16 Sep

Podiumsdiskussion Frankfurt/M. 2018

 

Son­ntag, 16. Sep­tem­ber 2018, ab 15Uhr
Evan­ge­lis­chen Akademie, Römer­berg 9
Frank­furt a. M.

Zukun­ftswerk­statt MAIN LABOR
Mit: Safiye Can, Max Czollek, San­dra Gugić, Tobias Kam­mann, Arta Ramadani, Karosh Taha

Mod­er­a­tion: Jamal Tuschick

In der Zukun­ftswerk­statt MAIN LABOR disku­tiert Jamal Tuschick mit den Schrift­stel­lerin­nen Safiye Can, Karosh Taha, San­dra Gug­ic, Arta Ramadani, dem Psy­cholo­gen Tobias Kam­mann und dem Schrift­steller Max Czollek, was deutschsprachige Gegen­wartlit­er­atur heute sein und welche For­men sie in Zukun­ft entwick­eln kön­nte. Dabei geht es ins­beson­dere um Ver­schränkun­gen von Poli­tik, Fem­i­nis­mus, Lit­er­atur und Migra­tion vor dem Hin­ter­grund, dass Posi­tio­nen, die im aus­ge­hen­den 20. Jahrhun­dert die Migra­tions­de­bat­te in Deutsch­land pro­gres­siv bes­timmten, in den let­zten Jahren oft­mals wieder aufgegeben wur­den. Alte Selb­stver­ständlichkeit­en der Zuge­hörigkeit und ein­er autonomen Teil­habe haben ihre Gültigkeit ver­loren. Eine abwehrende Fremd­wahrnehmung ignori­ert die Vorteile der Dif­ferenz und die Chan­cen kul­tureller Vielfalt. Es stellt sich die Frage, ob und wie die Lit­er­atur solchen Ten­den­zen ent­ge­gen­wirken kann. Wie wer­den Selb­st- und Fremd­bilder durch Lit­er­arisierung bee­in­flusst? Was ist in dieser Hin­sicht passiert in den let­zten Jahren? Wie sehen um 1980 geborene Autor*innen die Lit­er­aturszene und welche Visio­nen haben sie für ihre eige­nen Arbeit­en.

Die Ver­anstal­tung ist ein Werk­stattge­spräch, das durch den MAIN LABOR-Blog vor­bere­it­et wurde und jet­zt Fra­gen konkretisieren und die Diskus­sion radikalisieren soll. Das Pub­likum ist ein­ge­laden, zuzuhören und sich durch Kom­mentare, Impulse und Kri­tik an der Diskus­sion zu beteili­gen. Das Ver­fahren dafür wird vor Ort erk­lärt wer­den.

Achtung: Aus gesundheitlichen Gründen kann ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen!