30 Sep

Wienzeile

Sep­tem­ber 2012

Veröf­fentlichung im Wiener Mag­a­zin für Lit­er­atur, Kun­st und Poli­tik “Wien­zeile” Nr. 63.

Mit Beiträ­gen von:
Har­ald Schebach, Leonar­do da Vin­ci, Lukas Kris­tan, Eygensinn, Jana Catuária, Safiye Can, Mar­cus Prem, Ruud van Weer­den­burg, Wolf­gang Glech­n­er, Chi­bo Onye­ji, Nor­bert Pret­ten­thaler, Kari­na Böhm, Gün­ther Geiger, Isa Breier, Hans Plomp, Mario Futh, Stanislav Struhar, Rein­hard Ailill Farkas, Sil­via Maria Hech­er, Moni­ka Schny­der, Alfred Ran­ner, Michael Zoch, Pamela Koevoets, Mar­ti­na Mauser, Man­fred Stan­gl, Peter Paul Wiplinger, Dag­mar Fis­ch­er, Andrew San­tan­ge­lo, Mar­cus Lind­ner, Ruud van Weer­den­burg, Lucas Kollmer, Wee, Josef Rosen­zopf, Mar­ti­na Mauser-Krenn

The­ma: Wass­er

Die Idee zur WIENZEILE „Wass­er … Wass­er!“ kam mir infolge des 2‑jährigen Gefäng­nisaufen­thalts des berühmt berüchtigten rus­sis­chen Schrift­stellers und neobolschewis­tis­chen Akteurs Edward Limonow im Gefan­genen­haus von Sara­tow an der Wol­ga, während dem er 6 Romane schrieb, davon einen unter ähn­lichem Titel bezüglich von Wass­er. Ich weiß nicht, wie das Wass­er in rus­sis­chen Gefäng­nis­sen ist. In Wien sah ich die Wasser­bilder der Fotografin Sil­via Hech­er und dachte, dass eine Aus­gabe bezüglich des The­mas wichtig wäre, da Wass­er neben Luft und Erde zu den ele­men­tarsten Bedürfnis­sen aller Lebe­we­sen gehört. Als der hol­ländis­che Schrift­steller und Maler Ruud van Weer­den­burg wieder auf­tauchte (er war schon in der WZ 61 inten­siv tätig) und mir klar­wurde, dass Wass­er ger­ade für Hol­län­der eine ganz bedeu­tende Rolle spielt, entsch­ieden wir uns für eine gemein­same redak­tionelle Arbeit. Es trafen Texte vor­wiegend aus Hol­land, Deutsch­land, der Schweiz, der Türkei und Öster­re­ich ein, Safiye Can, Isa Breier, Michael Zoch, P. P. Wiplinger, Moni­ka Schny­der, Dag­mar Fis­ch­er, Markus Prem, um die lyrischen Arbeit­en vor­ab zu nen­nen, dazu Prosa aus eben­so vie­len Län­dern. Zudem trafen Fotos zum Gros von Sil­via Hech­er und einige von Juliane Adler ein. Der Aus­gabe wird ein Edi­to­r­i­al des im Meer und in den Lüften erfahre­nen Welt­men­schen Har­ald Schebach, dessen erzäh­lende Prosa unter dem Titel „JAMAIKA“ voriges Jahr im LÖCKER Ver­lag Wien erschien, ins­beson­dere bei­wohnen.”
Gün­ther Geiger