18 Mai

Dichterlesung Nürnberg 2019

Sam­stag / Cumarte­si, 18.5.2019, 18–20Uhr
Poe­sieabend / Şiir Akşamı
Lesung/ Oku­ma: Safiye Can
Dia­log der Kul­turen e. V.
Nürn­berg
www.dialogderkulturen.com

Safiye Can, geboren als Kind tscherkessis­ch­er Eltern in Offen­bach am Main, studierte Philoso­phie, Psy­cho­analyse und Rechtswis­senschaft an der Goethe-Uni­ver­sität in Frank­furt am Main. Sie ist Lyrik­erin, Autorin, Dich­terin der konkreten und visuellen Poe­sie, Her­aus­ge­berin sowie lit­er­arische Über­set­zerin. Alle Lyrik­bände der Autorin wur­den kurz nach der Pub­lika­tion zu Lyrikbest­sellern. Safiye Can leit­et erfol­gre-ich Schreib­w­erk­stät­ten an Schulen und anderen Ein­rich­tun­gen für Kinder und Jugendliche im In- und Aus­land, und sie ist Grün­derin der Schreib­w­erk­statt „Dichter-Club“. Can ist Kura­torin der „Zwis­chen­ra-um-Bib­lio­thek“ der Hein­rich-Böll-Stiftung und wurde mit mehreren Lit­er­atur­preisen aus­geze­ich­net, zulet­zt mit dem Else-Lasker-Schüler-L-yrikpreis (2016) und dem Alfred Müller-Felsen­burg-Preis für aufrechte Lit­er­atur (2016). Als Dich­terin arbeit­et sie eng mit dem hr zusam­men, war zulet­zt Gast­dozentin an der Uni­ver­sität Kas­sel (2017) sowie an der North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty in USA (2017). Dezem­ber 2017 erhielt sie das Stipendi­um „Autoren­res­i­denz Laubach 2017/2018“.
Safiye Can ist Mit­glied bei der inter­na­tionalen Schrift­stellervere­ini­gung PEN, ist ehre­namtliche Mitar­bei­t­erin bei Amnesty Inter­na­tion­al und set­zt sich darüber hin­aus stark für Tier­rechte ein. Ihre Gedichte wur­den in mehrere Sprachen über­set­zt.  Can lebt in Offen­bach am Main.

Veröf­fentlichun­gen (Auswahl):

Rose & Nachti­gall“. Liebesgedichte (2014), Größen­wahn Ver­lag, Frank­furt a. M. (2016, 5. Aufl.)
„Das Halb­halbe und das Ganz­ganze“. Erzäh­lung (2014), Ver­lag Lit­er­atur Quikie, Ham­burg
„Mir fiel kein Titel ein“. Kurzgeschichte und Prosaminia­turen, lim­i­tierte Aufl., Lit­er­at­u­rautomat, Düs­sel­dorf (Febr. 2015, ver­grif­f­en)
„Diese Hal­testelle hab ich mir gemacht“. Gedichte (2015), Größen­wahn Ver­lag (2016, 3. Aufl.)
„Weniger ist Nichts“. Aus­gewählte Gedichte, lim­i­tierte Aufl., Lit­er­at­u­rautomat, Basel/ Schweiz (Sept. 2015, ver­grif­f­en)
„Kinder der ver­lore­nen Gesellschaft“. Gedichte (2017), Wall­stein Ver­lag

Als Über­set­zerin:

Ataol Behramoglu: „Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver“, Gedichte, zweis­prachig inkl. Hör­buch (2016), Elif Ver­lag
Engin Korel­li: „Die Fle­d­er­maus, die keine war“, Kinder­buch, bebildert (2008), als Über­set­zerin, Ver­lag Lin­gua Mun­di

Her­aus­ge­ber­schaften:

Das Wort beim Wort nehmen. Konkrete und andere Spielfor­men der Poe­sie“, die horen. Zeitschrift für Lit­era-tur, Kun­st und Kri­tik, Bd. 271, zusam­men mit Jür­gen Krätzer (Sep­tem­ber 2018), Wall­stein Ver­lag
„Im Herzen ein Kind in der Tasche ein Revolver“, Gedichte, zweis­prachig inkl. Hör­buch (2016), Elif Ver­lag

Ausze­ich­nun­gen:

Mit­glied im PEN 2018
Autoren­res­i­denz Laubach 2017/2018
Gast­dozen­tur North­ern Ari­zona Uni­ver­si­ty (USA) 2017
Gast­dozen­tur Uni­ver­siät Kas­sel 2017
Else Lasker-Schüler-Lyrikpreis 2016
Alfred Müller Felsen­burg-Preis für aufrechte Lit­er­atur 2016