24 Jun

Lesung + Ausstellung Bochum 2022

Safiye Can
Ausstel­lung zum Pro­jekt “Exper­i­ment Heimat”: 24.06.22–17.07.22
Lesung zur Ausstel­lung “Exper­i­ment Heimat”: 24.6.2022

Stadtarchiv — Bochumer Zen­trum für Stadtgeschichte
Wit­ten­er Straße 47
44777 Bochum
0234 910‑9510
stadtarchiv@bochum.de

Die Ausstel­lung der Werke (Col­la­gen) von Safiye Can zum Pro­jekt “Exper­i­ment Heimat / Bochum” find­et statt vom 24.06.22–17.07.22 im Bochumer Stadtarchiv (Auf­bau und Abbau jew­eils 2 Tage vor­ab und im Anschluss) gemein­sam mit der Ausstel­lung der Fotografin Alexan­dra Weber zum sel­ben The­ma. In diesem Zeitraum find­et die Lesung bzw. mehrere Lesun­gen mit der Autorin Can in Bochum statt.

Die Ausstel­lungseröff­nung wür­den wir gerne am 24.06.22 zusam­men mit Ihnen feiern! Der musikalis­che Auf­takt für die Ausstel­lung ist am 25.06.22 ab 15 Uhr.
Im sel­ben Jahr wird übri­gens unser Stadt­pick­nick für 700 Jahre Bochum nachgeholt.

 

23 Mai

Poetry Spring Festival Litauen 2022

23 — 29 May 2022
Poet­ry Spring Fes­ti­val with Safiye Can
Vilnius

Orga­nized by Lithuan­ian Writ­ers’ Union

The Poet­ry Spring Fes­ti­val (In Vil­nius and oth­er places in Lithua­nia) is the biggest poet­ry event of the year in Lithua­nia that will be held for the 58th time next year. Rich tra­di­tion com­bined with inno­va­tion engages dif­fer­ent gen­er­a­tions and audi­ences. Every year more than 100 events are being held dur­ing the fes­ti­val. The fes­ti­val will fea­ture a vari­ety of events: poet­ry read­ings, meet­ings with Lithuan­ian writ­ers, poets from oth­er coun­tries and poet­ry read­ers; con­fer­ence with round-table dis­cus­sion and poet­ry read­ing tours to var­i­ous places in Lithua­nia to name but a few.Traditional fes­ti­val anthol­o­gy will also be published.
Each year the almanac of the fes­ti­val is published.

Mar­i­ja Mažulė, Coör­di­na­tor of Inter­na­tion­al Pro­grammes, Lithuan­ian Writ­ers’ Union

15 Mai

Lesung Kultursommer Herxheim 2022

15.5.2022
Kul­tur­som­mer Rhein­land Pfalz
Lesung mit der Autorin Safiye CAN
in Herxheim
Genauere Infos folgen!

Der Kul­tur­som­mer Rhein­land-Pfalz wird 2022 in der südpfälzis­chen Ver­bands­ge­meinde Herx­heim eröffnet. Mot­to des Kul­tur­som­mers wird sein: „Kom­pass Europa: Ost­wind“ / “Kind­heit”, nach­dem in diesem Jahr der Nor­den im Fokus ste­ht. Das teilt die Herx­heims Bürg­er­meis­terin Hedi Braun mit.

Zum ersten Mal wird der Auf­takt zur lan­desweit­en Ver­anstal­tungsrei­he nicht von ein­er Stadt, son­dern in ein­er Ver­bands­ge­meinde (VG) aus­gerichtet. In Herx­heim, Rohrbach, Insheim und Herx­heimwey­her wird zugle­ich das 50-jährige Beste­hen der VG gefeiert und im Jahr drauf ste­ht die 1250-Jahr-Feier Herx­heims an.

2 Feb

radio x — Wortwellen 2022

WOZU BIN ICH HÜBSCH?

Safiye Can: Poe­sie und Pan­demie (Gedichte) und Mar­i­ca Bodrožić: Pan­therzeit (Essay)
Mittwoch, 2. Feb­ru­ar von 15 — 16 Uhr 

Mon­tag, 7. Feb­ru­ar von 16 — 17 Uhr (Wdh.)

WortWellen

Ver­lorene Fra­gen treiben auf der trüben Suppe. Aber sie kann trotz­dem schmeck­en und wer will ver­lore­nen Bildern nach­trauern nach ein­er tiefer unter der Schürze genosse­nen Wärme? Aber was wird aus mir? Bange Fra­gen bilden sich neu, steigen an abküh­lende Ober­flächen. Und was machen sie außer bange? Die Pan­demie hat junge Men­schen beson­ders tief getrof­fen, ver­wun­det. Sich schützen ist okay, einen anderen Men­schen schützen kann das schön­ste Begin­nen sein. Aber was wird aus einem Leben, das noch nichts erfahren hat außer schützen­den Auf­schub? Das Schön­ste kann daraus immer noch wer­den. Sagen zwei Poet­innen, denen ihr heute zuhört, deren Büch­er unter eur­er Schürze schla­gen wollen wie zwei Schwest­er­herzen: Mar­i­ca Bodrožić: Pan­therzeit (Essay), Safiye Can: Poe­sie und Pan­demie (Gedichte)
Ewart Reder

2 Feb

Schreibwerkstatt Trier 2022

Mittwoch, 2.2.2022
Schreb­w­erk­statt Dichter-Club
6. Klasse
im Fach Kreativität.
Realschule Trier

11 Jan

Besprechung Literaturblog lauftext 2022

10.1.2022 von Elis­a­beth Stuck
Lit­er­aturbe­sprechung des Lit­er­atur­blogs lauftext
über Safiye Cans Gedicht­bände und Arbeiten


Hier gehts zum ganzen Artikel

…“Zuweilen bleibt mir bei einzel­nen dieser engagierten Gedicht­en etwas wenig Raum für ver­schiedene Lesarten – aber das gehört zu den Risiken engagiert­er Lit­er­atur. Bewun­dern­swürdig dünkt mich, wie die Autorin den pro­gram­ma­tis­chen Titel Poe­sie und Pan­demie ein­löst: Safiye Cans Gedichte machen mit poet­is­chem Kun­stver­stand aktuelle gesellschaftliche Krisen und Prob­leme deut­lich. Ange­sprochen füh­le ich am meis­ten von den­jeni­gen engagierten Gedicht­en, die ohne Erk­lärun­gen und explizite Aufrufe auskom­men. Und davon hat es viele in Safiye Cans bish­er erschiene­nen Gedicht-Bänden.

Gedichte mit überraschenden Pointen und Humor 

Was ich an Safiye Cans Gedicht­en beson­ders mag, sind über­raschende Kipp­fig­uren und Gegen­sätze wie z.B. zwei einan­der gegenübergestellte Gedichte, mit denen sie die Lesenden zum Lächeln bringt. Damit erhal­ten auch Gedichte zu einem ern­sten The­ma zuweilen für einen Moment eine uner­wartet leichte und heit­ere Note. Eines mein­er Lieblings­gedichte aus dem Band Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft (S. 30) hat eine solche über­raschende Pointe.”..

14 Dez

Schullesung RKS Offenbach 2021

Dien­stag, 14.12.2021, 11–12:45Uhr
Gym­na­si­um Rudolf-Koch-Schule
Offenbach 
Geschlossene Veranstaltung.

Die Lehrerin arbeit­et zum The­ma Lyrik mit ein­er 9. Klasse im Deutschunter­richt. Basis der Arbeit ist der aktuelle Gedicht­band ‘Poe­sie und Pan­demie’ von Safiye Can. Die Jugendlichen beschäfti­gen sich mit ihren Gedicht­en, erstellen eigene kreative Pro­duk­te (Col­la­gen, Bilder u.a.) zu diesen Gedicht­en, und sie wer­den, wenn alles klappt, diese in einem Offen­bach­er Muse­um ausstellen. 

 

13 Dez

Lesung Literaturhaus Frankfurt 2021

Lesung, Mo. 13.12.2021, ab 19:30h

3.12.21 Mon­tag, 19.30 h
Lit­er­aturhaus Frankfurt
mit Safiye Can, Mar­cel Bey­er und Mar­cus Roloff
Mod­er­a­tor: Michael Braun

Drei Mal 30: Marcel Beyer, Safiye Can und Marcus Roloff

Hybridveranstaltung
Moderation: Michael Braun

Drei Gedicht­bände, drei Stim­men, 90 Minuten

Das Lit­er­aturhaus stellt eine Dich­terin und zwei Dichter mit ihren aktuellen Bän­den vor. Der Huchel-Preisträger Mar­cel Bey­er mit seinem aus­geze­ich­neten Band „Dämo­nen­räum­di­enst“ (Suhrkamp). Die Offen­bach­er Lyrik­erin Safiye Can mit ihrer engagierten Dich­tung und dem neuen Band „Poe­sie und Pan­demie“ (Wall­stein). Sowie als Drit­ter im Bunde der Frank­furter Mar­cus Roloff mit der Gedicht­samm­lung „gespräch mit dem hor­i­zont“ (Stadtlichter Presse). Der Lit­er­aturkri­tik­er Michael Braun stellt die Büch­er und Autoren in kurzen wie poet­is­chen Betra­ch­tun­gen vor.

Die Ver­anstal­tung wird gefördert im Rah­men von „Neustart Kul­tur“ der Beauf­tragten der Bun­desregierung für Kul­tur und Medi­en durch den Deutschen Lit­er­atur­fonds e.V.

Die Ver­anstal­tung find­et als Hybrid­ver­anstal­tung statt.

Tick­ets:
Saaltick­et 7 / 4 Euro (erhältlich ab 01.10.)
Stream­ingtick­et 5 Euro

 

11 Dez

Lesung Göppingen 2021

11.12.2021

Schreib­w­erk­statt: 12–16h
Lesung: ab 19h
Quartierskulturcafe
Club Bambule
Göppingen
Ein­lass: 2G

4 Dez

AUSFALL: Lesung Rumpenheim 2021

Die Ver­anstal­tung fällt pan­demied­ingt aus! Der Vere­in sucht nach einem neuen Ter­min und größeren Raum.


4.12.2021, 19:00h

Lesung mit Safiye Can
KUNST.ORT.RUMPENHEIM e.V.
Pro­jekt „Autoren­Lounge“
Ort: Mau­soleum im Schloss­park Rumpenheim
(von RUK e.V.)
Hal­testelle: Marstallstraße

26 Nov

Lesung Rödermark 2021


Lesung der Autorin Safiye CAN
“Poe­sie und Pandemie”
So. 28.11.2021, 15Uhr
Kul­turhalle Rödermark
Dieburg­er Str. 27
63322 Rödermark
Organ­isiert vom Deutsch-Türkischen Fre­und­schaftsvere­in Lan­gen, H. Karademir

17 Nov

Lesung Literaturhaus Köln 2021

Mittwoch, 24.11.2021, 19–21Uhr
Lit­er­arische Lesung mit Safiye Can und Ili­ja Trojanow
Ort:
Lit­er­aturhaus Köln
Freier Eintritt!

Mod­er­a­tion: Sabine Lipan
Org. VS NRW, Dr. Pilar Baumeister

 

 

 

 

 

5 Nov

AUSFALL: Schreibwerkstatt + Lesung Langen 2021

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Dichter-Club-Stempel-Autorenfoto-Collage-1-1024x623.jpg

Achtung, die Schreib­w­erk­statt fällt lei­der aus!

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club unter der Leitung der Autorin Safiye Can mit den Jugendlichen/Abiturient_innen des Lan­gener Jugend­fo­rums

Fr. 5.11.2021, 13:00 h – 17:00 h
+

Sa. 6.11.2021, 11:00 h – 15:00 h

Ort: Jugendzen­trum Lan­gen. Begren­zte Teil­nehmerzahl: 15

Unsere Schreib-The­men sind: Respekt, Tol­er­anz, Fair­ness, Comin­gout, Zuam­men­halt, Ras­sis­mus.
Der Ter­min vom 20.11.2020 wude auf­grud der Pan­demie ver­legt auf Nov. 2021!
Org.: Deutsch-Türkisch­er Fre­und­schaftsvere­in Lan­gen; Klaus-Peter Meeth / R. Özdemir, Jugend­fo­rum, Langen

Eine neue Ver­anstal­tung in Lan­gen wird noch bekan­nt gegeben…

29 Okt

Lesung Ehringshausen 2021

Live-Lesung mit Publikum
Ort: Johannes-Guten­berg-Schule, Ehringshausen
Okto­ber 2021

evtl. Ter­mine: Mi. 6. oder Do. 7. (vor den Herb­st­fe­rien) oder Fr. 29.10.2021 (nach den Herbstferien)

Achtung: es liest die Schreib­w­erk­statt Dichter-Club Ehring­shausen 2021 an der JGS 

Die Lesung find­et nach Erscheinen der Büch­er (27.9.2021) im Fis­ch­er Ver­lag (sowie nach dem Ver­lags­be­such + dem Sprech­train­ing statt). Die Teil­nehmenden Schü­lerin­nen wer­den ihre Gedichte aus den Büch­ern vortragen.
 
Mod­er­a­tion (+ vorherige Schreib­w­erk­stat­tleitung): Dich­terin Safiye Can
 
Das Lesungs-Bud­get vom Hes­sis­ches Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st kann für Cater­ing, Wer­bung, Pro­grammhefte o.ä. ver­wen­det wer­den, wobei beim Cater­ing die Hygien­maß­nah­men beachtet werden.
27 Okt

Buchbesprechung Literaturkritik.de 2021

Buchbe­sprechung / Rezen­sion auf Lit­er­aturkri­tik von Prof. Dr. Stephan Wolting

Aus­gabe Nr. 10, Okto­ber 2021

Als Text:

Vom Händewaschen und Verseschreiben zu Zeiten der Pandemie(n)

Safiye Can versucht in ihrem neuen Lyrikband „Poesie und Pandemie“, dem Unvorhersehbaren eine Form zu geben

Von Stephan Wolting

Besproch­ene Büch­er / Literaturhinweise

Erschienen zu Beginn der Pan­demie vor allem Tage­buchaufze­ich­nun­gen oder biographis­che Noti­zen als Aufze­ich­nun­gen[1], so find­en sich in jüng­ster Zeit inner­halb der deutschsprachi­gen Lit­er­atur ver­stärkt for­maläs­thetisch stren­gere, sprich lyrische Bände, die ver­suchen, der Pan­demie eine Form zu geben, was an ander­er Stelle aber auch schon als „Quar­an­täne­lyrik“ abqual­i­fiziert wurde (Michael Braun, Deutsch­land­funk Kul­tur). Als eines der bekan­ntesten Werke in diesem Zusam­men­hang gilt sicher­lich das Werk von Volk­er Braun mit dem Titel Große Fuge, das mehrere Wochen auf der SWF-Besten­liste stand, wo der Lyrik­er mit der inzwis­chen gern zitierten Formel die Sit­u­a­tion beschreibt: „die Hände gewaschen und eine Hand­voll Verse geschrieben“.

Zugle­ich befand sich auf der SWR-Besten­liste das Werk der in Offen­bach leben­den Lyrik­erin Safiye Can, die vier Jahre später, nach dem Lyrik­band Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft einen neuen Gedicht­band mit dem beina­he allit­er­a­tions­mäßig anmu­ten­den Titel Poe­sie und Pan­demie vor­legte. Zur Autorin lässt sich bemerken, dass sie die Tochter tscherkessis­ch­er Ein­wan­der­er ist, einem kleinen Kauka­susvolk, das seit dem Kauka­suskrieg in Rus­s­land eine unter­drück­te Min­der­heit darstellt. Heute leben viele Tscherkessen außer­halb des Kauka­sus, etwa in der Türkei, in Syrien, in Jor­danien, in Israel, Süd­ser­bi­en, Bosnien, den USA und in der EU. Can beschäftigt sich stark mit per­sis­ch­er und ara­bis­ch­er Dich­tung und über­set­zt ins Türkische und aus dem Türkischen. Sie hat ver­schiedene Preise erhal­ten wie den Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis und den AMF-Preis für aufrechte Lit­er­atur, jew­eils 2016. Can gilt als eine Art „poet­is­che Scheherazade“, oder „Botschaf­terin der Poe­sie“ (A poet­ry ambas­sador, Ari­zona Dai­ly Sun). Die Autorin veröf­fentlicht Erzäh­lun­gen, schreibt Lyrik, über­set­zt und ver­mit­telt vor allem sehr bild­stark ori­en­tal­is­che Poe­sie. Darüber hin­aus hat sie sich mit konkreter Poe­sie auseinan­derge­set­zt und sich davon in Bezug auf ihr eigenes Werk stark bee­in­flussen lassen.

Das gilt auch für den Band Poe­sie und Pan­demie, was allein graphisch schon am Titel­bild deut­lich wird: Eine Rose sprießt aus dem Kopf ein­er Frau, worin als Blüte in der Mitte das bekan­nte Coro­na-Sym­bol her­auswächst. Ins­ge­samt umfasst der Band nur ca. 90 Seit­en, wobei das Titelgedicht (Part I und II) Poe­sie und Pan­demie fast die
Hälfte des Bands aus­macht. Sie legt den Begriff über die medi­zinis­che „Indika­tion“ von Covid-19 weit aus und bezieht die vie­len Pan­demien auf der Welt mit eben­falls zum Teil schw­eren Krankheitsver­läufen wie Diskri­m­inierung, Ras­sis­mus, Benachteili­gung von Frauen etc. mit ein. Vor­weg gesagt, stellt sie in einem konkreten wie abstrak­ten Sinne diesen Heim­suchun­gen die Liebe und die Men­schlichkeit ent­ge­gen, was an ein Zitat des pol­nis­chen Lyrik­ers und Lit­er­atur-Nobel­preisträgers Czes­law Milosz erin­nert, dass allein die Güte und die Poe­sie bleiben wer­den, auch in diesen dun­klen Zeit­en. Sie möchte im konkreten wie im über­tra­ge­nen Sinne ein Zeichen set­zen, ein „Windlicht für dun­kle Tage“ und set­zt dem Werk ein Mot­to aus Kierkegaards Entwed­er-Oder voran: „Sieh, darum will ich lieber Schweine­hirt sein auf Amaber­bro und von den Schweinen ver­standen sein, als Dichter sein und mißver­standen (sic!) von den Menschen.“

Dieses Zitat „beschreibt“ die Darstel­lungsweise von Safiye Can äußerst präzise, die man als poli­tisch engagierte Poe­sie beze­ich­nen kön­nte. Sie oszil­liert zwis­chen dem lyrischen Bild und einem starken gesellschaft­spoli­tis­chen Engage­ment. So ist das Gedicht Wenn du eine Frau bist in „Zusam­me­nar­beit“ mit 150 Teil­nehmerin­nen ent­standen, die einem Aufruf Canszur Mit­gestal­tung fol­gten. Das Gedicht Einzeltäter ist eine direk­te Erwiderung auf Dirk Hül­strunks Gedicht atten­tat. Es ließe sich hier von einem Gedicht und Gegengedicht, im Sinne von Rede und Gegenrede sprechen und das iro­nisch, fast sarkastisch mit den Zeilen endet: „nur ein Einzeltäter noch/ nur noch ein Einzeltäter/ und noch ein aller/ let­zter Einzeltäter/ nur ein­er noch/ wirklich/ dann wird alles/ wieder gut“. Dieses poli­tis­che Engage­ment durch­läuft alle Werke Cans, ver­bun­den aber immer mit ein­dringlichen exis­ten­tiell poet­is­chen Bildern, wie etwa: „Wir kon­nten in diesem Jahr keinen Abschied nehmen von unseren Lieb­sten. Wir star­ben alleine.“

Was haben sie 2020 eigentlich gemacht?“ Die Frage und Antwort von Volk­er Braun ließe sich mit dem Titelgedicht von Safiye Can so beant­worten: „Wir haben in diesem Jahr gel­ernt“, ca. 46mal taucht diese Wen­dung auf, hier nur ein Beispiel dazu:

 

 

Wir haben in diesem Jahr gelernt
wie man sich die Hände wäscht
Wir haben in  diesem Jahr gelernt
was wichtig ist
näm­lich die ein­fach­sten, sim­plen Dinge
wie Mehl, Salz, Zuck­er, Seife
Natron, eine gute Handcreme
Essig, Kolonya
die Anwe­sen­heit von Familienmitgliedern
die Stimme am anderen Ende der Leitung
Vit­a­mine für die Abwehrkräfte
und das Einat­men frisch­er Luft.

 

Manch­mal auch mit: „Wir haben in diesem Jahr erfahren“ oder „Wir haben in diesem Jahr ver­standen.“ Das gesamte Gedicht Poe­sie und Pan­demie fängt immer wieder mit dem Satz „Wir haben in diesem Jahr gel­ernt“ an und kom­biniert ihn mit immer neuen (manch­mal auch wieder­hol­baren) Inhal­ten. Dieser Satz kennze­ich­net die Poe­sie Cans, er ist wie eine Beschwörungs­formel zu lesen: Der Teil­satz wird so oft wieder­holt, dass man schließlich in Zweifel gerät, ob wir wirk­lich gel­ernt haben, frei nach dem Mot­to Adornos. Man muss einen Satz so lange anblick­en, bis er fremd zurückblickt.

For­maläs­thetisch besticht der Band zudem mit Beispie­len konkreter Poe­sie wie Bild/­Text-Col­la­gen und Ver­satzstücke aus Break­ing News (teil­weise ist auf der einen Seite der Text, auf der anderen Seite ist der Text graphis­chen dargestellt), wie etwa das Gedicht Europa auf dem Prüf­s­tand, das auf eine Land­karte fol­gende (Schlag-)Zeilen in unter­schiedlich­er Schrift­größe pro­jiziert (alles, was riesig markiert ist, wird im Fol­gen­den fett gedruckt): „Europa auf dem Prüfstand/ Der Flüchtlingsstrom bewegt/ die große/ Katas­tro­phe. Der Todeskampf./ Wohlstand/ und Ruhm ohne Lieben/ ist erstar­rtes Leben.“ In ähn­lich­er Weise sind die Gedichte Him­mel auf Erden und Morn­ing World gestal­tet. Zu erwäh­nen ist außer­dem, dass neben den Nachricht­en­mel­dun­gen noch Hygien­etipps und Sta­tis­tiken der Johns-Hop­kins Uni­ver­si­ty in Zusam­men­hang mit Todes­fällen (15.02.2021 und 21.06.2021) als „lit­er­arische Texte“ aufge­lis­tet sind.

Allein diese Art der Gestal­tung und Zusam­men­stel­lung lässt Leserin und Leser poli­tisch aufhorchen, bess­er noch auf­blick­en. Man kann nur hof­fen, dass die von der Autorin beab­sichtigte Karg- und Ein­fach­heit manch­er Texte nicht mit Sim­pliz­ität ver­wech­selt wird.

Ins­ge­samt ist der Lyrik­erin ein dur­chaus engagiert­er poet­is­ch­er Wurf gelun­gen, indem sie darauf aufmerk­sam macht, dass noch „Lieder jen­seits oder nach der Pan­demie zu sin­gen“ bzw. Gedichte zu schreiben sind, die den Fin­ger tief in die Wunde leg­en und auf all das ver­weisen, was wir, kon­fron­tiert mit der Pan­demie, hät­ten ler­nen kön­nen bzw. hof­fentlich noch ler­nen werden.

[1] Man denke etwa an das „Jour­nal“ von Car­o­line Emke oder „Als wäre immer Son­ntag. Die Coro­na- Tage­büch­er“ von Mar­co Lalli

 
Titelbild

Safiye Can: Poe­sie und Pandemie.
Wall­stein Ver­lag, Göt­tin­gen 2021.
96 Seit­en, 18 EUR.
ISBN-13: 9783835350083

 

 

27 Okt

Mut & Liebe Magazin 2021

Stadt­magazin Mut & Liebe

Sep­tem­ber / Okto­ber / Novem­ber-Aus­gabe 2021

Buchempfehlung Poe­sie und Pan­demie, der Dich­terin Safiye Can

22 Okt

BOOKFEST City Frankfurter Buchmesse 2021

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lesung mit Safiye Can
 
Messe-Fre­itag, 22.10.2021, 21:00 Uhr
in der Wein­bar East­Grape, Louis-Appia-Pas­sage 12
Frankfurt 

https://eastgrape.de
Diese Loca­tion ist Teil von BOOKFEST City und dem Frank­furter Pub­likum auch außer­halb des Messezeitraums sehr bekan­nt als Ver­anstal­tungs- und Lesung­sort. Dort find­en aktuell aber nur um die 20 ZuschauerIn­nen Platz!
 
21 Okt

3Sat Kulturzeit 2021

3Sat-Kul­turzeit
Sendezeit: 21.10.2021 ab 19:20Uhr
Buchmessen­beitrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

20 Okt

Lesungen Frankfurter Buchmesse 2021

 

 

Lesun­gen zur Frank­furter Buchmesse 2021 

MITTWOCH, 20.10.2021
Safiye Can: Poe­sie und Pandemie
Beginn: 14.30 Uhr
Ort: Frankfurt
Adresse: Messegelände, Lesein­sel der unab­hängi­gen Verlage

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MITTWOCH, 20.10.2021
Safiye Can: Poe­sie und Pandemie
Beginn: 16.00 Uhr
OPEN BOOKS
Ort: Frank­furt am Main
Adresse: Ausstel­lung­sHalle 1a, Schul­straße 1a 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autoren­buch­hand­lung Marx und Co

 

 

 

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FREITAG, 22.10
Safiye Can: Poe­sie und Pandemie
Beginn: 21.00 Uhr
Book­fest City, das Fes­ti­val zur Frank­futer Buchmesse (the fes­ti­val after the fair closes)
Ort: Frankfurt
Adresse: East­Grape — Wein­bar, Louis-Appia-Pas­sage 12 

 

 

 

 

 

20 Okt

Anthologie Märchen im Gedicht 2021

20.10.2021
Pub­lika­tion in der Anthologie:
Rote Spin­del, schwarze Krei­de. Märchen im Gedicht
Hrsg. Bir­git Kreipe und Ron Winkler

Vom Weg abkom­men, ins Aben­teuer stürzen, wieder alte Zauber spüren: Noch immer führen Märchen unsere Fan­tasie davon. Grell oder sub­til, nie auserzählt und sel­ten voll­ständig zu durch­drin­gen. In immer neuer Insze­nierung find­en sich Märchen oder Märch­enele­mente in allen Spielarten von Kun­st, Musik, Kultur.”

19 Sep

hr2 kultur 2021

safiye can dichterin autorin literatur Safiye Can in der Sendung
am Son­ntag, 19. Sep­tem­ber 2021, 12.00 Uhr
über Radio oder hier auf hr2-kul­tur

danach wird die Sendung auch auf der Seite www.hr2.de/jungesliteraturland nachzuhören sein!
Hier geht es zur Schreib­w­erk­statt Dichter-Club Kas­sel 2021 in Koop. mit Junges Lit­er­atur­land Hes­sen!

5 Sep

Immigrationsbuchmesse FFM 2021

Immi­gra­tions­buchmesse 2021
5. Sep­tem­ber 2021, 16–17Uhr
Lesung mit Safiye Can


Die Buchmesse wird auf einem Gelände im Freien in Hed­dern­heim stattfinden

Mehr Infos im Inter­net abrufbar!

4 Sep

Poesie Agenda 2022

4.9.2021
Gedicht­pub­lika­tion von Safiye CAN in der Poe­sie Agen­da 2022, Schweiz

Jolan­da Fäh und Susanne Mathies

Poesie Agenda 2021

2020105×148 mm256 Seiten
ISBN 978−3−85830−265−6

Mit Kalen­dar­i­um, Adress­buch, Fotos, Car­toons, Noti­zen zur Lit­er­atur und vor allem vie­len guten Gedicht­en! Und dies seit nun­mehr 38 Jahren!

Der deutsche Lyrik­er Andreas Noga schreibt: «Die Poe­sie-Agen­da ist das Gegen­teil von Langeweile. Der Kalen­der aus dem Appen­zeller Berg­land dürfte auch Lesern liegen, die das, was sie lesen, ver­ste­hen wollen und vor Gedicht­bän­den oder Gedicht-Antholo­gien anson­sten zurückschreck­en, weil sie kryp­tis­che Fein­staublyrik zwis­chen den Buchdeck­eln ver­muten. Wenn es die Poe­sie-Agen­da nicht schon gäbe, müsste sie drin­gend erfun­den wer­den.» Dem ist nichts beizufügen.

4 Sep

AUSFALL: Lesung Bad Schallerbach (A) 2021

Fällt coro­n­abe­d­ingt aus!

4.9.2021, 19:30Uhr
“Rose & Nachti­gall“
Musikalis­che Lesung mit der Dich­terin Safiye Can und dem Stre­ichquar­tett Sonare

Atri­um Bad Schaller­bach, Öster­re­ich
Prom­e­nade 2
A‑4701 Bad Schaller­bach
Tel: +43 (0) 7249 / 42071–18

Peter Gill­mayr, Vio­line
Kathrin Lenzen­weger, 2. Vio­line
Christoph Lenz, Vio­la
Judith Bik, Vio­lon­cel­lo

Mit Musik von der Renais­sance bis Jazz, von Piaf bis Roman­tik und Beethoven zum The­ma Liebe.
Und anschließen­der Signierstunde.

Die Ver­anstal­tung find­et am 4. Sep­tem­ber 2021 nicht statt!

3 Sep

Ausfall: Lesung Trier Lyriknacht 2021

Achtung: Fällt pan­demiebe­d­ingt aus
3.9.2021, 20Uhr 

2. Tri­er Lyrik­nacht mit der Best­seller­autorin Safiye Can
Ort: Stadt­bücherei Tri­er, Gewölbekeller

Lyriknacht 2021

Liebess­chmerz ist immer Liebesschmerz
Hunger ist immer Hunger
Freuden­trä­nen sind immer Freudentränen
Gelenkschmerzen immer Gelenkschmerzen
Krebs ist immer Krebs
ein Lächeln immer ein Lächeln
Denn: Men­sch ist Mensch.
Wir sind eins
wir gehören zusammen.”
Safiye Can, Poe­sie der Pan­demie. 2021

Lesung mit Safiye Can, 03. Sep­tem­ber 2021, 20.00 Uhr im Gewöl­bekeller der Stadt­bücherei Trier

Anmel­dung lesewerkraum@trier.de

»Windlicht für dun­kle Tage«, so heißt ein Kapi­tel in Safiye Cans neuem Gedicht­band — ein Bild dafür, was diese Gedichte sind, was Lyrik sein kann. Wörtlich ver­standen ist die Pan­demie zunächst etwas, das die gesamte Welt­bevölkerung bet­rifft, und in diesem offe­nen Sinne möchte auch der Titel dieses Ban­des gele­sen wer­den. Diesen Versen geht es näm­lich um unter­schiedliche Pan­demien, von denen die Welt befall­en ist und schwere Krankheitsver­läufe aufzeigt: Diskri­m­inierung, Ras­sis­mus, Benachteili­gung von Frauen, aber auch Covid-19 und die Liebe.
Safiye Cans Gedichte fra­gen danach, was diese Pan­demien mit uns machen, sie spüren dem nach, was diese uns vor Augen führen — oder führen soll­ten. Ob in Col­la­gen, For­men konkreter und visueller Poe­sie, im Langgedicht oder in kon­ven­tioneller Gestalt: Getra­gen wird diese Lyrik von Rhyth­mik und Klang, von uner­warteten Wen­dun­gen und Bildern. Das mitunter Schmer­zliche, das in ihr zum Aus­druck kommt, wird so in einen ein­nehmenden musikalis­chen Ton überführt.


Org.: Andrea May, Lei­t­erin Stadt­bücherei Trier

30 Aug

Schreibwerkstatt Anthologie Schweiz 2021

30.8.2021
Veröf­fentlichung der Lyrik- und Fotowork­shop-Antholo­gie der Schreib­w­erk­statt Dichter-Club Schweiz / Hor­gen 2021

30 Aug

federwelt Nr 149 August 2021

Fed­er­welt, August 2021

Inter­view u.a. mit der Dich­terin Safiye Can für den Artikel: Ankern in der Lyrik­welt: vom Schreiben zum Veröf­fentlichen, ab S. 36
Die FEDERWELT ist eine Fachzeitschrift für Autorin­nen und Autoren. Sie erscheint im Uschtrin Ver­lag, wen­det sich an Schreiban­fänger, Fort­geschrit­tene und Profis, die sie informiert, inspiri­ert, motiviert und stärkt.

2021 erscheint die Fed­er­welt bere­its im 24. Jahrgang; Auflage dieser Aus­gabe: 4.000 Exemplare.Erscheinungstermine: Die FEDERWELT erscheint alle zwei Monate, jew­eils zum 1. des betr­e­f­fend­en Monats (Feb­ru­ar, April, Juni, August, Okto­ber, Dezem­ber). Auch im Bahnhofsbuchhandel.

Chefredak­tion: Anke Gasch
Her­aus­ge­berin: San­dra Uschtrin, Uschtrin Verlag

30 Aug

Lyrix Schreibwerkstatt Trier 2021

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist LYRIK-SCHÜLER-SCHREIBWERKSTATT-TRIER-LYRIX.png

Di. 31.8.2021 — Fr. 3.9.2021
Vier mal Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club”
im Rah­men von LYRIX
Tri­er
Muse­um­sorte sowie Klassen­stufen wer­den noch mit­geteilt!
Org.: Malte Blümke

+ Fr. 3.9.2021, Schreib­work­shop Bücher­club der Stadt­bücherei Tri­er, 17–19:30Uhr

Tri­er trifft auf Lyrik – Bun­deswet­tbe­werb lyrix wieder Gast in Tri­er 
lyrix, der Bun­deswet­tbe­werb für junge Lyrik, ist auch 2021 wieder in den Tri­er­er Museen zu Gast. Auch in den Zeit­en der Coro­na-Pan­demie wollen wir die Lyrik-Woche durch­führen, selb­stver­ständlich unter Ein­hal­tung aller Hygiene-Vorschriften. Unter der Schirmherrschaft der rhein­land-pfälzis­chen Bil­dungsmin­is­terin Dr. Ste­fanie Hubig find­en im Rah­men des Kul­tur­som­mers Rhein­land-Pfalz vom 31.8.2021 bis 3.9.2021 Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten für junge Leute statt. Die Lyrik­erin Safiye Can und die Lyrik­er Bas Böttch­er und Mar­tin Piekar leit­en die Werk­stät­ten, die im Rheinis­chen Lan­desmu­se­um, Muse­um am Dom, Muse­um Karl-Marx-Haus sowie Stadt­mu­se­um Sime­on­s­tift stat­tfind­en. Der Bun­deswet­tbe­werb lyrix wird vom Bun­desmin­is­teri­um für Bil­dung und Forschung gefördert. Die Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten wer­den von lyrix e.V., vom Kul­tur­som­mer Rhein­land-Pfalz, der Stadt Tri­er, dem Friedrich-Bödeck­er-Kreis e.V. und der Niko­laus Koch Stiftung unterstützt. 

Auch dieses Mal bieten Exponate aus den Tri­er­er Museen den Schreiben­den Inspi­ra­tion für eigene Gedichte. Zu dem Monat­s­the­ma, ein­er Zeile aus einem Gedicht von Mar­tin Piekar, kön­nen junge Leute zwis­chen 10 und 20 Jahren Gedichte online ein­senden: www.bw-lyrix.de. Safiye Can, Bas Böttch­er und Mar­tin Piekar ste­hen bei den Schreib­work­shops in den vier beteiligten Museen­mit Tipps und Tricks zur Seite.  
Am 1.9.2021 von 10:00 bis 11:00 Uhr find­et die offizielle Eröff­nung des lyrix- Bun­deswet­tbe­werbs für den Monat Sep­tem­ber im Stadt­mu­se­um Sime­on­s­tift an der Por­ta Nigra statt.  Anschließend gibt es drei Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten mit Safiye Can, Bas Böttch­er und Mar­tin Piekar in den beteiligten Museen. Die weit­eren Lyrik-Schreib­w­erk­stät­ten verteilen sich über die Woche und find­en in allen beteiligten Museen und dem neuen Koop­er­a­tionspart­ner, der Tri­er­er Stadt­bücherei, in Tri­er statt.

Die Stadt­bücherei Tri­er wird am  3. 9. 2021 eine Lyrik-Nacht mit der Lyrik­erin Safiye Can in der Stadtbücherei durch­führen. 

Zu allen Schreib­w­erk­stät­ten und der offiziellen Eröff­nungs­feier kön­nen sich Schulen und einzelne Schü­lerin­nen und Schüler bei Malte Blümke unter malte.bluemke@outlook.com oder den beteiligten Museen und der Stadt­bücherei Tri­er anmelden. Die Schreib­w­erk­stät­ten sind jew­eils mit Führun­gen in den Museen zum aktuellen Monat­s­the­ma von lyrix für Sep­tem­ber 2021 ver­bun­den. Die Schreib­w­erk­stät­ten und der Ein­tritt sowie die Führun­gen in den Museen sind kostenlos. 

Auch wer nicht an den Schreib­w­erk­stät­ten teil­nimmt, ist ein­ge­laden beim Bun­deswet­tbe­werb lyrix mitzu­machen. Das Monat­s­the­ma find­et sich ab dem 1. Sep­tem­ber 2021 online auf www.bundeswettbewerb-lyrix.de, als zusät­zlich­es Ange­bot gibt es, wie jeden Monat, Unter­richts­ma­te­r­i­al zu dem Monats­gedicht. Im Sep­tem­ber 2021 wird es zum ersten Mal zwei lyrix-Gedichtwet­tbe­werbe für die Alters­gruppe 10 bis 14 Jahre und 15 bis 20 Jahre geben. Auf die Jahres­gewin­ner wartet eine Berlin­reise mit Lyrik-Lesun­gen und pro­fes­sionellen Schreibwerkstätten. 

 

24 Aug

THE POET magazine, England 2021

24.8.2021

Inter­view im THE POET Mag­a­zin, England

By Murat Yurdakul
 
THE POET
 
Unit­ing the world through poetry

Recog­nised for its in-depth inter­views with poets world­wide, and for pro­duc­ing some of the largest inter­na­tion­al antholo­gies of poet­ry on par­tic­u­lar themes and top­ics ever pub­lished, THE POET is devot­ed to show­cas­ing and pub­lish­ing amaz­ing poet­ry from around the world.

THE POET
The Annexe Build­ing, 47 Sandy Lane,
 Taver­ham, Nor­folk, NR8 6JT, England.
AND/OR
T: + 44 (0) 161 818 2364
What­sApp: +44 (0) 7508 833433
Face­book: @ThePoetMagazine
Insta­gram: @ThePoetMagazine
 
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15 Aug

Arp im Ohr Stipendium 2021

Arp im Ohr-Stipen­di­atin 2021

Dauer 3 Monate, ab August 2021
Arp Muse­um Bahn­hof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen
02228 94250

info@arpmuseum.org  

www.arpmuseum.org

Öff­nungszeit­en: Dien­stag bis Son­ntag und an Feierta­gen 11–18 Uhr

In Koop­er­a­tion mit dem Arp Muse­um Bahn­hof Roland­seck lobt das Kün­stler­haus Edenkoben jährlich für 3 Monate (August-Okto­ber) ein Stipendi­um für Schriftsteller*innen aus, die sich in ihrer Arbeit mit dem Werk Hans Arps beschäfti­gen. Es umfasst freies Wohnen in ein­er muse­um­seige­nen Woh­nung in Roland­seck sowie eine monatliche Zuwen­dung. Die während des Aufen­thalts in Roland­seck ent­stande­nen Texte kön­nen in ein­er Antholo­gie veröf­fentlicht werden.

www.kuenstlerhaus-edenkoben.de
www.facebook.com/kuenstlerhausedenkoben

 

5 Aug

Deutschlandfunk Lyrisches Tageskommentar 2021

Deutsch­land­funk
Lyrisches Tagesko­men­tar von Safiye Can, Pub­lika­tion am 5.8.2021

16 Jul

Open-Air Lesung Aachen 2021

16. Juli 2021, 18.00 Uhr
Lesung auf dem Lous­berg in Aachen
 
Wir freuen uns darauf, Sie im Som­mer ken­nen­zuler­nen! 

Safiye Can & Klára Hůrková: Lyrische Begegnungen

Safiye Can, Bild: © Jaques Fleury-Sintès
 
Klára Hurková, Bild: © Michael Eimler

Fre­itag, 16. Juli 2021, 18 UhrOpen-Air Ver­anstal­tung im Rah­men der Leselust auf dem Lousberg

Zwei bekan­nte Lyrik­erin­nen lesen Texte aus ihren Gedicht­bän­den sowie unveröf­fentlicht­en Manuskripten und treten mit ihren Werken in einen lit­er­arischen Dialog:

Die mehrfach preis­gekrönte Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie Safiye Can liest u.a. Liebesgedichte aus ihrem Best­seller Rose und Nachti­gall, der 2020 in zweit­er Aus­gabe erschienen ist.

Die deutsch-tschechis­che Lyrik­erin und Über­set­zerin Klára Hůrková ist langjähriges Mit­glied im Lit­er­atur­büro EMR und Mit­glied im tschechis­chen P.E.N.-Zentrum. Zulet­zt erschien ihr Gedicht­band Licht in der Man­teltasche (chiliv­er­lag, 2020).

Nach der Lesung bieten bei­de Schrift­stel­lerin­nen ein Gespräch mit dem Pub­likum und eine Sig­nier­stunde an.

Der Ein­tritt ist kostenfrei!

Wichtiger Hinweis zur Voranmeldung:

Zu Beginn der näch­sten Woche eröffnet das Aach­en­er Kul­tur­som­mer­pro­gramm „Stadt­glühen“ ein zen­trales dig­i­tales Tick­et­sys­tem, indem sämtliche kosten­freien Ver­anstal­tun­gen der „Leselust auf dem Lous­berg“ erfasst werden.

Wir bit­ten daher alle Inter­essierten ganz her­zlich sich ab Beginn der näch­sten Woche auf diesem Weg für die kosten­freien Ver­anstal­tun­gen der Leselust anzumelden und ab sofort bitte nicht mehr per E‑Mail. Vie­len Dank!

Die Links wer­den wir natür­lich in die Ver­anstal­tungsankündi­gun­gen unser­er Web­seite einpfle­gen und auch an dieser Stelle darauf hinweisen.

Die bis zu diesem Zeit­punkt per E‑Mail bestätigten Voran­mel­dun­gen bleiben selb­stver­ständlich erhal­ten und müssen nicht erneuert werden!

☛ Face­book-Ankündi­gung

Veranstaltungsort

Säu­len­gelände auf dem Aach­en­er Lousberg
Belved­e­re­allee 1
52070 Aachen

8 Jul

A U S F A L L: Künstlergespräch + Schreibworkshop Saarbrücken 2021

ACHTUNG: FÄLLT PANDEMIEBEDINGT AUS!

8.07., 12.07. oder 13.07.2021
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit Jugendlichen am Nachmittag 
Ort: vhs Saar­brück­en oder an ein­er saar­brück­en­er Schule
Am späten Nach­mit­tag in den Räum­lichkeit­en der vhs: Kün­st­lerge­spräch als öffentliche Veranstaltung
Mod­eriert von Peter Kleiß

Ort: Saar­brück­en

Dr. Elis­a­beth Schmitt
Region­alver­band Saarbrücken
Volk­shochschule

Päd­a­gogis­che Mitarbeiterin
Altes Rathaus
Schloss­platz 1–2
66119 Saar­brück­en
3 Jul

3sat Drehaufnahmen Dresden 2021

Fr. 2.7.2021 im Erich-Käst­ner-Haus für Literatur
und
Sa. 3.7.2021, Stadt­bib­lio­thek und Dres­den City
Autoren­por­trait / Drehauf­nah­men für 3sat.
Ganztägig

2 Jul

Lange Nacht d. Autoren Dresden 2021

Fre­itag, 02.07.2021, 18:00 — 20:30
Die lange Nacht der Autoren

zum Thema »60 Jahre Mauerbau« Ort: Erich Kästner Haus für Literatur, Dresden.
Reihe: “Deutsch-Deutsche Dinge”. Acht AutorInnen lesen 8 bis 13 Minuten! 

 

Gefördert durch den Säch­sis­chen Lan­des­beauf­tragten zur Aufar­beitung der SED-Diktatur

1 Jul

AUSFALL: PEN Jahrestagung Hamburg 2021

PEN Jahresta­gung 2021 
Anfang Juli (Ter­min wurde vom April verschoben)
(Die Jahresta­gung 2020 fiel Coro­n­abe­d­ingt aus!)
Näheres wird zu gegeben­er Zeit bekan­nt gegeben.

Die inter­na­tionale PEN-Tagung und 100-Jahres­feier wird im Sep­tem­ber 2021 im Mut­ter­land des PEN, in Oxford stattfinden.

23 Jun

A U S F A L L: Stadtlesen Offenbach 2021

23.6.2021, 13–14:30
Lit­er­aturver­anstal­tung: Stadtle­sen mit der Autorin Safiye Can
Offen­bach City
(Gegenüber Deutsche Post City / Komm-Center)
Org. Frauen­büro Offenbach

Achtung: Fällt pan­demiebe­d­ingt aus!

18 Jun

Autor*innenkongress boxenstopp Göttigen 2021

Autor*innenkongress »box­en­stopp« + Kur­zle­se­fes­ti­val vom 18.–20.6.2021

3 Tage, 24 Autor*innen, 8 Stun­den Lesun­gen, 14 Pan­els, 2 Ver­anstal­tung­sorte, Höch­st­tem­per­atur: 36 Grad. Vom 18.–20. Juni 2021 fand der »box­en­stopp«, ein lit­er­arisch­er Kongress, in Göt­tin­gen und Niko­laus­berg statt. Anlass und Struk­tur war der Dreis­chritt Innehal­ten – Inven­tur machen – Weit­er­rasen: Um den Zus­tand der Gegen­wart­slit­er­a­turen sollte es gehen, um zukün­ftige Texte, aktuelle Her­aus­forderun­gen, das Schreiben in der Krise – und die Frage, wie das lit­er­arische Schreiben auf die Umbruch­si­t­u­a­tion reagieren kann, soll und will, in der wir uns ger­ade zu befind­en scheinen. Als Stan­dortbes­tim­mung, Selb­st­be­fra­gung und als offenes Gespräch wollte der box­en­stopp Über­legun­gen zu den Tex­ten der 2020er Jahren anre­gen – drum luden wir diejeni­gen ein, die diese Texte produzieren:

Fat­ma Aydemir, Shi­da Baz­yar, Son­ja vom Brocke, Helene Bukows­ki, Car­olin Cal­lies, Safiye Can, Raphaela Edel­bauer, Roman Ehrlich, Mar­ius Gold­horn, Joshua Groß, Juan S. Guse, Anja Kamp­mann, Chris­tine Koschmieder, Jonas Lüsch­er, Tris­tan Mar­quardt, Ronya Oth­mann, Hen­drik Otrem­ba, Annette Pehnt, Kathrin Rög­gla, Mithu Sanyal (die lei­der kurzfristig absagen musste), Mar­lene Streeruwitz, Nils Trede, Chris­t­ian Uetz und Anja Utler.

Nach einem öffentlichen Kur­zle­sungs­fes­ti­val im Dots am Fre­itag zogen sich die Kongressteilnehmer*innen am Sam­stag & Son­ntag zurück, um in geschütztem Rah­men ohne Pub­likum einan­der zuzuhören, zu disku­tieren, sich untere­inan­der auszu­tauschen. Sam­stagabend fand in Koop­er­a­tion mit der AG Kul­turkirche Niko­laus­berg eine öffentliche Abend­ver­anstal­tung mit Musik und Tex­ten statt – umson­st und draußen.

Anlass zur Organ­i­sa­tion ist die Frage nach ein­er Stan­dortbes­tim­mung. Wie sieht sich die Lit­er­atur den näch­sten Jahren – und dem let­zten – gegenüber? Was wird ger­ade pro­duziert, welche Stoffe inter­essieren, mit welchen Prob­le­men wird gehadert? Ziel des Kon­gress­es soll es sein, Über­legun­gen anzure­gen und einen Aus­tausch zu ermöglichen. 
Neben dem Kongress, der das Herzstück des »box­en­stopp«-Pro­jek­ts ist und am let­zten Juni­woch­enende einen geschützten Raum darstellt, in dem die Autor*innen ins Gespräch kom­men kön­nen, wird am Tag zuvor ein hybrides Kur­zle­sungs­fes­ti­val – hof­fentlich vor Pub­likum – stat­tfind­en, bei dem die Autor*innen ein­ge­laden sind, auf dem Podi­um Ihren Text vorzustellen. Bere­its Ende März wird der Pod­cast »box­en­stopp« anlaufen, der auf den Kongress und das Fes­ti­val ein­stim­men soll, und in dem eine Auswahl der gelade­nen Autor*innen zu Wort kommt. 
 

Fre­itag, den 18. Juni, find­et von 14–22 Uhr im Dots, im Innen­hof des Börn­ervier­tels, an der frischen Luft das Kur­zle­sungs­fes­ti­val statt.
Sam­stag: Der Kongress ist in der Kul­turkirche Niko­laus­berg: hier ste­ht der Kirchen­raum und Gemein­de­haus mit zwei Räu­men und Garten zur Ver­fü­gung; am Sam­stag von 10–17 Uhr.
Ab 20 Uhr fol­gt als öffentliche Abend­ver­anstal­tung eine Lesung mit Can, Rögler, Mar­quardt und Bazyar.
Son­ntag pla­nen wir als Abschluss des Woch­enen­des mit Pro­gramm von 11–14 Uhr.

Hygien­ekonzept: tägliche Tes­tung durch medi­zinis­ches Fach­per­son­al. An allen Ver­anstal­tung­sorten kann und wird der emp­foh­lene Min­destab­stand gewährleis­tet, und während alle geschlosse­nen Räume regelmäßig gelüftet wer­den, wird dort auch eine dauer­hafte Maskenpflicht gel­ten. Selb­stver­ständlich wer­den wir alle Räum­lichkeit­en immer wieder desin­fizieren und stets Hand­desin­fek­tion­s­mit­tel bereitstellen.

Foto : Car­lot­ta Sophia
Org: Mara Becker, Anja Johannsen
Literarisches Zentrum Göttingen
Projekt »Boxenstopp«
https://www.literarisches-zentrum-goettingen.de/
16 Mai

Gastdozentur Bauhaus Universität Weimar 2021

Gast­dozen­tur Bauhaus-Uni­ver­sität Weimar 2021
26.5.2021
und
16.6.2021
jew­eils 9:15 — 12:30Uhr mit der Autorin Safiye Can
Sem­i­nar: Das Wort beim Wort nehmen. Sem­i­nar zur k
onkreten und visuellen Poesie
Ein­blick für Studierende u.a. kün­st­lerisch-gestal­ter­isch­er Fäch­er der Bauhaus-Uni­ver­sität Weimar in die visuelle und konkrete Poe­sie, in aller Bildzen­tri­ertheit des Studi­ums Lyrik näher ken­nen zu ler­nen und neue Möglichkeit­en des Aus­drucks selb­st zu erproben. 

Auf­gabe: Erstelle eine Arbeit/ein Werk im Bere­ich der Konkreten Poe­sie. Vor­gabe: Din-A‑4 Seite
Abgabefrist/Deadline der Arbeit­en: Fr, 11.6.2021 via E‑Mail

Das Sem­i­nar ist ein Bere­ich der Vor­lesungsrei­he: Schrift und Schriftlichkeit
Prof. Dr. Alexan­der Schwinghammer 

Vertre­tung­spro­fes­sor 
Geschichte und The­o­rie der Visuellen Kommunikation 
Bauhaus Uni­ver­sität Weimar 
Fakultät Kun­st & Gestaltung
Geschwis­ter-Scholl-Str. 7 
99423 Weimar   

10 Mai

Buch- / Schreibwerkstatt Frankfurt 2021

10–14 Mai 2021
5‑tägige inten­siv-Schreib­w­erk­statt Dichter-Club / Buchwerkstatt

Paul-Hin­demith-Schule (PHS)
Inte­gri­erte Gesamt- und Ganztagsschule
Frank­furt am Main

Jahrgänge 9 und 10 (Alters­gruppe 14–16 Jahre). 
Teil­nehmerzahl begren­zt: 10 — 12 Jugendliche 
(4 — 6 Jugendliche für die Grafik­w­erk­statt, die par­al­lel läuft)

Infos zur Schule:
Sie ent­stand im Schul­jahr 1985/86 durch die Zusam­men­le­gung von je ein­er im Stadt­teil ange­siedel­ten Hauptschule (der Reb­stöck­er­schule), ein­er Realschule (der Huf­nagelschule), sowie der ein­er Grund­schule (der Gün­der­rode­schule) zuge­höri­gen Förderstufe.
Aktuell besuchen ca. 870 Schü­lerin­nen und Schüler die Paul-Hin­demith-Schule. Sie verteilen sich auf 37 Klassen­ver­bände. 48 der Schü­lerin­nen und Schüler wer­den in drei Inten­siv-Klassen zur Inte­gra­tion von Seit­ene­in­steigerin­nen und Seit­ene­in­steigern (in den meis­ten Fällen Kinder mit Fluchthin­ter­grund) mit dem Schw­er­punkt ‘Deutsch als Zweit­sprache‘ unterrichtet.
Die Zusam­menset­zung der Schüler­schaft ist mul­ti­kul­turell. Nicht weniger als 61 Nation­al­itäten sind z.Z. an der PHS vertreten, der Anteil aus­ländis­ch­er Schü­lerin­nen und Schüler beträgt nach Passzuge­hörigkeit 48%. Jedoch sind unter den Schü­lerin­nen und Schülern mit deutschem Pass viele Aussiedlerkinder und solche, die die deutsche Staat­sange­hörigkeit erwor­ben haben. Nach dem Sozialat­las der Stadt Frank­furt stellt sich die Sit­u­a­tion konkret wie fol­gt dar:
Über 40% der Schü­lerin­nen und Schüler sind Inhab­er des Frank­furt-Pass­es und damit als sozialbedürftig einzustufen. 84% haben einen Migrationshintergrund.
An der Schule arbeit­en und unter­richt­en zur Zeit ca. 70 Lehrerin­nen und Lehrer, 2sind zuständig für den herkun­ftssprach­lichen Unter­richt in Ara­bisch und Türkisch. Hinzu kom­men einige Förder­lehrerin­nen sowie 2 Lehrerin­nen und Lehrer im Vorbereitungsdienst.

Ansprech­parner­In­nen: Alexan­der Klett, Sozialped­a­goge und Ver­legerin Son­ja Hin­ter­meier, Scoven­ta Verlag.
Ver­anstal­ter: “Sozialar­beit in der Schule (Inter­na­tionales Familienzentrum)”
Gefördert wird das Pro­jekt vom: Fördervere­in der Paul-Hin­demith-Schule und Stadtschu­lamt der Stadt Frankfurt.

30 Apr

Literaturprojekt Heimat Bochum 2021

Lit­er­atur- und Fotografie-Pro­jekt Exper­i­ment HEIMAT
Dauer 2020 — 2022

30.4.2021 — 5.5.2021
Rechercheaufen­thalt in Bochum (Lokaler Pro­jek­t­part­ner: Bochum Mar­ket­ing GmbH)
ortsspez­i­fisch-theamtis­ch­er Schw­er­punkt: “Bermuda3eck” hat sich pan­demiebe­d­ingt geändert!

weit­ere Infos folgen…
Organ­i­sa­tion: Wer­st­fälis­ches Lit­er­atur­büro Unna
Hein­er Remmert
Nico­laistr. 3
59423 Unna

  

22 Apr

Lesung mpT London/England 2021

Online launch for MPT ‘Clean Hands: Focus on the Pandemic in Europe’

Date: Thurs­day 22 April 2021 7pm GMT
Loca­tion: Zoom / online, with cap­tions pro­vid­ed by rev.ai
Price: free, with option­al dona­tions when book­ing via EventBrite

 Hier gehts zum Nach­hören der Lesung auf YouTube / Here is the reading!

header photo

 

 

Join us at 7pm (BST) on Thurs­day 22 April 2021 for the online launch of MPT ‘Clean Hands: Focus on the Pan­dem­ic in Europe’. We’ll be host­ing this launch in Zoom, and live cap­tion­ing will be pro­vid­ed by rev.ai.

MPT Edi­tor Clare Pol­lard will be joined remote­ly by Simone Atan­gana BekonoSafiye Can, David Con­stan­tine, Mar­tin Kratz and David Colmer. Tune in for read­ings from the lat­est issue of MPT and a dis­cus­sion on poet­ry and the pandemic.

We’ll also be answer­ing your ques­tions on the night – so please email ques­tions in advance to webeditor@mptmagazine.com with ‘Clean Hands Pan­dem­ic Focus online launch’ in the sub­ject line. We’ll also try to accom­mo­date fur­ther ques­tions at the end of the event.

Tick­ets are free, but reg­is­tra­tion is nec­es­sary via EventBrite.

participant headshots
From left to right: Simone Ata­gana Bekono, Safiye Can (pho­to: Wolf­gang Schmidt), David Constantine

About the participants

Simone Atan­gana Bekono’s book hoe de eerste vonken zicht­baar waren, a col­lec­tion of poems and let­ters, won the Poëziede­bu­ut­pri­js Aan Zee prize for the best Dutch-lan­guage poet­ry debut, and she has won the pres­ti­gious Char­lotte Köh­ler Stipendi­um for new Dutch writ­ers. Her first nov­el is Con­frontaties (Lebows­ki, 2020). how the first sparks became vis­i­ble, trans­lat­ed by David Colmer, is out now with The Emma Press.

Safiye Can is a prizewin­ning poet, author, and lit­er­ary trans­la­tor from Offen­bach, Ger­many. She has pub­lished three best­selling col­lec­tions of poet­ry and trans­lates from Turk­ish into Ger­man. www.safiyecan.de

David Con­stan­tine, poet, trans­la­tor and nov­el­ist, has been award­ed the Queen’s Gold Medal for Poet­ry 2020.

Mar­tin Kratz’s most recent trans­la­tions from the Ger­man have appeared in The Heart of a Stranger: An Anthol­o­gy of Exile Lit­er­a­ture (Pushkin Press, 2019). He is the project man­ag­er at Man­ches­ter Poet­ry Library.

David Colmer trans­lates Dutch lit­er­a­ture. He has won a num­ber of trans­la­tion prizes, includ­ing the PEN Trans­la­tion Prize for his body of work and the David Reid Poet­ry Trans­la­tion Prize ( four times ).

About MPT ‘Clean Hands: Focus on the Pandemic in Europe’

MPT’s spring issue ‘Clean Hands’ focus­es on the Covid-19 pan­dem­ic in Europe, fea­tur­ing the Stanza/MPT Win­dowswap Project; a con­ver­sa­tion between Simone Atan­gana Bekono and Jay Bernard about the lan­guage of lock­down; and new poems and trans­la­tions from across the con­ti­nent includ­ing Jan Wag­n­er, Stel­la N’Djoku, David Harsent, Safiye Can, David Con­stan­tine, Agnes Agboton, and many more. Also: an intro­duc­tion to Uyghur poet­ry curat­ed by Munawwar Abdul­la, Naush Sabah’s ver­sion of ‘Qasi­da Bur­da’, and cli­mate change poems by Mar­i­on Poschmann, trans­lat­ed by Jen Calle­ja. All this and more in the ground­break­ing mag­a­zine ded­i­cat­ed to poet­ry in trans­la­tion: for the best in world poet­ry read MPT.

Subscribe to MPT
10 Apr

Experiment HEIMAT Unna 2021

Auf­takt: Sa. 10.4.2021, Unna
Lit­er­atur- und Foto­pro­jekt: Exper­i­ment Heimat

Acht Wort- und Foto-Kün­st­lerIn­nen wer­den an acht HEIMAT-Orte in West­falen eingeteilt (Safiye Can ist in Bochum; Heima­tort: Bermudadreieck).
Recherchep­hase mit der Auf­tak­tver­anstal­tung: Sam­stag, 10. April 2021 in Unna. 
Die Aufen­thalte der Künstler*innen an Ihren HEIMAT-Orten schließt sich an. Vom 30.4.–5.5.2021 find­et die sech­stägige Recher­ché der AutorIn­nen am jew­eili­gen HEIMAT-Ort statt.

Ansprech­part­ner: u.a. Corin­na Glück
West­fälis­ches Lit­er­atur­büro in Unna e.V.

Nico­lais­traße 3 / 59423 Unna

9 Apr

hr-Fernsehen Hessenschau 2021

 
 
 
 
 
Sende­ter­min: 9. April 2021, ab 19.30h
#poe­sieal­bum, Vorstel­lung der Autorin Safiye Can 
hr-fernse­hen, hessenschau

Nachzuse­hen hier.

31 Mrz

Publikation mpT The Best of World Poetry 2021

Pub­lika­tion in der englis­chen Literaturzeitschrift:
mpT — The Best of World Poetry
Über­set­zer der Gedichte: Mar­tin Kratz

Safiye Can, ‘Love In Lockdown’
Trans­lat­ed by Mar­tin Kratz

Inside the Issue:

mpt cover for web
 

 

Clean Hands, 2021 Number 1

MPT’s spring issue ‘Clean Hands’ focus­es on the Covid-19 pan­dem­ic in Europe, fea­tur­ing the Stanza/MPT Win­dowswap Project; a con­ver­sa­tion between Simone Atan­gana Bekono and Jay Bernard about the lan­guage of lock­down; and new poems and trans­la­tions from across the con­ti­nent includ­ing Jan Wag­n­er, Stel­la N’Djoku, David Harsent, Safiye Can, David Con­stan­tine, Agnès Agboton, and many more. Also: an intro­duc­tion to Uyghur poet­ry curat­ed by Munawwar Abdul­la, Naush Sabah’s ver­sion of ‘Qasi­da Bur­da’, and cli­mate change poems by Mar­i­on Poschmann, trans­lat­ed by Jen Calle­ja. All this and more in the ground­break­ing mag­a­zine ded­i­cat­ed to poet­ry in trans­la­tion: for the best in world poet­ry read MPT.

 

MPT Reviews
PO Box 70096
London
SE15 9GR

Editorial

  • It is hard to know what to write. I have already writ­ten a lock­down edi­to­r­i­al. When the Euro­pean Cul­tur­al Foun­da­tion gen­er­ous­ly agreed to fund this focus on the Euro­pean pan­dem­ic, we imag­ined it might be a chance to reopen bor­ders that had been closed; to process a trau­ma we were emerg­ing from and imag­ine a hope­ful future. Instead, I write this whilst home-school­ing again in a sec­ond lock­down hard­er, in many ways, than the first – from a UK that has com­plet­ed its self-destruc­tive Brex­it, and where a mutat­ed strain has emerged, with half of our COVID-19 death-toll in just the last two months. In 2021, it seems, there are unlike­ly to be trav­el cor­ri­dors; no one talks of live read­ings or fes­ti­vals any­more. The sim­ple nov­el­ty of first lock­down, along with that sense of hope­ful­ness – the clean­er air, com­mu­ni­ty food parcels, clap­ping for the NHS, rain­bows in win­dows – has dis­si­pat­ed after a year of cor­rupt con­tracts and divert­ed blame. …Read full editorial
19 Mrz

A U S F A L L: Lesung Münster 2021

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Rassismus_durchgestrichen.png

Lese­fest zum Tag gegen Ras­sis­mus
Fre­itag, den 19.3.2021 (bzw. Sam­stag, den 20.3.2021)

u.a. mit der Autorin Safiye Can

Genauer Tag, Ort und Uhrzeit ist in Pla­nung und wird bekan­nt gegeben!
Org. Jörg Siegert

15 Mrz

Lautschriften Ehringshausen 2021

http://www.safiyecan.de/wp-content/uploads/HMWK-hessisches-ministerium-f%C3%BCr-wissenschaft-und-kunst_lautschriften-vom-film-zum-buch_hessisches-literaturforum-ffm-2.jpg
 

April — Juni 2021
Dop­pel­ter­min Mo. 26.4.2021, 11–14Uhr
Dop­pel­tetr­min, 19.5., ab 11Uhr
1.6., ab 14Uhr

Safiye Can ist Kurslei­t­erin des Pro­jek­ts „Lautschriften. Vom Film zum Buch“, (finanziert vom Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st) ist dies ein Pro­jekt zur Schreibförderung im Ländlichen Raum: an 4 hes­sis­chen Schulen wer­den Schreibkurse organ­isiert, die von jew­eils einem Autor/ ein­er Autorin geleit­et wer­den. Zu Beginn wurde als Ein­stiegshil­fe ein Kurz­film gezeigt, allerd­ings ohne Ton, und die Schü­lerIn­nen entwick­el­ten, angestoßen davon, eigene lit­er­arische Texte. 
Schulis­che Organ­i­sa­tion: Karin Nellinger und Nadine Neubauer

Das Pro­jekt Lautschriften mit 5 Sitzun­gen zu je 2 Schul­stun­den wird org. vom Lit­er­atur­fo­rum Frank­furt am Main. (Bei Schulen, die zum zweit­en und weit­ere male teil­nehmen, sind 6 Sitzun­gen vorge­se­hen). Safiye Cans Schreib­w­erk­statt Dichter-Club find­et an der Johannes-Guten­berg-Schule in Ehring­shausen im Lahn-Dill-Kreis statt.
Die Schule ist im ersten Durch­gang und nimmt an der Veröf­fentlichung im Fis­ch­er-Ver­lag teil. Die Schü­lerin­nen schreiben inspiri­ert von einem Kurz­film. Der Besuch beim S. Fis­ch­er-Ver­lag, der für die ersten Durchgänge geplant ist, ist pan­demiebe­d­ingt nicht sich­er. Not­falls gibt es ein dig­i­tales Gespräch oder eine virtuelle Führung.

Mehr auf der Web­site der Schule!

10 Mrz

Ruhr-Universität Bochum 2021

10.3.2021, 15:00–16:30 
Ruhr-Uni­ver­sität Bochum

Gast im Block­sem­i­nar Exper­i­ment Heimat WS 20/21
via Zoom

Lehrstuhl für All­ge­meine und Ver­gle­ichende Literaturwissenschaft
Uni­ver­sitätsstr. 150
44780 Bochum
Kursleiter/in: Stephanie Anna Chris­tine Heimgartner

8 Mrz

International Women’s day — a poetic tribute 2021

8.3.2021, 14h

International Women’s day — a poetic tribute

https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/p960x960/155777699_193430052562963_6622810272468557353_o.jpg?_nc_cat=103&ccb=1-3&_nc_sid=340051&_nc_eui2=AeEMu_gASN3uJgOaHRYWs9O42t69_w-BBoTa3r3_D4EGhFTY_JkVs5Kwm_bbw9Df8Xo&_nc_ohc=iB_jUFSATOsAX_7p29S&_nc_ht=scontent-dus1-1.xx&tp=6&oh=6bdc961546d8a2dd28da3075dc9d5343&oe=6069BBD0
Join us on Mon­day on our trib­ute to the Inter­na­tion­al Women’s Day
with 17 poet­esses from ALL AROUND the WORLD!
It’s going to be mind blow­ing! We have it all!
Live: https://www.facebook.com/events/148472757035652/
 

17 Dich­terin­nen lesen am Mon­tag, dem Wel­trauen­tag, bei der dig­i­tal­en Lesung:

Alic­ja Maria Kuber­s­ka Polen
Amphitrite Con­stand USA
Androula Shati Zypern
Safiye Can Deutschland…
Eden S Trinidad Philip­ines Prinzessin
Fran­coise Roy Mexico
Gel­da Cas­tro Süd Ameri­ka (Rich­terin für Frauenrecht)
Johan­na Deva­dayavu Schweiz und Indien
Lina Vatantzi Griechenland
Lucil­la Tra­paz­zo Italien-Schweiz
Luz Maria Lopez Cos­ta Rica
Meher Peston­ji Indien
Mil­i­ca Denkovic Serbien
Mis­na Chanou Indi­en (Ver­legerin)
Pankhuri Sin­ha Indi­en (Jour­nal­istin)
Rania Ange­lak­ou­di Griechen­land-Schwe­den (Botschaf­terin für das Schwedis­che Friedenskommittee
Rebec­ca Lowe Wales

Die Lesung find­et auf Englisch statt und jede Teil­nehmerin liest etwa 3 Minuten
Jede Dich­terin wird vorgestellt von: Xan­thi Hon­drou-Hill, Pub­lic Rela­tions Man­ag­er, Apeironart GmbH

8 Mrz

HR Schreibwerkstatt Kassel/FFM 2021

PROJEKTABLAUF / Coro­na-Edi­tion / März 2021 – Juni 2021
„Junges Lit­er­atur­land Hes­sen“ – Schüler*innen begeg­nen Autor*innen
Ein Pro­jekt von hr2-kul­tur und der Sparkassen-Kul­turs­tiftung Hes­sen-Thürin­gen im „Lit­er­atur­land Hessen“

Ein Teil der Ergeb­nisse sind hier hörbar

Mehrtägige Schreib­w­erk­statt Dichter-Club:
Erster Tag: Mon­tag, 8.3.2021, 10–13:05Uhr

Mo. 15.3.2021 10–12 (+ verlängert)
Mo. 22.3.2021 9:50–12 (+ ver­längert, bis 13:20)
Fr. 26.3.2021 8–9:20

Schüler­stimme zum Projekt:

Das Pro­jekt „Junges Lit­er­atur­land Hes­sen“ will Schü­lerin­nen und Schüler der für das Lit­er­atur begeis­tern. Ein Schul­hal­b­jahr lang arbeit­en die Schü­lerin­nen und Schüler in Work­shops mit zeit­genös­sis­chen Autorin­nen und Autoren zusam­men. Zum Ort der Inspi­ra­tion wer­den Museen, Gedenkstät­ten, Archive und Bib­lio­theken und andere lit­er­arische Ler­norte. Ihre Texte und Gedichte ver­to­nen die Schüler anschließend gemein­sam mit erfahre­nen Radio­jour­nal­istin­nen und veröf­fentlichen diese auf der Web­seite www.hr2.de/jungesliteraturland.

Aus aktuellen grün­den der Coro­na Pan­demie bieten wir diese Staffel in online-work­shops an und mod­i­fizieren den Pro­jek­tablauf nach Bedarf und Absprachen.
Teil­nehmende Autor*innen, Museen und Schulklassen

__________________________________________________

Safiye Can The­ma Ras­sis­mus / Bil­dungsstätte Anne Frank Albrecht-Schweitzer-Schule , Kas­sel Klasse 10 Jens Hagedorn

Safiye Can und die 10. Klasse des Albert Schweitzer Gym­na­si­um Kas­sel in der Ausstel­lung (Online) “Hin­guck­er ? Kolo­nial­is­mus und Ras­sis­mus ausstellen”, Bil­dungsstätte Anne Frank https://www.youtube.com/watch?v=c6CorQSuW3Y
2 Mrz

Schreibwerkstatt Oberrieden (CH) 2021

2.–3.3.2021, 10–15Uhr
Die Schreib­w­erk­statt Dichter-Club ist erneut in der Schweiz!
BWS — Beruf­swahlschule Bezirk Horgen
See­halde
Seestraße 64
CH — 8942 Oberrieden

Die Schüler sind zwis­chen 16 und 19 Jahren alt. 15 Schüler_innen aus ein­er Inte­gra­tionsklasse und drei weit­eren Klassen.
Die Gedichte wer­den im Anschluß, mit den Fotografien der Schü­lerIn­nen aus dem Fotografie-Work­shop mit Thomas Keller, in ein­er Antholo­gie erscheinen. Die Gedichte und Fotos wer­den in den zwei Work­shops aufeinan­der abstim­mend entstehen.

Organ­i­sa­tion: J. Brander

22 Feb

Ehrenmitglied Tscherkessischer Verein Nürnberg 2021

17.2.2021

Der Nord­kauka­sis­che Tscherkessis­che Kul­turvere­in Nürn­berg teilt mit, dass Frau Safiye Can (Huaj), Autorin, Lyrik­erin und Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, aus Offen­bach am Main / Deutsch­land seit dem 03. Feb­ru­ar 2021 Ehren­mit­glied in unserem Vere­in ist. Wir bedanken uns sehr her­zlich dafür, dass Safiye Can unseren Vere­in bei der Erfül­lung und Wahrnehmung sein­er sozialen, human­itären und wis­senschaftlichen Rolle sowie auch sein­er Mis­sion in der Gesellschaft unter­stützen wird.”

20 Feb

AUSFALL: Immigrationsbuchmesse FFM 2021

Lesung zur Eröff­nung der Frank­furter Immi­gra­tions­buchmesse 2021
von der Autorin Safiye Can
20./21. Feb­ru­ar 2021, 10Uhr
Ort: His­torisches Muse­um Frankfurt

Die Buchmesse ist nun auf­grund der Coro­na-Pan­demie zum 2. mal ver­schoben. Sie sollte urspr. 2020 statfinden.

31 Jan

Zoom Avicenna Studienwerk Berlin 2021

Son­ntag, 31.01.21,13 Uhr
Online-Ver­anstal­tung via Zoom
Gespräch mit der Autorin Safiye Can

(Dauer ca. 2 Stunden)

Geschlossene Gesellschaft:

Teil­nehmende sind die Stipendiaten*innen des Avi­cen­na Stu­di­en­werkes. Es richtet sich vor allem an Studierende und Pro­movierende aus Berlin, ist aber für alle inter­essierten Stipendiat*innen zugänglich. Zu rech­nen sind mit unge­fähr 60 +/- 10 Teilnehmer:
Es geht um Werde­gang, lit­er­arische Arbeit, visuelle Poe­sie, Inspi­ra­tionsquellen und vieles mehr. Selb­stver­ständlich wer­den Gedichte vor­ge­tra­gen und Fra­gen sind willkommen!
 
Organ­i­sa­tion: Pelin Elmas
PS: Die Umfrage, die vor der der online-Ver­anstal­tung stat­tfand, wurde am Ende der Ver­anstal­tung wieder­holt und hat sich schla­gar­tig geändert : )
Danke an alle über 50 Teil­nehmende an diesem Tag!
 
29 Jan

Wort des Monats Romanfabrik FFM 2021

29.1.2021
Kul­tur­brief der Roman­fab­rik / Wort des Monats Feb­ru­ar 2021/Safiye Can, Nana-Tee

12 Jan

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Groß-Gerau 2021

Di-Fr, 12–15.1.2021
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
Mar­tin-Buber-Schule Groß-Gerau

3 x 10er Klassen mit je ein­er Schreibwerkstatt

Am Fre­itag ist die Büh­nen­vor­bere­itung und der Lit­er­arische Abend.
Achtung: Die Ver­anstal­tung kön­nte Pan­demiebe­d­ingt ausfallen.

12 Jan

Gespräch Literaturhaus Berlin 2021

12.1.2021, Lit­er­aturhaus Berlin, 19Uhr
Lesung und Gespräch:
Ausstrahlung 19Uhr (11:00 Uhr Aufzeichnung)
Der Teil­nehmer­link wird hier zeit­nah pub­liziert: www.literaturhaus-berlin.de/programm/frauen-lyrik

Li-Be digital Auftakt 2021 / Online Veranstaltung
»Frauen / Lyrik«, Reclam, 2020

Die Her­aus­ge­berin Anna Bers im Gespräch mit den Lyrik­erin­nen Safiye Can und Mar­ti­na Hefter. Es liest Nico Birn­baum. Mod­er­a­tion: Frieder von Ammon

Über 500 Gedichte von Autor*innen aus zehn Jahrhun­derten – diese Antholo­gie eröffnet einen neuen Blick auf Lyrik von und über Frauen. In Auswahl und Auf­bau einzi­gar­tig nimmt diese Samm­lung vier ver­schiedene Per­spek­tiv­en ein: Die erste Per­spek­tive bietet Gedichte, die bere­its Teil der unter­schiedlich­sten Kanon­bil­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit sind; die zweite nimmt lit­er­aturgeschichtlich beispiel­hafte Gedichte in den Blick. Eine dritte Gruppe ver­sam­melt Gedichte mit beson­der­er emanzi­pa­torisch­er Stärke; eine vierte wid­met sich Gedicht­en von Autor*innen aller Geschlechter, die die Sicht ein­er Frau einnehmen.

In dieser mul­ti­per­spek­tivis­chen Betra­ch­tung ergeben sich Über­schnei­dun­gen, aber auch span­nende Wider­sprüche und über­raschende Gemeinsamkeiten.

 
 
Koor­di­na­tion:
Jani­ka Gelinek
Leitung, Lit­er­aturhaus Berlin
Fasa­nen­str. 23, 10719 Berlin
https://www.literaturhaus-berlin.de/
 
9 Jan

Anthologie Literaturhaus Köln 2021

9.1.2021, Lit­er­aturhaus Köln

Antholo­giebeiträge in: Wer bin Ich und wer bist Du
Hrsg. Rober­to Di Bella

Pro­jekt: FremdWorte

7 Jan

VS Digitale Lesung + Gespräch 2021

7. Jan­u­ar 2021, 20:15
»Dig­i­tale Lesun­gen im Kreuzver­hör – wie verän­dert Zoom Lesun­gen?« mit Safiye Can, Denis Scheck und Kirsten Boie.

“Der Ver­band deutsch­er Schrift­stel­lerin­nen und Schrift­steller hat eine dig­i­tale Leserei­he ins Leben gerufen, die am 7.1.2021 unter anderem mit der Autorin Safiye Can, der Kinder­buchau­torin Kirsten Boie und Denis Scheck zum The­ma »Dig­i­tale Lesun­gen im Kreuzverhör — wie verändert Zoom Lesun­gen?« ges­tartet wird. In dieser Rei­he wer­den die Autoren lesen und im Anschluss wird zum The­ma diskutiert.
👆Die Teil­nahme ist kosten­los — zur Anmel­dung geht‘s hier:

 

23 Dez

Western Michigan University / USA 2020

23.12.2020
Pub­lika­tion in der amerikanis­chen Lit­er­aturzeitschrift: Trans­fer­ence
— A lit­er­ary jour­nal fea­tur­ing the art and process of translation

2020

Six Poems by Safiye Can

Mar­ilya V. Reese North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty, marilya.veteto.reese@nau.edu

Safiye Can (sur­name pro­nounced John) is an award win­ning poet of Cir­cass­ian ori­gins born in Offen­bach, Ger­many whose work is appre­ci­at­ed for its fierce mes­sage of gender‑, species‑, environment‑, and eth­nic-equal­i­ty and for her fer­vent pro­mo-tion of the above­men­tioned areas of jus­tice as well as the sheer neces­si­ty of poet­ry in our lives. Not only are her poems perfor-mative—her read­ings before an audi­ence are char­ac­ter­ized by her the­atri­cal deliverance—but her poems are also fre­quent­ly visu­al works rem­i­nis­cent of con­crete poet­ry. Thus, it is incum-bent upon the trans­la­tor to con­vey Can’s lit­er­al form by pay­ing close atten­tion to the inter­play of each poem’s con­tent and its visu­al representation—its actu­al shape. For instance, Can casts an ear­li­er poem, not among those pub­lished here in trans­la­tion, in the shape of punc­tu­a­tion sym­bol to under­score its thrust. “Inte­gra­tion” is writ­ten as a Ger­man, backward‑S, ques­tion mark (that resem­bles the sym­bol for a law in legalese) and is one of Can’s most famous poems. In it, Can ques­tions the val­ue of inte­gra­tion; there­fore shape can be inter­pret­ed as con­vey­ing var­i­ous lev­els of mean­ing: the S in its nor­mal, front­ward direc-tion, might be viewed as Can’s brand­ing the poem with her ini-tial. Its iter­a­tion as a ques­tion mark might also be viewed as under­scor­ing the main mes­sage of the poem, which is to ques-tion any unnu­anced con­done­ment of some major­i­ty-imposed man­date requir­ing that immi­grants lose their cul­tur­al iden­ti­ty by merg­ing with their new society.

Mir­ror­ing the shape of the Ger­man orig­i­nal poem is not often fea­si­ble in Eng­lish, how­ev­er; in “Eter­nal Tri­al” the lines are arranged in Ger­man to resem­ble a Ger­man lawyer’s head-wear. Since this head­wear is not worn in U.S. courts, the poet and trans­la­tor opt­ed to change the form slight­ly to one more like a teardrop, since “plain­tiff” con­tains the same root as the word “plain­tive.”

Anoth­er lev­el to be acknowl­edged and hon­ored is Can‘s ges­tur­al meta­lan­guage; idioms and turns of phrase too are, ide­al­ly, to be accord­ed equal weight. As a trans­la­tor, keep­ing a non-Ger­man-speak­ing audi­ence in mind is impor­tant when choos­ing idioms so that Can’s abil­i­ty to be equal­ly at home in dis­parate reg­is­ters is evi­dent in trans­la­tion, too. The first stan­za of Can’s poem “Alas” reveals a dense­ly eru­dite reg­is­ter marked by brevi­ty, while the fifth stan­za con­veys a more down to earth feel of idiom-dri­ven solil­o­quy. The trans­la­tor must strive to bring the same bal­ance that was present in the orig­i­nal, wheth-er intel­lec­tu­al or col­lo­qui­al. Because the full-length poem (titled “Hey­hat,” an archa­ic Arabo-Tur­kic word express­ing some­thing lam­en­ta­ble) was six pages long, the poet and trans­la­tor agreed on sub­mis­sion of only the two stan­zas print­ed here as both stand-in and enticement.Equally impor­tant is a translator’s task of main­tain­ing for the reader’s men­tal ear the sound of Can’s above-men­tioned vocal cadences and emphases in the event that the poem ever be read aloud in Eng­lish. In any case, a read­er of Trans­fer­encemight be jux­ta­pos­ing the sound of the orig­i­nal with the sound of the trans­lat­ed text. Length of sen­tence in all the above poems was borne in mind at all times and adhered to when­ev­er pos­si­ble. In addi-tion, a thrilling chal­lenge to any trans­la­tor is main­tain­ing devic-es such allit­er­a­tion and bring­ing in ety­mo­log­i­cal­ly-linked words in Eng­lish and Ger­man when­ev­er it does not seem con­trived to do so—an exam­ple for both these prin­ci­ples can be seen in the three words unser bei­der Band in “Alas,” ren­dered here as “a bond for both.” Allit­er­a­tion? Check! Ety­mol­o­gy with­out arti-fice? Check! Source text: Can, Safiye. Rose und Nachti­gall, Wall­stein Ver­lag, 2020, pp. 11, 19, 48, 49, 47, 46.

15 Dez

hr2 kultur Sendung Spätlese 2020

Wer auf der Bühne ste­ht, braucht den Applaus. Im Okto­ber waren rund um die Frank­furter Buchmesse einige Auftritte möglich. Die Poet­en Safiye Can und Dal­i­bor Marković waren dabei. Trotz Plex­i­glas-Schutzwän­den springt der Funke über bei Gedicht­en von „Rose und Nachti­gall“ und Spo­ken-Word-Lyrik mit „Mikro­fon­sh­in­ter­grund“.

Der Frank­furter Dal­i­bor Marković (*1975) ist Dichter, Beat­box­er und Spo­ken-Word-Lyrik­er. Er tritt inter­na­tion­al auf und gibt Work­shops unter anderem an Schulen. Seine Kun­st lebt vom Live-Auftritt. Am 18. Okto­ber kon­nte er bei ein­er Ver­anstal­tung des Hes­sis­chen Lit­er­atur­rats rund um Lit­er­atur aus Hes­sen wieder Pub­likum begeg­nen, neue und alte, auch unveröf­fentlichte Texte zu Gehör brin­gen und im Gespräch mit hr2-Mod­er­a­torin Anna Engel über aktuelle Pro­jek­te, über die laut­ma­lerische Schön­heit des Deutschen und seine „zweite Mut­ter­sprache“, das Beat­box­ing, sprechen. Zulet­zt erschien von Dal­i­bor Marković „Und sie schreiben auf Deutsch?“ – Buch und CD im Ver­lag Voland & Quist.

Die Offen­bacherin Safiye Can (*1977) schreibt Lyrik und Prosa und arbeit­et als lit­er­arische Über­set­zerin aus dem Türkischen. Sie leit­et Schreib­w­erk­stät­ten und ist Grün­derin des „Dichter-Club“. Sie wurde mehrfach aus­geze­ich­net, unter anderem mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis. Sie sprach sie mit hr2-Mod­er­a­torin Bian­ca Schwarz über die Zwis­chen­töne der Liebe und las aus „Rose und Nachti­gall“, ihrem viel beachteten Lyrikde­büt, das 2020 in ein­er neuen Aus­gabe im Wall­stein Ver­lag erschien. Die Gedichte umkreisen ein tausend Jahre altes Motiv der ara­bis­chen, per­sis­chen und türkischen Dich­tung und besin­gen mit neuen und über­raschen­den Meta­phern Liebe, Scheit­ern und Verlust.

Audiobeitrag

Audio

Eine Aufze­ich­nung vom 18. Okto­ber 2020 im Frank­furter Haus am Dom. Ein­ge­laden hat­ten der Hes­sis­che Lit­er­atur­rat e.V. im Rah­men des Book­fest City in Koop­er­a­tion mit dem Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st und dem Börsen­vere­in des Deutschen Buch­han­dels — Lan­desver­band Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Saarland.

14 Dez

A U S F A L L: Nachdenken mit Jaspers. Oldenburg 2020

Mo. 14.12.2020
Gespräch in Oldenburg
Zu Gast bei “Nach­denken mit Jaspers” mit Safiye Can
Mod­er­a­tor: Matthias Bormuth

Eine Ver­anstal­tung der Karl-Jaspers-Gesellschaft Old­en­burg

Achtung: Ter­min wird verschoben!

6 Dez

Lesung Göppingen 2020

Son­ntag, 6.12.2020 (2. Advent)
Lesung und Gespräch mit Safiye Can
Stadtkirche
Oetinger­straße 19
73033 Göppingen

Details wer­den bekan­nt gegeben.

5 Dez

Schreibworkshop Erwachsene Göppingen 2020

Sam­stag, 5.12.2020
Erste Dichter-Club-Schreib­w­erk­statt für Erwachsene!
Ulrich­straße 29, 73033 Göppingen

Max. Teil­nehmerzahl: 10
Anmel­dung erforder­lich bei: Club Bam­bule, Herr Zöll­ner, Göppingen

29 Nov

Schreibwerkstatt IServ (Lollar) 2020

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
zum ersten Mal Online über IServ (Schulserv­er)
mit Schü­lerIn­nen der Clemes-Brentano-Europaschule Lollar

Die erste Tag: Sam­stag, 29.11.2020, 13–16Uhr (bzw weit­er bis 17Uhr mit Franziska Tina)
Der zweite Tag: Fre­itag, 18.12.2020, 16–19Uhr
(Sam­stag, den 19.12.2020 Work­shop-Gespräch am Tele­fon mit Isabell)

23 Nov

Gespräch Titania Theater FFM 2020

Mon­tag, 23. Novem­ber 2020, 19 Uhr
Podi­ums­diskus­sion: „Coro­na und die Fol­gen für das Kul­turleben
Titania-Theater
Basalt­straße 23, Frankfurt-Bockenheim
(Dauer etwa 1 ½ bis 2 Stun­den. Ohne Publikum)

Hier kom­men Sie zum Link der Live-Über­tra­gung auf YouToube
dort kön­nen Sie auch Fra­gen stellen.

Teil­nehmende:
Dich­terin und Best­seller­autorin Safiye Can
Dr. Michael Hohmann, kün­st­lerisch­er Leit­er und GF der Roman­fab­rik Frank­furt, Moderation
Schaus­pielerin Bet­ti­na Kamin­s­ki vom „Freien Schauspiel-Ensemble“
Petra Klump als Betreiberin der Kleinkun­st­bühne „Kul­turkeller Höchst”
Ger­ahmt wird die Ver­anstal­tung durch ein kleines satirisch-lit­er­arisches Kul­tur­pro­gramm, welch­es vom „Freien Schaus­piel-Ensem­ble“ gestal­tet wird.

Was bedeuten Kun­st & Kul­tur für eine Gesellschaft? Wie lebenswichtig, wie „sys­tem­rel­e­vant“ sind sie? Wie geht es den Kun­st- und Kul­turschaf­fend­en im Moment? Was wün­schen sie sich? Wie geht es weit­er mit und nach Corona?
Wir wollen der Frage nachge­hen, was die Pan­demie mit der Gesellschaft macht und was mit den betrof­fe­nen Kun­st- und Kul­turschaf­fend­en, wenn das kul­turelle Leben nur noch sehr eingeschränkt stat­tfind­en kann und der Gesellschaft nicht mehr wirk­lich frei zugänglich ist.
Die The­matik soll also aber über die wichtige Frage der aktuell prekären Lage viel­er Kün­st­lerin­nen und Kün­stler hin­aus­ge­hen und die gesellschaftliche Dimen­sion und die denkbaren Per­spek­tiv­en für die Zukun­ft umfassen; die Ver­ant­wor­tung der poli­tis­chen Entschei­dungsträger ist eben­falls wichtig.

Die Ver­anstal­tung wird begleit­et von Auss­chnit­ten der neuen Insze­nierung des Freien Schaus­piel Ensem­bles: ATMEN von Dun­can Macmil­lan und abgeschlossen mit Lyrik der Dich­terin und Best­seller­autorin Safiye Can.

Auf­grund der aktuellen Coro­na-Beschränkun­gen sind im Tita­nia derzeit lei­der keine Gäste zuge­lassen. Die Ver­anstal­tung wird daher auss­chließlich online über­tra­gen. Außer­dem beste­ht die Möglichkeit, sich über Youtube live an der Diskus­sion zu beteili­gen. Eine Ein­wahl in den Livestream ist kurz vor Beginn der Ver­anstal­tung auf www.dielinke-im-roemer.de  möglich oder über den YouTube-Kanal „DIELINKEim­Roe­mer“ bzw. „Freies Schaus­piel Ensem­ble Frank­furt“. Mit­disku­tieren ist aus­drück­lich erwünscht!

Ver­anstal­ter: In Zusam­me­nar­beit mit dem TITA­NIA-The­ater (Freies Schaus­piel-Ensem­ble Frank­furt) führen die Rosa-Lux­em­burg-Stiftung Hes­sen in Koop­er­a­tion mit der Frak­tion DIE LINKE. im Römer eine Ver­anstal­tungsrei­he (mod­erierte Podi­ums­diskus­sio­nen; Präsenz und Livestream) über die Auswirkun­gen der Coro­na-Pan­demie auf die ver­schiede­nen gesellschaftlichen Bere­iche unter dem Ober­ti­tel „Alles anders mit dem Virus?“ in der Tita­nia, Frank­furt-Bock­en­heim, durch.

21 Nov

A U S F A L L: Lesung Langen 2020

Sa. 21. Novem­ber 2020 (Vor­sicht: Der Ter­min vom 21. Nov. 2020 wurde auf­grund der Pan­demie auf 2021 ver­legt! Genaues Datum wird verkün­det.)
Musikalis­che Lesung in Lan­gen

1. Teil: Jugendliche der Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club” (unter der Leitung von Safiye Can) lesen aus ihren Texten

2. Teil: Lesung der Best­seller­autorin Safiye Can

Ver­anstal­tung­sort wird noch bekan­nt gegeben.
Org.: Deutsch-Türkisch­er Fre­und­schaftsvere­in Lan­gen; Klaus-Peter Meeth / R. Özdemir

20 Nov

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Langen 2020

Fr., 20.11.2020, 14–18Uhr
Ort: Jugendzen­trum Lan­gen

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club unter der Leitung der Autorin Safiye Can mit den Jugendlichen/Abiturient_innen des Lan­gener Jugend­fo­rums

Begren­zte Teil­nehmerzahl: 15
Die Tex­tergeb­nisse wer­den evtl. am Sam­stag, den 21.11.2020 in Lan­gen vorgestellt!
Unsere Schreib-The­men sind ganz nach dem Mot­to “Demokratie leben!”: Respekt, Tol­er­anz, Fair­ness, Comin­gout, Zuam­men­halt, Rassismus…

20 Nov

Weiberdiwan (AT) 2020

20.11.2020
Buchrezen­sion: Weiberdi­wan — die fem­i­nis­tis­che Rezensionszeitschrift

Hier gehts zur Onli­ne­seite!

18 Okt

Bookfest Frankfurter Buchmesse 2020

Lesung BOOKFEST zur Frank­furter Buchmesse 2020
Titel: Lit­er­atur in Hes­sen: Debüts, #zweit­er­Früh­ling und preis­gekrönte Literatur

18.10.2020, 14 Uhr bis ca. 16 Uhr
Haus am Dom
mit ein­er Pause (Räume müssen auf­grund von Coro­na-Bes­tim­mungen zwis­chen­durch gelüftet werden.)

Ver­anstal­tungsablauf:
1. Teil
Den dich­ter­ischen Auf­takt machen Safiye Can und Dal­i­bor Marković.
Unter dem Mot­to #zweit­er­Früh­ling präsen­tieren anschließend Katha­ri­na Hartwell („Die Sil­ber­meer-Saga — Der König der Krähen“) und Nas­sir Dja­fari („Eine Woche, ein Leben“) ihre Frühjahrstitel.

PAUSE

2. Teil
Michael Wagen­er, Ver­leger des gut­leut ver­lags (Son­der­preis Hes­sis­ch­er Ver­lagspreis 2020), spricht über die Bedeu­tung von Lyrik und darüber, wie man gute Büch­er macht. Zum Abschluss liest Robert Gern­hardt Preisträgerin Nina Buß­mann aus ihrem Roman „Dic­kicht“ um Abhängigkeit­en und Fre­und­schaften, während Leon­hard Hierony­mi sich „In zwan­glos­er Gesellschaft“ auf die Suche nach den Toten begibt.

Für Bücher­tisch ist gesorgt. Sig­niert wird hin­ter ein­er Plex­i­glass­cheibe. Die nötige Coro­na-Maß­nah­men wer­den getrof­fen. Die Ver­anstal­tung wird moderiert!
Org. Hes­sis­ch­er Literaturrat

———————————————

zur frank­furter buchmesse, am son­ntag, den 18.10.2020 um 14uhr, lese und sig­niere ich für euch ♥️
der ein­tritt ist kosten­frei. wer nicht dabei sein kann, wird uns hier live miterleben
anmel­dung, um im “Haus am Dom” dabei zu sein, ist hier
ver­anstal­tungslink ist hier.
14 Okt

Publikation Lyrix Anthologie 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Lyrix-Logo-bundeswettbewerb-für-lyrik.jpg

Zur Frank­furter Buchmesse (14.–18.10.2020) 2020 erscheint die neue Lyrix-Antholo­gie

mit Beiträ­gen der Dich­terin Safiye Can und den Texten/Siegertexten der Schü­lerIn­nen zu ihrem Gedicht “Mas­ter­pan”, das als Vor­lage und Inspi­ra­tionsquelle für “LYRIX — Bun­deswet­te­be­werb für junge Lyrik” diente.

6 Okt

Referentin FFM 2020

Refer­in­ten der Herb­stakademie Young Voice
Dien­stag, 6.10.2020 ab 16:30
Die Herb­stakademie richtet sich an junge engagierte Men­schen (18−27 Jahre)
https://www.demokratie-leben.de/…/unsere-stimme‑z%25C3

Ort:
Die Jugend­her­berge Frankfurt
Deutschher­rnufer 12
60594 Frank­furt am Main

1 Okt

A U S F A L L: Gastdozentur Uni Trier 2020

2020 (Genaues Datum fol­gt)
Gast­dozen­tur
DFG-Forschungskol­leg “Lyrik in Tran­si­tion” an der Uni­ver­sität Trier

Vor­trag an die Uni­ver­sität Tri­er, in der DFG-Forschungs­gruppe zur Gegen­wart­slyrik

Die DFG-Forschungs­gruppe 2603 “Lyrik in Tran­si­tion” an der Uni­ver­sität Tri­er forscht zu Gegen­wart­slyrik in ver­schiede­nen Kul­tur­räu­men (Rus­s­land, Japan, Chi­na, USA, Lateinameri­ka, Europa etc.). Ihrem weltweit­en Net­zw­erk gehören mehr als 180 Wis­senschaft­lerin­nen und Wis­senschaftler an, die durch Kon­feren­zen, Tagun­gen, Sem­i­nare, Work­shops, Vor­lesun­gen und Vorträge in einem regelmäßi­gen Aus­tausch ste­hen, häu­fig auch mit den Dich­terin­nen und Dichtern selb­st.

Org.: Dr. Matthias Fech­n­er
Research Asso­ciate / Forschungsini­tia­tive RLP
DFG-Kol­leg-Forschungs­gruppe FOR 2603
Uni­ver­sität Tri­er
Cam­pus I, DM 117
Uni­ver­sität­sring 15, 54286 Tri­er
www.lyrik-in-transition.uni-trier.de

1 Okt

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Waldkraiburg 2020

Okto­ber 2020 (genauer Tag wird angekündigt!)
Schreib­w­erk­statt mit Safiye Can
Wald­kraiburg (60 km östlich von München)
Vor­mit­tags für Mit­glieder des Lit­er­aturkreis­es (Geschlossene Gesellschaft!)

Erste Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club” für Erwach­sene!

Org. Chris­t­ian Domes

1 Okt

A U S F A L L: Lesung Waldkraidburg 2020

Okto­ber 2020 (genauer Tag wird angekündigt!)
Öffentliche Lesung mit Safiye Can
Wald­kraiburg (60 km östlich von München)
Im Rah­men der Kul­tur­woche (Mi. 30.10. bis So. 3.11.19)

Fol­ge­tag:
Schreib­w­erk­statt Vor­mit­tags im Lit­er­aturkreis

Org. Chris­t­ian Domes

25 Sep

Anthologie Reclam Verlag 2020

Frauen | Lyrik

Stuttgart, 25.9.2020
Antholo­gie: Über 500 Gedichte von Autor*innen aus zehn Jahrhunderten
Gedichte in deutsch­er Sprache, u.a. mit Safiye Can
Im Auf­trag der Wüsten­rot Stiftung her­aus­gegeben und mit einem Nach­wort verse­hen von Anna Bers
Geb. mit Prä­gung, Faden­hef­tung, zwei Lese­bänd­chen. For­mat 16 x 24 cm
879 S. 5 Abb.
ISBN: 978−3−15−011305−9
Reclam Ver­lag

Über 500 Gedichte von Autor*innen aus zehn Jahrhun­derten – diese Antholo­gie eröffnet einen neuen Blick auf Lyrik von, über und unter Frauen. In Auswahl und Auf­bau einzi­gar­tig nimmt diese Samm­lung vier ver­schiedene Per­spek­tiv­en ein:
Die erste Per­spek­tive bietet Gedichte, die bere­its Teil der unter­schiedlich­sten Kanon­bil­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit sind; die zweite nimmt lit­er­aturgeschichtlich beispiel­hafte Gedichte in den Blick. Eine dritte Gruppe ver­sam­melt Gedichte mit beson­der­er emanzi­pa­torisch­er Stärke; eine vierte wid­met sich Gedicht­en von Autor*innen aller Geschlechter, die textuell die Sicht ein­er Frau einnehmen.
In dieser mul­ti­per­spek­tivis­chen Betra­ch­tung ergeben sich Über­schnei­dun­gen, aber auch span­nende Wider­sprüche und über­raschende Gemeinsamkeiten.

 

»Sehr faszinierend!«
(Denis Scheck, »Erfurter Herb­stlese«, 10.12.2020)

»Eine weg­weisende Antholo­gie … glück­lich machend!«
(Insa Wilke, Deutsch­land­funk »Bücher­markt«, 24.11.2020)

»Diese Antholo­gie ist nicht nur eine per­for­ma­tive, son­dern auch eine pro­voka­tive Antholo­gie, indem sie, im Sinne der Gen­derthe­o­rie, die Frage nach der geschlechtlichen Iden­tität in den Mit­telpunkt des Nach­denkens über Poe­sie stellt. Es ist eine Antholo­gie, von der man viel ler­nen kann, in der man Vieles ent­deck­en kann, und die großar­tige Kon­traste setzt.«
(Michael Braun, Deutsch­land­funk »Bücher­markt«, 24.11.2020)

»Inspiri­erend, spielerisch und pro­voka­tiv: Diese Antholo­gie trägt dazu bei, dass sich die Welt und unser Blick auf ver­schiedene Rol­lenkon­struk­te, wie Geschlechter und Frauen, verändern.«
(Jan Wilm, Deutsch­land­funk »Bücher­markt«, 24.11.2020)

»Ein mon­u­men­tales Stan­dard­w­erk. […] Dieser Band gehört in jeden Deutschunter­richt, mehr noch: in jeden Haushalt und in unser aller Bewusstsein!«
(Björn Hay­er, Berlin­er Zeitung, 14.11.2020)

»Mit diesem Buch darf und muss und soll man sich eine ziem­lich lange Weile beschäftigen.«
(Michael Braun, SWR2 »Forum«, 12.10.2020)

»Eine emanzi­pa­torische Tat: Was für ein Buch!«
(Chris­t­ian Metz, Frank­furter All­ge­meine Zeitung, 10.10.2020)

24 Sep

Reclam Frankfurt Anthologie 2020

24.9.2020, Publikation in: Frankfurt zum Verweilen. Reclam Verlag

Mit Geschicht­en die Stadt entdecken
Hrsg.: Cal­dart, Isabella
Ill.: Reinke, Katinka
Klap­pen­broschur. For­mat 11,4 x 17 cm,112 S.
ISBN: 978−3−15−020619−5
Bestell­bar in jed­er Buch­hand­lung sowie hier

Zusam­men mit Dich­terin­nen und Denkern geht es durch die Straßen Frank­furts: Peter Kurzeck führt durch Bock­en­heim und Robert Gern­hardt spaziert den GrünGür­tel ent­lang. Andreas Maier zeigt die urig­ste Apfel­weinkneipe der Stadt und Goethes Mut­ter plaud­ert aus dem Nähkästchen. Und natür­lich kom­men auch Eva Dem­s­ki und Marie Luise Kaschnitz zu Wort. Ob flanierend oder vom heimis­chen Leseses­sel aus – anhand von Romanauszü­gen, Erzäh­lun­gen, Gedicht­en und weit­eren lit­er­arischen Begeg­nun­gen wer­den wir Neues erleben und Alt­bekan­ntes mit anderen Augen sehen! Der beson­dere Städte-Begleit­er für Fla­neure und das per­fek­te Mit­bringsel für alle, die voller Vor­freude auf eine anste­hende Reise oder in Erin­nerung an die eigene Lieblingsstadt darin blät­tern wollen! Gestal­tet von der Ham­burg­er Kün­st­lerin Katin­ka Reinke.

Inhaltsverze­ich­nis

Eine Stadt zum Verweilen 

1 HAUPTBAHNHOF
Safiye Can: Zu Men­schen ander­er Sprache
2 MÜNCHENER STRASSE 
Orhan Pamuk: Schnee 
3 KLEINMARKTHALLE
Eva Dem­s­ki: Frank­furt ist anders 
4 ALTE OPER UND FRESSGASS 
Valentin Sen­ger: Kaiserhofstraße 
5 APFELWEINWIRTSCHAFTEN: ZUR STALBURG 
Andreas Maier: Kirillow 
6 HAUPTFRIEDHOF
Hein­rich Hoff­mann: Der Struwwelpeter 
7 MATTHIAS-BELTZ-PLATZ
Matthias Beltz: Hessen 
8 BORNHEIM: OBERE BERGER STRASSE 
Frei­herr von Evilmero­dach: Briefe über die Galante­rien von Frank­furt am Mayn 
9 PALMENGARTEN
Catha­ri­na Elis­a­beth Goethe: Brief an Lavater 
Brief an die Her­zo­gin Anna Amalia 
10 SENCKENBERG NATURMUSEUM 
Marie Luise Kaschnitz: Orte 
11 BOCKENHEIM
Peter Kurzeck: Übers Eis 
12 KLAPPERGASS
Kurt Eugen Strouhs: Die Fraa Rauscher
aus de Klappergass 
13 STÄDEL MUSEUM 
Sil­via Ten­nen­baum: Straßen von gestern 
14 GERBERMÜHLE
Malv­ina von Hum­bracht: Suleika’s Eden 
15 GRÜNGÜRTEL
Robert Gern­hardt: Lit­er­arische Spaziergänge

Leseprobe:

HAUPTBAHNHOF
Tor zur Stadt
Willkom­men in Frank­furt! Zen­tral gele­gen und gut an-gebun­den, stellt die Stadt für viele Reisende mehr Durch­gangssta­tion denn Ziel dar. Neben dem Flugha-fen ist der Haupt­bahn­hof der wichtig­ste Knoten-punkt – fast eine halbe Mil­lion Besucherin­nen und Wel­tenbumm­ler, Pend­lerin­nen und Touris­ten sind hier täglich auf der Durchreise.Am Haupt­bahn­hof und dem angren­zen­den Bahn-hofsvier­tel angekom­men, wird einem direkt die volle Ladung Frank­furt präsen­tiert. Im Rück­en den schö­nen Bahn­hof, 1888 im Stil der Neo­re­nais­sance eröffnet, blickt man auf die Sky­line und das Rotlichtvier­tel am Fuße der Banken­türme, dazwis­chen rei­hen sich Bil-ligshops und Hip­ster-Cafés: Prunk-Architek­tur, Bling-bling und Müll auf den Straßen bilden auf nur einem hal­ben Quadratk­ilo­me­ter alle Seit­en der Stadt im Kle­in­for­mat ab.»Ein Zug fährt aus der Ferne / in Rich­tung Frank­furt Haupt­bahn­hof / blickt ziel­stre­big an der Sky­line hoch / nach langer Abwe­sen­heit / ist das ein Gefühl, ein Ge-fühl wie / ich weiß nicht was.« Den Mikrokos­mos Frank­furt schildert die Dich­terin und Schrift­stel­lerin Safiye Can (gebür­tig übri­gens aus der Stadt, die Frank-furter zu has­sen lieben: Offen­bach). Die von ihr be…

16 Sep

Laudatio LiBeraturpreis 2020

16.9.2020, 11:00 Uhr 
(Online-Ausstrahlung: 16.10.2020)

Preisver­lei­hung LiB­er­atur­preis 2020 
Lau­da­tio von Safiye Can für Lina Atfah
Bock­en­heimer Land­str. 102
Frank­furt am Main
Vil­la 102 (www.villa-102.de) (ehem. Literaturhaus-Gebäude)

Der LiBeraturpreis 2020 geht an Lina Atfah (Syrien/Deutschland) und wird in diesem Jahr online verliehen!

Aber Sie kön­nen von Zuhause aus dabei sein, wenn Ani­ta Dja­fari Blu­men­strauß, Urkunde und einen Scheck über das  Preis­geld in Höhe von 3.000,- Euro an Lina Atfah übergibt. 
Die aus Syrien stam­mende Autorin wird für ihren Gedicht­band »Das Buch von der fehlen­den Ankun­ft« (Pen­drag­on Ver­lag, ver­sch. Übersetzer*innen) geehrt. 
Die Lau­da­tio hält die Offen­bach­er Dich­terin Safiye Can.

Ein Gespräch mit der Autorin und einem ihrer Über­set­zer, Jan Wag­n­er, find­et auf der Frank­furter Buchmesse auf der ARD-Bühne in der Fes­thalle statt. Es mod­eriert Clau­dia Kramatschek. 
Fre­itag, 16. Okto­ber um 13.00 Uhr.

Wichtig: am 16.9. ist keine öffentliche Ver­anstal­tung mit Pub­likum, es wird nur aufgeze­ich­net. Die Preisver­lei­hung wird online zu sehen sein, voraus­sichtlich am 16.10 u.a. auf dem YouTube-Kanal von Litprom.
Mehr Infos zum Preis: https://www.litprom.de/beste-buecher/liberaturpreis/der-preis/

Org: Lit­prom Frank­furt, Haus des Buches.

8 Sep

A U S F A L L: Autorentreffen Bödecker Hannover 2020

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8.9–9.9.2020
Autoren­tr­e­f­fen des Friedrich-Bödeck­er-Kreis­es
Ort: Han­nover

1 Sep

A U S F A L L Schreibwerkstatt LYRIX Trier 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist LYRIK-SCHÜLER-SCHREIBWERKSTATT-TRIER-LYRIX.png

1.- 4.9.2020
Vier mal Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club”
im Rah­men von LYRIX
Tri­er
Muse­um­sorte sowie Klassen­stufen wer­den noch mitgeteilt!

Org.: Malte Blümke

1 Sep

DGB Live-Lesung zum Antikriegstag

DGB Antikreigstag
Dien­stag, 1.9.2020
Live-Lesung zum Antikriegstag
Gedicht: „Vor der Welt“ v. Safiye Can
Live-Schal­tung für ca. 19.00 Uhr geplant. 
Anbi­eter Microsoft Teams / TimePrints Produktionsfirma 

Weit­ere Infos hier: https://www.dgb.de/themen/++co++99ca4590-dbf3-11ea-8428–001a4a160123
Der Stream wird auch nach dem 1. Sep­tem­ber auf der DGB-Seite zu sehen sein.

 

Deutsch­er Gewerkschaftsbund
Bun­desvor­stand
Refer­at­slei­t­erin Medi­en- und Kulturpolitik
Hen­ri­ette-Herz-Platz 2
10178 Berlin

30 Aug

Int. Literaturfest Poetische Quellen 2020

30.08.2020
Inter­na­tionales Lit­er­atur­fest „Poet­is­che Quellen“
zum 19. Mal. The­ma „Lit­er­atur und Widerstand“
in Bad Oeyn­hausen und Löhne in Ostwestfalen
mit Safiye CAN: Lesung aus dem Gedicht­band „Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“, 2017 + Gespräch mit der Autorin Lina Atfah (Debüt „Das Buch der fehlen­den Ankun­ft“, 2019, Pen­drag­on Verlag)
zum The­ma „Lit­er­atur und Widerstand“

Direk­tlink hier

 

Die Poet­is­chen Quellen sind das Bad Sege­berg der Literatur.“
Roger Willem­sen, Schrift­steller und Pub­lizist, 2008

Poetische Quellen 2020“

27. – 30. August 2020 — Eine Sonderausgabe aus guten Gründen: Kultur widersteht Corona

Ins­ge­samt sind jedes Jahr cir­ca 30–35 Schriftsteller*innen, Publizisten*innen, Künstler*innen und Übersetzer*innen aus dem In- und Aus­land zu Gast
Mod­er­a­tion: Jür­gen Keimer, ehem. Leit­er der Redak­tion „Aktuelle Kul­tur“ des WDR 5, seit 2002 Mod­er­a­tor des Inter­na­tionalen Literaturfestes
Medi­enko­op­er­a­tionspart­ner: WDR 5, lokale Tageszeitungen

Die Gäste kön­nen bezüglich der Coro­n­a­pan­demie von einem abso­lut ver­ant­wor­tungsvollen Han­deln hin­sichtlich der Pla­nun­gen aus­ge­hen. Soll­ten die „Poet­is­chen Quellen“ doch abge­sagt wer­den müssen, wird dies rechtzeit­ig mit einem mehrwöchi­gen Vor­lauf bekan­nt gegeben. Die Aus­rich­tung als Online-Lit­er­atur­fest ist im Falle ein­er Absage nicht geplant.

Org. u.a. Studieren­den der Uni­ver­sität Biele­feld: Sam Siefert, Lau­ra Säu­menicht, Sven­ja Greifen­berg und Nina Bren­necke 

 

 

 

28 Aug

Lyrikkalender Dichterinnen 2021 (CH) 2020

Pub­lika­tion Lyrikkalen­der 2021
28.8.2020, Bern
Zeit­genös­sis­che Lyrik­erin­nen, ihre Gedichte und ihre Gesichter

Das präsen­tiert der Tis­chkalen­der von lauf­text in sein­er Aus­gabe 2021. Zu Wort kommen

  • Dona­ta Berra
  • Safiye Can
  • Nora Gom­ringer
  • Ker­stin Hensel
  • Lucia Lucia
  • Pega Mund
  • Cia Rinne
  • Sabine Scho
  • Katha­ri­na Schultens
  • Michelle Stein­beck
  • Kinga Tóth 
  • Cor­nelia Travnicek 

Ergänzend schla­gen die bei­den Ger­man­istin­nen Ruth Schori Bon­deli und Elis­a­beth Stuck in Kurzkom­mentaren Lesarten der Gedichte vor. 

Typografisch sorgfältig gestal­tet, mit smarten illus­tra­tiv­en Ele­menten und sprechen­den Autorin­nen­fo­tos verse­hen, sind die Kalen­derblät­ter ein optis­ch­er Blick­fang. Die 12 bei­d­seit­ig bedruck­ten Kalen­derblät­ter kön­nen dank dem sta­bilen und angenehmen Paper auch einzeln ver­wen­det werden. 

Der Tis­chkalen­der hat das For­mat 21 x 21 cm und ver­fügt an der Rück­seite über einen Kartonsteller. 

Preis: CHF 25, zzgl. Porto

lauf­text – Ruth Schori Bon­deli, Elis­a­beth Stuck
c/o Elis­a­beth Stuck, Werdtweg 19, CH-3007 Bern
info@lauftext.com

© 2020, lauftext 

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24 Aug

Anthologie “Warum” (A) 2020

24.8.2020
Antholo­giepub­lika­tion in “Warum”
Hrg. von Ilse Kil­ic und Fritz Widhalm
im Fröh­lichen Wohnz­im­mer erschienen
Öster­re­ich, Wien
Die Antholo­gie umfasst Gedichte, Col­la­gen und Prosa­texte von vie­len Kolleg*innen.

19 Aug

Deutschlandfunk Lyriksommer 2020

Live-Radiosendung mit der Dich­terin Safiye CAN
zum Lyrik­som­mer vom Deutschlandfunk
21.8.2020, 10:30Uhr

17 Aug

Anthologie “Ein Wort, ein Satz…” 2020

17.8.2020
Antholo­giepub­lika­tion: »Ein Wort, ein Satz…« 
Lit­er­arische Werkstattgedanken
Her­aus­gegeben und mit einem Nach­wort von Thedel v. Wallmoden

198 S., 1 Abb., geb., Schutzum­schlag, 12 x 20 cm
ISBN 978−3−8353−3770−1 (2020)
€ 20,00 (D) / € 20,60 (A)

Renom­mierte Autorin­nen und Autoren geben Ein­blick in ihre Werk­statt und erteilen Auskun­ft zu ihrer »Werkpoli­tik«.

Wenn ein Buch erscheint, konzen­tri­eren sich alle Aktiv­itäten von Autorin­nen, Autoren und Ver­lag zunächst darauf, dass es im Buch­han­del und in Medi­en möglichst bre­it und pos­i­tiv aufgenom­men wird. Das ist allerd­ings nur der erste Schritt ein­er erfol­gre­ichen Rezep­tion, im Ide­al­fall sollen Büch­er weit darüber hin­aus Bestand haben. Wie aber denken die Autorin­nen und Autoren selb­st über Dauer und Wirkung? Arbeit­en sie an den Büch­ern bere­its im Gedanken an einen über­ge­ord­neten Werk­be­griff? Geht es ihnen um mehr und Größeres als nur um das einzelne Buch? Ver­fol­gen sie eine Art »Werkpoli­tik« in der Auswahl des Ver­lags und in der Zusam­me­nar­beit mit dem Lek­torat? Hierzu haben Autorin­nen und Autoren sehr per­sön­liche Gedanken notiert und Ein­blick in ihre Werk­statt gewährt.
Mit Beiträ­gen u. a. von: Anna Baar, Lukas Bär­fuss, Thomas Brus­sig, Safiye Can, Ralph Dut­li, Lean­der Fis­ch­er, Susanne Fritz, Matthias Göritz, Maja Hader­lap, Man­fred Peter Hein, Daniel Kehlmann, Friederike Mayröck­er, Emanuel Maeß, Stef­fen Men­sching, Sabine Peters, Tere­sa Präauer, Patrick Roth, Johann P. Tam­men und Matthias Zschokke.

10 Aug

Poesie Agenda 2021 Orte Verlag (CH) 2020

10.8.2020
Poe­sie Agen­da (Taschenkalen­der) 2021
mit Gedicht­en aus dem deutschsprachi­gen Raum
Orte Ver­lag, Schweiz

  • Taschen­buch : 256 Seiten 
  • ISBN-10 : 3858302651 
  • ISBN-13 : 978–3858302656
  • Größe und/oder Gewicht : 10.6 x 1.6 x 14.7 cm 
  • Her­aus­ge­ber : orte Ver­lag (10. August 2020) 
  • Sprache: : Deutsch 

6 Jul

Mut & Liebe Juni 2020

Besprech­nung und Textpub­lika­tio­nen in:
Mut & Liebe, Offen­bach­er Stadt­magazin Nr. 35, Juni 2020
Aus­gabe Juni/ Juli/ August 2020
 
 
 
 
26 Jun

Else-Lasker-Schüler‑G. Infobrief 2020

Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft
Newslet­ter, III. Quar­tal 2020
Wup­per­tal, Juni 2020

21 Jun

Café Entropy Blog photo-littéraire 2020

21.6.2020

Pub­lika­tion des Autoren­por­traits, Inter­views und des lit­er­arischen Textes, zweis­prachig Deutsch-Französisch
Ein Pro­jekt von:
Alain Bar­bero, Her­aus­ge­ber und Fotograf
Sylvie Bar­bero-Vibet, Über­set­zerin Deutsch-Französisch
Bar­bara Rieger, Her­aus­ge­berin und Autorin

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Blog Entropy, Safiye Can, Alain Barbero, Barbara Rieger, Heimathafen, Café, Offenbach am Main
 

Safiye Can | Heimathafen, Offenbach am Main 

Foto: Alain Bar­bero | Text: Safiye Can, Auszug aus „Rose und Nachti­gall“ (Wall­stein, 2020)

 

Im Land der Rosen und Nachtigallen
wurde eine andere zu der
die ich sein sollte.
Nun geschieht immer alles an Orten
an denen ich mich nicht aufhalte
man kann sich in einen Kilim
ein­rollen, in ein­er Tasse Kaf­fee ertrinken
ein­er Puste­blume um den Hals fallen
und losschluchzen.

 


Kurz­in­ter­view mit der Autorin

Was bedeutet Lit­er­atur für dich?
Safiye Can: Sauer­stoff, Nahrung, Bil­dung, Freude. Und so viel Arbeit, dass es an Selb­stzer­störung grenzt.

Welche Bedeu­tung haben Cafés für dich?
SC: Kommt auf das Kaf­fee­haus an. Ein Ort der Begeg­nun­gen, des Aus­tauschs und besten­falls des guten Schreibens.

Warum hast du den Heimath­afen ausgewählt?
SC: Auf­grund des Namens und wegen des Bem­bels in einem der stylis­chen Regale.

Was machst du, wenn du nicht im Café bist?
SC: Ich fände eher die Frage inter­es­sant, was das Café macht, wenn ich nicht im Café bin.

 

BIO

Safiye Can, Lyrik­erin, Autorin, Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, Her­aus­ge­berin sowie lit­er­arische Über­set­zerin. Die Lyrik­bände der Autorin wur­den kurz nach der Pub­lika­tion zu Bestsellern.
Can leit­et Schreib­w­erk­stät­ten an Schulen und anderen Ein­rich­tun­gen für Kinder und Jugendliche im In- und Aus­land, und sie ist Grün­derin der Schreib­w­erk­statt Dichter-Club.
Sie ist Kura­torin der Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek der Hein­rich-Böll-Stiftung, wurde u.a. mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis und dem AMF-Preis für aufrechte Lit­er­atur aus­geze­ich­net, und sie ist als Gast­dozentin tätig (u.a. North­ern Ari­zona University/USA).
Sie ist Vor­standsmit­glied der renom­mierten Zeitschrift für Lit­er­atur, Kun­st und Kri­tik: die horen, Mit­glied bei der inter­na­tionalen Schrift­stellervere­ini­gung PEN, ist ehre­namtliche Mitar­bei­t­erin bei Amnesty Inter­na­tion­al und set­zt sich darüber hin­aus stark für Tier­rechte ein.
www.safiyecan.de

Let­zte Publikationen:
Rose und Nachti­gall, Liebesgedichte
Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft. Gedichte

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Blog Entropy, Katharina Goetze, Alain Barbero, Barbara Rieger, Villa Neukölln, Café, Berlin
 

Safiye Can | Heimathafen, Offenbach am Main 

Pho­to : Alain Bar­bero | Texte : Safiye Can, extrait de Rose und Nachti­gall, Wall­stein, 2020 | Tra­duc­tion : Sylvie Barbero-Vibet

 

Au pays des ros­es et des rossignols
une autre a pris la place de celle
que je devais devenir.
A présent tout se passé en des lieux
où je né me trou­ve pas
on peut s’enrouler dans un kilim
se noy­er dans une tasse de café
embrass­er une aigrette de pissenlit
et éclater en sanglots

 


Inter­view de l’auteure

 

Que sig­ni­fie la lit­téra­ture pour toi ?
Safiye Can: Oxygène, nour­ri­t­ure, cul­ture, joie. Et telle­ment de tra­vail que cela con­fine à l’autodestruction.

Que représen­tent pour toi les cafés ?
SC: Cela dépend du café. Un lieu de ren­con­tre, d’échange et dans le meilleur des cas, d’écriture.

Pourquoi as-tu choisi le Heimathafen?
SC: Pour son nom, et sa cruche (Bem­bel, cruche tra­di­tion­nelle pour servir le cidre en Hesse) posée sur une des étagères qui ont vrai­ment du style.

Que fais-tu quand tu n’es pas au café ?
SC: Je trou­ve plus intéres­sant de savoir ce que fait le café quand je n’y suis pas.

 

BIO

Safiye Can, lyrique, auteure, poète de la poésie con­crète et visuelle, éditrice et tra­duc­trice lit­téraire. Les livres de poésie de l’auteure sont devenus en peu de temps des bestsellers.
Safiye Can dirige égale­ment des ate­liers d’écriture dans des écoles et des insti­tu­tions pour enfants et ado­les­cents en Alle­magne et à l’étranger. Elle est égale­ment la fon­da­trice de l’atelier d’écriture Dichter-Club. Elle est cura­trice de la Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek de la fon­da­tion Hein­rich Böll, a reçu notam­ment le prix de la poésie Else Lasker et le prix lit­téraire Alfred Müller Felsen­burg. Elle inter­vient égale­ment en tant que pro­fesseure invitée notam­ment à l’Université d’Arizona du Nord (USA). Elle est mem­bre du direc­toire de la célèbre revue pour la lit­téra­ture, l’art et la cri­tique die horen, mem­bre de l’association inter­na­tionale des écrivaines PEN, tra­vaille bénév­ole­ment à Amnesty Inter­na­tion­al et par­ticipe active­ment à la défense des droits des animaux.
www.safiyecan.de

Dernières pub­li­ca­tions :
Rose und Nachti­gall, Liebesgedichte
Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft. Gedichte

17 Jun

Rezension Trouvailles littéraires 2020

Safiye Can: Rose und Nachtigall

Wer Gedichte liebt — aber auch wer sich mit Gegen­wart­slyrik eher schw­er tut, dem sei die intu­itiv zugängliche und zugle­ich so inten­siv nach­wirk­ende Poe­sie von Safiye Can wärm­stens an Herz gelegt!

Die Lyrik­erin und Über­set­zerin, die 2014 mit ihrem nun neu aufgelegten Gedicht­band Rose und Nachti­gall debütierte, ver­webt in ihren Gedicht­en türkisch-ori­en­tal­is­che Stoffe mit urba­nen und all­t­agskul­turellen Motiv­en, die sich immer wieder auf eine uni­verselle Ebene hin öff­nen und ver­tiefen — immer­hin studierte die Autorin auch Philosophie.

Da die Form für die Lyrik und beson­ders für Cans teil­weise konkrete Poe­sie eine wichtige Rolle spielt, darf man dur­chaus erwäh­nen, wie ästhetisch anziehend die Neuau­flage im Wall­stein Ver­lag gestal­tet ist: eine stil­isierte weiße Nachti­gall auf durch­drin­gen­dem Rot, Farbe der Rose, Sym­bol der Liebe und der Innigkeit, in der die Gedichte geschrieben sind und mit der sie ihre eben­so durch­drin­gende Wirkung auf den Leser ent­fal­ten. Die Lek­türe der Gedichte find­et auf ver­schiede­nen Ebe­nen der Wahrnehmung statt: auf ein­er intellek­tuellen, ein­er emo­tionalen und eben auch ein­er visuellen Ebene. Beson­ders im ersten Teil „Kein Syn­onym für die Liebe“, befind­en sich einige Beispiele für die sinnliche Kraft konkreter Poe­sie, wie etwa das von einem blitzar­ti­gen Riss im Schrift­bild visuell zerk­lüftete Gedicht über den Schmerz des Ver­lasse­nen, der Fotos ver­bren­nt, und seinen Fre­und, der in ein­er über­raschen­den Wen­dung in den let­zten Zeilen über den noch größeren Schmerz klagt, nie solchen Schmerz emp­fun­den zu haben.

Manche der Gedichte sind sehr kurz und verdichtet, und eigentlich sind auch die Kapitelüber­schriften selb­st schon poet­is­che Einzeil­er: „Weniger ist Nichts“, „Inkog­ni­to Minkog­ni­to“. Und alle kreisen sie um die auf die ori­en­tal­is­che Dich­tung ver­weisenden Titel-Motive der Rose und der Nachti­gall, mit der Can eine an Vari­a­tio­nen reiche Tra­di­tion der Liebeslyrik fort­set­zt, die von der mys­tis­chen Liebe zu Gott bis zur sinnlichen Sehn­sucht nach dem Geliebten reicht und die sie auf eine ganz per­sön­liche Weise in der von ihr erlebten Gegen­wart weiterspinnt.

So sind ihre Gedichte mit vie­len Assozi­a­tio­nen und Anspielun­gen in der Gegen­wart ver­ankert, mit der urba­nen Kul­tur und der Erfahrungswelt junger Men­schen, in der sich Verzwei­flung, Liebeskum­mer, Pop­musik und Daseins­fra­gen vielschichtig über­lagern. Mal sind die Texte mod­ern, hip und flap­sig, im näch­sten Moment schon wieder tief metapho­risch und hoch­po­et­isch verk­nappt. Auf diese Weise entste­ht ein faszinieren­des Ineinan­der von alltäglich­er Erfahrung und tiefem, exis­ten­ziellem Gefühl.

Am lieb­sten mochte ich die Gedichte des let­zten, wiederum „Rose und Nachti­gall“ betitel­ten Kapi­tels, da hier die poet­isch verdichtete und gle­ichzeit­ig von ein­er sinnlichen Leichtigkeit geprägte Sprache der Autorin mein­er Empfind­ung nach ihren Höhep­unkt erre­icht. Meta­phern der Sehn­sucht set­zen sich über die einzel­nen Texte hin­weg fort, mit feinen, aber bedeut­samen Verän­derun­gen, so dass ein los­es Langgedicht entste­ht, das eine unheim­liche poet­is­che Kraft ent­fal­tet, der man sich nicht entziehen mag!

Fern vom Land der Rosen und Nachtigallen
lese ich verblasste Träume auf
und pflanze sie in Blumentöpfe. (…)

An manchen Tagen
mag man sich in den eigenen
Schat­ten hineinlegen
sehnt sich nach der Furche
ein­er frem­den Handfläche. (…)

Unter­wegs lese ich ver­lorene Träume auf
stricke sie zum Stro­phen-Schal zusammen
damit er wärmt, irgendwen da draußen
wärmt, den, der friert,
wer nie gefroren hat, weiß nicht
um die, die Kälte erleben. (…)

Unter­wegs lese ich durch­nässte Träume auf
und hänge sie an die Wäscheleine
in meinem Herzen das Herz ein­er Nachtigall
weiß nicht, wohin die Lebensleit­er anlegen
wohin mit Hän­den und Füßen
an welch­es Postfach
die Ent­täuschung adressieren. (…)

Fern vom Land der Rosen und Nachtigallen
ver­wan­delt sich zu Stein
was ich berühre
aus einem Stein wird keine Rose.

Safiye Can, Rose und Nachtigall

Safiye Can: Rose und Nachti­gall, Wall­stein (2020)
ISBN: 9783835336094

 

6 Jun

Rezension Berliner Zeitung 2020

Berlin­er Zeitung
SONNABEND, 06.JUNI / SONNTAG, 07.JUNI 2020
Rezen­sion zu Rose und Nachtigall

LYRIK

Nur Du,überall Du

Es gibt sehr gute Dich­tung, phänom­e­nale Dich­tung – und es gibt Safiye Can. Nur sel­ten erlebtmanalsLeser,dassdas,wasinBuchstaben geban­nt ist, genau­so dem eige­nen Inneren entsprun­gen sein kön­nte. In den Liebe­spo­e­men des Ban­des „Rose und Nachti­gall“ sind solcher­lei Aus­nah­mem­o­mente in ein­er ungewöhn­lichen Vielzahl vorzufind­en: Men­schen, die einan­der begehren und ob ihrer Unter­schiedlichkeit­dochnichtzusam­men­find­en; Getren­nte, die sich erhof­fen, sich gegen­seit­ig in ihren Träu­men zu umhüllen; ein Ich, das über­all nur noch das Du zu erblick­en glaubt. Tiefe Sehn­sucht, über­schwängliche, schmerzvolle Gefühls­ge­walt und immer wieder die Dialek­tik aus Anfang und Ende bes­tim­men die fein gewobe­nen Texte: „Solange ich dich dachte / warst du reell/ existenziell/ mit drei Punkten/ begann ich dich/ mit einem/ wirst du jet­zt /n    i   c  h    t s.“ Die Gedichte der in Offen­bach am Main gebore­nen Schrift­stel­lerin Can, deren Tim­bre und Aus­druckss­chärfe sichtlich an die Liebesgedichte eines Erich Fried oder ein­er Hilde Domin anknüpfen, zählen zweifel­sohne zum Wuchtig­sten und Überragenden,was man in der derzeit­i­gen Lyrik ent­deck­en kann. Lieben und Ver­lassen lernt man im Leben, die Ver­ar­beitung dieser Erfahrun­gen hinge­gen in „Rose und Nachtigall“.

Safiye Can: Rose und Nachti­gall. Wallstein.Göttingen 2020.108S., 18Euro

von Björn Hayer

29 Mai

die horen Istanbul — heute 2020

29.5.2020
Zeitschrift die horen: in flüchtiger Begeg­nung. Istan­bul — heute. Bd. 278
Mit Gedichtüber­set­zun­gen und einem Begleit­text von Safiye Can.

Cover in flüchtiger Berührung

in flüchtiger Berührung. Istanbul — heute

Zusam­mengestellt von Andreas Erb
Bd. 278, 65. Jahrgang
€ 14,00 (D) | € 14,40 (A)
Alle Preise inkl. MwSt zzgl. Ver­sand­kosten
240 S., 22 Abb., brosch., 15,5, x 23,5 cm
ISBN: 978−3−8353−3695−7 (2020)

Inhalt

Die 1955 gegrün­dete Viertel­jahress­chrift wurde in Anknüp­fung an die von Friedrich Schiller her­aus­gegebene Monatss­chrift benan­nt und wid­met sich »ohne Scheuk­lap­pen und unab­hängig von Mod­en« (WDR) allen Aspek­ten zeit­genös­sis­ch­er Literatur.
Istan­bul sieht sich seit ger­aumer Zeit einem enor­men Wan­del aus­ge­set­zt. Bed­ingt durch den aktuellen, poli­tis­chen Willen zur Umgestal­tung verän­dert sich unter dem Leit­be­griff »Urbane Trans­for­ma­tion« die soziale und topografis­che Gestalt des öffentlichen Raumes. Wie pro­fil­iert sich Istan­bul nun in kün­st­lerischen Arbeit­en, beson­ders in der Lit­er­atur, angesichts dieser realen topol­o­gis­chen Veränderungen?
Mit Arbeit­en von Achim Wag­n­er, Adem Fer­izaj, Ange­li­ka Overath, Bas­t­ian Schnei­der, Bernd Brun­ner, Burhan Sön­mez, Din­cer Gücyeter, Frank Sch­ablews­ki, Gaye Borali­oglu, Jochen Proehl, Johan­na Dom­bois, José F. A. Oliv­er, Lüt­fiye Güzel, Matthias Göritz, Mona Yahia, Nadire Biskin, Nor­bert Scheuer, Orhan Esen, Sabine Adate­pe, Safiye Can, Selim Özdo­gan, Ulla Lenze u. a.

19 Mai

Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. 2020

19. Mai 2020
Von der Redak­tion­skon­ferenz ein­stim­mig in den Autoren­pool des Friedrich-Bödeck­er-Kreis­es aufgenommen.

15 Mai

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Mainz 2020

11.–13.5.2020, ab 10Uhr
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
Gemis­chte Jahrgangsstufe 11
Kul­tur­pro­jekt “Shapes of Cul­ture”
IGS Anna Seghers Mainz, Geschwis­ter-Scholl-Straße 7, 55131 Mainz

Mon­tag und Mittwoch arbeit­en die Schüler_innen zusät­zlich mit dem Kalligraphen Adel Ibrahim Sudany.

9 Mai

A U S F A L L: Europäisches Poesiefestival FFM 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist europa-poesiefestival-2020.gif

9.5.2020

Europäis­ches Poe­sifes­ti­val / Fes­ti­val Poe­sia Euro­pea
Lesung mit der Dich­terin Safiye Can u.a.
Ort: Frank­furt am Main
(Teil­nehmende Autor_in­nen-Liste, Adresse und Uhrzeit wird noch bekan­nt gegeben!) 

Org.: Bar­bara Neeb, Dot­tores­sa Mar­cel­la Continanza 

8 Mai

WDR 5 Literaturmagazin Rezension 2020

Buchrezen­sion WDR 5 Büch­er. Das WDR 5‑Literaturmagazin
Lyrik aktuell
8.5.2020 (Sendungswider­hol­ung, So 10.5.2020, WDR5 Radio 15:05Uhr)
Rose und Nachti­gall
Hier geht es zum Link 

 

Aktuelle Lyrik

Ich geh dann mal” von Safiye Can

Wun­der­volle Lyrik kommt von Safiye Can, die tscherkessis­che Vor­fahren hat. Tscherkessen bilden eine Min­der­heit in der Türkei und sind vor langer Zeit aus dem Kauka­sus einge­wan­dert. Was das mit Lyrik zu tun hat? Es ist immer inter­es­sant zu wis­sen, wo ein Men­sch seine Wurzeln hat.

Safiye Can ist 1977 in Offen­bach am Main zur Welt gekom­men, studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse sowie Rechtswis­senschaft und debütierte 2014 im Größen­wahn Ver­lag mit dem Gedicht­band “Rose und Nachti­gall”. Der Rezensent hat­te sich schon immer gefragt, was man mit so einem Studi­um anfängt. Jet­zt weiß er’s: gute Gedichte schreiben!

Der Band “Rose und Nachti­gall” ist ger­ade noch ein­mal aufgelegt wor­den – und das war der Mühe wert. Es sind alles Liebesgedichte, die Safiye Can da veröf­fentlicht hat. Liebesgedichte, die einen berühren, wenn es ges­tat­tet ist, dieses übel beleumdete Wort zu benutzen. Liebesgedichte an den Unbekan­nten und den Bekan­nten und an Fremde, deren Hemd nach “Heimat riecht” und deren Hände und Augen “Ferne” ausstrahlen.

Safiye Can hat ein untrüglich­es Gespür für Meta­phern, Bilder und Stim­mungen. Gle­ichzeit­ig schafft sie einen Ton, der zwis­chen zarter Melan­cholie, bestem Frohsinn und beiläu­figer Lakonie daherkommt. Und: Was sie sagen will, das schafft es auch in traumhafter Lan­dung auf den Punkt. So etwas hat Sel­tenheitswert – vielle­icht liegt es ja an den tscherkessis­chen Vorfahren.

Eine Rezen­sion von Matthias Ehlers

Lit­er­at­u­rangaben:
Safiye Can. Rose und Nachti­gall. Liebesgedichte
Wall­stein Ver­lag, 108 Seit­en, 18 Euro

Stand: 08.05.2020, 13:08

7 Mai

A U S F A L L: Lesung Göppingen 2020

Achtung: fällt auf­grund der Coro­na-Epi­demie aus!
Lesung der Autorin Safiye Can
7.5.2020
(Ort wird noch bekan­nt gegeben!)
Göp­pin­gen

Ver­anstal­ter: Ger­ry Zöller, Club Bambule

6 Mai

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Göppingen 2020

Achtung: fällt auf­grund der Coro­na-Epi­demie aus!

Schreib­w­erk­statt „Dichter-Club“ der Best­seller-Autorin Safiye Can
Mittwoch 6.5.2020
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
max. 15 Teil­nehmerIn­nen (Alter: Kinder und Jugendliche)
14–18Uhr (nach Bedarf länger)

18:30 – 21:30Uhr (nach Bedarf länger)
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club – Erwach­sene
max. 15 Teil­nehmerIn­nen (ab 18+/Ü30)

5 Mai

Interview mit Róža Domašcyna 2020

Pub­lika­tions­da­tum 5.5.2020
Inter­view der Autorin Safiye Can mit der Autorin Roza Dom­scy­na für die Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek der Hein­rich-Böll-Stiftung. Hier gehts zum Link.

4 Mai

Literaturforum im Brecht-Haus 2020

4.5.2020, Erst­pub­lika­tion von zwei Gedicht­en von Safiye Can
Social Dis­tanc­ing ist das Schlag­wort der Zeit. Wir haben Autor*innen gebeten, Per­spek­tiv­en auf diesen Begriff zu for­mulieren. Hier geht es zum Link

28 Apr

Versnetze 13 — Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart 2020

28.4.2020, Pub­lika­tion in der Anthologie:

Versnetze_13
Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart
Genre: Lyrik
Seiten: 359
ISBN: 978−3−948682−02−6
EUR 25,00
25 Apr

A U S F A L L: Lesung Hofheim am Taunus 2020

25.4.2020
Lesung mit der Autorin Safiye Can
Stadt­bib­lio­thek Hofheim
Org. von der Stadt­bib­lio­thek und dem Aus­län­der­beirat Hofheim (Vor­sitz. Haluk Kaya)

24 Apr

Kinder-Schreibwerkstatt Poedu 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist peter-plapagei-7-1-576x1024.jpg

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club, 24.4.2020–1.5.2020
Erst­mal online zur Coro­na-Pan­demiezeit über POEDU (Face­book-Schreib­work­shop)
Poe­sieauf­gabe 6 von Safiye Can:
Coro­na-Gedicht. Schreibe in 7 Zeilen ein Gedicht an das Coro­n­avirus. Geige ihm so schön deine Mei­n­ung! Schreibe dir alles aus der Seele.

Län­gere Fas­sung der Schreibauf­gabe:
Gedicht-Idee für Kinder
Coro­na-Gedicht
Schreibe in 7 Zeilen ein Gedicht an das Coro­n­avirus.
Geige ihm so schön deine Mei­n­ung! Schreibe dir alles aus der Seele, z.B.

was dir momen­tan gar nicht gefällt
was dich so richtig wütend macht
was dich sehr trau­rig macht und vielle­icht auch
was du schön find­est an der momen­ta­nen Sit­u­a­tion und
was du lustig find­est und
was du dir wün­schst für die Zukunft

Schreibe deine Sätze untere­inan­der, wie ich es oben getan habe. Und beende dein Gedicht mit deinem ersten Satz (wieder­hole also deine erste Zeile am Ende, so dass sie ganz oben und ganz unten im Gedicht ste­ht.)
Es gibt keine stren­gen Regeln, dein Gedicht kann auch 10 Zeilen lang wer­den und du kannst auf eine Frage mehrmals antworten und auf andere gar nicht.
Gib deinem Gedicht bitte einen Namen. Einen, der dir wun­der­bar gefällt. Viel Spaß!
Idee von Safiye Can

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Liebes Coro­n­avirus,
Du lässt Schulen schließen
Und kein­er kann’s genießen
In den Urlaub könn‘n wir nicht
Wegen Dir Coro­n­awicht
Mich macht trau­rig und sauer
Deine dicke Mauer
Lass unsere schöne Welt in Ruhe!!! 
- Peter Plap­pergei 7

CORONA
MAGICH NICHT
NEINEINNEIN
ZU UNS KOMMST
DU NICHT REIN
– Vera 6

Coro­n­avirus,

kanns Du bitte
wegge­hen
kannst Du bitte
ins Weltall gehen
kannst Du bitte
in ein schwarzes Loch gehen.
- Sinom­bre 8

Liebes Coro­na Virus
geh doch ein­fach, denn ich finde dich sehr blöd.
Nur wegen dir kann ich meine Fre­unde nicht sehen.
Ich finde es sowieso blöd, dass du auf der Welt bist.
Nur wegen dir kann ich nicht auf dem Spielplatz gehen.
Nur wegen dir muss ich den ganzen Tag zuhause rum­sitzen.
Ich weiß auch nicht was ich dir noch sagen soll du blödes Virus.
Auch wenn ich es mag viel Zeit mit meinen Eltern zu ver­brin­gen
finde ich dich immer noch blöd.
Geh doch ein­fach
- Karl Egal, 6 Jahre

die Coro­n­aflut

Coro­na ist né Flut
damit hab ich was am Hut
Das Virus ist schnell da
da weiss ich nicht wo ich war
Ich sitz zuhaus und kann nicht raus
und … juck né kleine Maus
- Leo 10

Selt­same Zeit

Ich mag dich nicht Coro­na, ja!
Du machst mich trau­rig, sehr sog­ar
Ich darf nicht in die Schule
Und Leute wer­den krank
Ich habe sehr viel Freizeit
Der Abstand macht mich ein­sam
Ich mag dich nicht Coro­na, ja!
– Max 11

Alles hat irgend­wann ein Ende

Der Früh­ling ist wun­der­schön.
Mit dem Früh­ling hätte die Schule
nach Ostern ange­fan­gen.
Doch was ist passiert?
Von Chi­na bis hier hat es Coro­na
geschafft,
und um die ganze Welt.
Doch irgend­wann kommt ein Hauch
von frisch­er Luft
und alles hat nach langem ein
Ende.
Der Früh­ling ist wun­der­schön.
- Feli 10

Coro­n­avirus,

kanns Du bitte
wegge­hen
kannst Du bitte
ins Weltall gehen
kannst Du bitte
in ein schwarzes Loch gehen.
– Sinom­bre 7


Clarum­sti, niedergeschla­gen mit:

Coro­na vibes

Ich darf meine Fre­unde nicht sehen
Würd’ gern wieder in die Schule gehen.

Kann viele bunte Masken nähen
Soll die Auf­gaben allein verstehen.

Muss ganz allein im Regen ste­hen
Hoffe, die Krise wird bald verge­hen,
denn

Ich darf meine Fre­unde nicht sehen.
– Clarum­sti 13

Brief an Mama
1. ich will gar nicht, Brief schreiben [an den] Coro­n­awirus.
2. ich will Vin­ni [russ.] lesen.
3. ich will Sendung mit der Maus.
– Alex­ey 7

Coro­na ist Coro­na,
doch Coro­na ist auch nicht ohne,
doch Coro­na ist Coro­na.
Coro­na, Coro­na, Coro­na!
Es gibt über­haupt kein anderes,
The­ma mehr als Coro­na.
Es ist über­all,
doch wir haben keine Wahl.
Die sich stellen sind alles Helden.
Wir lassen uns nicht im Stich
und erst Recht nicht Dich.
Musik und Tanz ist auch mein
Held,
den es ist eine andere
fabel­hafte Weld.
– Gwang 11

Coro­na, du nervst!

Immer zu Hause, jeden Tag
Nicht das machen, was ich mag
Kein Fußball, keine Fre­unde, das tut weh
Immer nur zu Hause, oh Mann, oh je!
Coro­na, ich will dich nicht mehr sehen.
Coro­na, du musst jet­zt endlich gehen!
– Erik 10

In mein­er Freizeit -

Ich backe und schlage ´n Ei.
Ich denke, es geht nie vor­bei.
Ich freu mich, wenn die Schulen aufge­hen.
Ich will ein offenes Schul­tor sehen
und nicht mehr mit Mund­schutz durch die Gegend gehen.
Ich habe sehr viele Hausauf­gaben,
doch ken­nt ihr Leute, die immer auf­gaben?
– Kleoni­ki 11

Fre­und oder Feind?
Ach Coro­na, wer bist du denn bloß, manch­mal ganz klein, manch­mal ganz groß.
Du fieser Wicht, hau endlich ab, ich brauch dich nicht!
Ich möchte Fre­unde tre­f­fen, lachen und sprin­gen,
anstatt wegen dir die Zeit zu Hause zu ver­brin­gen.
Ich frage mich: Vielle­icht hast du das gar nicht gewollt?
Wir haben jet­zt schon so lange gegrollt.
In Zukun­ft müssen wir wohl mit dir leben und alle unser Bestes geben.
Ach Coro­na, wer bist du denn bloß, manch­mal ganz klein, manch­mal ganz groß.
- Tin­ten­fisch (9)

An:
Das Coro­na-Virus
Pan­demies­traße 0678
8946 Deutsch­land

Liebes Coro­na,

Mir gefällt nicht, wenn wir uns stre­it­en, wenn ich etwas nicht darf, dass ich meine Fre­unde nicht besuchen darf.
Mich macht richtig wütend, dass die Leute krank wer­den.
Mich lang­weilt, dass ich immer zwis­chen Mama und Papa hin und her gehen muss.
Trau­rig finde ich jet­zt ger­ade nichts.
Spie­len finde ich schön, mit mein­er Tante skypen, Spaß haben, Masken malen.
Lustig finde ich Lachen, Kitzeln, ganz viel Spaß.
Ich wün­sche mir, dass meine Fre­unde mich ganz lange besuchen, bis Coro­na fer­tig ist.
Deine Anis­nofla 7

Hal­lo covid 19!

Du bist scheußlich 
Und stinkig
Meine Fre­unde fehlen mir!
Und meine Schule.
Ich möchte zu meinen Fre­un­den gehn
Und Oma und Opa wieder­se­hen. 
Du bist scheußlich. 

🤠Joshua (7) und 💚 Jakob (4) aus Dublin


So sieht die Quar­an­täne eben aus.
So wie der Vogel der dir auf den Kopf kackt,
so wie die Schule die dich mit einem Stich zer­hackt.
So wie die Ner­ven, die gle­ich platzen,
oder  auch so wie die stink­enden Matratzen.
So sieht die Quar­an­täne eben aus.
So wie die kleinen Kinder, die jaulen wie Hunde,
so wie man eine Mail von der Schule krigt, jede Sekunde.
Doch das wird nicht immer so bleiben,
wir wer­den nicht immer so lei­den,
so sieht die Quar­an­täne eben aus!

- von Isabell Cof­feecup aus Berlin, 11 Jahre

23 Apr

A U S F A L L: Schreibwerkstatt Lollar 2020

Diese Ver­anstal­tung wurde auf­grund der Coro­na-Epi­demie abge­sagt bzw. verschoben!

März-Juni 2020
LAUTSCHRIFTEN
Pojekt Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st in Koop. mit dem Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum.
Schreib­w­erk­statt im Ländlichen Raum. 

Erste Sitzung: 23.4.2020, ab 13:40Uhr

Pro­jek­tlei­t­erin: Autorin Safiye Can
an der Clemens-Brentano-Europaschule in Lol­lar:
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
6 Schreib­sitzun­gen
1 Besuch beim hr
(vor den Som­mer­fe­rien, die in Hes­sen am 6.7.2020 sind / KW 25/26)
1 Abschlus­sle­sung (vor den Sommerferien)

Lehrerin: Wiebke Meuser

18 Apr

Arbeitsstipendium Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist arbeitsstipendium-hessen-1024x324.jpg

18. April 2020
“Arbeitsstipendi­um des Hes­sis­chen Min­is­teri­ums für Wis­senschaft und Kun­st” für das näch­ste Buch­pro­jekt der Dich­terin Safiye Can

Das Hes­sis­che Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st vergibt jährlich Arbeitsstipen­di­en an Autorin­nen und Autoren. Diese Förderung zielt darauf, durch einen finanziellen Beitrag auszuhelfen, um die Arbeit an lit­er­arischen Werken zu unter­stützen. Autorin­nen und Autoren, die ihren Lebens­mit­telpunkt in Hes­sen haben, erhal­ten dadurch die Möglichkeit, ihren kün­st­lerischen und oft­mals sehr zeit­in­ten­siv­en Arbeit­sprozess voranzutreiben.

14 Apr

Süddeutsche Zeitung 2020

Hier geht es zum Artikel.

14.4.2020, SZ über die Buch­branche und Corona

4 Apr

Video-Lesung Hessischer Rundfunk 2020

Lesen im Lock­down: Sam­stag, 4. 4. 2020, 17Uhr
Eine Ver­anstal­tung von hr2 Kultur

Youtube https://www.youtube.com/watch?v=oURO853GUu4&fbclid=IwAR0WCvCi9LBdSWYE5dDBD00B8cxCFanWnbQSOma-X5NukegIqZK5jG2t3f0

Face­book (gekürzt) https://www.facebook.com/watch/hr2kultur/226065505471078

Insta­gram https://www.instagram.com/hrfernsehen/

hr2-kul­tur www.hr2.de

hessenschau.de www.hessenschau/kultur.de

Die Buch­hand­lun­gen haben geschlossen, und öffentliche Lesun­gen fall­en aus. Daher hat der Hes­sis­che Rund­funk (hr) Autor*innen gebeten, ihr Smart­phone in die Hand zunehmen, ein Kapi­tel aus ihrem aktuellen Roman zu lesen und sich dabei selb­st zu fil­men. Ab sofort gibt es jeden Tag ein neues Video.

Bisher konnten 15 Schriftsteller*innen für das Projekt gewonnen werden: Artur Becker, Safiye Can, Mareike Fallwickl, Dörte Hansen, Saskia Hennig von Lange, Dalibor Marković, Uwe Preuss, Nele Pollatschek, Leif Randt, Cemile Sahin, Ingo Schulze, Saša Stanišić, John von Düffel, Kai Weyand und Frank Witzel. 

Auf dem Balkon, in der Küche, im Garten oder vom Schreibtisch aus sind char­mante 15-minütige Lesun­gen ent­standen, die auf dem neuen YouTube-Kanal „Lesen im Lock­down“, auf hessenschau.de/kultur, auf hr2.de, in den Social-Media-Kanälen von hr2-kul­tur und des hr-fernse­hens sowie in der ARD-Mediathek zu sehen sind.

1 Apr

Übersetzung ins Englische 2020

Pub­lika­tion in der Print- und Online-Aus­gabe der amerikanis­chen Lit­er­aturzeitschrift:
Loch Raven Review Vol­ume 16, No. 1, 2020
The Loch Raven Review is a Mary­land-based Lit­er­ary Jour­nal, ISSN: 1557–7627

Über­set­zung ins Englis­che von Mar­ilya Vete­to Reese


P.E.N mem­ber Safiye Can (pro­nounced John), is a Cir­cass­ian-Ger­man poet. Recip­i­ent of Else Lasker-Schüler Poet­ry Prize, and the Alfred-Müller-Felsen­burg Prize for Civ­il Courage in Lit­er­a­ture, she was 2017 GERMAN CAMPUS WEEKS hon­oree at North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty. Board mem­ber and co-edi­tor of diehoren, she also serves as cura­tor of Hein­rich Böll Foundation’s Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek. Can’s poet­ry debut is Rose und Nachti­gall. www.safiyecan.de

Mar­ilya Vete­to Reese (Pro­fes­sor of Ger­man, North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty) has been the recip­i­ent of DAAD and Ful­bright fund­ing over 30+ years as lit­er­ary trans­la­tor. Reese’s CAMPUS WEEKS fund­ing by Ger­man Embassy/Washington, D.C. brought Safiye Can to the US for her first vis­it in 2017 and Zehra Çirak­for her sec­ond vis­it in 2018. Reese’s first (co-)translation into Ger­man was of War­ren Perkin’s PUTREFACTION nov­el—Nava­jo LIVE Ein Heavy-Met­al Leben imReser­vat—Hans Schiler Ver­lag, 2018. 

31 Mrz

Inerview Ausbildungsplatz Aktuell 2020

Inter­view
in der Zeitschrift “Aus­bil­dungsplatz Aktuell — Per­spek­tiv­en für Aus­bil­dung und Studi­um“
Aus­gabe März bis Sep­tem­ber 2020
S.48–50

Die Zeitschrift erscheint mit jew­eils ca. 18.000 Ex. in fol­gen­den Regio­nen:
- Rhein-Main
- Ost­west­falen
- Süd­nieder­sach­sen (Braun­schweig, Wolfs­burg, Han­nover)
- Main­franken (Würzburg, Aschaf­fen­burg) — käme im Herb­st hinzu.

Das Inter­view führte: Uwe Englert

Zur Online-Ver­sion:

24 Mrz

Radio Free FM 2020

Radiosendung: “Klas­sisch Mod­ern“
Dien­stag, 24.3.2020, 11Uhr
u.a. mit der Buchrezen­sion von “Rose und Nachti­gall“
von Jörg Neugebauer

klas­sisch modern

Aus dem Home Office

Dies­mal wurde die Sendung auf­grund der Coro­na-Pan­demie im Home Office pro­duziert: Eine Rezen­sion von Safiye Cans Lyrik­band “Rose und Nachti­gall”, eine weit­ere zu “Das zweite Schw­ert” von Peter Hand­ke. Weit­ere Texte u.a. von Dominik Dom­brows­ki und Franz Kaf­ka. Musik gibt‘s auch, z.B. von Yes und Pink Floyd.

21 Mrz

A U S F A L L: Literaturfestival Görlitz 2020

Diese Ver­anstal­tung wurde als Vor­sichts­maß­nahme zur Coro­na-Virus-Epi­demie ver­schoben. Neues Datum wird bekan­nt gegeben!

21.3.2020, 19Uhr
Ort: Ate­lier Kremser, Hart­mannstraße 4 in Gör­litz
Lit­er­atur­fes­ti­val: “Lese­früh­ling in der Lausitz
Zum Welt­tag des Poe­sie begrüßen wir Safiye Can und Roža Domaš­cy­na mit ihren aktuellen Gedicht­bän­den. Musikalisch begleit­et wer­den sie von Frank Pschich­holz an der Laute.

Das Fes­ti­val find­et in diesem Jahr zum ersten Mal in und um Gör­litz statt. Schw­er­punk­te sind Work­shops, Mit­mach­machange­bote und Lesun­gen in der Zeit von März bis Mai 2020. Der lyrische Abend ist die erste Lesung des Lese­festes. Nach dieser Auf­tak­tver­anstal­tung, fol­gen weit­ere Lesungen.

Zeit: Sam­stag, 21.03.20 / Beginn: 19:00 Uhr / Ein­lass: ab 18:30 Uhr / Karten im Vorverkauf* + Abend­kasse / 15,00 € nor­mal / 10,00 € ermäßigt**
Förderun­gen: ua Sparkassen­s­tiftung OL-NS und der Kul­turs­tiftung des Freis­taates Sach­sen).
Org. Sascha Röhricht

21. März Lyrik-Lesung / Eröffnung des Lesefrühlings

Cov­er: Wall­stein / Foto: Wolf­gang Schmidt
17 Mrz

Journal Frankfurt zu Corona 2020

Jour­nal Frank­furt, Kul­turteil, 17.3.2020
Artikel zum The­ma Kul­turschaf­fend­er zur Coro­na-Zeit
Zum Direk­tlink hier­hin.

Kul­tur Coronavirus 

Coronavirus

„Wir müssen unsere Mieten zahlen“ 


Mehr und mehr Ver­anstal­tun­gen wer­den auf­grund von Coro­na-Schutz­maß­nah­men abge­sagt, das kul­turelle Leben ist prak­tisch zum Erliegen gekom­men. Zahlre­iche Kun­stschaf­fende und Kreative fürcht­en um ihre Exis­tenz. Wir haben mit eini­gen gesprochen. Die Dich­terin und Schrift­stel­lerin Safiye Can spürt die Ver­anstal­tungsab­sagen und Schließun­gen deut­lich. „Abge­sagt wer­den Lesun­gen und Schreib­w­erk­stät­ten, Einzelle­sun­gen wie Lese-Fes­ti­vals, Inter­views zur Leipziger Buchmesse. Nun schließen auch noch die Bib­lio­theken und ich habe vere­inzelt gehört, dass auch Buch­hand­lun­gen schließen. Das heißt, selb­st mit den Beträ­gen aus Buchverkäufen kann man derzeit nicht rech­nen“, sagt die Offen­bacherin. Die Schließung kul­tureller Ein­rich­tun­gen erachtet sie als „zwin­gend notwendig um unser aller Gesund­heit willen.“ Alles andere sei fahrläs­sig. „Allerd­ings muss gesichert wer­den, dass wir unsere Mieten und nor­malen Aus­gaben bezahlen kön­nen“, fordert Safiye Can. „Eine Hil­fe wäre zum Beispiel, wenn die Kün­stler­sozialka­ssen-Gebühr über­nom­men wer­den würde oder wenn vere­in­barte Lese-Hon­o­rare trotz­dem aus­gezahlt wer­den, zumal Kul­tur­pro­jek­te wie Lit­er­aturver­anstal­tun­gen ein jährlich­es Bud­get haben, die aus­gegeben wer­den müssen. Das alles ist freilich erst ein­mal ein klein­er Trost in Anbe­tra­cht der Tat­sache, dass uns das Ungewisse so einen großen Kum­mer bere­it­et, aber es wäre zumin­d­est ein Anfang. Wün­schenswert ist natür­lich son­st immer, dass Men­schen Büch­er lesen, ins­beson­dere Gedichte.“ 

15 Mrz

Rose und Nachtigall 2. Aufl 2020

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Rose-und-Nachtigall-Safiye-Can-Liebesgedichte-619x1024.jpg

15.3.2020
Die Auflage von Rose und Nachti­gall ist inner­halb von 2 Wochen ver­grif­f­en und der Band erre­icht die 2. Aufl.!
Damit ist das Lyrikde­büt, der zuvor bere­its 6 Aufl. in seinem ersten Ver­lag erre­ichte und im Wallsetin Ver­lag nun in der 2. Aufl. ist, bei der 8. Auflage!

DANKE an alle LeserInnen!

13 Mrz

A U S F A L L: Leipziger Buchmesse Forum Literatur 2020

Achtung die Lesung fällt als Vor­sichts­maß­nahme (gegen den Coro­n­avirus) aus.

Ter­mine zur Leipziger Buchmesse 2020

Fre­itag, 13.03.2020
16:30 – 17:00 
Ver­anstal­tungsart: Lesung und Gespräch
Mitwirk­ende: Autorin: Safiye Can, Mod­er­a­tion: Flo­ri­an Welling
Titel: Rose und Nachti­gall 
Beschrei­bung: Rose und Nachti­gall, das ist ein zen­trales, tausend Jahre altes Motiv der ara­bis­chen, per­sis­chen und türkischen Dich­tung, um die die Gedichte in diesem Band kreisen
Ver­anstal­ter: Wall­stein Ver­lag
Ort: Forum Lit­er­atur Halle 4: Halle 4, Stand F100
Ver­anstal­tungs­genre: Lyrik 

12 Mrz

A U S F A L L: Leipziger Buchmesse Lyrikbuchhandlung 2020

Achtung die Lesung fällt als Vor­sichts­maß­nahme (gegen den Coro­n­avirus) aus.
Ter­mine zur Leipziger Buchmesse 2020

Don­ner­stag, 12.3.20120
Lesung im Rah­men von “Leipzig Liest”
In der »Lyrik­buch­hand­lung«
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Leipzig
Adresse: Tape­ten­werk, Lützn­er Str. 91, Leipzig

9 Mrz

Lesung Aschaffenburg 2020

Dien­stag, 10.3.2020, ab 19:30h
Lesung mit der Autorin Safiye Can
zum Welt­frauen­tag (Son­ntag, 8.3.2020)

Stadt­bib­lio­thek Aschaf­fen­burg
Org. Cig­dem Deniz

6 Mrz

A U S F A L L: Lesung Frankfurt ImmiBM 2020

Achtung die Lesung fällt als Vor­sichts­maß­nahme (gegen den Coro­n­avirus) aus.

Lesung zur Eröff­nung der Frank­furter Immi­gra­tions­buchmesse 2020
von der Autorin Safiye Can
6.3.2020, 10Uhr
Ort: His­torisches Muse­um Frank­furt
Die ImmiBM2020 geht vom 6.–8.3.2020

3 Mrz

Schreibwerkstatt Oberrieden (CH) 2020

3.–4.3.2020, 10–15Uhr
Die Schreib­w­erk­statt Dichter-Club ist erneut in der Schweiz!
BWS — Beruf­swahlschule Bezirk Hor­gen
See­halde
Seestraße 64
CH — 8942 Ober­rieden
Geschlossene Gesellschaft!

Die Schüler sind zwis­chen 16 und 19 Jahren alt. 15 Schüler_innen aus ein­er Inte­gra­tionsklasse und drei weit­eren Klassen.

Organ­i­sa­tion: J. Brander

2 Mrz

Rose und Nachtigall Publikation 2020

Erschei­n­ung­ster­min: 2.3.2020

Neuau­flage des Lyrikde­büts von Safiye Can
Rose und Nachti­gall
Liebesgedichte

Wall­stein Ver­lag, Göt­tin­gen
€ 18,00 (D)
Alle Preise inkl. MwSt zzgl. Ver­sand­kosten
über 100 S., geb., Schutzum­schlag, 12 x 20
ISBN: 978−3−8353−3609−4
(1.–6. Aufl. 2014–2016 Größen­wahn Ver­lag)


Redigierte Neuau­flage inkl. Stickerbeilage

»Rose und Nachti­gall« — Safiye Cans lyrisches Debüt in ein­er schö­nen neuen Aus­gabe.

Rose und Nachti­gall, das ist ein zen­trales, tausend Jahre altes Motiv der ara­bis­chen, per­sis­chen und türkischen Dich­tung, um das Safiye Cans Gedichte in diesem Band kreisen. Während die Rose dort ein Sym­bol für die Geliebte ist, ste­ht die Nachti­gall für das sehn­suchtsvolle Begehren der­sel­ben. Safiye Cans Gedichte sind mod­erne und eigen­ständi­ge Liebesgedichte, die den Din­gen des Lebens und des Liebens nach­spüren. Mit neuen und über­raschen­den Meta­phern besin­gen sie die Liebe, aber auch deren Scheit­ern und den Ver­lust, in einem musikalis­chen Ton, dessen rhyth­mis­che Ein­heit­en das Gesagte über­führen, wobei ein ganz eigen­er, beson­der­er Klang entste­ht.
Sechs Jahre nach seinem ersten Erscheinen haben die Gedichte dieses Ban­des noch immer nichts von ihrer Aktu­al­ität einge­büßt und ihre Sprache, ihre Musikalität lässt weit­er­hin staunen. Diese neue Aus­gabe ihres ersten Gedicht­ban­des zeigt, wie gekon­nt sich Safiye Can der Liebe sprach­lich zuwendet. 

28 Feb

Offenbach Post 2020

Offen­bach Post, Sam­stag, 29.2.2002
Artikel über die Lesung der Dich­terin Safiye Can in der Ober­sthausen­er Stadt­bib­lio­thek zum Gedenken an Hanau 2002

(Nach­trag: Eine Leserin war es, die im Pub­likums­ge­spräch sagte, dass ihre Kind­heit wun­der­bar in D. war)

21 Feb

Lesung Stadtbib. Obertshausen 2020

——————————————————————————————-

Musikalis­che Lesung der Autorin Safiye Can
Fre­itag, 21.2.2019, 19Uhr
Stadt­bib­lio­thek Obertshausen

Eine Organ­i­sa­tion der Stadt­bib­lio­thek Obertshausen mit dem Deutsch-Türkischen Kul­turvere­in Obertshausen; Org: Gülseren Eren. Hier gehts zum Link

5 Feb

Übersetzung ins Italienische 2020

5.2.2020
Über­set­zung ins Italienische

Di quel bam­bi­no non diven­tò nulla

Allo zio per favore non riv­e­lategli
Che sono diven­ta­ta una poet­es­sa
Altri­men­ti piangerà nuovamente.

Poe­sia: Safiye Can
Traduzione: San­dro Fer­raro, 5.2.2020

Über­set­zung des Gedicht­es: „Aus dem Kind ist nichts gewor­den“, ent­nom­men aus dem Buch: Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft, Wall­stein Verlag.

27 Jan

Fotoshooting Alain Barbero 2020

27.1.2020 in Offen­bach am Main
Foto­shoot­ing mit dem Fotografen Alain Bar­bero.

19 Jan

Übersetzung + Publikation Englisch 2020

No Man's Land

19.1.2020
Über­set­zung der Gedichte von Safiye Can ins amerikanis­che Englisch durch Prof. Mar­ilya Vete­to Reese
Pub­lika­tion bei: No Man’s Land — New Ger­man Lit­er­a­ture in Ger­man Translation

New German Literature in English Translation
-Quite possibly well and truly
-Integration
-Away from the World
-That Child Never Amounted to Much

By Safiye Can

Trans­la­tion Mar­ilya Vete­to Reese

Quite pos­si­bly well and truly

Maybe home is a Kurt Cobain line
an Atti­la Ilhan verse
a thou­sand year old yearn­ing, the hair gone grey
the scent of rain atop the pasture
a view from the win­dow, black and white
foliage on a rut­ted path one autumn day
or Uncle Cemil with his woolen cap, when he laughs.

Maybe home is the shoot­ing star
over Llorett de Mar
that one mil­lisec­ond or the Repub­lic of Adygeja
is the munic­i­pal library of Offenbach
that hous­es Ernst Buch­holz inside
or the key to the door of a house, handed
to some­one in exile

Maybe home is some­thing dead-serious
with a moustache
or a bare­foot-run bit of bridge over water
the fragili­ty of the pop­py blossom
of our childhood
a cal­lithrix jac­chus, a marmoset
or a Hello-Kitty-balloon
hid­ing away in cot­ton candy

Maybe home is a nomad in Tuareg garb
rac­ing here and there
or a Mick­ey Mouse shirt and laced-up shoes
at the Baltic
and hair twist­ed into a braid
is a shat­tered glass you step on
that unex­pect­ed pang in the vicin­i­ty of your chest

Maybe home is falling into your own bed
after nights of par­ty­ing, jeans and sneak­ers still on
and stop­ping short and stop­ping short.
Is a cou­ple danc­ing to the beat of a tan­go for­get­ting themselves
the sight of two white-brown horses
aome­times Ter­mi­nal B of the Frank­furt Airport
or just sim­ply Fouzia’s voice.

Maybe home is the root of eightor a coiled trunk-like thing topped with cinnamon
is a chameleon adapt­ing itself.
Maybe though it’s Frau Grün
on the ground floor, who rants about everything
maybe.

Inte­gra­tion

How much should you give up shed how many grams of your soul change yourself how often when exactly to get where on whose whim Integration (a poem in the shape of a question mark)

Away from the World

If only I could hide myself away
from the world
behind your back
only some­times peeking
in order to see, just to see
a little
whether way off there flow­ers bloom too
anymore.

If I only could smile at a person
and thus take away all his woes
and then again could pro­tect the animal
from the person
the most frag­ile insect, the most mas­sive elephant.

If only I could hide myself away
from the world
with a hand­stand, just like that
clos­ing my eyes and knowing
for a moment, just knowing:
out there is no war, nowhere
no per­son kills anoth­er person
no per­son kills an animal
absolute­ly noth­ing is being killed
not autho­rized not condoned
and there is no avarice.
And could laugh aloud
since every­thing else is absurd
would be so incred­i­bly ab-solute-ly ab-surd

If only I could hide myself away
from the world
in a cloud perhaps
just peek out sometimes
to look down, just to look
a little
if down there chil­dren built sand­cas­tles too
if bees flew, seals swam
anymore.

If only I could hide myself away
from the world
behind your back
nev­er­more rup­tured by reality
the real­i­ty would rupture
from all of the love of ours.

That Child Nev­er Amount­ed to Much

But do not tell
my uncle please
that I became a poet
he’ll only start to cry again.

From:  Safiye Can, Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft (Chil­dren of a Lost Soci­ety), Wall­stein Ver­lag, Göt­tin­gen, 2017.Return To Top

17 Jan

Lesung Groß-Gerau 2020

17.1.2020
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club: Schliff am Text, ab 8.50Uhr

17.1.2020
Abends: Lesung in der Aula mit den Schüler_innen des Dichter-Clubs (10. Jahrgang) und der Autorin Safiye Can
Mar­tin-Buber-Schule in Groß-Ger­au, Aula
Offen für alle Besucher_innen!


15 Jan

Schreibwerkstatt Groß-Gerau 2020

16.1.20120
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit der 10F, 08h50-13h15 (2.–6.Schulstunde)
(Ein­tip­pen der Texte im PC-Raum in der 7. Schul­stunde: 13h45-14h30 )
Mar­tin-Buber-Schule in Groß-Gerau

17.1.2019
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club: Schliff am Text, 08h50-13h15 (2.–6.Schulstunde)
Abends: Lesung in der Aula mit den Schüler_innen des Dichter-Clubs

19–21Uhr Abend­ver­anstal­tung in der Schu­laula, freier Eintitt!

14 Jan

fixpoetry Text des Tages 2020

14.01.2020, Text des Tages
mit spanis­ch­er Über­set­zung des Gedicht­es
“Aus dem Kind ist nichts geworden”

1 Jan

Hessischer Rundfunk Gedicht 2020

Gedichtvor­trag der Dich­terin Safiye Can
Sendezeitraum 01.01.2020 — 31.12.2020
TV: Hes­sis­ch­er Rund­funk
auch hier über YOUTUBE zu hören.

Gedicht­ti­tel: Draußen mit Kom­pass
Gedicht­col­lage aus dem Lyrikbest­seller:
Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft
Wall­stein Ver­lag, Göt­tin­gen (derz. 2. Aufl.)

27 Dez

hr Neujahrsgruß Safiye Can 2019/2020

Neu­jahrs­grüße der Dich­terin und Autorin Safiye CAN
Sendezeitraum 27.12.2019 — 06.01.2020
Hes­sis­ch­er Rund­funk
hier auch auf Youtube nachzusehen.
20 Dez

Erich Kästner Jahrbuch 2019

Frühjahr/Winter 2019

Das diesjährige Jahrbuch der Erich-Käst­ner-Gesellschaft (Bd. 9) eröffnet den Band mit Lyrik von Safiye Can
Erich-Käst­ner-Jahrbuch 9 der Erich-Käst­ner-Gesellschaft, Ver­lag Königshausen und Neu­mann, 2019

erichkaestnergesellschaft.de

Logo der EKG, mit fre­undlich­er Genehmigung

Kästneriaden zum 120. Geburtstag. Erich-Kästner-Jahrbuch, Band 9

ISBN: 978−3−8260−6883−6
Autor: Brons, Patri­cia / Nick­el, Arthur / Nico­lai, Matthias (Hrsg.)
Band Nr: 9
Erschei­n­ungs­jahr: 2019

4 Dez

Lesung + Gespräch Berlin 2019

Mi., 04.12.2019,
19.00 – 22.00 Uhr
Hein­rich-Böll-Stiftung — Bun­dess­tiftung Berlin
Schu­mannstr. 8
10117 Berlin

Naunynstraße, Ecke Savignyplatz

Ein Abend mit Aras Ören und Gästen

Safiye Can (Dich­terin, Schrift­stel­lerin), Robert Stad­lober (öster­re­ichis­ch­er Schaus­piel­er, Syn­chron­sprech­er, Musik­er und Sänger) Fotos: Stephan Röhl

 

 

 

 

 

 

 

Urheber/in: Mar­i­anne Fleit­mann, Akademie der Kün­ste, Berlin,
Foto-AdK‑W, Nr. 7163_5, © Akademie der Kün­ste. All rights reserved.

Mit:

  • Aras Ören
  • Hat­ice Akyün
  • Safiye Can
  • F.C. Delius
  • Cem Özdemir 
  • Robert Stad­lober

1973 veröf­fentlicht Aras Ören im Rot­buch-Ver­lag das Langgedicht „Was will Niyazi in der Naun­yn­straße?“. Es ist ein­er der ersten großen Texte über das türkische Leben in Berlin, über Sprache und Inte­gra­tion, Fremd- und Selb­st­wahrnehmung. Weit­ere bedeu­tende Beiträge fol­gten, Örens Name als Schrift­steller, Dichter, Radiomach­er, Akademie-Mit­glied und Men­tor ist etabliert – und doch ist sein Werk in Teilen erst noch zu entdecken.

Zum 80. Geburt­stag erscheint nun im Ver­brech­er-Ver­lag die „Berlin­er Trilo­gie“: Drei erfol­gre­iche Büch­er in einem Band – mit einem neuen Vor­wort des Autors. Almanya feiert Aras Ören und disku­tiert „das Werk des ersten deutschen Autors, der auf Türkisch schreibt“ (Ulrich Gut­mair in der taz). Feiern Sie mit!

Ein­tritt frei. Um Anmel­dung wird gebeten
Sprache: Deutsch, Türkisch

Infor­ma­tio­nen: Anni­ka Mag­nussen, magnussen@boell.de

1 Dez

Junges Literaturland hr 2019

2‑tägige Schreib­w­erk­statt Dichter-Club
im Rah­men des Pro­jek­tes “Junges Lit­er­atur­land Hes­sen”, org. vom Hes­sis­chen Rund­funk mit Safiye Can und der Inten­sivk­lasse II der Hostatoschule in Frank­furt Höchst.
Ort: Anne-Frank-Bil­dungsstätte in Frankfurt/Main (Staffel 11)

Einen Teil der Ergeb­nisse kön­nen Sie hier durch die Stim­mer der jun­gen Poet­Innen nach­hören.

https://www.hr2.de/veranstaltungen/literaturland/junges-literaturland/schulen/staffel-elf-hostato-bg-100~_t-1576662048237_v-16to9.jpg

Wegge­hen und Ankom­men – Selb­st­bes­tim­mung und Fremdbes­tim­mung, Dazuge­hören und Fremd­sein. Es ist nicht immer leicht für diese The­men die richti­gen Worte zu find­en, beson­ders dann, wenn man ger­ade erst mit­ten in einem Neuan­fang steckt.

Die Inten­sivk­lasse II der Hostatoschule Frank­furt wagt sich mit der Dich­terin Safiye Can daran den Gedanken, Emo­tio­nen und Wün­schen durch das Medi­um Poe­sie mehr Raum zu geben. 

Zitat von Imsha„Ich habe erst durch dieses Pro­jekt gel­ernt, Gedichte zu schreiben. Das Dicht­en mit Safiye hat mir großen Spaß gemacht. In Pak­istan hat­te ich keine Ahnung, was Gedichte sind. Jet­zt mag ich Poe­sie sehr.“ 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/literaturland/raus-aufs-land/staffel-elf-hostatoschule-a-100~_t-1576159405555_v-16to9.jpg

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Klassenfoto Intensivkalsse II Hostatoschule
29 Nov

Lesefest Stuttgart 2019

Fre­itag, dem 29. Novem­ber 2019 um 19–22 Uhr
Lese­fest “200 Jahre West-östlich­er Divan heute”
Bachakademie Stuttgart
Johann-Sebas­t­ian-Bach-Platz
70178 Stuttgart

Lesung „West-östlich­er Divan heute“ mit der tscherkessis­chen Lyrik­erin Safiye Can, Najet Adouani aus Tune­sien vom PEN-Pro­gramm „Writ­ers in Exile“ und dem Peter-Huchel-Preisträger Farhad Showghi. Mod­er­a­tion & Kün­st­lerge­spräch: Wid­mar Puhl und Moritz Heger, Stuttgarter Schrift­steller­haus. Musik: Alon Wal­lach, Gitarre, Ahmet Gül Gesang, N.N. Rohrflöte. 

Ein­tritt: 15 € / ermäßigt + Vorverkauf 10 € [Ver­anstal­ter: Wid­mar Puhl und Turkuaz e.V.]
Tick­e­tre­servierun­gen: +49 170–383 77 22 

Das Gen­er­al-The­ma für dieses Lese­fest ist das Jubiläum 200 Jahre
“West-östlich­er Divan”. Die Erstaus­gabe von Goethes Gedicht­buch mit
einem virtuellen poet­is­chen Dia­log zwis­chen Ori­ent und Okzi­dent ist 1819
bei Cot­ta in Stuttgart erschienen. Lebende
Dich­terin­nen und Dichter set­zen diesen Dia­log fort. Diesem Ver­such dient auch
nach der Lesung das Kün­st­lerge­spräch — zur aktuellen Auf­gabe der Dichter als
Brück­en­bauer zwis­chen den Kulturen.


Fotos: Pop Verlag
28 Nov

Lesung Feldkirch (AT) 2019

Achtung: Ver­anstal­tung ist ver­schoben!

28.11.2019 (Nähere Infos fol­gen)
Lesung mit der Lyrik­erin Safiye Can
The­ater am Saumarkt
Müh­le­tor­platz 1
6800 Feld­kirch / Österreich 

Im Rah­men von “feld­kircher lyrikpreis fes­ti­val 2019” mit der anschließen­den Präsen­ta­tion von PreisträgerIn­nen des Lyrik­wet­tbe­werbs. Organ­i­sa­tion: Sabine Benzer

E‑Mail: office@saumarkt.at
Web: www.saumarkt.at
Face­book: www.facebook.com/saumarkt

14 Nov

Buch: Das fröhliche Wohnzimmer 2019

Novem­ber 2019
Pub­lika­tion von Gedicht­col­la­gen im Buch:

Das fröh­liche Wohnz­im­mer
BUCH-Edi­tion
Wien 2019

120 Seit­en, Euro 12,-
Hrsg. Ilse Kil­ic und Fritz Widhalm
  Text-& Bild­beiträge von:
Armin Baum­gart­ner, Patri­cia Brooks, Safiye Can, Lucas Cejpek, Sabine Dengscherz, Bess Drey­er, Rica Fuentes, Chris­tine Haideg­ger, Thomas Hav­lik, Wolf­gang Helmhart, Her­mann J. Hen­drich, Michaela Hin­ter­leit­ner, Chris­tine Huber, Lisa Jacob, Ger­hard Jaschke, jopa jotakin, Gün­ther Kaip, Adri­an Kas­nitz, Chris­t­ian Katt, Ilse Kil­ic, Erich Klinger, Andrea Knabl, Mag­dale­na Knapp-Men­zel, Mar­gret Krei­dl, Rudolf Las­sels­berg­er, Markus Lind­ner, Ger­ald Nigl, Thomas Northoff, Jörg Piringer, Tiz­ian Rupp, Niko­laus Scheib­n­er, Eva Scheufler, Bir­git Schwan­er, Wal­traud Sei­dl­hofer, Lisa Spalt, Karin Spiel­hofer, Gün­ter Val­laster, Eleonore Weber, Fritz Wid­halm, Irene Wondratsch. 
30 Okt

Lesung Mühlheim 2019

30. Okto­ber 2019, 19Uhr
Musikalis­che Lesung mit Safiye Can
Mühlheimer Buch­laden
Bahn­hof­str. 17
Mühlheim

21 Okt

Literaturzeitschrift Krachkultur 2019

21. Okto­ber 2019
KRACHKULTUR NR. 20 / 2019

Mit unveröf­fentlicht­en Beiträ­gen von Safiye Can

“Von der tscherkessisch-deutschen Autorin Safiye Can bringt die Krachkul­tur zwei Liebesgedichte – feinsin­nig wahrgenom­men und dabei so genau aus­bal­anciert, wie man es von echter Kun­st erwarten darf.“
Hrsg. v. Mar­tin Brinkmann u. Alexan­der Behrmann
Beirat: Christophe Frick­er
ISSN 0947–0697 / ISBN 978−3−931924−15−7
208 Seit­en / 14 EUR

Neue »Krachkul­tur« feiert die Lyrik
München. Die neue Aus­gabe der KRACHKULTUR, »Deutsch­lands frech­ster Lit­er­aturzeitschrift« (CICERO), wid­met sich auss­chließlich der Lyrik. Es ist die intim­ste und nach wie vor von einem bre­it­en Pub­likum am wenig­sten beachtete lit­er­arische Gattung.

18 Okt

2. International Circassian Conference Nürnberg 2019

2. inter­na­tionale Tscherkessis­che Kon­ferenz
18.–20. OKto­ber 2019
Karl-Bröger-Zen­trum in Nürn­berg
Karl-Bröger-Straße 9
90459 Nürn­berg. Ger­many
Offen für alle Besucher.

Infor­ma­tion zum Kul­tur­pro­gramm im Rah­men der reich­halti­gen Programmschwerpunkte: 

Lesungsin­for­ma­tio­nen zum Kopieren:

Safiye Can 

Lit­er­arische Lesung der Autorin am Fre­itag, 18.10.2019 ab 20 Uhr
Dich­terin und Best­seller­autorin aus Offen­bach a. M./ Germany 

Safiye Can liest aus ihren Werken. Im Anschluss kann die Fragerunde begin­nen! Dem fol­gt das Büch­er­sig­nieren. Dich­terin Safiye Can, geb. als Kind tscherkessis­ch­er Eltern in Offen­bach am Main, studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse und Rechtswis­senschaft an der Goethe-Uni­ver­sität in Frank­furt. Sie ist Lyrik­erin, Autorin, Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, Her­aus­ge­berin sowie lit­er­arische Über­set­zerin. Alle Lyrik­bände der Autorin wur­den kurz nach der Pub­lika­tion zu Lyrikbest­sellern. Safiye Can leit­et erfol­gre­ich Schreib­w­erk­stät­ten an Schulen und anderen Ein­rich­tun­gen für Kinder und Jugendliche im In- und Aus­land und ist Grün­derin der Schreib­w­erk­statt „Dichter-Club“. Seit 2013 ist sie Kura­torin der „Zwis­chen­raum-Bib­lio­thek“ der Hein­rich-Böll-Stiftung und wurde mit mehreren Stipen­di­en und Lit­er­atur­preisen aus­geze­ich­net, u.a. mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis und dem Alfred Müller-Felsen­burg-Preis für aufrechte Lit­er­atur. Als Dich­terin arbeit­et sie eng mit dem Hes­sis­chen Rund­funk zusam­men, ist als Gast­dozentin tätig, zulet­zt an der Uni­ver­sität Kas­sel und der North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty in USA. Safiye Can ist Mit­glied bei der inter­na­tionalen Schrift­stellervere­ini­gung PEN (Poets, Essay­ists, Nov­el­ists), ehre­namtliche Mitar­bei­t­erin bei Amnesty Inter­na­tion­al und set­zt sich darüber hin­aus für Tier­rechte ein.

www.safiyecan.de

18 Okt

Frankfurter Rundschau Buchmesse 2019

Fre­itag, 18.10.2019
Zur Onlin­eaus­gabe hier­hin.

Safiye Can liegt Lyrik am Herzen und das vermittelt sie auch – unter anderem an Schulen.
Safiye Can liegt Lyrik am Herzen und das ver­mit­telt sie auch – unter anderem an Schulen.© Rolf Oeser

17.10.19 18:49

Buchmesse

Safiye Can: Liebesgedichte und Politik

  • von­Va­lerie Eiseler

Die Offen­bach­er Autorin Safiye Can will nicht in der Schublade „Migra­tion“ feststecken.

Ich bin mit­tler­weile angekom­men im Lit­er­aturbe­trieb“, erzählt Autorin Safiye Can dem Pulk von Besuch­ern am Stand „Lit­er­atur in Hes­sen“, nach­dem sie mit einem Gedicht zum The­ma Migra­tion ihre ein­führende Lesung been­det hat. Daher könne sie sich mit­tler­weile aus­suchen, ob und wann sie zu diesem The­ma spreche und schreibe. Aber auch sie habe mit der Schublade „Migra­tion“ am Anfang ihrer Kar­riere zu kämpfen gehabt: „Für dieses The­ma ist man als Autor mit einem fremdländisch klin­gen­den Namen gut genug.“

Dabei wirft Can dem deutschen Lit­er­aturbe­trieb keinen Ras­sis­mus vor, son­dern stellt lediglich fest, dass es sich dabei weit­er um ein Prob­lem han­dele. „Wir kämpfen“, sagt sie, „wir schreiben über The­men wie Heimat, aber eben nicht nur. Son­dern auch Liebesgedichte.“ Let­ztere gehören zur Spezial­ität der Offen­bach­er Autorin und mit einem leicht­en Lächeln auf den Lip­pen trägt sie die kurzen Stücke ihrem aufmerk­samen Pub­likum vor.

Cans Werke erscheinen häu­fig nicht bloß als geschriebenes Wort, son­dern auch als visuelle Gedichte, auf dem Papi­er in Form gebracht oder als Wort­col­la­gen, eine Art der konkreten Poe­sie, bei der sie Auss­chnitte aus Zeitun­gen auf dem Papi­er arrang­iert. „Das Gedicht sagt mir, dass es noch nicht fer­tig ist, son­dern, dass es von mir noch in eine bes­timmte Form gebracht wer­den will“, so Can.

Einige ihrer aktuelleren Col­la­gen ent­standen während ihres Aufen­thalts im hes­sis­chen Laubach, wo die Autorin mit dem „Land in Sicht Stipendi­um“ des Hes­sis­chen Min­is­teri­ums für Wirtschaft und Kun­st einen Monat ver­brachte. Defin­i­tiv ein Unter­schied zur ihrem son­sti­gen Pflaster, aber für Can ein willkommen­er. „Ich habe eine Wertschätzung von dieser Stadt bekom­men und das bedeutet mir sehr viel.“ Vor Ort in Laubach arbeit­ete die Autorin auch an Schulen, wo sie mit Schülern und Schü­lerin­nen über Lyrik sprach und Lesun­gen gab. Viel zu häu­fig hät­ten Kinder schon in der Schule schlechte oder gar keine Erfahrun­gen mit Lyrik gemacht, das wolle sie ändern. Daher ver­anstal­tet Can seit fün­fzehn Jahren regelmäßig Schreib­w­erk­stät­ten für Kinder und Jugendliche.

Unter­dessen lebt und arbeit­et die Autorin wieder in Offen­bach, in Andenken an ihre Zeit in Laubach hängt nun aber ihr Gedicht „Der Garten“ im dor­ti­gen Schlosspark.

17 Okt

Frankfurter Buchmesse Lesung 2019

Do. 17.10.2019, 12Uhr
Land in Sicht: Lesung und Gespräch mit Safiye Can zu ihrem Stipendi­um in Laubach
Frank­furter Buchmesse, Stand G71 Halle 4.1.
Mod­er­a­tion: Made­lyn Rit­tner

Ver­anstal­ter: Hes­sis­ch­er Lit­er­atur­rat e.V.
Ort: Gemein­schafts­stand Hes­sis­ch­er Lit­er­atur­rat e.V., Börsen­vere­in und HMWK

16 Okt

Frankfurter Buchmesse VS 2019

16.10.2019, 12:30–13Uhr, Gespräch
Frank­furter Buchmessse
(Lud­wig-Erhard-Anlage 1
60327 Frank­furt am Main )
Frank­furt Authors Stage (Halle 3.0 K15)
Ver­band deutsch­er Schrift­stel­lerin­nen und Schriftsteller 

Stimmen gegen Rechts: Leben, Schreiben und Verlegen von Autor*innen mit multikulturellen Wurzeln

»Stim­men gegen Rechts« ist ein Pro­jekt des VS zur lit­er­arisch-kün­st­lerischen Inter­ven­tion gegen recht­sex­treme Ten­den­zen und zur Förderung demokratis­chen Engage­ments. Eine erste Ver­anstal­tung erfol­gt auf der Frank­furter Buchmesse.
»Wie leben und schreiben Autorin­nen und Autoren mit mul­ti­kul­turellen Wurzeln in Deutsch­land?« Das ist auf der Frank­furter Buchmesse wichtiges The­ma ein­er Diskus­sion­srunde mit VS-Vor­standsmit­glied Dr. Pilar Baumeis­ter, der Lyrik­erin Safiye Can und dem Ver­leger Tra­ian Pop.
Mit Safiye Can, Pilar Baumeis­ter u.a.
Diskus­sion über das Leben und Schreiben und Ver­legen von Autorin­nen mit mul­ti­kul­turellen Wurzeln.

Mod­er­a­tion: Sven J. Ols­son (Stel­lvertre­tender Vor­sitzen­der des VS)
Eine Ver­anstal­tung des Bun­desvor­stands des VS

27 Sep

Presse Lauterbacher Anzeiger 2019

Fre­itag, 27.9.2019
Presse­bericht, Lauter­bach­er Anzeiger
Zum Onlin­eartikel auf Ober­hessen Live hier­hin.

© Trau­di Schlitt

Gesellschaftvor 10 Stun­den0

Lyrik-Lesung an der AvH beeindruckt mit Sprachgefühl und AusdruckskraftDichte der Worte, Tiefe der Gedanken

LAUTERBACH (ol). „Lautschriften 2019“ – Unter diesem Titel ist vor kurzem ein Buch erschienen, das Werke junger Kün­st­lerin­nen und Kün­stler enthält, Werke von Schü­lerin­nen und Schülern, die diese unter fach­lich­er Anleitung im Rah­men eines Schul­pro­jek­tes erar­beit­en kon­nten. Den Auf­takt der frischen Autoren­rei­he machen elf junge Leute von der Alexan­der-von-Hum­boldt-Schule, die vor den großen Ferien gemein­sam mit der preis­gekrön­ten Lyrik­erin Safiye Can an fünf Nach­mit­ta­gen in der Lauter­bach­er Stadt­bücherei in Klausur gegan­gen sind, um ihren Gedanken, Ideen und Lebenswel­ten eine sprach­liche, eine lyrische Form zu geben.

Wie gut dies gelun­gen ist, davon kon­nten sich am ver­gan­genen Don­ner­stag die Zuhörerin­nen und Zuhör­er in der Aula der Alexan­der-von-Hum­boldt-Schule überzeu­gen: In ein­er Lyrik-Lesung tru­gen die Schü­lerin­nen und Schüler ihre Gedichte vor und begeis­terten ihr Pub­likum nicht nur mit ihrer Sprachge­wandtheit und ihrem Ideen­re­ich­tum, son­dern auch mit der Selb­stver­ständlichkeit und dem Selb­stver­trauen, mit dem sie vor die Gäste in der Aula traten.

Han­na Borchers (links) und Petra Scheuer stell­ten das Pro­jekt und das Buch vor. Alle Fotos: Trau­di Schlitt

Wir erin­nern uns in späteren Jahren niemals an den eigentlichen Unter­richt, son­dern immer nur an die High­lights unser­er Schulzeit“ – ein wahres Wort, mit dem Schullei­t­erin Git­ta Hol­loch die Lesung an ihrer Schule eröffnete. Und ein High­light war diese Lesung, gemein­sam mit den vie­len Wochen inten­siv­en lyrischen Schaf­fens, die ihr voraus­ge­gan­gen waren, auf jeden Fall. Eine Arbeitssi­t­u­a­tion außer­halb der Schule, frei­willig auf sich genom­men, und doch ohne Schule und engagierte Lehrkräfte nicht denkbar.

Hol­loch dank­te der hier­für ver­ant­wortlichen Deutschlehrerin Han­na Borchers, dass Sie die Anre­gung von Petra Scheuer, Lei­t­erin der Lauter­bach­er Stadt­bücherei, aufge­grif­f­en und den Schü­lerin­nen und Schülern des Gym­na­si­ums damit die Teil­nahme an dem Lyrik-Work­shop mit Safiye Can ermöglicht hat, die selb­st natür­lich auch zur Lesun­gen ihrer Lyrik-Schüt­zlinge nach Lauter­bach gereist war. „Man merkt den Gedicht­en an, wie sehr sie mit Herz, Hand und Ver­stand ent­standen sind“, so Hol­loch, die ein solch­es Pro­jekt, gepaart mit ein­er gelun­genen Abschlussver­anstal­tung, als „Leucht­turm im Schu­lall­t­ag“ bezeichnete.

Ges­pan­nt auf den lyrischen Abend in der Alexan­der-von-Hum­boldt-Schule warteten die Men­torin­nen und die Schü­lerin­nen und Schüler auf ihre Auftritte.

Ein unglaubliches Gespür für Sprache

Das Ini­tia­torin­nen-Team Han­na Borchers und Petra Scheuer ließ noch ein­mal die Wochen des Schaf­fens Revue passieren. „In dem Raum des Dichter-Clubs, dem ‚Esel­sohr‘ unterm Dach der Bücherei, sprang jedes Mal der Funke über“, berichtete Petra Scheuer, immer noch ganz ange­tan von der flir­ren­den, inspiri­erten Stim­mung der Gruppe, die sich gemein­sam mit Safiye Can in die Welt der Worte und Emo­tio­nen versenk­te. „In diesem Buch erleben wir die Dichte der Worte, die Tiefe der Gedanken und ein unglaublich­es Gespür für Sprache“, kündigte Petra Scheuer Buch und Lesung an, genau­so wie Han­na Borchers sichtlich stolz auf das Schaf­fen der 12- bis 18-Jähri­gen, die sich ganz ihrer poet­is­chen Nei­gung hingegeben haben.

Wir sind ins­beson­dere dem Hes­sis­chen Litar­tur­fo­rum außeror­dentlich dankbar, dass es sowohl das Pro­jekt als auch unseren Leseabend großzügig unter­stützt hat“, führte die Deutschlehrerin aus. „Unsere Dich­terin­nen und unser Dichter sind eine motivierte sta­bile Gemein­schaft gewor­den, mit dem Willen, das zu tun, was sie tat­en“, so Borchers, die hinzufügte, welch glück­liche Auswahl Safiye Can als Coach war: „Die Chemie stimmte von Anfang an.“ Schreiban­lass waren zwei Kurz­filme, die die Schü­lerin­nen und Schüler als Assozi­a­tion­s­grund­lage für ihre Werke nutzten. Ihre Gedanken bracht­en Sie unter der Leitung von Safiye Can zu Papier.

Coach, Lyrik­erin und Rez­i­ta­torin mit großer Ausstrahlung: Safiye Can.

Safiye Can, preis­gekrönte Lyrik­erin und Vor­standsmit­glied der Zeitschrift für Lit­er­atur, Kun­st und Kri­tik „die horen“, war voll des Lobes für ihre junge Dichter­schar. Sechs­mal reiste sie eigens aus Offen­bach an die Lauter und man kon­nte förm­lich spüren, wie sehr ihr die Schü­lerin­nen und Schüler in dieser Zeit ans Herz gewach­sen sind. „Lautschriften“ ist ein Pro­jekt des Hes­sis­chen Min­is­teri­ums für Wis­senschaft und Kun­st in Zusam­me­nar­beit mit dem Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum im Mouson­turm und dem Fis­ch­er Kinder- und Jugend­buchver­lag, stellte die Autorin das Pro­jekt vor. Vier Teams, vier Schulen, vier Autoren, vier Bib­lio­theken sind hes­sen­weit daran beteiligt.

Ich war jeden Moment begeistert von der Themenvielfalt, die sich entwickelt hat“

Ich war jeden Moment begeis­tert von der The­men­vielfalt, die sich entwick­elt hat“, blick­te Can zurück. „Wir haben geschrieben, redigiert, bear­beit­et, vorge­le­sen, kor­rigiert und gedruckt“, so Can, die auch die Zusam­me­nar­beit mit dem Fis­ch­er-Ver­lag lobend erwäh­nte. Dor­thin waren die Schü­lerin­nen und Schüler erst wenige Tage zuvor gereist, hat­ten sich im Lit­er­atur­fo­rum getrof­fen, den Ver­lag ken­nen­gel­ernt und die Regis­seurin eines ihrer Aus­gangs­filme getrof­fen. „Heute ist der let­zte Tag unseres Pro­jek­ts, nun trauern und feiern wir.“ Nacheinan­der lasen die Schü­lerin­nen und Schüler ihre Werke vor, Lennart Zink und Emelie Mithin, hat­ten zusät­zlich zwei Musik­beiträge für ihr Pub­likum mit­ge­bracht. Zink spielte zur Eröff­nung und Mithin gemein­sam mit Feli­cia Eisen­meier ein Inter­mez­zo, eine Art musikalis­ches Gedankenspiel.

Sig­nieren am laufend­en Band: Die Büch­er des Lauter­bach­er Dichter-Clubs fan­den reißen­den Absatz.

Die Gedichte aller jun­gen Autorin­nen und Autoren, die nun vor ihr Pub­likum trat­en, sind so indi­vidu­ell wie die jun­gen Men­schen selb­st, eben­so wie ihre Art der Rez­i­ta­tion: Rhyth­misch, lebendig lesen die einen, ver­hal­ten, fast still die anderen – ganz so, wie es zu ihnen selb­st und zu ihren Werken passt. Ihre The­men sind Frei­heit und Fre­und­schaft, auch ver­gan­gene. Äng­ste und Sehn­süchte find­en ihren Aus­druck in kurzen oder län­geren Gedicht­en, die teil­weise Ansätze von visuellen Gedicht­en enthal­ten. Lebenswel­ten, Träume, famil­iäre Ver­flech­tun­gen – all das ver­pack­en die jun­gen Dich­terin­nen und Dichter in Worte voller Strahlkraft, die nach­hallen und die Ein­drücke noch lange in der Erin­nerung des Pub­likums festhalten.

Nach­dem die let­zte junge Lyrik­erin verk­lun­gen war, las Safiye Can aus ihrem neuen Lyrik­band „Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“. Die aus­gewählten Texte han­del­ten von Ver­let­zung und Hoff­nung, von der Sehn­sucht nach Frieden, die auf die harte Real­ität trifft, von der Liebe und ihrer Zer­brech­lichkeit. Werke – wie die ihrer Schü­lerin­nen und Schüler – zum Eintauchen.

Die Lauter­bach­er Dich­terin­nen und Dichter sind:

Mar­lene Aev­er­mann, Char­lotte Deuchert, Lot­ta Gohlke, Ilka Kötzschau, Emma Lang­stein, Emelie Mithin, Catha­ri­na Pilz, Melin­da Utke, Anna­maria Weber, Alexan­dra Wink und Lennart Zink.

Safiye Can (3. von rechts, vordere Rei­he) inmit­ten ihrer Dich­terin­nen und Dichter.

19 Sep

Lesung Lauterbach 2019

Do. 19.9.2019
Abschlus­sle­sung: Nach mehreren Schreib­w­erk­statt-Sitzun­gen in der Stadt­bib­lio­thek Lauter­bach fol­gt die gemein­same Lesung mit den Teil­nehmerIn­nen mein­er Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club” aus Lauter­bach.
Die Lesung find­et in der Schu­laula statt und ist offen für alle Besuch­er. Nähere Imfos folgen… 

17 Sep

S. Fischer Verlag 2019

17.9.2019, Grup­pen­ter­ef­fen um 11Uhr im Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum. 14–16/16.30Uhr Ver­lags­be­such.

Die Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club” aus Lauter­bach besucht den Fis­ch­er Ver­lag.
Safiye Can ist Kurslei­t­erin des Pro­jek­ts “Lautschriften. Vom Film zum Buch”, (finanziert vom Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st in Koop. mit dem Lit­er­atur­fo­rum Frank­furt) ist dies ein Pro­jekt zur Schreibförderung im Ländlichen Raum: an 4 hes­sis­chen Schulen wur­den Schreibkurse real­isiert, die von jew­eils einem Autor/ ein­er Autorin geleit­et wur­den. Zu Beginn wurde als Ein­stiegshil­fe ein Kurz­film gezeigt, allerd­ings ohne Ton, und die Schü­lerIn­nen entwick­el­ten, angestoßen davon, eigene lit­er­arische Texte. 

Von Feb­ru­ar bis zu den Som­mer­fe­rien gab es ins­ge­samt 6 Schreib­sitzun­gen; die ent­stande­nen Texte wer­den im Anschluss gesam­melt von S. Fis­ch­er Ver­lag in ein­er Antholo­gie her­aus­gegeben. Heute, nach den Som­mer­fe­rien, besuchen die Kurse mit den AutorIn­nen gemein­sam den Fis­ch­er Ver­lag , um u.a. etwas über die Her­stel­lung eines Buch­es zu erfahren, vorher trifft man sich im Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum in Frankfurt.

15 Sep

hr2-kultur 2019

Radiotipp

Sendung in hr2-kul­tur
Kul­turszene Hes­sen
15.09.2019, 12:04 Uhr

Fünf Jahre gibt es das “Junge Lit­er­atur­land Hes­sen”! Um das Jubiläum zu feiern, senden wir am 15. Sep­tem­ber um 12.04 Uhr in hr2-kul­tur eine ein­stündi­ge Sendung mit vie­len Stim­men aller Beteiligten. Die Sendung, Geburt­stagswün­sche der Autorin­nen und Autoren wie von Safiye Can, und eine Bilder­ga­lerie sind schon jet­zt online zu find­en.
Wir freuen uns sehr, dass Sie an diesem lit­er­arischen Pro­jekt für Schüler*innen teil­haben, es sind wun­der­bare Ergeb­nisse ent­standen und wir hof­fen, wir kon­nten vie­len Schüler*innen neue Impulse in der Begeg­nung mit Sprache und Lit­er­atur geben.”

11 Sep

Lesung Northern Arizona University 2019

15. Okt 2019 (Deutsche Zeit abends)
Lesung via Liveschal­tung Skype
North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty
Flagstaff AZ 86011–6004 / USA

Vor­bere­itung für den GERMAN TRANSLATION CONTEST der Stu­den­ten im FB Ger­man­is­tik mit dem Mit­telpunkt eines Gedicht­es von Safiye Can

Org. Pro­fes­sor of Ger­man, Mar­ilya Vete­to Reese, Ph.D
North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty
Box 6004
Flagstaff AZ 86011–6004

4 Sep

LYRIX Trier 2019


Schreibwerkstatt für den Bundeswettbewerb Lyrix 04. und 05.09.2019
unter der Leitung von Dichterin Safiye Can
in Trier
Ein Projekt von lyrix in Kooperation von Friedrich-Bödecker-Kreisen und verschiedenen Museen in Trier. Den Rahmen der Veranstaltungen liefert der rheinland-pfälzische Kultursommer, der das Thema “Lyrik begegnet Heimat(en)” wählt.
weitere Infos über bundeswettbewerb-lyrix.de
Foto: lyrix, Eröff­nun­sgver­anstal­tung Muse­um am Dom
31 Aug

Übersetzung Litauisch 2019

Über­set­zung ins Litauis­che, 31.08.2019


Ste­bi­u­osi

Ste­bi­u­osi
kodėl šian­di­en visi žmonės šyp­sosi
jie šyp­sosi miesto cen­tre
jie šyp­sosi prie sar­gy­bos būstinės
jie šyp­sosi val­gy­da­mi ledus
jie šyp­sosi kil­da­mi eskala­to­ri­u­mi
jie šyp­sosi traukiny­je
jie šyp­sosi stotelėje

tuomet supran­tu
tai né jie yra tie, kurie šyp­sosi
aš esu ta, kuri šyp­sausi
jie tik atsako.

(iš kny­gos: Safiye Can „Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“, „Ich wun­dere mich”)


Über­set­zung: Nijolė Daujotytė 

29 Aug

Literaturhaus Wiesbaden 2019

Don­ner­stag, 29.8.2019, 19Uhr, Lit­er­aturhaus Vil­la Clemen­tine Wies­baden
Poe­sie als Dialog 

200 Jahre J.W. Goethes ‘West-östlich­er Diwan’ & Safiye Cans ‘Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft’
Don­ner­stag, 29.08.19, um 19h
Literaturhaus,Villa Clemen­tine
Frank­furter Str. 1, 65189 Wies­baden
Ein­tritt 7,-€
Koop­er­a­tion von Part­ner­schaftsvere­in Wies­baden-Istan­bul/­Fatih e.V.
und dem Poe­siev­ere­in Dichterpflänzchen e.V.

Ein lyrisches Exper­i­ment mit beson­derem Reiz. 

Vor genau 200 Jahren, am 30.08.1819 erschien Goethes West-Östlich­er-Diwan. Das Werk ist nicht nur ein Dia­log mit dem Ori­ent, son­dern auch ein Dia­log mit seinen Zeitgenossen. Der neue Lyrikbest­seller von Safiye Can mit dem Titel „Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“ ist einem Diwan ver­gle­ich­bar und sucht den Dia­log mit den heute leben­den Men­schen.

An diesem Abend wer­den ähn­liche Anliegen und Reflex­io­nen aus Goethes Diwan den mod­er­nen Gedicht­en von Safiye Can gegenübergestellt. Sie kön­nen den poet­is­chen Dia­log der Goethezeit und den von heute erleben, denn neben der feinen, mod­er­nen Lyrik von Safiye Can hören sie die Diwan-Gedichte in ein­er Sprache, die uns aus 200 Jahren Ent­fer­nung ent­ge­gen­klingt.
Die Autorin und Dich­terin Safiye Can ist anwe­send und präsen­tiert Ihre Werke. Die Mit­glieder des Poe­siev­ere­ins Dichterpflänzchen rez­i­tieren Goethes Gedichte. 

Ver­anstal­ter: Part­ner­schaftsvere­in Wies­baden-Istan­bul/­Fatih e.V. 0611/305316 und Poe­siev­ere­in Dichterpflänzchen e.V. 0611/801514.

22 Aug

Lesung Düsseldorf 2019

Hin­ter­hofle­sung: Safiye Can, Philipp Herold, Jill Ziegler
Do, 22.08.2019, 19 Uhr
Ein­lass 18 Uhr
Ort: Börsen­vere­in des Deutschen Buch­han­dels e.V., Region­algeschäftsstelle NRW, Kaiser­str. 42A. Zugang über Rosen­gasse, Düs­sel­dorf Stadt­mitte
nicht im zakk! 

Ein­tritt frei. Spende erwün­scht.
Zur Web­site!

Literatur im Sommer — was braucht ein Hinterhof mehr? Eine wunderbare Moderation. Pamela Granderath führt durch den Abend. Ort: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Regionalgeschäftsstelle NRW, Kaiserstr. 42A 

2019 kann kom­men… 
Die Hin­ter­hofle­sun­gen wur­den auch 2019 von der Stadt Düs­sel­dorf, dem Lit­er­aturbeirat der Stadt, gefördert. Das freut uns sehr. So kön­nen wir unsere Arbeit weiterführen.

Foto: Christof Wolff
Foto: Christof Wolff
21 Aug

Poesie Agenda 2020 (CH)

Publikation in: Poesie Agenda 2020
August 2019
105×148 mm
256 Seiten ISBN 978−3−85830−246−5
Hrsg: Jolanda Fäh und Susanne Mathies 

Mit Kalen­dar­i­um, Adress­buch, Fotos, Car­toons, Noti­zen zur Lit­er­atur und vor allem vie­len guten Gedicht­en! Und dies seit nun­mehr 36 Jahren!

13 Jul

Kassel Live 2019

13.7.2019, Artikel im Kas­sel live 

Die Offen­bach­er Dich­terin Safiye Can ist ein­er der Stars der jun­gen deutschen Lit­er­atur-Szene, ihre Büch­er „Die Hal­testelle hab ich mir gemacht“ und „Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“ sind Best­seller in diesem Genre. Sie ist zwar erst gegen 22 Uhr mit ihrer Lesung dran, ver­fol­gt aber aufmerk­sam die Per­for­mances ihrer Kol­le­gen und Kolleginnen.

Safiye ist Mit­glied im P.E.N.-Club, Trägerin des Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis­es, war im Som­merse­mes­ter 2017 Gast­dozentin am Insti­tut für Ger­man­is­tik der Uni Kas­sel und anschließend Gast­dozentin an der North­ern Ari­zona University/USA. Sie ist Stipen­di­atin des Hes­sis­chen Literaturrats.”


13 Jul

Lyrikfest LyriKA Kassel 2019

13.7.2019
Lyri­KA — Erstes Open-Air-Lyrik­fes­ti­val Kassels

Lyri­KA 
Kas­sels erstes Lyrik-Open Air! Sam­stag, 13.7.2019

Liebe Lit­er­atur- und Lyrik­in­ter­essierte.
Am kom­menden Sam­stag find­et Kas­sels erste Lyrik-Nacht unter freiem Him­mel statt. 
Erleben Sie eine einzi­gar­tige Vielfalt von jun­gen Autor*innen und Musiker*innen aus dem deutschsprachi­gen Raum. 

Bei Lyri­KA find­et sich der Poet­ry-Slam­mer neben der Land­schaft­slyrik­erin, die Spo­ken-Word-Dich­terin neben dem konkreten Poet­en, der Song­tex­ter neben der Lit­er­atur­wis­senschaft­lerin. 

Hier nun unser genauer Zeit­plan:

14:00 Uhr: Poet­ry-Slam-Work­shop 

15:30 bis 17:30 Uhr Work­shop-Präsen­ta­tion und Poet­ry-Slam

Das Abend­pro­gramm:

19:00 Rose und Joe (Rap)
19:25 Daniela Rieß (Lyrik)
19:50 Mar­tin Piekar  (Lyrik)
20:15 MalKa­paun (Singer-Song­writer)
Pause
20:55 Frau Pauli (Singer-Song­writer-Pop)
21:20 Safiye Can (Lyrik)
21:45 Tobias Kun­ze (Poet­ry-Slam)

Ab 22:30 Uhr die Lyri­KA After­show­par­ty im K19

Der Ein­tritt ist frei! Die kuli­nar­ische Ver­sorgung haben “Stulle und Gut” über­nom­men! Sollt es ent­ge­gen aller Pla­nun­gen reg­nen, stür­men oder schneien, find­et Lyri­kA im Kul­turzen­trum K19 statt!

So find­en Sie das Open-Air:

Das Lyrik-Open-Air find­et zwis­chen dem “Periptero” und dem “K19” statt.
Das Periptero ist der “Kul­tur-Kiosk” der zur Dcu­men­ta 14 ent­standen ist.
Wenn Sie von der Gottschalk­str. in die Moritzs­traße abbiegen, sehen Sie nach 50 Metern auf der linken Seite einen Holz-Kiosk, das Periptero. Hin­ter dem Periptero find­et Lyrik­KA statt!

Ver­anstal­tet wird das som­mer­liche Lyrik-Ereig­nis vom AStA in Koop­er­a­tion mit der Brencher-Buch­hand­lung, dem KlangKeller e.V. und dem Lit­er­aturhaus Nord­hessen.

Wir freuen uns auf Sie!

Eine Koop­er­a­tion von AStA, Lit­er­aturhaus Kas­sel und Brencher Buchhandlung!

Fotos: Brencher Buch­hand­lung, Kassel

19 Jun

Schreibwerkstatt August-Bebel OF 2019

Schreib­w­erk­statt mit der Autorin Safiye Can

Mittwoch 19.06.2019
August-Bebel-Schule Offen­bach
Beru­flich­es Gym­na­si­um
Teil­nehmen wer­den 17 Schü­lerIn­nen.

Organ­i­sa­tion: Moni­ka Lip­gens im Namen des Mediathek­steams der August-Bebel-Schule

19 Jun

Schullesung August-Bebel-Sch. OF 2019

Schulle­sung mit der Autorin Safiye Can

Mittwoch 19.06.2019 ab ca. 9:15 Uhr
August-Bebel-Schule Offen­bach
Beru­flich­es Gym­na­si­um
Aula
Teil­nehmen wer­den ca. 4 Klassen der E‑Phase
Mit Begleitung von Kalvier­musik

Organ­i­sa­tion: Moni­ka Lip­gens im Namen des Mediathek­steams der August-Bebel-Schule

17 Jun

Schreibwerkstatt Lauterbach V 2019

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club: April bis zu den Som­mer­fe­rien (1.7.) 2019
TERMINE:
4.4 ab 14:15 Uhr in der Stadt­bib­lio­thek Lauter­bach (Lei­t­erin: Petra Scheuer) / Dop­pel­stunde (4Stunden)
(Oster­fe­rien 15.4−27.4)
2.5
9.5
23.5 / Doopel­stunde (4Stunden)
17.6 / Dop­pel­stunde (4Stunden)
(Som­mer­fe­rien ab 1.7)
Ver­lags­be­such (S. Fis­ch­er Ver­lag) nach den Ferien (für die Kurslei­t­erin option­al)
Abschlus­sle­sung vor Ort im Herb­st, Mod­er­a­tion: Safiye Can 

Safiye Can ist Kurslei­t­erin des Pro­jek­ts „Lautschriften. Vom Film zum Buch“, (finanziert vom Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st) ist dies ein Pro­jekt zur Schreibförderung im Ländlichen Raum: an 4 hes­sis­chen Schulen wur­den Schreibkurse real­isiert (in Usin­gen, Ebs­dor­fer­grund, Bad Hers­feld, Freigericht), die von jew­eils einem Autor/ ein­er Autorin geleit­et wur­den. Zu Beginn wurde als Ein­stiegshil­fe ein Kurz­film gezeigt, allerd­ings ohne Ton, und die Schü­lerIn­nen entwick­el­ten, angestoßen davon, eigene lit­er­arische Texte. 

Von Feb­ru­ar bis zu den Som­mer­fe­rien gab es ins­ge­samt 6 Schreib­sitzun­gen und die ent­stande­nen Texte wur­den im Anschluss gesam­melt von S. Fis­ch­er in ein­er Antholo­gie her­aus­gegeben. Nach den Som­mer­fe­rien haben alle 4 Kurse gemein­sam den Fis­ch­er Ver­lag besucht, um etwas über die Her­stel­lung eines Buch­es zu erfahren, und im Anschluss gab es noch ein Tre­f­fen im Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum in Frank­furt. Zum Abschluss des Pro­jek­tes wur­den im Herb­st die Texte von den Schü­lerIn­nen in ein­er Abschlus­sle­sung (jew­eils bei sich vor Ort) vorgestellt, mod­eriert von dem Kursleiter/ der Kurslei­t­erin. 
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Das Ganze find­et 2019 nun erneut statt, an 4 neuen Orten in Hes­sen und mit 4 neuen AutorIn­nen. Es sind ins­ge­samt 6 Sitzun­gen (Dauer jew­eils 2 Stun­den), die im Zeitraum Ende Februar/ Anfang März bis zu den Som­mer­fe­rien stattfinden.

Nach den Som­mer­fe­rien find­et dann der Ver­lags­be­such statt (für die Kurslei­t­erIn­nen allerd­ings option­al) und im Herb­st gibt es eine Abschlus­sle­sung jew­eils vor Ort, die von dem jew­eili­gen Kursleiter/ der jew­eili­gen Kurslei­t­erin mod­eriert wird.

Organ­i­sa­tion: Hes­sis­ches Lit­er­atur­fo­rum Frank­furt am Main / Michaela Büt­tner.
Eine Koop­er­a­tion zwis­chen der Alexan­der-von-Hum­boldt-Schule und der Stadt­bücherei Lauterbach 

14 Jun

hr Junges Literaturland 2019

Juni 2019
Das Pro­jekt “Junges Lit­er­atur­land Hes­sen” 2019 ist nun erfol­gre­ich vor­bei! Schü­lerIn­nen der Schreib­w­erk­statt “Dichter-Club” in Wet­zlar kann man nun online hier nach­hören! Viel Freude!

Der schriftliche Text hierzu auf der hr-Web­site:
“Future Life” – die 7b blickt in die Zukun­ft: Schnur­lose Tele­fone, Elek­troau­tos, Tablets, kün­stliche Gelenke – noch vor ein paar Jahren waren diese Dinge Roman­vi­sio­nen tech­nis­ch­er Verän­derun­gen. Nun sind sie Wirk­lichkeit.

Wir möcht­en anhand von Sci­ence-Fic­tion-Roma­nen erforschen, wie sich Autoren die Zukun­ft vorstellen und was davon bere­its Real­ität gewor­den ist. In der Phan­tastis­chen Bib­lio­thek in Wet­zlar, die die weltweit größte Samm­lung Phan­tastis­ch­er Lit­er­atur beherbergt, wer­den wir dem, begleit­et von Klau­dia Seibel, nachge­hen und unsere Gedanken dazu mit Hil­fe von Safiye Can in eigene Textfor­men bringen.

Unsere Begegnung mit Safiye Can in der Phantastischen Bibliothek 

Safiye Can hat sehr inspiri­erende Worte gesagt, das hat mir gut gefall­en. Auch, dass sie sich mit jedem einzel­nen Text auseinan­derge­set­zt hat, fand ich echt toll.“ (Thea)

Es war toll, dass sie uns Tipps gegeben hat, wir aber trotz­dem selb­st entschei­den kon­nten, was man verän­dert. Mir hat die Arbeit mit ihr sehr gefall­en.“ (Isabelle)

Man hat gemerkt, dass sie ein Profi ist. Sie hat ihre Erfahrung und ihr Wis­sen an uns weit­ergegeben.” (Cos­min)

Ich fand es sehr schön, mit ein­er Autorin an den Tex­ten zu arbeit­en. Es war gut, dass wir uns in der ganzen Bib­lio­thek verteilen kon­nten. Mir hat gefall­en, dass Safiye Can uns in die Besprechun­gen mitein­be­zo­gen hat.“ (Jule)

Das Tre­f­fen mit Safiye Can hat mir sehr gut gefall­en, weil sie auch erk­lärt hat, warum sie etwas anders machen würde. Ich fand es gut, dass sie uns oft gelobt hat.“ (Han­nah)

14 Jun

Schullesung Leibnizschule II 2019

Freitag, 14. Juni 2019, 9:35–11:10Uhr

Schulle­sung mit der Autorin und Dich­terin Safiye Can
Leib­nizschule
Alt­sprach­lich­es Gym­na­si­um im Wes­t­end der Stadt Offen­bach a. M.

Lesung mit jeweils 2 Schülergruppen (eine 10. und eine 9. Klasse: 9:35 bis etwa 11:10)
13 Jun

Schreibwerkstatt Leibnizschule OF 2019

Donnerstag 13. Juni 2019, 11:25–15:00Uhr
Schreibwerkstatt “Dichter-Club” mit der Dichterin Safiye Can
Leibnizschule
Altsprachliches Gymnasium im Westend der Stadt Offenbach a. M.
Die Schreibwerkstatt ist für eine geschlossene 10. Klasse.
13 Jun

Schullesung Leibnizschule OF 2019

Donnerstag, 13. Juni 2019, 9:35–11:10Uhr

Schulle­sung mit der Autorin und Dich­terin Safiye Can
Leib­nizschule
Alt­sprach­lich­es Gym­na­si­um im Wes­t­end der Stadt Offen­bach a. M.

Lesung mit jeweils 2 Schülergruppen (zwei 10. Klassen: 9:35 bis etwa 11:10)
Im Anschluss die Schreibwerkstatt “Dichter-Club” mit einer Schüler-Gruppe (11:25 — 15:00)
11 Jun

Radio Rüsselsheim — FFM 2019

Aus gesund­heitlichen Grün­den fällt die Sendung aus!
Di. 11.6.2019, 15–17Uhr
Radi­ogespräch: Lit­er­atursendung auf radio X Frankfurt/Main
Med­dis Nähkästchen

5 Jun

Merhaba.Zeitung f. Süddeutschland 2019

Mer­ha­ba, Zeitung für Süd­deutsch­land
Juni 2019/ Aus­gabe 582 / Jahr 29 (erscheint zweimal im Monat)
Seite 22, Kul­tur und Literatur

27 Mai

hr2 Junges Literaturland Wetzlar II. 2019

Montag, 27.5.2019
(Die erste Sitzung ist am Montag, 13.5.2019)
hr2-Projekt: Junges Literaturland Hessen; Schreibwerkstatt „Dichter-Club“
mit der Autorin Safiye Can und der Klasse 7b der Freiherr-vom-Stein-Schule Wetzlar.
Ort: Phantastische Bibliothek, Wetzlar 

Mit dem Jun­gen Lit­er­atur­land Hes­sen hat hr2-kul­tur ein maßgeschnei­dertes Ange­bot für Schü­lerin­nen und Schüler im Pro­gramm. In Koop­er­a­tion mit der Sparkassen-Kul­turs­tiftung Hes­sen-Thürin­gen ermöglicht es Begeg­nun­gen zwis­chen zeit­genös­sis­chen Autorin­nen und Autoren und Schü­lerin­nen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Gemein­sam besuchen Schrift­steller und Schüler hes­sis­che Lit­er­atur­museen, die zur Inspi­ra­tion für Schreib- und Medi­en­work­shops werden. 

24 Mai

Wetzlarer Neue Zeitung 2019

Klasse 7 b der Wetzlarer Freiherr-vom-Stein-Schule beim Jungen Literaturland Hessen dabei 

Von Maren Bonack­er Erschienen am 23.05.2019 um 16:00 Uhr, zulet­zt geän­dert am 23.05.2019 um 16:45 Uhr 

Ihr ganzes schrift­stel­lerisches Kön­nen stellen derzeit die 21 Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 7b der Frei­herr-vom-Stein-Schule Wet­zlar unter Beweis. 

Auf Erkundungsgang durch die Phantastische Bibliothek Wetzlar: Die Klasse 7b mit der Lyrikerin Safiye Can (hinten Mitte) und ihrer Klassenlehrerin Ivonne Schweitzer (hinten rechts) im ersten Untergeschoss, wo ein Großteil der Science Fiction-Texte untergebracht ist.  Foto: Maren Bonacker
Auf Erkun­dungs­gang durch die Phan­tastis­che Bib­lio­thek Wet­zlar: Die Klasse 7b mit der Lyrik­erin Safiye Can (hin­ten Mitte) und ihrer Klassen­lehrerin Ivonne Schweitzer (hin­ten rechts) im ersten Untergeschoss, wo ein Großteil der Sci­ence Fic­tion-Texte unterge­bracht ist. Foto: Maren Bonacker 

WETZLAR — Ihr ganzes schrift­stel­lerisches Kön­nen stellen derzeit die 21 Schü­lerin­nen und Schüler der Klasse 7b der Frei­herr-vom-Stein-Schule Wet­zlar unter Beweis. In Koop­er­a­tion mit der Phan­tastis­chen Bib­lio­thek Wet­zlar und dem Hes­sis­chen Rund­funk sind sie Teil eines Pro­jek­ts, das beweisen soll, dass Hes­sen ein Lit­er­atur­land ist. Zusam­men mit der Lyrik­erin Safiye Can aus Offen­bach schaf­fen die jun­gen Leute ger­ade ein ganz neues lit­er­arisches Genre: “Sci­ence Lyrics”! Ihre ver­ton­ten Texte wer­den nach Abschluss des Pro­jek­ts beim hr2 veröf­fentlicht. Klassen­lehrerin will
für Lit­er­atur begeis­tern Es braucht eine engagierte Klassen­lehrerin, der es Spaß macht, ihre Schüler für Lit­er­atur zu begeis­tern, ein cooles Pro­jekt, wie das “Junge Lit­er­atur­land Hes­en” des hr2 und eine zün­dende Idee, wie sie anlässlich ein­er Klassen­feier im Herb­st 2018 in der Phan­tastis­chen Bib­lio­thek Wet­zlar gefun­den wurde. Ivonne Schweitzer, die in der Klasse Deutsch unter­richtet, wurde im Rah­men ein­er Bib­lio­theks­führung auf das ungewöhn­liche Pro­jekt “Future Life” aufmerk­sam, in dessen Rah­men wis­senschaftliche Mitar­beit­er der Phan­tastis­chen Bib­lio­thek Zukun­ft­sideen aus Sci­ence Fic­tion-Roma­nen her­ausle­sen und diese in Kreativsem­inaren weit­er ver­mit­teln. Und als sie wenig später von der Auss­chrei­bung des Hes­sis­chen Rund­funks hörte, bewarb sie sich kurz­er­hand mit der Idee. Die 7b der Stein­schule erhielt als eine von nur drei Klassen hes­sen­weit den Zuschlag — und das bedeutet: Koop­er­a­tion mit einem schulfer­nen Ort, inten­sive lit­er­arische Work­shopar­beit mit ein­er vom Hes­sis­chen Rund­funk aus­ge­sucht­en Autorin, Besuch im Hes­sis­chen Rund­funk, Arbeit mit Medi­en­päd­a­gogin­nen, Erstellen von eige­nen Hör­tex­ten mit passender akustis­ch­er Unter­malung, Schnei­den der Texte. 

"Kinder der Zukunft" haben sich Moritz Bäcker (links) und Sayder Karakaplan (rechts) als Thema ausgesucht. Safiye Can bespricht die ersten Texte mit den beiden.  Foto: Maren Bonacker
“Kinder der Zukun­ft” haben sich Moritz Bäck­er (links) und Say­der Karaka­plan (rechts) als The­ma aus­ge­sucht. Safiye Can bespricht die ersten Texte mit den bei­den. Foto: Maren Bonacker 

Ivonne Schweitzer fuhr in Begleitung von Klau­dia Seibel und Maren Bonack­er von der Phan­tastis­chen Bib­lio­thek Wet­zlar ins Stu­dio nach Frank­furt. Einen Tag lang lern­ten die drei, wie man Hör­spiel­texte erstellt, worauf man achtet und wie man sie schnei­det, um ein möglichst pro­fes­sionelles Ergeb­nis zu erzie­len. Der näch­ste Schritt bedeutete Arbeit für die Schüler: Aus ein­er prallen Lit­er­aturk­iste sucht­en sich alle ihre Favoriten aus, um die zum Teil bis zu 400 Seit­en starken Texte auf ihre Ideen hin­sichtlich der nahen Zukun­ft zu lesen. Während “Fri­day for Future” Schlagzeilen machte, forscht­en die Schüler in lit­er­arischen Tex­ten über die dro­hen­den Auswirkun­gen von Umweltver­schmutzung und Über­bevölkerung. Etwas skep­tisch waren sie vor ihrer Begeg­nung mit der Lyrik­erin Safiye Can. Sci­ence Fic­tion zu lesen ist das eine — Gedichte zu schreiben schien da weniger attrak­tiv. Doch als die vielfach aus­geze­ich­nete Lyrik­erin mit strahlen­dem Lächeln den Sem­i­nar­raum betrat, schmolz das Eis. Sie stellte einige ihrer Texte vor, um den Unter­schied von mod­ern­er Lyrik zu den klas­sis­chen Gedicht­en zu verdeut­lichen. “Mod­erne Lyrik fol­gt keinem fes­ten Reim­schema, wie ihr das vielle­icht ken­nt”, erk­lärte Can. Sie ermutigte, gab Anre­gun­gen, öffnete die Augen für Inspi­ra­tionsquellen. Es wurde inten­siv an lyrischen Tex­ten gear­beit­et und “Sci­ence Lyrics” waren geboren. Die Arbeit der Klasse kann man unter www.hr2.de/literatur/literaturland/junges-literaturland verfolgen. 

23 Mai

Schreibwerkstatt Lauterbach IV 2019

Schreib­w­erk­statt Dichter-Club: April bis zu den Som­mer­fe­rien (1.7.) 2019
TERMINE:
4.4 ab 14:15 Uhr in der Stadt­bib­lio­thek Lauter­bach (Lei­t­erin: Petra Scheuer) / Dop­pel­stunde (4Stunden)
(Oster­fe­rien 15.4−27.4)
2.5
9.5
23.5 / Doopel­stunde (4Stunden)
17.6 / Dop­pel­stunde (4Stunden)
(Som­mer­fe­rien ab 1.7)
Ver­lags­be­such (S. Fis­ch­er Ver­lag) nach den Ferien (für die Kurslei­t­erin option­al)
Abschlus­sle­sung vor Ort im Herb­st, Mod­er­a­tion: Safiye Can
Die meis­ten Schü­lerin­nen und Schüler kom­men aus den Klassen 7–9 (11 Schü­lerin­nen und Schüler) und sind damit zwis­chen 14 und 16 Jahre alt. Es kom­men hinzu Schü­lerin­nen aus der Klasse 6 und vier Schü­lerin­nen aus der Oberstufe.

Safiye Can ist Kurslei­t­erin des Pro­jek­ts „Lautschriften. Vom Film zum Buch“, (finanziert vom Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st) ist dies ein Pro­jekt zur Schreibförderung im Ländlichen Raum: an 4 hes­sis­chen Schulen wur­den Schreibkurse real­isiert (in Usin­gen, Ebs­dor­fer­grund, Bad Hers­feld, Freigericht), die von jew­eils einem Autor/ ein­er Autorin geleit­et wur­den. Zu Beginn wurde als Ein­stiegshil­fe ein Kurz­film gezeigt, allerd­ings ohne Ton, und die Schü­lerIn­nen entwick­el­ten, angestoßen davon, eigene lit­er­arische Texte. 

Von Feb­ru­ar bis zu den Som­mer­fe­rien gab es ins­ge­samt 6 Schreib­sitzun­gen und die ent­stande­nen Texte wur­den im Anschluss gesam­melt von S. Fis­ch­er in ein­er Antholo­gie her­aus­gegeben. Nach den Som­mer­fe­rien haben alle 4 Kurse gemein­sam den Fis­ch­er Ver­lag besucht, um etwas über die Her­stel­lung eines Buch­es zu erfahren, und im Anschluss gab es noch ein Tre­f­fen im Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum in Frank­furt. Zum Abschluss des Pro­jek­tes wur­den im Herb­st die Texte von den Schü­lerIn­nen in ein­er Abschlus­sle­sung (jew­eils bei sich vor Ort) vorgestellt, mod­eriert von dem Kursleiter/ der Kurslei­t­erin. 
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Das Ganze find­et 2019 nun erneut statt, an 4 neuen Orten in Hes­sen und mit 4 neuen AutorIn­nen. Es sind ins­ge­samt 6 Sitzun­gen (Dauer jew­eils 2 Stun­den), die im Zeitraum Ende Februar/ Anfang März bis zu den Som­mer­fe­rien stattfinden.

Nach den Som­mer­fe­rien find­et dann der Ver­lags­be­such statt (für die Kurslei­t­erIn­nen allerd­ings option­al) und im Herb­st gibt es eine Abschlus­sle­sung jew­eils vor Ort, die von dem jew­eili­gen Kursleiter/ der jew­eili­gen Kurslei­t­erin mod­eriert wird.

Organ­i­sa­tion: Hes­sis­ches Lit­er­atur­fo­rum Frank­furt am Main / Michaela Büt­tner.
Eine Koop­er­a­tion zwis­chen der Alexan­der-von-Hum­boldt-Schule und der Stadt­bücherei Lauterbach 

19 Mai

Schreibwerkstatt Nürnberg 2019

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Son­ntag, 19.5.2019, ab 13Uhr
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club mit geflüchteten Jugendlichen: Kurslei­t­erin ist die Lyrik­erin Safiye Can
Dia­log der Kul­turen e. V.
Nürn­berg
www.dialogderkulturen.com

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18 Mai

Dichterlesung Nürnberg 2019

Sam­stag / Cumarte­si, 18.5.2019, 18–20Uhr
Poe­sieabend / Şiir Akşamı
Lesung/ Oku­ma: Safiye Can
Dia­log der Kul­turen e. V.
Nürn­berg
www.dialogderkulturen.com

Safiye Can, geboren als Kind tscherkessis­ch­er Eltern in Offen­bach am Main, studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse und Rechtswis­senschaft an der Goethe-Uni­ver­sität in Frank­furt am Main. Sie ist Lyrik­erin, Autorin, Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, Her­aus­ge­berin sowie lit­er­arische Über­set­zerin. Alle Lyrik­bände der Autorin wur­den kurz nach der Pub­lika­tion zu Lyrikbest­sellern. Safiye Can leit­et erfol­gre-ich Schreib­w­erk­stät­ten an Schulen und anderen Ein­rich­tun­gen für Kinder und Jugendliche im In- und Aus­land, und sie ist Grün­derin der Schreib­w­erk­statt „Dichter-Club“. Can ist Kura­torin der „Zwis­chen­ra-um-Bib­lio­thek“ der Hein­rich-Böll-Stiftung und wurde mit mehreren Lit­er­atur­preisen aus­geze­ich­net, zulet­zt mit dem Else-Lasker-Schüler-L-yrikpreis (2016) und dem Alfred Müller-Felsen­burg-Preis für aufrechte Lit­er­atur (2016). Als Dich­terin arbeit­et sie eng mit dem hr zusam­men, war zulet­zt Gast­dozentin an der Uni­ver­sität Kas­sel (2017) sowie an der North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty in USA (2017). Dezem­ber 2017 erhielt sie das Stipendi­um „Autoren­res­i­denz Laubach 2017/2018“.
Safiye Can ist Mit­glied bei der inter­na­tionalen Schrift­stellervere­ini­gung PEN, ist ehre­namtliche Mitar­bei­t­erin bei Amnesty Inter­na­tion­al und set­zt sich darüber hin­aus stark für Tier­rechte ein. Ihre Gedichte wur­den in mehrere Sprachen über­set­zt.  Can lebt in Offen­bach am Main.

Veröf­fentlichun­gen (Auswahl):

Rose & Nachti­gall“. Liebesgedichte (2014), Größen­wahn Ver­lag, Frank­furt a. M. (2016, 5. Aufl.)
„Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“. Erzäh­lung (2014), Ver­lag Lit­er­atur Quikie, Hamburg
„Mir fiel kein Titel ein“. Kurzgeschichte und Prosaminia­turen, lim­i­tierte Aufl., Lit­er­at­u­rautomat, Düs­sel­dorf (Febr. 2015, vergriffen)
„Diese Hal­testelle hab ich mir gemacht“. Gedichte (2015), Größen­wahn Ver­lag (2016, 3. Aufl.)
„Weniger ist Nichts“. Aus­gewählte Gedichte, lim­i­tierte Aufl., Lit­er­at­u­rautomat, Basel/ Schweiz (Sept. 2015, vergriffen)
„Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“. Gedichte (2017), Wall­stein Verlag

Als Übersetzerin:

Ataol Behramoglu: „Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver“, Gedichte, zweis­prachig inkl. Hör­buch (2016), Elif Verlag
Engin Korel­li: „Die Fle­d­er­maus, die keine war“, Kinder­buch, bebildert (2008), als Über­set­zerin, Ver­lag Lin­gua Mundi

Herausgeberschaften:

Das Wort beim Wort nehmen. Konkrete und andere Spielfor­men der Poe­sie“, die horen. Zeitschrift für Lit­era-tur, Kun­st und Kri­tik, Bd. 271, zusam­men mit Jür­gen Krätzer (Sep­tem­ber 2018), Wall­stein Verlag
„Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver“, Gedichte, zweis­prachig inkl. Hör­buch (2016), Elif Verlag

Auszeichnungen:

Mit­glied im PEN 2018
Autoren­res­i­denz Laubach 2017/2018
Gast­dozen­tur North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty (USA) 2017
Gast­dozen­tur Uni­ver­siät Kas­sel 2017
Else Lasker-Schüler-Lyrikpreis 2016
Alfred Müller Felsen­burg-Preis für aufrechte Lit­er­atur 2016

17 Mai

Anthologie Versnetze_12 2019

17.5.2019
Pub­lika­tion der Gedicht­col­lage “Azur­blauer Auf­bruch” in:
Versnetze_zwölf. Deutschsprachige Lyrik der Gegen­wart.
Hrsg. Axel Kutsch
Ver­lag Ralf Liebe, 2019

16 Mai

Lesung Milchsackfabrik FFM 2019

Ich kann auf­grund eines Todes­falls in der Fam­i­lie nicht teilnehmen!

16.5.2019, Ein­lass 20Uhr / Start 20:30
Musikalis­che Lesung, Rei­he “Lyrik & Musik“
Dichter/in: Safiye Can und Dirk Hül­strunk
Musik: Sascha Wild
Milch­sack­fab­rik Frank­furt
Gut­leut­straße 294
60327 Frank­furt am Main

13 Mai

hr2 Junges Literaturland Wetzlar 2019

Montag, 13.5.2019 und Montag, 27.5.2019
hr2-Projekt: Junges Literaturland Hessen; Schreibwerkstatt “Dichter-Club“
mit der Autorin Safiye Can und der Klasse 7b der Freiherr-vom-Stein-Schule Wetzlar.
Ort: Phantastische Bibliothek, Wetzlar 

Mit dem Jun­gen Lit­er­atur­land Hessen hat hr2-kul­tur ein maßgeschnei­dertes Ange­bot für Schü­lerin­nen und Schüler im Pro­gramm. In Koop­er­a­tion mit der Sparkassen-Kul­turs­tiftung Hes­sen-Thürin­gen ermöglicht es Begeg­nun­gen zwis­chen zeit­genös­sis­chen Autorin­nen und Autoren und Schü­lerin­nen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10. Gemein­sam besuchen Schrift­steller und Schüler hes­sis­che Lit­er­atur­museen, die zur Inspi­ra­tion für Schreib- und Medi­en­work­shops werden. 

12 Mai

Lyrikmatinee zur PEN-Jahrestagung 2019

12.5.2019
Lyrik­mati­nee und Podis­ums­diskus­sion zur PEN-Jahrestagung

Autoren: SAID (ange­fragt), Safiye Can, Roza Domas­cy­na, Richard Pietraß.
Mod­er­a­tion: Nora Bossong und Car­los Seidel

Nähere Infos folgen…
Achtung: Lesung find­et in Chem­nitz statt. Ich werde auf­grund von zahlre­ichen ras­sis­tis­chen Über­grif­f­en in der Stadt nicht dabei sein können.

9 Mai

Schreibwerkstatt Lauterbach III 2019

FÄLLT AUS!
Schreib­w­erk­statt Dichter-Club: April bis zu den Som­mer­fe­rien (1.7.) 2019
TERMINE:
4.4 ab 14:15 Uhr in der Stadt­bib­lio­thek Lauter­bach (Lei­t­erin: Petra Scheuer) / Dop­pel­stunde (4Stunden)
(Oster­fe­rien 15.4−27.4)
2.5
9.5
23.5 / Doopel­stunde (4Stunden)
17.6 / Dop­pel­stunde (4Stunden)
(Som­mer­fe­rien ab 1.7)
Ver­lags­be­such (S. Fis­ch­er Ver­lag) nach den Ferien (für die Kurslei­t­erin option­al)
Abschlus­sle­sung vor Ort im Herb­st, Mod­er­a­tion: Safiye Can 

Safiye Can ist Kurslei­t­erin des Pro­jek­ts „Lautschriften. Vom Film zum Buch“, (finanziert vom Hes­sis­chen Min­is­teri­um für Wis­senschaft und Kun­st) ist dies ein Pro­jekt zur Schreibförderung im Ländlichen Raum: an 4 hes­sis­chen Schulen wur­den Schreibkurse real­isiert (in Usin­gen, Ebs­dor­fer­grund, Bad Hers­feld, Freigericht), die von jew­eils einem Autor/ ein­er Autorin geleit­et wur­den. Zu Beginn wurde als Ein­stiegshil­fe ein Kurz­film gezeigt, allerd­ings ohne Ton, und die Schü­lerIn­nen entwick­el­ten, angestoßen davon, eigene lit­er­arische Texte. 

Von Feb­ru­ar bis zu den Som­mer­fe­rien gab es ins­ge­samt 6 Schreib­sitzun­gen und die ent­stande­nen Texte wur­den im Anschluss gesam­melt von S. Fis­ch­er in ein­er Antholo­gie her­aus­gegeben. Nach den Som­mer­fe­rien haben alle 4 Kurse gemein­sam den Fis­ch­er Ver­lag besucht, um etwas über die Her­stel­lung eines Buch­es zu erfahren, und im Anschluss gab es noch ein Tre­f­fen im Hes­sis­chen Lit­er­atur­fo­rum in Frank­furt. Zum Abschluss des Pro­jek­tes wur­den im Herb­st die Texte von den Schü­lerIn­nen in ein­er Abschlus­sle­sung (jew­eils bei sich vor Ort) vorgestellt, mod­eriert von dem Kursleiter/ der Kurslei­t­erin. 
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Das Ganze find­et 2019 nun erneut statt, an 4 neuen Orten in Hes­sen und mit 4 neuen AutorIn­nen. Es sind ins­ge­samt 6 Sitzun­gen (Dauer jew­eils 2 Stun­den), die im Zeitraum Ende Februar/ Anfang März bis zu den Som­mer­fe­rien stattfinden.

Nach den Som­mer­fe­rien find­et dann der Ver­lags­be­such statt (für die Kurslei­t­erIn­nen allerd­ings option­al) und im Herb­st gibt es eine Abschlus­sle­sung jew­eils vor Ort, die von dem jew­eili­gen Kursleiter/ der jew­eili­gen Kurslei­t­erin mod­eriert wird.

Organ­i­sa­tion: Hes­sis­ches Lit­er­atur­fo­rum Frank­furt am Main / Michaela Büt­tner.
Eine Koop­er­a­tion zwis­chen der Alexan­der-von-Hum­boldt-Schule und der Stadt­bücherei Lauterbach