17 Jan

Das Debüt! “Rose und Nachtigall” — Liebesgedichte von Safiye Can

»Rose und Nachti­gall« – Liebesgedichte von Safiye Can

LESEPROBE HIER (PDF)

Mit einem Vor­wort vom Lit­er­atur­wis­senschaftler Ger­hardt Cse­j­ka und einem Nach­wort vom Philolo­gen und Romanci­er Murat Tun­cel über das Motiv »Rose und Nachti­gall« in der per­sis­chen, ara­bis­chen und osman­is­chen Dich­tung. Eben­so liegt eine Über­set­zung eines Langgedichts ins Englis­che von Hakan Akçit vor…

Safiye Can nimmt es sehr genau mit dem per­sön­lichen Ton. Ange­fan­gen von der richti­gen Tonal­ität über die Ton­lage oder ‑farbe des stimm­lichen Aus­drucks bis hin zum jew­eils einzig passenden Ton­fall jed­er kle­in­sten rhyth­mis­chen Ein­heit des poet­is­chen Textes hat sie stets alles präzise im Ohr und wacht darüber als ihrem kost­barsten Eigen­tum. Es ist ihre Musik. Ihre Liebesgedichte sind eine Art Pro­gram­m­musik, da tauchen immer wieder Motivverbindun­gen auf, die uns beim Lesen oder Hören in gewisse Stim­mungen ver­set­zen, die Erin­nerun­gen wachrufen, deren drama­tis­che, heit­ere oder tieftrübe Akzente wir bei Safiye Can wieder­erken­nen. Und zwar auch dann, wenn uns die vielfälti­gen Sin­nvorstel­lun­gen, die dem »Rose-und-Nachtigall«-Motiv in der tausend­jähri­gen ara­bis­chen und türkischen Tra­di­tion zuge­ord­net wur­den, fremd sind; und solange wir zudem von Safiye Cans Ver­hält­nis zu diesem kul­turgeschichtlichen Back­ground zunächst nicht genau wis­sen, wie rel­e­vant es für ihre lit­er­arische Pro­duk­tion über­haupt ist. 

Safiye Can ist näm­lich Tscherkessin, zu einem türkisch-kul­turellen Hin­ter­grund kam sie erst durch den Umstand, dass ihre Vor­fahren vor hun­dert­fün­fzig Jahren aus dem Kauka­sus in die Türkei zwang­sum­ge­siedelt wor­den sind. Immer­hin beherrscht sie das Türkische wie eine Mut­ter­sprache, lernte dann aber, da sie in Offen­bach am Main geboren wurde und aufwuchs, Deutsch so natür­lich als wie eine zweite Mut­ter­sprache hinzu. Und in dieser Sprache ent­fal­tet sie sich nun kün­st­lerisch, bringt sie jene poet­is­che Pro­gram­m­musik zum Erklin­gen, deren exk­lu­siv­er Sound seinen Ursprung allerd­ings irgend­wo im Zwis­chenkul­turellen haben mag. Je länger sie dabei bleibt, je mehr Gedicht­bände von ihr nach diesem ersten erscheinen mögen, umso genauer wer­den wir ihre Kun­st zu verorten wis­sen. Die Per­spek­tiv­en sind jeden­falls mehr als vielver­sprechend.”

Ger­hardt Cse­j­ka
Lit­er­atur­wis­senschaftler

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Falls eine per­sön­liche Wid­mung erwün­scht ist, bitte kon­tak­tieren.
 

ISBN: 978−3−942223−64−5
Ver­lagspreis: 16,90 € 
Buch (gebun­den), 120 Seit­en
Größen­wahn Ver­lag, Frank­furt am Main
Sprache: Deutsch (mit einem Langgedicht in englis­ch­er Über­set­zung)
Erschei­n­ungter­min: 24.1.2014

eIS­BN: 978−3−942223−65−2
Ver­lagspreis: 12,99 €

Rose and Nightin­gale – Poem by Safiye Can, Hard­back (Free Deliv­ery)
 


Besprechun­gen von “Rose und Nachti­gall”:

Fix­po­et­ry – Wir reden über Lit­er­atur von Ger­rit Wust­mann
Hugen­dubel von Siegfried Völl­ger

KUNO – Kul­turnoti­zen zu Kun­st, Musik und Poe­sie von Matthias Hage­dorn
Offen­bach Post von Ernst Buch­holz
Book­toube von Agathe Knoblauch
Lyrik­welt von Michael Star­cke
 

In der türkischen Presse u.a. auf:
http://www.postgazetesi.com/candan-ask-siirleri-kitabi/  sowie:
http://www.egazete.de/gul-ile-bulbul-yola-cikti/
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