen. Gle­ichzeit­ig schafft sie einen Ton, der zwis­chen zarter Melan­cholie, bestem Frohsinn und beiläu­figer Lakonie daherkommt. Und: Was sie sagen will, das schafft es auch in traumhafter Lan­dung auf den Punkt. So etwas hat Sel­tenheitswert – vielle­icht liegt es ja an den tscherkessis­chen Vorfahren.

Eine Rezen­sion von Matthias Ehlers

Lit­er­at­u­rangaben:
Safiye Can. Rose und Nachti­gall. Liebesgedichte
Wall­stein Ver­lag, 108 Seit­en, 18 Euro

Stand: 08.05.2020, 13:08

7 Mai

A U S F A L L: Lesung Göppingen 2020

Achtung: fällt auf­grund der Coro­na-Epi­demie aus!
Lesung der Autorin Safiye Can
7.5.2020
(Ort wird noch bekan­nt gegeben!)
Göp­pin­gen

Ver­anstal­ter: Ger­ry Zöller, Club Bambule

6 Mai

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Göppingen 2020

Achtung: fällt auf­grund der Coro­na-Epi­demie aus!

Schreib­w­erk­statt „Dichter-Club“ der Best­seller-Autorin Safiye Can
Mittwoch 6.5.2020
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
max. 15 Teil­nehmerIn­nen (Alter: Kinder und Jugendliche)
14–18Uhr (nach Bedarf länger)

18:30 – 21:30Uhr (nach Bedarf länger)
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club – Erwach­sene
max. 15 Teil­nehmerIn­nen (ab 18+/Ü30)

5 Mai

Interview mit Róža Domašcyna 2020

Pub­lika­tions­da­tum 5.5.2020
Inter­view der Autorin Safiye Can mit der Autorin Roza Dom­scy­na für die Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek der Hein­rich-Böll-Stiftung. Hier gehts zum Link.

4 Mai

Literaturforum im Brecht-Haus 2020

4.5.2020, Erst­pub­lika­tion von zwei Gedicht­en von Safiye Can
Social Dis­tanc­ing ist das Schlag­wort der Zeit. Wir haben Autor*innen gebeten, Per­spek­tiv­en auf diesen Begriff zu for­mulieren. Hier geht es zum Link

28 Apr

Versnetze 13 — Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart 2020

28.4.2020, Pub­lika­tion in der Anthologie:

Versnetze_13
Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart
Genre: Lyrik
Seiten: 359
ISBN: 978−3−948682−02−6
EUR 25,00
25 Apr

A U S F A L L: Lesung Hofheim am Taunus 2020

25.4.2020
Lesung mit der Autorin Safiye Can
Stadt­bib­lio­thek Hofheim
Org. von der Stadt­bib­lio­thek und dem Aus­län­der­beirat Hofheim (Vor­sitz. Haluk Kaya)

24 Apr

Kinder-Schreibwerkstatt Poedu 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist peter-plapagei-7-1-576x1024.jpg

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club, 24.4.2020–1.5.2020
Erst­mal online zur Coro­na-Pan­demiezeit über POEDU (Face­book-Schreib­work­shop)
Poe­sieauf­gabe 6 von Safiye Can:
Coro­na-Gedicht. Schreibe in 7 Zeilen ein Gedicht an das Coro­n­avirus. Geige ihm so schön deine Mei­n­ung! Schreibe dir alles aus der Seele.

Län­gere Fas­sung der Schreibauf­gabe:
Gedicht-Idee für Kinder
Coro­na-Gedicht
Schreibe in 7 Zeilen ein Gedicht an das Coro­n­avirus.
Geige ihm so schön deine Mei­n­ung! Schreibe dir alles aus der Seele, z.B.

was dir momen­tan gar nicht gefällt
was dich so richtig wütend macht
was dich sehr trau­rig macht und vielle­icht auch
was du schön find­est an der momen­ta­nen Sit­u­a­tion und
was du lustig find­est und
was du dir wün­schst für die Zukunft

Schreibe deine Sätze untere­inan­der, wie ich es oben getan habe. Und beende dein Gedicht mit deinem ersten Satz (wieder­hole also deine erste Zeile am Ende, so dass sie ganz oben und ganz unten im Gedicht ste­ht.)
Es gibt keine stren­gen Regeln, dein Gedicht kann auch 10 Zeilen lang wer­den und du kannst auf eine Frage mehrmals antworten und auf andere gar nicht.
Gib deinem Gedicht bitte einen Namen. Einen, der dir wun­der­bar gefällt. Viel Spaß!
Idee von Safiye Can

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