10 Dez.

Beiträge: die horen Nr 300. 2025

10.12.2025
Mit unveröffentlichten Gedichtcollagen von Safiye Can

JUBILÄUMSAUSGABE die horen: zu einem fruchtbaren Umtausch der Ideen: 300 Hefte – Wortbilder – gehen (die horen: Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik) 

»Wir hat­ten viel nachzu­holen«, schreibt Kurt Moraw­i­etz über die fün­fziger Jahre und erzählt von einem »Jun­gen Lit­er­aturkreis«, der sich von der Gegen­wart »rück­wärts in die Werke der Lit­er­aturgeschichte« hinein­las, um dann 1955, im Schiller­jahr, eine Zeitschrift zu grün­den, die sich im Titel auf Schillers Pro­jekt bezog und den Unter­ti­tel »Monatss­chrift des Jun­gen Lit­er­aturkreis­es« führte. 70 Jahre später leg­en wir das 300. Heft vor. Dieser bemerkenswerte Jahrestag ist Anlass, ein wenig durch die Jahrgänge der Zeitschrift zu streifen. In drei Abschnit­ten greifen wir auf ältere Aus­gaben zurück, nehmen Impulse auf und führen sie ins Jet­zt fort. 300 Hefte: Zunächst kom­men Autorin­nen und Autoren zu Wort, die in der Früh­phase der Zeitschrift pub­liziert haben und es bis heute noch tun. Zudem blick­en wir auf die Geschichte der Zeitschrift und fra­gen grund­sät­zlich nach der Bedeu­tung von Lit­er­aturzeitschriften heute. Zeichen Zeich­nung Lin­ie Schrift Kritzelei: Der Abschnitt umkreist das Ver­hält­nis von wort-bild-kun­st und möchte all die sprechen­den Kom­posi­ta ernst nehmen, die uns in der Buch­staben­welt begeg­nen. gehen: Das 3. Kapi­tel lässt sich inspiri­eren von Schillers Elegie »Der Spazier­gang«, erst­mals 1795 in den Horen erschienen. »[E]ndlich ent­flohn des Zim­mers Gefäng­nis« wird zur Chiffre der Welt­wahrnehmung angesichts der Welt. Mit Arbeit­en von: Jür­gen Brô­can, Brigitte Burmeis­ter, Safiye Can, Jan Deck­er, Julia Friese uvm